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Wartungsvertrag

Wenn Sie in technische Anlagen wie Produktionsmaschinen oder eine Heizung installieren, können Sie einen Wartungsvertrag mit dem Anbieter oder einem externen Dienstleister abschließen. Der Dienstleister ist dann für die Instandhaltung der Anlagen zuständig und alle dafür erforderlichen Maßnahmen sind vertraglich festgehalten.

Wartungsvertrag – Was ist das?

Bei einem Wartungsvertrag wird eine Vereinbarung zwischen einem Vertragsnehmer und einem Dienstleister, also einem Wartungsunternehmen geschlossen. Der Dienstleister verpflichtet sich darin, regelmäßige Maßnahmen zur vorbeugenden Instandhaltung durchzuführen. Die genauen Leistungen, also alle Maßnahmen und deren Umfang, werden im Vertrag definiert. Bietet das Wartungsunternehmen sowohl Maßnahmen zur vorbeugenden Instandhaltung als auch zur Instandsetzung nach Störungen an, wird das Vollwartung genannt.

Was muss ein Wartungsvertrag beinhalten?

Inhalt eines Wartungsvertrags müssen immer grundsätzliche Informationen wie Laufzeit oder Kündigungsfristen sein. Auch in welcher Form die Vergütung erfolgt, sollte festgelegt werden. Denkbar ist hier eine monatliche, quartalsweise oder jährliche Pauschale; auch Preisänderungsoptionen bei längeren Verträgen sollten schriftlich fixiert werden. Zusätzlich ist in einem solchen Vertrag der genaue Leistungsumfang festzuhalten, also welche Maßnahmen wie oft an welchen Geräten oder Teilen durchgeführt werden. Es sollte auch festgelegt werden, ob die Maßnahmen allein der vorbeugenden Instandhaltung dienen oder auch Maßnahmen zur Instandsetzung durchgeführt werden sollen. Sind Reparaturen nötig, muss im Vertrag außerdem stehen, welche Leistungen der Unternehmen hier erbringen muss. Auch ob Kosten für Ersatzteile vom Wartungsunternehmen oder vom Kunden zu tragen sind, sollte eindeutig festgelegt werden. Wichtig sind hier genaue Absprachen und Definitionen, damit es nicht im Nachhinein zu Missverständnissen kommt. Auch Reaktionszeiten können vertraglich vereinbart werden. So vermeiden Sie, dass Sie eine Antwort innerhalb einer Stunde erwarten, während das Wartungsunternehmen sich 24 Stunden für eine Antwort einräumt. Ein Wartungsvertrag kann außerdem Leistungen beinhalten, die über die einfache Instandhaltung hinausgehen. Dazu kann gehören, dass der Kunde zum Gerät beraten wird oder ein Ausweichgerät bekommt, wenn seins über einen längeren Zeitraum gewartet oder repariert werden muss.

Wartungsvertrag Leasing – Worauf muss ich achten?

Auch beim Leasing werden oft Wartungsverträge geschlossen. Hier wird meist festgehalten, wann welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen und welche Leistungen vom Leasingnehmer getragen werden müssen. In solchen Verträgen wird zumeist auch festgehalten, welcher Dienstleister die Wartung und Reparaturen übernehmen soll.

Was ist ein Wartungsvertrag beim Auto?

Beim Leasen eines Autos sind im Leasingvertrag in der Regel Details zu Wartungen und Reparaturen festgelegt. So schreiben viele Leasinggeber ihren Kunden vor, welche Werkstätten sie besuchen dürfen. Diese Vertragswerkstätten sind zwar oft teurer als freie Kfz-Werkstätten nach Wahl, bringen aber auch Vorteile mit sich. So haben Sie immer einen Ansprechpartner, wenn am Auto Probleme auftreten. Außerdem haben die autorisierten Servicepartner meist einfachen Zugang zu originalen Ersatzteilen, spezifische Kenntnisse über die Automodelle und spezielles Werkzeug für Modelle der Marke. Wenn die Werkstatt vom Leasinggeber vorgeschrieben ist, sollten Sie sich in jedem Fall daran halten und keine andere aufsuchen. Bei Missachtung können Ihnen später entstehende Schäden in Rechnung gestellt werden. Aber nicht in jedem Leasingvertrag ist die Wahl der Werkstatt eingeschränkt. Lesen Sie Ihren Vertrag deshalb genau und fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrem Leasinggeber nach, ob die Wahl einer beliebigen Werkstatt möglich ist.