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Hyundai: So sieht das neue Elektroauto IONIQ 5 aus

AKTUELLES
12.03.2021

Hyundai: IONIQ 5 Frontansicht
© Hyundai

Im Rahmen einer digitalen Weltpremiere hat Hyundai Motor den neuen IONIQ 5 präsentiert. Die Markteinführung ist im Frühsommer 2021 geplant. Damit könnte das erste von drei versprochenen IONIQ-Modellen schon bald auf unseren Straßen zu sehen sein. Die Bilder des IONIQ “5” machen bereits Laune auf die weiteren geplanten Modelle "6" und "7", eine Limousine und ein SUV.
Alle Infos, warum das faszinierende Elektro-SUV perfekt fürs Camping geeignet ist und was das Dach so umweltfreundlich macht, haben wir im Beitrag zusammengefasst.

Aus Concept 45 wird IONIQ 5

Das Elektroauto orientiert sich optisch stark an dem Konzeptfahrzeug von Hyundai, der Studie 45, das auf der IAA 2019 vorgestellt wurde.
So bleibt es zum Beispiel bei dem Steilhecklayout mit breiter C-Säule und kurzen Überhängen. Die Fenster sind in einem breiten Rahmen eingefasst. Die Motorhaube erstreckt sich über die ganze Breite des Autos.
Auffallend sind auch die LED-Scheinwerfer und Rückleuchten; die pixelartigen Lichter führen analoges und digitales Design zusammen und werden von Hyundai “Parametric Pixels” genannt. Dieses Design wird auch in den optimierten 20-Zoll-Leichtmetallrädern aufgegriffen. 

Während das Conceptcar noch über selbstreinigende Kameras anstelle von Außenspiegeln verfügte, ist beim elektrischen CUV doch wieder zur klassischen Varianten gegriffen worden. Auch die ursprünglich vorgestellten Schiebetüren haben es nicht in die Serie geschafft. 



Das neue IONIQ Modell IONIQ 5 wurde noch nicht für den deutschen Markt homologiert und das Fahrzeug ist noch nicht im Verkauf. Die Homologation und die Kraftstoffverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführungen erfolgen im Rahmen der Markteinführung, vehiculum.me/RechtlicherHinweis

Hyundai: IONIQ 5 Seitenansicht
IONIQ 5 mit geschlossenen Standardtüren
Hyundai Konzept 45 futuristische Türen Skizze
Studienfahrzeug "45" mit geöffneten Schiebetüren

© Hyundai

Bis zu 480 km Reichweite

Pünktlich zur Präsentation bot Hyundai für Schnellentschlossene eine Vorreservierung des IONIQ 5 mit limitiertem Project 45-Paket an. Die auf 3.000 Stück limitierte Variante beinhaltet unter anderem eine größere 72,6-kWh-Batterie, Allradantrieb, Vordersitze mit Relax-Funktion, eine elektrisch verschiebbare Rücksitzbank, ein Solardach und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Bei der ab Marktstart verfügbare First Edition können Kund*innen zwischen einer 58 kWh Batterie und der 72,6-kWh Batterie wählen. Je nach Leistungsstufe stehen zudem Heck- oder Allradantrieb zur Verfügung. Mit großer Batterie und Heckantrieb leistet der Elektromotor 160 kW/ 217 PS und ermöglicht so eine maximale Reichweite von 480 Kilometern nach WLTP-Norm. 

Die vorläufige Topversion mit Allrad und beiden Elektromotoren kommt mit der 72,6-kWh-Batterie auf 225 kW / 305 PS und schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden

IONIQ 5 N mit über 500 PS?

Damit ist aber wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Alfred Biermann, Chef der N-Performance-Abteilung, gab gegenüber dem britischen Top Gear Magazine bereits indirekt zu, dass eine sportliche Version des IONIQ 5 bereits in der Entwicklung ist. Die N-Version könnte Gerüchten zufolge bis zu 560 PS leisten und in unter 4 Sekunden auf 100 km/h sprinten.


Die technischen Voraussetzungen dafür gäbe es. Der IONIQ 5 baut auf der neuen E-GMP-Plattform auf, die auch die Schwestermarken Kia und Genesis für ihre Elektro-Modelle nutzen. Die ist für eine Leistung von bis zu 600 PS ausgelegt. Dazu beinhaltet die Plattform ein von Rimac entwickeltes Schnellladesystem mit 800-Volt-Technik. Eine Aufladung auf 80% soll damit in nur 15 Minuten erledigt sein. Für 100 Kilometer Reichweite muss der IONIQ 5 sogar nur fünf Minuten an den Stecker. Vorausgesetzt natürlich der Stecker gehört zu einer 350 kW-Schnellladesäule.

"Vehicle to load" und die Kraft der Sonne

Schnelles Aufladen ist aber nicht das einzige Ass im Ärmel des IONIQ 5. Er unterstützt außerdem bidirektionales Laden, was beispielsweise die Nutzung als Pufferspeicher oder das Laden anderer Fahrzeuge ermöglicht. In ersten Werbevideos ist deshalb ein Camper zu sehen, der unter anderem Backofen, Fitness-Laufband und High End Lautsprecher mit der sogenannten “Vehicle to Load”-Funktion des IONIQ 5 betreibt. 


Ein weiteres Highlight ist das Solardach. Die davon aufgenommene Energie soll unter optimalen Bedingungen eine zusätzliche Reichweite von 2.000 Kilometern pro Jahr ermöglichen.


Größter Konkurrent des IONIQ 5 dürfte neben dem VW ID.4 vor allem der US-amerikanische Elektro-Kassenschlager Tesla Model 3 sein. Der Preis der IONIQ-Einstiegsvariante startet ab 41.900 Euro und ist im Rahmen der Innovationsprämie des BAFA vollumfänglich förderfähig.

Hyundai: IONIQ 5 schräge Außenansicht
Hyundai: IONIQ 5 Innenansicht auf Lenkrad und Displays
Hyundai: IONIQ 5 seitliche Ansicht

© Hyundai

Futuristisches Design

Dem markanten Design und modernster Lichtarchitektur ist Hyundai nicht nur von Außen treu geblieben. Im Inneren besticht der IONIQ 5 mit einem ungewöhnlich großen Platzangebot und viel Komfort. Es kann von einer Wohnzimmer-Atmosphäre gesprochen werden. 

Die damals vorgestellten Drehsitze haben es zwar nicht in die Serie geschafft. Stattdessen gibt es Relaxsitze, die elektrisch verstellbar zum Beispiel die Ladephase bequem überbrücken sollen. Die Mittelkonsole lässt sich bis in den Fond schieben und kann dort als Ablage oder Tisch genutzt werden. 


Auch die Bedieninstrumente sind üppig bemessen. Das Cockpit verfügt serienmäßig über zwei 12,25-Zoll-Displays. Gegen Aufpreis ist ein Head-Up-Display erhältlich, das mit erweiterter Augmented-Reality-Funktion auf der Windschutzscheibe 44 Zoll-Diagonale misst und die wichtigsten Fahrinformationen abbildet. 

Hyundai: IONIQ 5 schräge Ansicht auf Lenkrad und Displays
Hyundai: IONIQ 5 Innenansicht mit Relaxsitzen von Seite ohne B Säule

© Hyundai

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