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Leasingübernahme

Leasingübernahme – was bedeutet das?

Bei einer Leasingübernahme wechselt der Leasingnehmer während der Vertragslaufzeit. Ein neuer Leasingnehmer übernimmt die Restlaufzeit des Vertrages vom alten Leasingnehmer – zu den bestehenden Konditionen. Nicht alle Leasinggeber machen eine Leasingübernahme möglich. Ob ein Leasingvertrag überschrieben werden darf, ist vertraglich festgelegt. Eine vorzeitige Beendigung des Leasingvertrages ist im Leasing generell nicht möglich, hier kann die Leasingübernahme also eine praktische Möglichkeit sein, um aus einem laufenden Vertrag auszusteigen. Im Netz gibt es ein breites Angebot an Verträgen, die Leasingübernahme ermöglichen. Beim Leasing handelt es sich grundsätzlich um einen Langzeitmietvertrag.

Was muss ich bei der Leasingübernahme beachten?

Bevor Sie sich für einen Leasingwechsel oder eine Übernahme entscheiden, sollten Sie sich über die Vor- und Nachteile informieren.

Leasingübernahme: Das sind die Vorteile

Der Vorteil von einer Leasingübernahme liegt damit bereits auf der Hand: Der bestehende Leasingnehmer kann vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen, während der neue Leasingnehmer sich über eine kürzere Vertragslaufzeit freuen darf. In der Regel lohnt sich die Übernahme eines Leasingvertrages für den Nachfolger: Der Vertrag ist dann im Vergleich zur Kurzmietverträgen günstiger.

Leasing: Vertrag übernehmen birgt auch Nachteile

Wenn Sie einen bestehenden Leasingvertrag übernehmen, sollten Sie einige Punkten beachten, denn Sie übernehmen den Vertrag inkl. der Konditionen: Laufzeit, Höhe der monatlichen Raten oder Laufleistung bleiben bestehen. Kontrollieren Sie deshalb vor der Übernahme, dass der Kilometerstand des Fahrzeuges den vertraglich vereinbarten Kilometern pro Jahr entspricht und keine Mehrkilometer bestehen. Mehrkilometer sollten Sie sich vom bisherigen Vertragspartner entsprechend bezahlen lassen, um nicht selbst am Ende der Vertragslaufzeit die Kosten dafür zu tragen.

In der gleichen Weise sollten Sie bei Vorschäden oder Mängeln am Fahrzeug vorgehen: Begutachten Sie das Auto vor der Übernahme eingehend. Im Zweifel sollten Sie einen Gutachter hinzuziehen, der das Auto in Augenschein nimmt. Denn: Sie müssen am Ende unter Umständen für die Reparatur von Fahrzeugschäden, die über die herkömmlichen Gebrauchsspuren hinausgehen, aufkommen – auch wenn Sie nicht der Verursacher sind.

Wichtig zu wissen: Die Kosten für eine Leasingübernahme belaufen sich in der Regel zwischen 250 € und 500 € und werden für die Umschreibung des Vertrags erhoben.

Wenn Sie sofort ein neues Fahrzeug benötigen, ist die Leasingübernahme nicht das Richtige für Sie. Bis eine Leasingübernahme abgeschlossen ist, kann es bis zu sechs Wochen dauern.

Was passiert mit der Anzahlung bei Leasingübernahme?

Insofern der bisherige Vertragspartner Sonderzahlungen geleistet hat, die sich auf die monatlichen Raten auswirken, kann er diese Sonderzahlungen anteilig auf den neuen Vertragspartner umlegen. In der Praxis wird normalerweise die Summe der geleisteten Sonderzahlungen durch die Vertragslaufzeit geteilt, sodass die Kosten gleichmäßig aufgeteilt werden.

Wann ist eine Leasingübernahme sinnvoll?

Eine Leasingübernahme macht vor allem dann Sinn, wenn Sie nur für eine kurze Zeit ein Fahrzeug benötigen, beispielsweise wenn Sie lange Lieferzeiten für Ihren bestellten Neuwagen von BMW, Audi, Ford, Opel, Mini, Mercedes Benz, Volvo und Co. überbrücken wollen. Wenn Sie keine speziellen Wünsche und Anforderungen hinsichtlich der Ausstattung des Fahrzeuges haben, kann sich eine Leasingübernahme lohnen. Kalkulieren Sie aber zusätzliche Kosten für die Umschreibung, Gutachter oder Sonderzahlungen ein. Vorteil: Die Anzahlung entfällt bei einer Vertragsübernahme.

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