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Fuhrparkmanagement

Was heißt Fuhrparkmanagement?

Für den Begriff Fuhrparkmanagement, auch Flottenmanagement oder Flottensteuerung genannt, gibt es keine eindeutige Definition. Es beinhaltet aber grundsätzlich die Planung, Verwaltung, Überwachung und Steuerung von Fuhrparks. Hat ein Unternehmen mehrere Fahrzeuge in seinem Fuhrpark, werden diese als Flotte bezeichnet.

Wie funktioniert Fuhrparkmanagement?

Es gibt verschiedene Arten von Fuhrparkmanagement. So legt das Management in der Logistik Wert auf die Optimierung von Fahrtzeiten, Strecken und Kraftstoffverbrauch. Mithilfe moderner GPS-Technik können Fahrzeuge aus dem Fuhrpark so kontrolliert werden. Das Management hat unter anderem Zugriff auf Daten zu Ruhezeiten der Fahrer und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Aber auch Diebstahl bemerken Sie dank des GPS-Signals schnell, wenn ein Fahrzeug von der geplanten Strecke abweicht. Damit können Sie die Effizienz Ihrer Fahrer und Fahrzeuge kontrollieren und besser steuern. Da die Informationen übersichtlich zusammengefasst statt einzeln abgefragt werden, können Sie die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern verbessern.

Im Gegensatz zum klassischen Fuhrparkmanagement in der Logistik, konzentrieren sich Fuhrparkmanagementsysteme im Geschäftsleasingsektor auf die Verwaltung von Leasingverträgen. Systeme wie das Flottenmanagementsystem von VEHICULUM erinnern an Führerscheinkontrollen, die Bestellung von Pkw oder auslaufende Verträge. Zum Fuhrparkmanagement im Leasing gehört auch eine Kontrolle der Kilometerstände in Echtzeit und der Vergleich von Leasingraten. Mithilfe einer guten Flottensteuerung haben Sie also alle Informationen zu Ihren Verträgen und Fahrzeugen übersichtlich aufbereitet. Damit haben Sie Ihren Fuhrpark zeitlich und finanziell gut unter Kontrolle und Ihr Unternehmen kann die Zusammenarbeit mit Kunden ausbauen.

Fuhrparkmanagement und Datenschutz

Die Flottensteuerung steht wegen des Mangels an Datenschutz in der Kritik. Wenn GPS-Informationen eines Kfz gespeichert werden, werden damit automatisch auch Bewegungsdaten des Fahrers gespeichert. Ein solches Tracking von Mitarbeitern ist umstritten und die rechtliche Lage ist nicht eindeutig. Im Zuge der DSGVO sollte die Verarbeitung personenbezogener Daten mit Bedacht durchgeführt werden. Dienstwagenfahrer müssen über die Verarbeitung ihrer Daten informiert werden. Zusätzlich hat ein Mitarbeiter Anspruch auf Auskunft über erfasste Daten, auf Löschung der Daten und auf eine eingeschränkte Datenweiterverarbeitung. Besonders bei der privaten Nutzung von Dienstwagen kann der Mitarbeiter darauf bestehen, dass keine detaillierten Informationen über die Fahrten verarbeitet werden.