Tipps fürs Weihnachtsfest

Obacht auf der Straße und Abseits davon.

geschrieben von Valentin Lennartz

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Nur mal so als Tipp: Sei es das Last-Minute-Geschenkeshopping, volle Weihnachtsmärkte oder sogar noch vollere Weihnachtsmarktbesuchende und stressige Familientreffen: Stress ist an Weihnachten für viele vorprogrammiert.

Und auch wenn zum unzähligsten Mal „Last Christmas“ durch das Radio säuselt, man nur noch seine Ruhe will und sich schwört: „Nie wieder Weihnachten in Deutschland.“, kommen wir dennoch irgendwie an Heiligabend zusammen und schaffen es, nach einiger Zeit endlich zu entspannen.

Aber der Weg dahin ist nicht immer gut gestreut und damit Sie auch sicher zuhause ankommen, haben wir hier für Sie ein paar Tipps, wie Sie gut und sicher durch die Vorweihnachtszeit kommen.

Tipps die alle Jahre wiederkommen:

Dieses Jahr wird alles anders: Die Vorbereitung des Festes gelingt mir sicher diesmal rechtzeitig und perfekt. Allerdings gehört es zu den Unausweichlichkeiten des Lebens, dass am Ende eben doch etwas dazwischen kommt. Also ab ins Auto und rein in den Wahnsinn namens Innenstadt, denn es muss noch die Gans gekauft, das letzte Geschenk besorgt oder Schwesterherz vom Bahnhof abgeholt werden. Radio an, Last Christmas läuft… schon wieder…auf jedem Sender. (ja, ich höre Radio, aber ich schwöre es Ihnen: Mein nächster Leasingwagen von VEHICULUM wird definitiv Bluetooth haben!) Der Stresspegel steigt. Da auch alle anderen diesen Gedanken haben, sind die Straßen zur Weihnachtszeit regelmäßig überfüllt.

Da hilft nur eines: Sich Zeit lassen.

Mein Tipp an Sie:

Fahren Sie rechtzeitig los. Wollen Sie den letzten Einkaufsbummel ohnehin möglichst früh beginnen, ist im Parkhaus sicher auch noch ein Platz frei. Parkmöglichkeiten, die etwas weiter außerhalb liegen, locken ebenfalls mit besseren Chancen als die Innenstadt.

Gut, das Stresslevel fällt wieder ab, das Geschenk ist besorgt und Schwesterherz steht glücklich und fleißig auf Instagram postend #nebenmir.

Nun das Desaster: Das Handy klingelt: Mutter ist dran. Neben Schluchzen und Getobe schnappe ich folgende Worte auf: „Katze, Baum, gebrochen, einen neuen kaufen.“ Ohne zu diskutieren lege ich auf und kann den Seufzer zum Glück gerade noch unterdrücken, bis ich aufgelegt habe. Sofort kommt das liebe Schwesterlein um die Ecke: #dassageichmama. Geschenke im Kofferraum verstaut und Schwesterherz auf dem Dach festgebunden (#hääälp) mache ich mich auf den Weg zur Weihnachtsbaumhandlung meines Vertrauens.

Dort angekommen habe ich mir den schönsten noch verfügbaren Baum ausgesucht und stehe nun wieder vor meinem Wagen – mit meiner Schwester noch immer auf dem Dach gesichert liegend und der Frage, ob ich es wirklich schaffe, den Baum im Auto zu transportieren. Seufzend mache ich mich auf, meine liebe Schwester vom Dach zu lösen. Hat ihr offensichtlich nicht gefallen, auf dem Dach festgebunden zu sein, aber die 400 Follower mehr und die Aufmerksamkeit ihres Freundeskreises halten Sie noch gerade so im Zaum.

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht das VEHICULUM-Team

Nächster Tipp: Sicherheit für Baum und Mensch

Den Baum gut verschnüren. Ein Weihnachtsbaum ist das i-Tüpfelchen der Dekoration. Am besten transportieren Sie ihn in einem Anhänger. Ist keiner vorhanden, halten auch der Kofferraum oder das Autodach her. Bei der ersten Variante sollte die Rücksitzbank umgeklappt werden, der Stamm zeigt nach vorne und wird bis an die Rückenlehne des Cockpitsitzes geschoben. Der Baum darf maximal 1,5 Meter aus dem Kofferraum herausragen und muss durch eine Leuchte oder ein Fähnchen gekennzeichnet werden. Spanngurte nicht vergessen! Auch auf dem Dach sollte der Stamm nach vorn zeigen und der ganze Baum mit Spanngurten gesichert werden. So, das wäre nun erledigt. Wenigstens war das Dach dank Schwesterlein schon vorgewärmt und der Baum fühlte sich sichtlich wohl, soweit zumindest in meiner Vorstellung.

In der Zwischenzeit kam Schwesterlein auf die Idee den Innenraum meines Wagens mit Lametta und Girlanden zu schmücken…

Dies führt mich zu einem weiteren Tipp:

Schmücken Sie Ihr Auto nicht. Gegen einen Wunderbaum mit Bratapfelduft hat niemand etwas. Darüber hinaus sollte aber kein Weihnachtsschmuck den Weg in Ihr Auto finden, da er andere Fahrende und nicht zuletzt Sie selbst irritieren kann.

Und ob Sie es mir glauben oder nicht, kaum vor dem Lenkrad sitzend hat es meine Schwester doch tatsächlich geschafft, Glühwein und Schnaps aufzutreiben… Sie wollte auf den Frieden anstoßen, außerdem war ihr offensichtlich noch kalt von der kleinen Spritztour auf dem Dach meines Wagens.

 

Liebe Leserinnen und Leser dies führt mich zu einem weiteren Tipp:

Kein Alkohol am Steuer. Auch oder gerade weil es jetzt überall „nur einen kleinen Glühwein“ gibt: Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie noch vorhaben, Auto zu fahren. Die Strafen und im schlimmsten Fall der Unfall sind den angenehmen Schwipps nicht wert.

Die folgenden Stunden des Abendessens und der Vorbereitung dessen würde ich Ihnen gerne ersparen. So viel sei gesagt: Der Katze geht es gut, Schwesterchen hat einen kleinen Schnupfen, der Baum passt besser als der alte und alle waren am Ende des Tages tatsächlich glücklich. Die Familie übersteht eben doch den ein oder anderen Sturm.

Hiermit wünsche ich und auch das restliche Team von VEHICULUM Ihnen eine Frohe Weihnacht, Ruhe und Geduld für die Familie und anschließend einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

PS: Der letzte Tipp… Vorsicht, Silvesterknaller!

Standen die Weihnachtstage eher im Zeichen von gutem Essen und Lametta, tritt zum Jahreswechsel ein kleiner Ausnahmezustand ein. Sie wissen sicher selbst, was Sie in dieser Nacht alles vom Straßenverkehr ablenken kann: betrunkene Menschen, explodierende Feuerwerkskörper – oder beides gleichzeitig.

Lassen Sie das Auto stehen. Wenn es irgendwie anders geht, setzen Sie sich zum Jahreswechsel lieber nicht hinter das Lenkrad und sollten Sie doch mal los, sollten Sie bremsbereit und langsam unterwegs sein und auf das Verhalten anderer Fahrender und zu Fuß Gehender achten.

Auch das Auto möglichst sicher abzustellen, ist ein guter Rat. Leider gibt es in der Silvesternacht immer wieder Fälle von Vandalismus an Autos. Wer um seinen Wagen fürchtet, sollte es in einer Garage, einem Parkhaus oder zumindest in einer ruhigen Seitenstraße abstellen. Eine Abdeckplane und ein Platz unter Bäumen schützen vor herabfallenden Feuerwerkskörpern. (Einfache Schmauchspuren lassen sich übrigens meist mit etwas Lackpolitur entfernen).

Wann die Versicherung zahlt. Ist es doch zu Schäden an Ihrem Auto gekommen, muss die genaue Ursache festgestellt werden. Für Brand- und Explosionsschäden durch Feuerwerk kommt die Teilkaskoversicherung auf. Handelt es sich um Vandalismus, also Dellen oder einen explodierten Auspuff, ist die Vollkaskoversicherung gefragt.

Guten Rutsch!

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