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Unterhaltskosten Auto

Wenn Sie sich ein Auto zulegen, kommen monatliche Kosten auf Sie zu. Viele Autobesitzer unterschätzen allerdings deren Höhe und beziehen nicht alle Posten in die Berechnung ein. Denn neben Sprit und Versicherung fallen noch weitere Autokosten an.

Was sind Unterhaltskosten Auto?

Unterhaltskosten sind diejenigen Kosten, die Sie monatlich für die Haltung Ihres Autos einplanen müssen. Dazu zählen natürlich offensichtliche Ausgaben wie Sprit oder Versicherungskosten. Abhängig von Motor, Verbrauch und Fahrstil können die Spritkosten je nach Auto variieren. Die Spritkosten sind mit Diesel geringer, dafür sparen Sie beim Kfz mit Benzin in der Regel hinsichtlich Anschaffungspreis, Steuern und Versicherung. Auch die Versicherungskosten sind von vielen verschiedenen Faktoren abhängig: Junge Fahrer zahlen grundsätzlich mehr für die Versicherung als solche mit jahrelanger Fahrerfahrung. Eine höhere Schadenfreiheitsklasse und ein sicherer Zulassungsbezirk verringern die Kosten für die Kfz-Versicherung. Zusätzlich abgeschlossene Teilkasko- und Vollkasko-Versicherungen erhöhen den Betrag. Ein Vergleich verschiedener Angebote von Versicherungen kann Ihr monatliche Ausgaben deutlich verringern. Auch die Kfz-Steuer muss in die Unterhaltskosten einbezogen werden. Mit einem schadstoffarmen Auto können Sie an der Steuer sparen. Die Anschaffungskosten gehören ebenso zu den monatlichen Autokosten und haben indirekt Einfluss auf die anderen Ausgaben: Ein günstiger Gebrauchtwagen kostet im Nachhinein in der Wartung mehr als ein teurerer Neuwagen. Womit Sie auf Dauer mehr Geld sparen, lässt sich pauschal schwer sagen. Natürlich dürfen Sie auch die Kosten für Wartung, Reparatur und Reinigung nicht außer Acht lassen. Selbst wenn Sie diese Ausgaben nicht jeden Monat tätigen, sollten sie dennoch auf die Monate hochgerechnet werden. In Summe können Sie für einen Kleinwagen etwa 200€ Unterhaltskosten zahlen, während ein Mittelklassewagen jeden Monat mehrere hundert Euro kosten kann.

Unterhaltskosten für Auto berechnen

Bei der Berechnung von Unterhaltskosten werden die Kosten normalerweise gleichmäßig auf die Monate verteilt, um ein möglichst allgemeingültiges Bild zu erhalten. Einmalige Anschaffungen wie Navigationsgeräte oder Kindersitze werden damit also nicht dem Monat der Anschaffung angerechnet, sondern den gesamten Unterhaltskosten. Wenn Sie die Autokosten berechnen möchten, summieren Sie einfach die einzelnen Posten und erhalten damit die monatlichen Kosten. Beim Spritverbrauch multiplizieren Sie die ungefähre Anzahl der Kilometer, die Sie im Jahr fahren, mit dem Verbrauch Ihres Wagens und dem durchschnittlichen Spritpreis. So werden auch lange Fahrten, die Sie nur einmal im Jahr machen, auf die monatlichen Autokosten heruntergerechnet.

Unterhaltskosten Auto ohne Wertverlust – geht das?

Natürlich können Sie die monatlichen Kosten auch berechnen, ohne des Wertverlust zu berücksichtigen. Schließlich haben Sie das Geld für das Auto bereits ausgegeben. Rein betriebswirtschaftlich ist es aber durchaus sinnvoll, den Wertverlust einzubeziehen. Denn Sie haben beim Kauf für Ihr Geld einen gleichwertigen Gegenstand erhalten und deshalb keinen Verlust gemacht. Über die Jahre verliert Ihr Fahrzeug aber an Wert und Sie verlieren damit effektiv Geld. Wenn Sie eine Unterhaltskostenrechnung ohne Wertverlust aufstellen, sollten Sie deshalb diese Kosten zumindest im Hinterkopf behalten.