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Newsticker: Automobilbranche und Autohersteller in Corona-Krise, Produktionsstop bei Autoherstellern

Newsticker: Automobilbranche in der Corona-Krise

Die aktuell andauernde Coronavirus Pandemie betrifft auch die weltweite Autoindustrie. Angesichts unzähliger neuer Fälle reagieren Autohersteller in Europa mit entsprechenden Maßnahmen. Die neuesten Entwicklungen finden Sie in unserem Live-Ticker.

Die neuesten Entwicklungen in der Automobilbranche im Überblick 

31.07.2020

+++ 15:10 - Audi hat im ersten Halbjahr 2020 750 Millionen Euro Verlust gemacht. Dennoch bleibt das Unternehmen zuversichtlich und will bis Ende des Jahres wieder schwarze Zahlen schreiben. Laut Audi-Finanzvorstand Arno Antlitz plant das Unternehmen mit einem positiven Jahresabschluss, der dennoch klar unter den Zahlen des Vorjahres liegt. Insgesamt lägen die weltweiten Bestellungen nur noch knapp unter dem Niveau vor der Corona-Krise.

30.07.2020

+++ 18:52 - Audi beendet die Kurzarbeit in seinen Werken. Ab September soll es in Ingolstadt und Neckarsulm keine Kurzarbeit mehr geben. Dies gab das Unternehmen in einem Schreiben an die Beschäftigten bekannt.

+++ 10:58 - Aston Martin hat im ersten Halbjahr 2020 erneut hohe Verluste geschrieben. Das Unternehmen, das bereits vor der Corona-Krise wirtschaftliche Probleme hatte, rutschte durch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie weiter in die roten Zahlen. Insgesamt betrug der Verlust bis Juni knapp 200 Millionen Britische Pfund (220 Millionen Euro). Auch der Umsatz ging um 64 Prozent auf 146 Millionen Pfund zurück.

+++ 10:09 - Der VW-Konzern hat im zweiten Quartal 2020 einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Um Geld zu sparen, soll nu die Dividende für die Aktionäre gekürzt werden. Statt den ursprünglich geplanten 6,56 Euro sollen diese nun 4,86 Euro pro Vorzugsaktie erhalten. An seiner Prognose für das Jahr 2020 hält der Konzern dennoch fest.

29.07.2020

+++ 09:30 - Daimler garantiert seinen Mitarbeitenden bis 2030 die Beschäftigung. Betriebsbedingte Kündigungen soll es bis dahin laut dem Konzern nicht geben. Stattdessen fällt für 2020 die Prämie weg, mit der alle Mitarbeitenden am Konzernergebnis beteiligt werden. Darüber hinaus wird das tarifliche Zusatzgeld in freie Tage umgewandelt. Beschäftigte in der Verwaltung und produktionsnahen Bereichen wie Logistik sollen ab Oktober außerdem zwei Stunden pro Monat weniger arbeiten. Daimler hatte im zweiten Quartal 2020 rund zwei Milliarden Euro Verlust gemacht.

28.07.2020

+++ 18:20 - Nissan rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit weiteren Verlusten. Bis zum Stichtag am 31. März 2021 erwartet das japanische Unternehmen 670 Milliarden Yen (5,4 Milliarden Euro) Verlust. Im letzten Geschäftsjahr hatte Nissan ähnliche Zahlen bekanntgegeben und damit die ersten roten Zahlen seit elf Jahren geschrieben.

+++ 15:20 - Der PSA-Konzern hat trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 Gewinn erwirtschaftet. Umsatz und Gewinn brachen zwar deutlich ein, dennoch standen unter dem Strich noch 595 Millionen Euro Nettogewinn. Im Vorjahreszeitraum hatte PSA noch 1,83 Milliarden Euro Gewinn erzielt. Die deutsche Marke Opel trug mit 111 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei.

27.07.2020

+++ 16:00 - Einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey zufolge befürworten 68,5 Prozent der Bevölkerung ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Der Großteil der Befürworter (41,6 Prozent) sprach sich für ein Tempolimit von 130 km/h aus. Gegen ein Tempolimit stimmten 31,2 Prozent der Befragten.

+++ 12:07 - Der Deutsche Städtetag, ein Zusammenschluss aus deutschen Städten, sieht Erfolge bei den Bemühungen, den Stickstoffoxidausstoß durch den Straßenverkehr in Deutschland zu reduzieren. Der Ausstoß sei zurückgegangen, was nicht nur an den Auswirkungen der Corona-Krise gelegen habe. Laut Verena Göppert, der stellvertretenden Geschäftsführerin, seien Fahrverbote allerdings "keine gute Lösung" gegen Stickstoffoxid-Ausstoß und sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden.

24.07.2020

+++ 18:38 - Mercedes-Benz bündelt die Aktivitäten rund um Antriebe in einer neuen Geschäftseinheit. Diese soll den Namen "Mercedes-Benz Drive Systems" tragen und künftig als interner Systemlieferant fungieren. Mit dem Schritt will der Hersteller

+++ 09:45 - Tesla hat den vierten Quartalsgewinn in Folge eingefahren. Von April bis Ende Juni erwirtschaftete der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller einen Überschuss von 104 Millionen Dollar (90 Millionen Euro). Das Unternehmen hält außerdem trotz der anhaltenden Corona-Krise an seinem Ziel fest, 2020 über 500.000 Autos auszuliefern.

23.07.2020

+++ 09:41 - Wegen des Verdachts von Abgasmanipulation bei Dieselmotoren haben Ermittler in Deutschland, Italien und der Schweiz Standorte von Fiat und Iveco durchsucht. Der Fiat Chrysler Konzern und der Schwesterkonzern CNH Industrial, zu dem Iveco gehört, stehen im Verdacht, illegale Abschalteinrichtungen in Fahrzeugen verbaut zu haben. Diese sorgen für eine Einhaltung der Stickstoffoxid-Grenzwerte auf dem Prüfstand, während im Straßenbetrieb deutlich mehr Schadstoffe ausgestoßen werden. Betroffen sind neben zahlreichen Fahrzeugen von Fiat und Iveco auch Autos der Marken Jeep und Alfa Romeo.


22.07.2020

+++ 16:35 - Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey hat BMW seine Vorreiterrolle bei der Elektromobilität verloren. 12 Prozent der Befragten sehen BMW unter den deutschen Herstellern am besten auf den Zukunftsmarkt der E-Autos vorbereitet. Bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2017 waren es noch 26 Prozent. 15 Prozent sehen VW vorne, nur sechs Prozent schätzen Daimler am besten ein.

21.07.2020

+++ 17:48 - Zulieferer ZF beendet seine Investitionen in Technologien für Verbrenner. Stattdessen sollen Antriebsstränge für Elektroautos und Hybride gleichermaßen gefördert werden.

+++ 09:58 - CSU-Chef Markus Söder hat in einem Interview mit dem ZDF gesagt, er sei kein "ideologischer Gegner" eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen. Allerdings sei er kein Befürworter wie Die Grünen. Zudem sei er der Meinung, dass die Diskussion um ein Tempolimit derzeit nicht das wichtigste Thema sei.

20.07.2020

+++ 14:41 - Einer YouGov-Befragung zufolge nimmt das Interesse an Elektroautos und Hybriden in Deutschland zu. Demnach wollen sich 11% der Kaufinteressierten ein Elektroauto zulegen, 13% interessieren sich für ein Hybridauto. Die Werte sind damit im Vergleich zum letzten Jahr um vier (E-Autos) respektive drei (Hybride) Prozentpunkte gestiegen.

+++ 11:42 - Medienberichten zufolge plant Audi den Bau eines eigenen Schnellladenetzes in Europa. Die Pläne sind demnach Teil des Projektes "Artemis", mit dem die Elektromobilität im VW-Konzern vorangetrieben werden soll.

17.07.2020

+++ 16:36 - Die beiden Automobilkonzerne FCA und PSA fusionieren und werden zukünftig unter dem Namen "Stellantis" auftreten. Die Namen und Logos der beteiligten Marken bleiben unverändert. Die Fusion der beiden Konzerne soll voraussichtlich im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein.

+++ 12:08 - Ford bietet für die Innenräume seiner Nutzfahrzeuge transparente Schutzschilde aus Plexiglas an. Mithilfe der Schilde können einzelne Sitze oder Sitzreihen voneinander getrennt werden, um eine kontaktlose Fahrt zu ermöglichen.

15.07.2020

+++ 18:16 - Grünen-Chef Robert Habeck hat in einem Interview mit dem Nachrichtenportal "The Pioneer" gesagt, dass im Falle einer Regierungsbeteiligung der Grünen ein Tempolimit die erste Maßnahme sei. Vor allem angesichts von Schul- und Geschäftsschließungen während der Corona-Krise seien Argumente der Freiheitseinschränkung beim Tempolimit "noch lächerlicher". Kritik an den Aussagen des Grünen-Politikers kommt von Stimmen aus der CDU und FDP.

+++ 13:03 - Laut der Fondgesellschaft Janus Henderson ist VW das aktuell am höchsten verschuldete Unternehmen der Welt. Der Hersteller hat demnach 192 Milliarden Dollar Schulden.

14.07.2020

+++ 13:27 - Tesla darf mit dem Bau des Fundaments für das neue Werk in Grünheide bei Berlin beginnen. Das Brandenburger Landesumweltamt hat dem Hersteller dafür die Erlaubnis gegeben. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für die Bauarbeiten steht allerdings noch aus.

+++ 12:02 - Das Land Thüringen baut die Forschungskapazitäten für die Batteriefertigung aus. Für ein Forschungszentrum in Arnstadt sollen demnach mehr als 13,5 Millionen Euro investiert werden. Das Fraunhofer Institut wird dort mit dem chinesischen Batteriekonzern CATL zusammenarbeiten. In der Nähe des Standorts soll außerdem eine Fabrik für Elektroauto-Batterien entstehen.

13.07.2020

+++ 18:53 - Aston Martin hat in Wales mit der Produktion des SUV DBX begonnen. Der britische Hersteller legt große Hoffnungen in das neue Modell. Der DBX soll zukünftig für etwa 50 Prozent des Gesamtumsatzes von Aston Martin verantwortlich sein. Aktuell befindet sich das Unternehmen in einer finanziellen Krise. Kürzlich war der bisherige Geschäftsführer Andy Palmer durch den ehemaligen AMG-Chef Tobias Moers ersetzt worden.

+++ 15:55 - Der Elektroauto-Hersteller Rivian hat in einer Finanzierungsrunde 2,5 Milliarden US-Dollar Kapital gesammelt. Zu den Investoren gehören die Fonds-Gesellschaft T. Rowe Price, der Online-Versandhändler Amazon und die Vermögensverwaltung Blackrock. Rivian konkurriert mit Tesla um die Einführung des ersten vollelektrischen Pick-Up-Trucks. Das Unternehmen will Anfang bis Mitte 2021 ein Modell im in den USA höchst lukrativen Segment auf den Markt bringen.

+++ 12:25 - Im Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin sollen künftig bis zu 10.500 Menschen im Schichtbetrieb arbeiten. Das Unternehmen plant nach Informationen aus Branchenkreisen mit 3.000 bis 3.5000 Mitarbeitenden pro Schicht. Nach der geplanten Fertigstellung im Juli 2021 soll das Wwerks chnellstmöglich auf die volle Kapazität hochgefahren werden. In Grünheide sollen dann jährlich bis zu 500.000 Autos gebaut werden.

+++ 09:17 - Autos auf deutschen Straßen sind im Schnitt 9,6 Jahre alt. Damit sind sie älter als in den meisten anderen Ländern Westeuropas. Das ergab eine Studie, die von Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer geleitet wurde. Laut Dudenhöffer habe die Bundesregierung mit der ausschließlichen Förderung von Elektroautos die Chance verpasst, den gesamten Markt zu stimulieren und eine starke Rezession zu verhindern.. Auch positive Umwelteffekte seien verpasst worden.

08.07.2020

+++ 16:00 - Porsche baut sein Werk in Leipzig auf die Produktion von Elektroautos um. Ab 2022 soll dort der vollelektrische Nachfolger des Macan gebaut werden. Laut Porsche liegen die Bauarbeiten bisher im Zeitplan. Am Umbau des Werks war auch während der Produktionspause weitergearbeitet werden. Die Mitarbeitenden werden außerdem bereits für die Montage von Elektroautos geschult werden. Bereits ab Ende 2020 sollen in Leipzig Elektroautos vom Band laufen können.

+++ 08:45 - Am heutigen Mittwoch tritt die neue Innovationsprämie offiziell in Kraft. Gestern war Sie bereits im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Mit der neuen Prämnie wird der staatliche Anteil am Umweltbonus für Elektro- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge verdoppelt. Die Innovationsprämie gilt ab heute rückwirkend für Zulassungen seit dem 04. Juni.

07.07.2020

+++ 17:40 - BMW setzt bei der Fertigung von Batteriezellen für seine Autos künftig ausschließlich auf grünen Strom. Laut Vorstandschef Oliver Zipse habe das Unternehmen dies mit den Herstellern der Zellen vertraglich vereinbart. In den nächsten zehn Jahren sollen so rund zehn Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

+++ 14:47 - VW baut das Werk in Emden für die Produktion von Elektroautos um. Ab 2022 soll dort der vollelektrische ID.4 vom Band laufen. Später soll die Produktion von weiteren E-Modellen die jährliche Kapazität auf 300.000 Einheiten erhöhen. Der Umbau soll während des laufenden Betriebes stattfinden und im Sommer 2021 abgeschlossen sein. Während einer Übergangszeit sollen in Emden außerdem weiterhin die Verbrennermodelle Passat und Arteon vom Band laufen. Der Umbau des Werkes kostet rund eine Milliarde Euro.

06.07.2020

+++ 15:55 - Der Bayrische Ministerpräsident Markus Söder hält weitere Konjunkturhilfen für die Automobilbranche für notwendig. Dazu brachte er unter anderem eine Senkung von Unternehmens- und Energiesteuern ins Spiel. Auch eine besondere Unterstützung für Zulieferer sei laut Söder möglich. Desweiteren kündigte der CSU-Chef an, gemeinsam mit den Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Baden-Württemberg Stefan Weil und Winfried Kretschmann nochmals über eine Prämie für sparsame Verbrenner-Autos

+++ 14:15 - Die Innovationsprämie hat für einen deutlichen Schub bei der Nachfrage nach Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeugen gesorgt. Das geht aus den Daten von Online-Neuwagenvermittlern hervor. Demnach habe sich bei zwei Anbietern der Anteil an Elektroautos an der Gesamtzahl der Anfragen von Mai auf Juni verdoppelt. Die Auswirkungen der Innovationsprämie auf die Zulassungszahlen und die Anzahl der Anträge für die BAFA-Prämie wird sich aufgrund der teils langen Lieferzeiten erst in einigen Monaten zeigen.

03.06.2020

+++ 17:17 - Daimler will das Smart-Werk im französischen Hambach verkaufen. Das kündigte Vorstandschef Ola Källenius an. Der Smart EQ, der dort bisher produziert wurde, soll zukünftig in China gemeinsam mit Partner Geely gebaut werden. Wo der für dieses Jahr angekündigte EQB entstehen soll, der ebenfalls in Hambach vom Band laufen sollte, ist bisher unklar.

02.06.2020

+++ 17:52 - VW hat bisher im Rahmen eines Vergleichs zur Musterfeststellungsklage 750 Millionen Euro an Geschädigte des Dieselskandals gezahlt. Die Entschädigung muss der Konzern betroffenen Kund*innen als Entschädigung für den Wertverlust ihrer Fahrzeuge zahlen. Je nach Fahrzeugtyp und -alter wurden Beträge zwischen 1350 und 6257 Euro an über 240.000 Betroffene gezahlt. Einige tausend Fälle werden laut VW aktuell noch geprüft oder befinden sich in der Umsetzung. Zusätzlich gibt es noch mehrere zehntausend Einzelklagen, die aktuell vor Gericht verhandelt werden. Ein Präzedenzfall vor dem Bundesgerichtshof hatte ergeben, dass VW grundsätzlich auch bei diesen zur Zahlung verpflichtet ist.

+++ 15:59 - Der chinesische Elektroauto-Hersteller Byton hat seine Produktion gestoppt. Das geht aus Medienberichten hervor. Demnach sei dem Start-Up das Geld ausgegangen, da Investoren aufgrund der Corona-Krise kein weiteres Geld mehr investiert hätten. Byton wollte eigentlich im nächsten Jahr mit der Produktion seines SUV M-Byte beginnen. Die Zukunft der Beschäftigten an den Standorten in China, den USA und Deutschland ist bisher unklar. Am deutschen Standort sind die 70 Mitarbeitenden aktuell in Kurzarbeit.

+++ 14:45 - Tesla hat für das bereits in der Konstruktion befindliche Werk in Grünheide bei Berlin einen neuen Antrag auf umweltrechtliche Genehmigung gestellt. Demnach will das US-Unternehmen weiteren Wald roden und neue Pfähle zur Stabilisierung des Bauwerks in den Boden einsetzen. Bisher sind für das Werk etwa 90 Hektar Wald gerodet worden. Eine Bürgerinitiative gegen die neue Fabrik wirft Tesla vor, von Anfang an von den zusätzlich benötigten Baumaßnahmen gewusst zu haben. Der Autohersteller habe diese Informationen bei der ersten Einreichung der Unterlagen absichtlich zurückgehalten, um eine Baugenehmigung zu erhalten.

+++ 12:47 - BMW eröffnet im Werk in Dingolfing ein neues Zentrum für die Produktion von Elektroantrieben. Am heutigen Donnerstag soll die Produktion dort offiziell starten. Zum diesem Anlass kommen BMW-Vorstandschef Volker Zipse sowie der bayrische Ministerpräsident Markus Söder. In Dingolfing sollen mittelfristig 2.000 Beschäftigte an der Produktion von E-Motoren, Batterien und Hochvoltspeichern arbeiten.

+++ 09:30 - Nissan-Chef Makoto Uchida hat sich auf der jährlichen Hauptversammlung bei den Anteilseignern für die aktuelle Krise des Herstellers entschuldigt. Nissan hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 671,2 Milliarden Yen (5,7 Mrd. Euro) vermelden müssen. In den nächsten Jahren will der Konzern die Fertigung um 20 Prozent zurückfahren und sich auf die eigenen Kernmärkte konzentrieren. Dabei stehen nachhaltiges Wachstum und Profitabilität im Fokus. Die neue Ausrichtung ist Teil des "Transformationsplans", den Nissan gemeinsam mit den Bündnispartnern Renault und Mitsubishi erarbeitet hat.

01.07.2020

+++ 12:46 - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier erwartet, dass in Deutschland im Bereich Batteriezellfertigung "einige zehntausend Arbeitsplätze" geschaffen werden könnten. Die Fertigung von Batteriezellen in Europa soll in den nächsten Jahren stark angekurbelt werden. Dazu werden unter anderem zwei Großprojekte vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Derzeit werden in Europa lediglich drei Prozent der weltweiten Batterien produziert.

30.06.2020

+++ 17:58 - Die Kurzarbeit in den deutschen Werken von VW endet am 01. Juli. Laut dem Hersteller wird für die Kernmarke, die Produktion leichter Nutzfahrzeuge sowie die interne Zuliefersparte ab Mittwoch wieder in vollem Arbeitsvolumen gearbeitet.

+++ 09:35 - Der Genfer Autosalon wird auch im Jahr 2021 nicht stattfinden. Das gaben das Komitee und der Stiftungsrat der Automesse bekannt, nachdem eine Umfrage unter den Ausstellern ergeben hatte, dass der Großteil auch im nächsten Jahr nicht teilnehmen werde. Angesichts der unklaren Entwicklung der Corona-Krise war ohnehin nicht klar, ob die Veranstaltung hätte stattfinden können. Der Genfer Autosalon wird jährlich von etwa 600.000 Besucher und 10.000 Journalisten besucht.

29.06.2020

+++ 17:35 - Die Kurzarbeit bei den deutschen Autoherstellern hat stark abgenommen. Grund dafür ist, dass mittlerweile alle Werke in Deutschland wieder in Betrieb sind. Bei BMW sind laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur nur noch fünf Prozent der Mitarbeitenden in Kurzarbeit. Die großen Zulieferer sind dagegen noch stärker betroffen. Bei Continental sind noch etwa ein Drittel, bei ZF sogar zwei Drittel der Beschäftigten in Kurzarbeit.

+++ 13:09 - Neuwagen in Deutschland werden im Schnitt immer stärker. Das stellte der Professor und Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer fest. Demnach beträgt die durchschnittliche Leistung von Autos, die zwischen Januar und Mai 2020 in Deutschland zugelassen wurden, bei 163 PS. Im Vorjahr lag der Schnitt noch bei 159 PS. Die Werte steigen seit Jahren kontinuierlich an, laut Dudenhöffer ist kein Ende des Trends in Sicht.

+++ 09:18 - Toyota hat für den vergangenen Monat Mai stark rückgängige Produktions- und Absatzzahlen gemeldet. Der weltweite Absatz des japanischen Konzerns sank um 31,8 Prozent, die Produktion sogar um 54,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dies markiert den fünften rückläufigen Monat in Folge für Toyota.

26.06.2020

+++ 17:50 - Im VW-Werk in Zwickau ist heute der letzte Verbrenner montiert worden. Die Montagelinie soll nun für die Produktion von Elektroautos umgerüstet werden. Bereits seit November produziert VW in Zwickau das Elektroauto ID.3. Nach dem Umbau sollen täglich 1.500 Fahrzeuge vom Band laufen.

+++ 12:00 - Volvo Cars ist eine Kooperation mit der Google-Tochter Waymo eingegangen. Die beiden Unternehmen wollen zum autonomen Fahren der Stufe 4 zusammenarbeiten. Dazu soll die von Waymo entwickelte Technologie in eine Elektrofahrzeug-Plattform eingebaut werden. Einen Zeitplan für das Projekt gaben die Unternehmen nicht bekannt.

25.06.2020

+++ 18:06 - Medienberichten zufolge möchte Tesla bei der Fertigung von Batteriezellen unabhängiger werden. Demnach will der US-amerikanische Hersteller sein Batteriewerk in Fremont, Kalifornien erweitern. Dort fertigt Tesla aktuell gemeinsam mit Panasonic Batterien. Für die Produktion von eigenen Batteriezellen soll dort ein dreimonatiger Umbau stattfinden. Durch diesen sollen 10.000 Quadratmeter zusätzliche Fertigungsfläche entstehen.

+++ 11:37 - Der chinesische Automarkt erholt sich weiter. Laut der Unternehmensberatung Berylls wird sich das aktuelle Minus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr während des restlichen Jahres verringern. Grund dafür sei vor allem die Fördermaßnahmen der chinesischen Regierung, durch die wirksame Anreize für Kund*innen geschaffen würden. Im Mai hatte der chinesische Automarkt zuletzt das erste Wachstum seit fast zwei Jahren verzeichnet.

24.06.2020

+++ 17:30 - Deutsche Autohersteller sind bei Studierenden weniger attraktiv als potentielle Arbeitgeber als noch vor einem Jahr. Das ergab das aktuelle Universum Arbeitgeberranking. Dazu wurden rund 47.000 Studierende befragt. In den Bereichen Wirtschaft, Recht und IT verloren besonders Daimler, BMW, Audi und VW an Beliebtheit. Porsche dagegen wurde sowohl bei Wirtschaftswissenschaftler*innen als auch bei Naturwissenschafts- und IT-Studenten beliebter.

+++ 15:44 - Angesichts der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Krise und des drohenden "harten" Brexits Ende des Jahres fordern britische Autohersteller die Regierung in London auf, die Branche verstärkt zu unterstützen. Der britische Hersteller- und Händlerverband SMMT setzt sich außerdem für ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit der EU nach dem Brexit ein. Einer Umfrage zufolge ist in der britischen Automobilindustrie jeder sechste Job in Gefahr.

+++ 09:25 - Das Carsharing-Unternehmen WeShare verschiebt aufgrund der Corona-Krise zunächst seine Expansionspläne. Das Unternehmen, das zur VW-Tochter Umi gehört , wollte dieses Jahr in weiteren Städten in den Markt starten. Bisher gibt es die Autos des Anbieters in Berlin. Außerdem will WeShare auch in Budapest, Hamburg, Madrid, Mailand, Paris und Prag bald Carsharing anbieten. Die Starts in weiteren Städten wurden nun verschoben. In Berlin will das Unternehmen dieses Jahr ein Abomodell testen. Damit soll laut Geschäftsführer Phiipp Reth auf die hohe finanzielle Unsicherheit bei vielen Verbraucher*innen reagiert werden.

23.06.2020

+++ 17:50 - Mitsubishi will sein Geschäft in Europa und Nordamerika zurückfahren. Das gab Vorstandschef Takao Kato bei der Hauptversammlung des japanischen Herstellers bekannt. Obwohl sich das Verkaufsniveau dort erhöht habe, sei nicht der gewünschte Gewinn erzielt worden. Das Geschäft soll demnach verstärkt auf höhere Profitabilität ausgerichtet werden. Die neue Ausrichtung stimmt mit der kürzlich beschlossenen Strategie der Allianz aus Renault, Nissan/ und Mitsubishi überein. In dieser waren für jeden Hersteller Kernmärkte festgelegt worden, auf die sich vermehrt konzentriert werden soll. Für Mitsubishi sind dies vor allem die südostasiatischen ASEAN-Staaten.

+++ 10:53 - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat das Konjunkturpaket der Bundesregierung gegen Kritik aus der Automobilbranche verteidigt. Branchenverbände, die IG Metall sowie Betriebsräte aus der Industrie hatten den Verzicht auf eine Kaufprämie für Verbrenner scharf kritisiert. Scholz argumentierte, es seien mehr als acht Milliarden Euro direkt für die Branche vorgesehen. Des weiteren unterstütze das Paket die Transformation der Branche, trage zum Klimaschutz bei und "hilft, unseren Wohlstand zu sichern."

22.06.2020

+++ 17:14 - CSU-Chef Markus Söder will nach der politischen Sommerpause neue Konzepte zur Unterstützung der Automobilindustrie in Deutschland entwickeln. Er fordert "eine Wiedervorlage zum Thema Auto" im Herbst. Dazu möchte der bayrische Ministerpräsident mit den "Auto-Ländern" Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen, der IG Metall sowie Ländern, in denen viele Zulieferbetriebe beheimatet sind, Gespräche führen. Als Ergebnis könne er sich auch andere Maßnahmen als reine Kaufprämien vorstellen.

+++ 15:35 - Tesla plant in seiner Heimat USA ein zweites Werk. Demnach will der Elektroauto-Hersteller neben dem Stammwerk in Fremont, Kalifornien noch in diesem Sommer eine Fertigungsstätte in Travis Country, Texas bauen. Etwa eine Milliarde Dollar möchte Tesla investieren. US-Medienberichten zufolge ist auch Tulsa, Oklahoma noch als Standort des neuen Werks im Gespräch. Rund 5.000 Arbeitsplätze sollen durch die neue Fabrik entstehen. Bisher fertigt Tesla in Fremont und Shanghai Fahrzeuge, der Bau eines Werks in Grünheide bei Berlin hat bereits begonnen.

+++ 10:27 - In Hamm hat die Firma Cartrust, ein Tochterunternehmen des Zulassungsdienstes Christoph Kroschke, gemeinsam mit der dortigen Zulassungsstelle ein Pilotprojekt für die digitale Fahrzeugzulassung gestartet. Besonders während der Corona-Krise, in der viele Zulassungsstellen geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet haben, könnte dies den Zulassungsprozess für viele Unternehmen vereinfachen.

19.06.2020

+++ 17:52 - Der Bundestag hat heute erstmals über das Konjunkturpaket beraten, mit dem die Wirtschaft in der Corona-Krise angekurbelt werden soll. Zum Inkrafttreten des Pakets ist unter anderem ein Nachtragshaushalt notwendig. Zum Paket gehören unter anderem die Innovationsprämie für Hybrid- und Elektroautos sowie eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent.

+++ 12:40 - BMW hat sich mit dem Betriebsrat auf den Abbau von etwa 6.000 Stellen geeinigt. Der Hersteller will dabei allerdings auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Stattdessen sollen "rentennahe Altersaustritte" durch Abfindungen begünstigt werden sowie einige 40 Stunden-Verträge auf 38 Stunden reduziert werden. Außerdem prüft BMW bereits bei jeder frei werdenden Stelle, ob eine Neubesetzung erforderlich ist. Laut Personalchefin Ilka Horstmeier sei dies ein Maßnahmenpaket, "das uns kurzfristig hilft, das Unternehmensergebnis zu verbessern, uns aber langfristig die Innovationskraft erhält".

+++ 09:08 - Die EU-Kommission hat eine Prüfung der Fusion von Fiat Chrysler (FCA) und des französischen Konzerns PSA eingeleitet. Grund ist, dass der Zusammenschluss den Markt für Lieferwagen bis 3,5 Tonnen stark einschränken könnte. Sowohl PSA als auch FCA halten in diesem große Marktanteile. Trotz der Prüfung halten die Hersteller daran fest, die Fusion bis März nächsten Jahres abzuschließen. Die Wettbewerbsbehörden in China, Japan, Russland und den USA hätten bereits grünes Licht gegeben. Der neue Konzern wäre nach Volkswagen, Toyota und der Allianz von Nissan und Renault der viertgrößte Autobauer der Welt.

18.06.2020

+++ 11:20 - Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart hat eine stärkere Förderung der Brennstoffzelle als Antrieb auch für kleinere Fahrzeuge gefordert. Die Technik weiterhin nur für Nutzfahrzeuge einzusetzen sei "ein großer Fehler". Continental erwartet, dass die Brennstoffzelle in etwa acht Jahren in Umwelt- und Kostensichtspunkten mit dem batterieelektrischen Pkw-Antrieb gleichziehen könnte. Degenhart sieht in der Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellenantrieben außerdem eine Möglichkeit für zukunftsfeste Jobs in der Automobilbranche.

+++ 08:15 - Die weltweiten Zulassungen von Neuwagen sind im Mai im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gesunken. In der EU brach der Absatz um 52 Prozent ein, in den USA um 30 Prozent. Auch in den wichtigen Märkten Japan und Brasilien sank der Absatz von Neufahrzeugen. In China hat sich der Markt dagegen bereits von der Corona-Krise erholt. Dort stieg das Marktvolumen mit 1,6 Millionen Fahrzeugen um 6 Prozent an. Das ist das erste Wachstum seit fast zwei Jahren.

17.06.2020

+++ 16:02 - In Köln wird es vorerst kein Fahrverbot geben. Das gaben die Deustche Umwelthilfe, die Stadt Köln und das Land NRW nach gemeinsamen Verhandlungen bekannt. Die Parteien einigten sich stattdessen auf ein Maßnahmenpaket, durch das die Luft in der Kölner Innenstadt auch ohne Fahrverbote sauberer werden soll. Dazu gehören höhere Parkgebühren sowie den Umbau einiger Fahrspuren in Radwege. Ziel ist eine verstärkte Nutzung von Fahrrad, Bus und Bahn sowie eine Verringerung der Autodichte in Köln.

+++ 13:54 - Hyundai möchte einen verstärkten Fokus auf Elektroautos setzen. Der Hersteller will die neue Innovationsprämie nutzen und im laufenden Jahr 2020 insgesamt 10.000 Kona Elektro verkaufen. Das sagte Vertriebsdirektor Holger Müller der "Automobilwoche".

16.06.2020

+++ 18:50 - Der Nutzfahrzeughersteller Volvo streicht weltweit 4.100 Stellen. Als Gründe nannte das Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Krise sowie eine sinkende Nachfrage. Im zweiten Halbjahr 2020 soll die Reduzierung der Belegschaft erfolgen. Etwa 1250 der gestrichenen Stellen entfallen auf Volvos Heimatland Schweden. Weltweit beschäftigt das von Volvo Cars getrennt operierende Unternehmen 104.000 Mitarbeitende.

+++ 17:06 - Der erste deutsche "Elektro-Highway", ein Streckenabschnitt mit Oberleitung, soll bald mit fünf speziell ausgerüsteten Lkw in Betrieb gehen. Der Start der Tests auf der Strecke in Südhessen verzögerte sich zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie. Bis 2022 sollen auf der Strecke Daten gesammelt werden, um zukünftigen Verkehr ökologischer zu gestalten.

+++ 12:04 - Die gesamten Arbeitsstunden in der deutschen Automobilbranche sind im April 2020 im Vergleich zum Vormonat um 49 Prozent zurückgegangen. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Zahlen sind das Ergebnis von zahlreichen Werksschließungen bei Zulieferern und Herstellern. Durch Maßnahmen wie Kurzarbeit konnten in Deutschland Kündigungen jedoch weitestgehend vermieden werden. Die Anzahl der Arbeitskräfte in der Branche sank im April um 2,6 Prozent.

+++ 09:55 - Die Unternehmensberatung AlixPartners sagt eine starke "Marktbereinigung" in der Automobilbranche voraus. Bestehende Probleme der Hersteller seien durch die Corona-Krise nochmals verstärkt worden. In der Folge werde es zu zahlreichen Übernahmen kommen. Die Unternehmensberatung sagt dieses Jahr weltweit einen Verkaufseinbruch um 20 Millionen Einheiten voraus. Für die europäische Autobranche erwartet AlixPartners erst in fünf Jahren ein erneutes Erreichen des Vor-Krisen-Niveaus.

15.06.2020

+++ 12:15 - Deutschland hat gemeinsam mit anderen Staaten die EU-Kommission dazu aufgefordert, eine Strategie für den Ausbau der Nutzung von Wasserstoffenergie zu entwickeln. Unterschrieben wurde das Papier außerdem von Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen soll zukünftig in Industrie und Verkehr zu geringeren Schadstoffausstößen beitragen. Bisher sind Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb noch sehr selten, vor allem bei LKWs sollen Brennstoffzellen in Zukunft jedoch vermehrt eingesetzt werden.

12.06.2020

+++ 16:26 - Hyundai plant, die Stückzahlen seiner Autos mit Brennstoffzelle in den nächsten Jahren kontinuierlich zu erhöhen. Ziel ist es, im Jahr 2030 500.000 Pkws mit Brennstoffzelle zu bauen. Das sagte Saehoon Kim, Chef der Brennstoffzellensparte bei Hyundai, der Zeitung "Welt". Hyundai möchte außerdem bis 2025 Brennstoffzellen-Autos bauen, die auf dem gleichen Preisniveau wie batteriebetriebene Elektroautos sind. Bisher sind Autos mit Brennstoffzelle auch aufgrund der niedrigen Stückzahlen noch deutlich teurer.

+++ 10:46 - Das Bundeskartellamt erlaubt der deutschen Automobilbranche angesichts der Folgen der Corona-Krise, firmenübergreifende Maßnahmen zu ergreifen. Laut Kartellamtspräsident Andreas Mundt sei ein "koordiniertes Vorgehen" gerechtfertigt, um wirtschaftliche Schäden und Insolvenzen zu minimieren. Der Verband der Automobilinsudtrie (VDA) kündigte an, einen entsprechenden Leitfaden für Unternehmen zu erstellen. Dieser dürfe laut Bundeskartellamt allerdings keine unternehmensspezifischen Informationen wie Warenumfänge oder einzelne Verträge enthalten.

+++ 09:18 - BMW sieht sich angesichts der neuen E-Auto-Prämie für eine erhöhte Nachfrage nach dem i3 gerüstet. Laut Werksleiter Hans-Peter Kemser könne man die Produktion des Elektro-Kleinwagens im Werk in Leipzig kurzfristig verdoppeln, wenn die Nachfrage dies erfordere. Aktuell produziert BMW den i3 bereits auf dem gleichen Niveau wie vor der Corona-Krise. Im Werk sind nun zusätzliche Kapazitäten entstanden, da die Produktion des Hybrid-Sportwagens i8 am Donnerstag beendet wurde.

11.06.2020

+++ 18:53 - Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens YouGov wollen viele Menschen in Großstädten in Deutschland durch die Corona-Krise vermehrt das Auto nutzen. 41 Prozent der Befragten gaben an, mehr als vor der Krise mit dem Auto fahren zu wollen. Befragt wurden Menschen aus Berlin, Hamburg, der Metropolregion Rhein/Main, Köln und München.

+++ 15:35 - Das zu Ford gehörende E-Scooter-Unternehmen Spin nimmt in drei deutschen Städten den Betrieb auf. In Köln ist Spin am 10. Juni gestartet, Dortmund und Essen sollen in der kommenden Woche folgen.

+++ 12:19 - Herbert Diess gibt seinen Posten als Geschäftsführer der Marke VW Pkw ab. Er bleibt allerdings weiterhin VW-Konzernchef. Sein Nachfolger an der Spitze von VW wird ab dem 01. Juli der bisherige COO Ralf Brandstätter. Diess war in den vergangenen Monaten wiederholt intern kritisiert worden. Die Familie Porsche/Piëch sowie das Land Niedersachsen, die beiden Hauptanteilseigner bei VW, stärkten Diess allerdings als Konzernchef erneut den Rücken.

10.06.2020

+++ 18:30 - Ford und VW haben am Mittwoch mehrere Verträge unterschrieben, mit denen eine zukünftige Zusammenarbeit der beiden Hersteller beschlossen wurde. Unter anderem soll es eine Kooperation im Bereich Nutzfahrzeuge, Elektromobilität und autonomes Fahren geben. Unter anderem sollen die neuen Versionen des Ford Ranger und VW Amarok sowie des VW Caddy und Ford Transit Connect jeweils auf den glechen Plattformen aufbauen. Auf Basis des Modularen Elektrischen Baukastens (MEB) von VW will Ford außerdem 2023 ein neues Elektroauto auf den Markt bringen. Zusätzlich möchten die Hersteller im Bereich autonomes Fahren künftig eng zusammenarbeiten.

09.06.2020

+++ 16:24 - Audi und Volkswagen planen zur Zeit die Wiedereröffnung von Fabriken in Mexiko. Am 15. Juni soll die Fertigung dort fortgesetzt werden. Laut Audi sollen dabei zunächst 30 Prozent der Belegschaft beteiligt sein.

+++ 15:48 - Porsche will einen Teil der in der Zwangspause ausgefallenen Produktion mit zusätzlichen Schichten an Samstagen wieder aufholen. Dazu soll im Stammwerk des Sportwagenherstellers in Zuffenhausen in diesem Jahr an etwa einem Dutzend Samstagen gearbeitet werden.

+++ 11:38 - Als einen der letzten Standorte in Europa hat Nissan am 08. Juni das Werk in Sunderland wieder hochgefahren. Dort wurden schon seit Mitte Mai Teile, jedoch noch keine Fahrzeuge gefertigt. Außerdem sind bei Nissan mittlerweile über 95 Prozent des Händlernetzes in Europa wieder in Betrieb.

08.06.2020

+++ 16:30 - In China ist der Absatz im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent gestiegen. Laut dem Branchenverband PCA ist dies die erste Steigerung seit Juni 2019. Im Vergleich zum April lag der Zuwachs bei 12,3 Prozent. Die Situation in China war von Experten immer wieder für einen Ausblick dafür genutzt worden, wie sich die Lage in Europa entwickeln könnte.

+++ 15:35 - Die Elektrofachmarktkette Media Markt bietet ab sofort Leasing an. In Zusammenarbeit mit dem Autohaus König, der Santander Bank und VEHICULUM können Privatkund*innen dort ab heute einen Fiat 500 Hybrid für 99 Euro im Monat leasen. Das Besondere am Angebot ist der komplett digitale Prozess, bei dem der Leasingvertrag innerhalb von 15 Minuten online abgeschlossen werden kann.

+++ 10:38 - BMW fährt die Produktion weiter hoch. Ab Mitte Juni soll in allen Werken des Herstellers im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet werden. Damit sollen de zahlreichen Bestellungen bearbeitet werden, die während der Corona-Krise eingegangen sind. Im Stammwerk in München ist die Fertigung bereits wieder voll hochgefahren.

05.06.2020

+++ 17:15 - Bentley will einem BBC-Bericht zufolge bis zu 1.000 Stellen streichen. Das entspräche einem Viertel der Belegschaft. Eine entsprechende Mitteilung des britischen Herstellers wird in den nächsten Tagen erwartet. Bentley wurde durch sinkenden Absatz in der Corona-Krise hart getroffen, hatte jedoch auch vorher schon Probleme mit der Profitabilität.

+++ 15:45 - Im Mai 2020 hat die Anzahl der Anträge für die Umweltprämie bei der Anschaffung eines Plug-In-Hybrid oder Elektroautos 200.000 überschritten. Laut dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das die Prämie bewilligt, wurden seit Einführung 2016 insgesamt 206.035 Anträge eingereicht. Mit der Einführung der "Innovationsprämie" im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung wird erneut ein starker Anstieg der Anträge erwartet.

+++ 12:25 - Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Umwelthilfe haben Vergleichsgespräche zu möglichen Fahrverboten in Köln geführt. Diese sind aktuell in der Diskussion. Sollten die Gespräche erfolgreich sein, wollen die Parteien am 17. Juni die Pläne zu einem Luftreinhalteplan für Köln vorstellen.

04.06.2020

+++ 15:55 - Dem Handelsblatt zufolge muss Aston Martin bis zu 500 Jobs streichen. Demnach will der Hersteller in den nächsten Tagen entsprechende Gespräche mit den Gewerkschaften suchen. Kürzlich war erst der ehemalige Aston Martin-Chef Andy Palmer beurlaubt und durch den ehemaligen AMG-Boss Tobias Moers ersetzt worden.

+++ 14:49 - Aufgrund von Produktionsunterbrechungen durch die Corona-Krise verlängert BMW die Fertigung des Hybrid-Sportwagens i8. Dieser sollte ursprünglich Mitte April auslaufen. Da das Werk in leipzig, in dem der i8 gefertigt wird, allerdings Mitte März schließen musste, verlängerte BMW die Laufzeit des Modells nun bis zum 11. Juni.

+++ 11:36 - Die Bundesregierung hat ein Konjunkturpaket über insgesamt 130 Milliarden Euro beschlossen. Teil davon ist eine Förderung der Elektromobilität in Deutschland. Im Zuge dessen wird der staatliche Anteil am "Umweltbonus" bei der Anschaffung eines neuen Elektroautos von 3.000 auf 6.000 Euro verdoppelt. Verbrenner sollen nicht direkt gefördert werden. Auch diese profitieren jedoch von der temporären Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent. Zusätzlich will die Bundesregierung in den nächsten Jahren 2,5 Milliarden Euro in Infrastruktur und Entwicklung für Elektromobilität investieren.

03.06.2020

+++ 17:20 - Die französische Regierung hat einem Kredit für Renault über fünf Milliarden Euro zugestimmt. Das Wirtschafts- und Finanzministerium teilte am Dienstag mit, dass Minister Bruno Le Maire die staatliche Garantie dafür auf den Weg bringen wolle.

+++ 09:45 - Opel fährt das Stammheim in Rüsselsheim wieder hoch. Nach etwa zwei Monaten Pause aufgrund der Coronavirus-Pandemie soll dort ab dem 08.06. wieder gefertigt werden. Dabei gilt laut einem Sprecher ein "umfassendes Sicherheitsprotokoll". Laut Opel-Chef Michael Lohscheller soll die Produktion sich an der Nachfrage orientieren. Ab dem 03.06. will Opel außerdem in Eisenach die Produktion wieder aufnehmen. Das Motoren- und Komponentenwerk in Kaiserslautern ist bereits seit Mitte Mai wieder in Betrieb.

02.06.2020

+++ 19:10 - Mehrere große Hersteller in den USA und Kanada haben angekündigt, die traditionelle Sommerpause in ihren Werken dieses Jahr ausfallen zu lassen oder zu verkürzen. Damit soll die durch die Corona-Krise eingebrochene Produktivität kompensiert werden. Unter anderem verzichten Ford, GM und Honda auf die komplette Produktionspause.

+++ 17:03 - Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey hat ergeben, dass die Kaufbereitschaft der Deutschen bei Autos wieder ansteigt. Demnach verfolgen momentan 79 Prozent derjenigen, die vor der Corona-Krise ein Auto anschaffen wollten, ihren Plan weiter. Anfang April lag der Anteil noch bei 58 Prozent. Leasing als Finanzierungsoption kommt außerdem für mehr Befragte in Frage als vor der Krise. Der Wert stieg um 9 Prozentpunkte auf 26 Prozent.

+++ 10:52 - Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will das deutsche Wirtschaftsministerium insgesamt fünf Milliarden Euro für eine Kaufprämie zur Verfügung stellen. Diese soll sowohl für Elektro- und Hybridfahrzeuge als auch für Verbrenner gelten. Reuters beruft sich dabei auf Informationen aus Regierungskreisen. Demnach soll es eine Grundprämie von 2500 Euro für Fahrzeuge ab Effizienzklasse B geben. Verbrauchsarme Fahrzeuge sowie Hybrid- und Elektroautos sollen zusätzlich gefördert werden.

+++ 09:52 - Zulieferer ZF will bis zum Jahr 2025 insgesamt bis zu 15.000 Stellen streichen. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, dass der Deutschen Presseagentur vorliegt. Grund dafür sei die wirtschaftliche Belastung durch die Corona-Krise. ZF hatte schon 2019 einen starken Rückgang von Umsatz und Gewinnen verzeichnet. Weltweit beschäftigt ZF 148.000 Menschen, davon etwa 51.000 in Deutschland.

29.05.2020

+++ 17:47 - Ford hat für bestimmte Polizeifahrzeuge in den USA ein Software-Update entwickelt, dass gegen die Ausbreitung des Coronavirus helfen soll. Nach dem Update lässt sich das Fahrzeug für 15 Minuten auf bis zu 56 Grad Celsius aufheizen. Durch die Hitze sollen 99 Prozent der im Fahrzeug vorhandenen Viren abgetötet werden. Zur Zeit wird die Software größtenteils in Polizeifahrzeugen in New York und Los Angeles genutzt. Ford testet aber bereits die Möglichkeit der Verwendung in weiteren Fahrzeugen.

+++ 17:14 - Nach Kooperationspartner Renault gab auch Nissan nun erste Sparmaßnahmen bekannt, die aus der Neupositionierung des Bündnisses folgen. Der japanische Konzern will den Standort in Barcelona schließen. Im Dezember dieses Jahres soll die Fertigung dort demnach heruntergefahren werden. Die Meldung führte bei Teilen der Belegschaft des Standorts zu heftigen Protesten. Mehrere hundert Demonstranten blockierten am Donnerstag die Zufahrtswege zur Fabrik und zündeten Autoreifen an.

+++ 10:22 - Renault hat erste Auswirkungen des Sparplans angekündigt, mit dem das Unternehmen wieder aus den roten Zahlen herauskommen möchte. Dazu gehört der Abbau von weltweit 15.000 Arbeitsplätzen. Renault hatte bereits letztes Jahr rote Zahlen geschrieben, die Corona-Krise hatte die prekäre Lage des französischen Konzerns sowie seiner Kooperationspartner Nissan und Mitsubishi weiter verschärft.

28.05.2020

+++ 12:25 - Tesla kann für das geplante Werk in Grünheide bei Berlin mit den Fundamentarbeiten beginnen. Das zuständige Landesamt für Umwelt hat dem Hersteller eine entsprechende Zulassung erteilt. Tesla kann nun damit beginnen, Fundamente und Stützen zu bauen oder erste Baugruben auszuheben. Eine abschließende umweltrechtliche Genehmigung steht allerdings noch aus. Anwohner hatten den Bau des Werkes kritisiert, weil sie negative Folgen für das Grundwasser der Region befürchten.

+++ 09:19 - Die Allianz der Hersteller Mitsubishi, Nissan und Renault hat sich auf eine tiefere Zusammenarbeit verständigt. Das gaben die Vorsitzenden der jeweiligen Unternehmen in einer global veranstalteten Pressekonferenz bekannt. Zuletzt steckte das Bündnis in einer ernsthaften Krise. Zum neuen Konzept gehört unter anderem die Entwicklung und Produktion von Autos nach einem "Leader-Follower-Prinzip". Dabei übernimmt ein Hersteller den Großteil der Entwicklung in einem Segment, die anderen beiden folgen dann bei der Produktion den erarbeiteten Vorgaben und bauen auf diesen ihre eigenen Modelle auf. Mithilfe der neuen Methode wollen die drei Konzerne jährlich etwa zwei Milliarden Euro einsparen. Zu Werksschließungen oder Stellenabbau äußerten sich die Konzernchefs zunächst nicht. Zuletzt hatten Medien berichtet, dass sowohl Nissan als auch Renault diese Maßnahmen planen.

+++ 09:05 - Berichten zufolge möchte Tesla künftig ein Design- und Entwicklungszentrum im Gasometer in Berlin-Schöneberg eröffnen. Der 80 Meter hohe Turm, in dem Günther Jauch von 2011 bis 2014 Talkshow-Gäste empfing, ist Teil des Berliner Euref-Campus. Auf dem gelände sind zahlreiche Unternehmen und Projekte ansässig, die sich mit Klimaschutz und der Energiewende beschäftigen. Das Design- und Entwicklungszentrum wäre nach der bereits beschlossenen "Giga-Factory" im brandenburgischen Grünheide Teslas zweiter Standort in und um Berlin.

27.05.2020

+++ 15:10 - Frankreich hat beschlossen, die dortige Autobranche mit einem acht Milliarden schweren Hilfspaket zu unterstützen. Unter anderem soll die Prämie für den kauf von Elektroautos steigen und der Umstieg auf neue Autos gefördert werden. Im Gegenzug soll die französiche Autoindustrie laut Ministerpräsident Emmanuel Macron zur "führenden Herstellernation" von umweltfreundlichen Autos in Europa werden. Berichten zufolge verhandelt auch die Europäische Union über eine Unterstützung der Automobilbranche. Demnach sei ein Konjunkturpaket in Höhe von 100 Milliarden Euro geplant, das in eine Kaufprämie sowie die Verkehrsinfrastruktur fließen soll.

+++ 12:50 - Der britische Sportwagenhersteller und Formel 1-Konstrukteur Mclaren streicht aufgrund der Corona-Krise etwa 1200 vonn 4000 Jobs. Laut Mclaren-Chef Paul Walsh bliebe dem Unternehmen aufgrund von ausgefallenen Rennen und ausbleibenden Sportwagenverkäufen keine andere Möglichkeit. Auch etwa 80 Jobs aus dem Formel 1-Team sollen wegfallen.

26.05.2020

+++ 18:35 - In Süd- und Mittelamerika sind weitere Automobilwerke wieder angelaufen. Honda, Nissan und Toyota haben bekanntgegeben, in ihren Werken in Mexiko ab sofort wieder zu produzieren. VW gibt ebenfalls an, alle Vorbereitungen getroffen zu haben und bereit für eine Wiederaufnahme der Produktion zu sein. Einen genauen Starttermin nannte der Konzern allerdings noch nicht. Der Hersteller hat jedoch seine Werke in Brasilien wieder geöffnet. Dort soll zunächst in zwei Schichten, ab dem 01. Juni wieder in voller Kapazität produziert werden.

+++ 14:30 - Nach Deutschland denkt auch Frankreich über eine Kaufprämie für Neuwagen nach. Dazu traf sich Ministerpräsident Emmanuel Macron heute mit Vertreter*innen der Automobilbranche. Für den Nachmittag wird ein erstes Statement zu möglichen Maßnahmen erwartet

+++ 12:42 - Der bisherige Mercedes-AMG-Chef Tobias Moers wird neuer Vorstandsvorsitzender bei Aston Martin. Sein Vorgänger Andy Palmer scheidet aus dem Unternehmen aus. Bei AMG übernimmt der langjährige Daimler-Manager Philipp Schiemer die Aufgaben von Moers.

+++ 11:38 - Nach dem gestrigen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur VW-Abgasaffäre fordern die Grünen auch von anderen Herstellern Entschädigungszahlungen. Oliver Krischer, Vichechef der Grünen-Bundestagsfraktion, sagte im bundestag, andere Hersteller hätten "genauso betrogen". Daher seien auch diese verpflichtet, "die betrogenen Kunden angemessen zu entschädigen". Der BGH hatte gestern entschieden, dass VW aufgrund falscher Angaben gegenüber Kund*innen zu Entschädigungszahlungen verpflichtet ist. Von dem Urteil wird eine Signalwirkung für zahlreiche weitere Verfahren erwartet.

25.05.2020

+++ 16:50 - In Tschechien hat das letzte von vier großen Automobilwerken wieder mit der Produktion begonnen. Nach den zwei Skoda-Standorten und der Produktion von Hyundai begann sind nun auch im Gemeinschaftswerk von Toyota und PSA die Bänder wieder angelaufen. In Kolin werden die Kleinwagen Toyota Aygo, Peugeot 109 und Citroen C1 produziert.

+++ 16:40 - Laut Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire kämpft Renault aktuell ums Überleben. Der Konzern habe beim französischen Staat ein Darlehen über fünf Milliarden Euro beantragt. Im Gegenzug soll Renault dir Elektromobilität vorantreiben und die Entwicklung neuer Technologien verstärkt nach Frankreich verlagern. Renault steckt bereits seit dem Skandal um den früheren Konzernchef Carlos Ghosn in finanziellen Schwierigkeiten, die Corona-Krise hat diese zusätzlich verschärft.

+++ 15:30 - Der Bundesgerichtshof hat in einem ersten Urteil zum VW-Dieselskandal dem Kläger ein Recht auf Schadensersatz eingeräumt. Für die gefahrenen Kilometer wird allerdings eine Nutzungsentschädigung angerechnet. Es wird erwartet, dass das Urteil richtungsweisend für für zahlreiche weitere Gerichtsverfahren sein wird. Laut dem Konzern laufen bundesweit momentan noch etwa 60.000 Verfahren. Weitere Verhandlungen vor dem Bundesgerichtshof sind auch bereits angesetzt.

+++ 10:05 - Der Busanbieter Flixbus hat angekündigt, ab dem 28. Mai wieder den Betrieb aufnehmen zu wollen. Insgesamt sollen zunächst etwa 50 Städte in Deutschland, Dänemark, Österreich, Polen und Tschechien angefahren werden. Zur Sicherheit der Fahrgäste soll es dabei neue Sicherheitsvorkehrungen geben. Wie bei der Deutschen Bahn sollen aus wirtschaftlichen Gründen allerdings keine Sitzplätze freigehalten werden.

22.05.2020

+++ 18:40 - Das Wirtschaftsministerium hat Berichte zurückgewiesen, die von einer Einigung über die geplante Auto Kaufprämie berichtet hatte. Die dafür gegründete Arbeitsgruppe prüfe derzeit noch verschiedene Entwürfe, teilte eine Sprecherin des Ministeriums dem "Tagesspiegel" mit. Zuvor hatten unter anderem die "Automobilwoche" und der "Spiegel" von einer Einigung über eine Prämie von 3.000 Euro für Verbrenner und 4.000 Euro für Elektroautos berichtet.

+++ 15:27 - Die Nutzung von Carsharing-Angeboten ist während der Corona-Krise stark zurückgegangen. Laut dem Bundesverband Carsharing mussten einige Anbieter von Mitte März bis Mitte April einen Rückgang von bis zu 80 Prozent verzeichnen. Expert*innen rechnen nun mit einer Ausdünnung des Marktes. Diese sei sowieso zu erwarten gewesen, werde durch die Corona-Krise allerdings beschleunigt.

+++ 11:50 - Nissan will der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge mehr als 20.000 Stellen streichen. Der japanische Hersteller steckt seit einigen Jahren in einer Krise, die nun durch die Folgen der Corona-Krise verschärft wurde. Nissan rechnet bereits für das im März abgelaufene Geschäftsjahr mit roten Zahlen. Das wäre der erste Jahresverlust seit elf Jahren.

+++ 11:20 - Die Wirtschaftsweisen, ein Sachverständigenrat aus fünf Expert*innen zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, haben sich gegen eine Kaufprämie für Autos ausgesprochen. Das geht aus einem von den Sachverständigen gemeinsam verfassten Artikel für die "Süddeutsche Zeitung" hervor. Stattdessen empfehlen sie zur Bekämpfung der Belastung durch die Corona-Krise eine Energiepreis-Reform sowie Investitionen in Bildung und Infrastruktur.

+++ 10:51 - Medienberichten zufolge will Renault mehrere Werke in Frankreich dauerhaft schließen. Demnach will der Hersteller bis 2022 die Fertigung in einem Automobil- und zwei Teilewerken. Zudem soll das größte und älteste Renault-Werk in Flins die Automobilproduktion einstellen und für andere Zwecke genutzt werden. Die Schließungen sind Teil einer Restrukturierung der angeschlagenen französischen Marke.

20.05.2020

+++ 17:17 - Kritiker des neuen Tesla-Standorts in Grünheide bei Berlin haben der brandenburgischen Landesregierung einen offenen Brief übergeben. Unter anderem bemängeln sie, dass die Fabrik teilweise in einem Wasserschutzgebiet entsteht. Die sogenannte "Gigafactory" des amerikanischen Elektroauto-Herstellers soll 2021 eröffnet werden.

+++ 10:31 - Am 19. Juni eröffnet in Deutschland erstmals eine Online-Messe für Old- und Youngtimer. Die "Classics to click", die von der Versicherung OCC Assekuradeur ausgerichtet wird, soll Besuchern trotz den Versammlungsbeschränkungen eine vollständige Messe-Erfahrung bieten. Dazu gehören unter anderem virtuelle Messestände mit Chat-Betreuung sowie Live-Videovorträge. Zu den Ausstellern gehören unter anderem BMW Group Classic, der TÜV Süd sowie Classic Trader.

+++ 09:30 - Die weltweiten CO2-Emissionen sind in Folge der Maßnahmen gegen die Corona-Krise zeitweise deutlich gesunken. Das fand ein internationales Forscherteam heraus. Die Tageswerte lagen bis zu 17 Prozent unter den Durchschnittswerten des Vorjahres. In Deutschland gab es in der ersten Aprilwoche einen Rückgang um 26 Prozent. Für das gesamte Jahr 2020 rechnen die Forscher mit einem Rückgang um vier bis sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sie warnen jedoch auch, dass die Entwicklungen nur temporär seien. Die Reaktionen der Politik und Industrie seien entscheidend für die weitere Entwicklung. Werde der Klimaschutz in Folge der Corona-Krise außer Acht gelassen, können die Emissionen im Anschluss an die Krise sogar höher sein als zuvor.

19.05.2020

+++ 15:35 - BMWs Betriebsratschef Manfred Schoch hält im Zuge der Corona-Krise Kündigungen beim Hersteller für möglich. Den Mitarbeitenden ist ihr Job garantiert, so lange das Unternehmen, wie für das laufende Jahr aktuell angenommen, keinen Verlust macht. Laut Schoch könne sich die Situation jedoch jederzeit ändern. BMW hat bisher schon dadurch reagiert, freie Stellen nicht mehr nachzubesetzen.

+++ 15:29 - Opel beginnt mit der schrittweisen Wiedereröffnung seiner Werke. Zunächst wurde am Montag das teilewerk in Kaiserslautern hochgefahren. Die Werke in Eisenach und Rüsselsheim sollen laut Vorstandschef Michael Lohscheller "zeitnah" folgen.

+++ 11:47 - Tesla plant den Bau einer neuen Gigafactory in Austin im US-Bundesstaat Texas. Das berichtet das Magazin Electrek mit Berufung auf eine anonyme Quelle. Im neuen Standort sollen das Model Y und der Cybertruck gebaut werden. Angeblich soll Ende des Jahres bereits mit der Fertigung des Model Y begonnen werden. Die Produktion des Tesla Cybertruck soll laut der Quelle Ende 2021 in Austin beginnen.

18.05.2020

+++ 18:13 - Frankreich will die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise dazu nutzen, den Absatz nachhaltig betriebener Fahrzeuge zu fördern. Damit soll laut Wirtschaftsminister Bruno Le Maire ein ökologischer Übergang in der Automobilindustrie beschleunigt werden. In den nächsten 15 Tage will die französische Regierung einen Plan zur Unterstützung der Branche erarbeiten.

+++ 15:54 - Das Gesundheitsamt in Alameda County, Kalifornien hat Tesla die Wiedereröffnung der dortigen Fabrik gestattet. Der Hersteller war letzte Woche in die Schlagzeilen geraten, als Firmenchef Elon Musk ankündigte, die Fertigung auch ohne Genehmigung entgegen der örtlich geltenden Regelungen wieder aufnehmen zu wollen. US-Präsident Trump hatte Musk per Twitter unterstützt und ebenfalls eine Öffnung des Tesla-Stammwerks gefordert.

+++ 12:42 - VW beginnt in Argentinien wieder mit der Produktion. Das Werk in Pacheco stellt ab dieser Woche wieder Fahrzeuge her, wie Volkswagen Argentina heute bekanntgab.

15.05.2020

+++ 18:06 - BMW hat im bayrischen Wackersdorf mit der Produktion von Schutzmasken begonnen. An zwei Produktionslinien sollen so täglich insgesamt 200.000 Masken entstehen. Diese sollen an den internationalen Standorten der BMW Group zum Einsatz kommen.

+++ 15:40 - Nachdem Tesla die örtlichen Sicherheitsbestimmungen im Stammwerk in Fremont wissentlich gebrochen und die Fertigung wieder aufgenommen hat, hat sich die Polizei ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Die Beamten überprüften die Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen wie den Mindestabstand zwischen Arbeitenden und die Nutzung von Masken. Die Ergebnisse wurden an das Gesundheitsamt des Bezirks Alameda County weitergeleitet .

+++ 11:24 - VW plant die Wiedereröffnung seines Werks in den USA. Die Produktion in Chattanooga, Tennessee soll ab dem 17. Mai wieder schrittweise aufgenommen werden. Als Sicherheitsmaßnahme soll vor Betreten der Fabrik allen Mitarbeitenden die Temperatur gemessen werden. Personen mit einer Körpertemperatur über 38 Grad soll der Eintritt verweigert werden. Zusätzlich soll jede*r Mitarbeitende täglich eine neue Schutzmaske erhalten.

+++ 09:03 - Mitsubishi beginnt in den japanischen Werken mit der Fertigung von Gesichtsschilden. Pro Monat sollen etwa 1500 Stück entstehen. Die Schilde sollen an örtliche Krankenhäuser, Städte und Kommunen gespendet werden. Daimler hat während der Arbeitsunterbrechung im Werk in Bremen ebenfalls Gesichtsschilde gefertigt. Anfang dieser Woche wurden etwa 1200 Stück an die Stadt übergeben.

14.05.2020

+++ 17:20 - Porsche will aufgrund der Corona-Krise zwei neue Modellvarianten des 911 im Internet präsentieren. Dazu gibt es ein Web-TV Format auf einer eigens eingerichteten Website, in dem über die neuen Fahrzeuge informiert werden soll. Die erste Premiere soll am 18. Mai stattfinden.

+++ 16:29 - Trotz wieder geöffneter Showrooms melden viele stationäre Autohändler einen starken Rückgang der Veraufszahlen. Über die Hälfte der Händler meldete seit der Wiedereröffnung demnach 50 Prozent oder mehr Rückgang im Neuwagenabsatz im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hervor.

+++ 12:50 - Die örtlichen Behörden haben Tesla die Wiederöffnung des Werkes in Fremont, Kalifornien untersagt. Das Gesundheitsamt in Alameda County hat die Öffnung erst für kommende Woche genehmigt. In dieser Woche seien lediglich vorbereitende Maßnahmen erlaubt.

13.05.2020

+++ 16:11 - In Großbritannien starten die Hersteller Jaguar Land Rover und Bentley wieder mit ihrer Produktion. Bentley fertigt im Werk in Crewe bereits seit Montag wieder Autos. Jaguar Land Rover will ab kommenden Montag wieder im Standort Solihull produzieren. Zunächst soll dabei nur mit einer Schicht und rund 25 Prozent der Belegschaft gearbeitet werden. Die Kapazitäten sollen dann in den nächsten Wochen sukzessive hochgefahren werden

+++ 11:13 - Die Münchner Professorin und "Wirtschaftsweise" Monika Schnitzer hat eine Kaufprämie für neue Autos kritisiert. Insbesondere die Gewinnausschüttungen an Aktionäre sieht sie kritisch, wenn zeitgleich staatliche Hilfen angefordert werden. Die Wirtschaftsexpertin rechnet aber dennoch damit, dass es eine Kaufprämie geben wird.

+++ 09:51 - VW stoppt die Fertigung im Stammwerk in Wolfsburg an einigen Tagen wieder. Grund ist eine mangelnde Nachfrage. Insgesamt soll die Fertigung für den VW Tiguan und den SEAT Tarraco an vier Tagen komplett ruhen. Für die Fertigung des Golf VIII entfallen einzelne Schichten. Insgesamt habe der Wiederanlauf der Fabriken bei VW aber "hervorragend geklappt", wie eine Führungskraft mitteilte.

12.05.2020

+++ 18:30 - Der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU hat Kaufprämien für Neuwagen abgelehnt. Stattdessen fordert der einflussreiche Parlamentskreis Mittelstand branchenübergreifende Lösungen. Der Vorsitzende Christian von Stetten forderte von der Bundesregierung, mit einer Entscheidung nicht erst bis Juni zu warten. Stattdessen solle der Autoindustrie schon jetzt eine Absage erteilt werden. Damit soll eine Kaufzurückhaltung von Kunden, die auf eine Prämie spekulieren, verhindert werden.

+++ 13:45 - In einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Civey im Auftrag der Automobilwoche haben sich 40 Prozent der Befragten für eine neue Kaufprämie für Hybrid- und Elektroautos ausgesprochen. Bei der Gruppe der unter 29-jährigen stimmte mehr als die Hälfte dafür. Förderungen für Verbrenner forderten etwa 20 Prozent der Befragten.

+++ 11:10 - Der Anteil von Hybrid- und Elektroautos an den Verkäufen ist in Europa während der Corona-Krise stark angestiegen. Die Neuzulassungen verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 167.000. Die Neuzulassungen von Verbrennern sanken dagegen um ein Drittel. Der Anteil der elektrisch aufladbaren Fahrzeuge stieg damit auf 6,8 Prozent.

+++ 09:48 - Tesla hat sein Stammwerk im kalifornischen Fremont wieder geöffnet. Damit verstößt der Hersteller gegen die örtlich geltenden Ausgangsbeschränkungen. In einem Tweet kündigte Tesla-Chef Elon Musk an, selbst mit an der Montagelinie stehen zu wollen. Er bat die Behörden außerdem, nur ihn selbst festzunehmen, wenn es zu Festnahmen käme.

11.05.2020

+++ 18:36 - VW hat in Deutschland im April 67 Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahr. Das berichtet Vertriebschef Jürgen Stackmann. Im europäischen Vergleich stehe man damit noch gut dar. In anderen Ländern gab es bis zu 99 Prozent Umsatzeinbuße. VW will für seine Kernmarke mit eigenen Maßnahmen zur Absatzsteigerung reagieren. Außerdem forderte Stackmann neben den diskutierten Prämien für Neuwagen ein Konjunkturpaket für die gesamte deutsche Wirtschaft.

+++ 14:40 - Die Autoverkäufe in China lagen im April 5,6 Prozent unter dem Vorjahr. Damit ergibt sich im Vergleich zum März ein Plus von 37 Prozent. Inwiefern die Zahlen auch als Indikator für den europäischen Markt genommen werden können, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

+++ 09:29 - Toyota startet ab heute in den Werken in Sakarya (Türkei) und Deeside (Großbritannien) wieder mit der Produktion. Bevor die Mitarbeitenden wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, soll es Einweisungen in die neuen Hygienebestimmungen geben. Der reguläre Betrieb soll in Sakarya ab morgen, in Deeside ab dem 13. Mai beginnen. In den kommenden Wochen will Toyota weitere Werke in Großbritannien, Tschechien und Russland wieder in Betrieb nehmen.

+++ 09:18 - Die Museen der großen deutschen Hersteller öffnen ab dieser Woche wieder ihre Tore. Das Mercedes-Benz-Museum hatte bereits am Samstag wieder eröffnet. Heute folgt die Autostadt in Wolfsburg, ab morgen empfangen auch das BMW Museum und die BMW Classic in München sowie das Porsche Museum wieder Interessierte. Durch Maßnahmen wie neue Wegeleitsysteme soll dabei die Sicherheit der Besucher gewährleistet werden.

07.05.2020

+++ 17:55 - Tesla bereitet eine Wiederaufnahme der Produktion in seinem Stammwerk im kalifornischen Fremont vor. Das berichtet der San Francisco Chronicle. Demnach soll dort in der nächsten Woche wieder mit der Fertigung begonnen werden. Mit der Wiedereröffnung würde Tesla gegen die lokalen Beschränkungen verstoßen. Firmenchef Elon Musk war bereits letzte Woche mit harschen Äußerungen gegen die Schutzmaßnahmen in die Schlagzeilen geraten. Unter anderem hatte er Ausgangsbeschränkungen als "faschistisch" bezeichnet.

+++ 16:26 - Laut der European Automobile Manufacturer's Association (ACEA) wird in Europa mittlerweile in 298 Werken wieder produziert. Davon fertigen 142 Pkw, 38 Nutzfahrzeuge, 58 Lkw, 58 Busse und 71 Motoren sowie Zubehörteile. Die Werke waren als Reaktion auf die Corona-Krise im Schnitt für 29 Arbeitstage geschlossen. Die daraus entstandenen Produktionsausfälle werden auf über 2,3 Millionen Fahrzeuge geschätzt.

06.05.2020

+++ 17:03 - Laut einer Studie des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzen viele Menschen während der Corona-Krise vermehrt individuelle Mobiolitätslösungen wie Fahrrad und Auto. Die Befragung von 1.000 Personen zwischen 18 und 82 ergab, dass sich viele im eigenen Auto momentan sicherer fühlen als in öffentlichen Verkehrsmitteln. Barbara Lenz, Direktorin des Instituts, spricht deshalb von einem "Revival des Privatautos".

+++ 14:17 - Volkswagen hat im April in China mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Insgesamt ging der chinesische Automarkt um 10 Prozent zurück. Dies stellt eine Erholung im Vergleich zum März dar, in dem noch 36 Prozent weniger Absatz als 2019 zu verzeichnen war.

05.05.2020

+++ 20:00 - Porsche hat rund 700.000 Euro an soziale und medizinische Einrichtungen in Leipzig gespendet. Mit dem Geld sollen im Universitätsklinikum Leipzig unter anderem neue Beatmungsgeräte, Blutgasanalysatoren sowie zusätzliche Schutzkleidung angeschafft werden.

+++ 18:33 - Eine ehemalige Fabrik von Volkswagen in Südafrika soll zu einer Klinik für Corona-Patienten mit bis zu 4.000 Betten umgebaut werden. VW nutzt das Werk seit Ende 2019 nicht mehr und war dabei, es zu verkaufen. Der Umbau wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Zusätzlich sollen Krankenhäuser und Testzentren in der Umgebung mit Schutzkleidung versorgt werden. VW selbst beteiligt sich mit rund 1,4 Millionen Euro an den Kosten.

+++ 14:54 - Toyota und Nissan starten in Europa wieder mit der Produktion. Toyota will im britischen Burnaston ab Ende Mai wieder Autos fertigen, der gemeinsame Standort mit PSA in Tschechien soll am 18. Mai wieder in Betrieb gehen. Nissan hat derweil den Standort in Barcelona wieder in Betrieb genommen. Zwei weitere Standorte in Spanien produzieren bereits seit dem 27. April wieder Autos. Das Werk in St. Petersburg soll am 18. Mai folgen, in Sunderland werden seit dem 25. April zwar wieder Teile, jedoch noch keine Autos produziert. Der britische Standort soll ab Juni wieder Fahrzeuge fertigen.

+++ 09:38 - Am Bundesgerichtshof wird heute erstmals der Fall eines Autokäufers behandelt, der aufgrund des Dieselskandals Schadenersatz von VW fordert. Vom Urteil wird eine Signalwirkung erwartet, die sich auf tausende weitere Fälle von Schadenersatzforderungen gegen VW auswirken könnte. Im Zuge des Dieselskandals war bekannt geworden, dass VW und andere Hersteller eine verbotene Software in ihren Autos verbaut hatten, die für eine Einhaltung der Grenzwerte für Abgase auf dem Prüfstand sorgte. Auf der Straße stießen viele Motoren dagegen ein vielfaches der erlaubten Grenzwerte aus.

+++ 09:24 - Vertreter von Bund, Ländern und der Autoindustrie treffen heute zusammen, um über mögliche Anschaffungsprämien für neue Autos zu beraten. Vertreter der Automobilindustrie sowie die Ministerpräsidenten der drei "Auto-Länder" Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen haben bereits konkrete Forderungen für mögliche Prämien an die Bundesregierung gestellt. Laut Bundeskanzlering Angela Merkel sei bei dem "Auto-Gipfel" allerdings noch nicht mit konkreten Entscheidungen zu rechnen.

04.05.2020

+++ 18:00 - PSA nimmt die Produktion in Europa schrittweise wieder auf. Der französische Konzern, zu dem unter anderem Peugeot, Citroën und Opel gehören, hatte seine insgesamt 15 europäischen Werke im März gestoppt. Seit diesem Montag sind erste Produktionsstätten wieder in Betrieb, ab dem 11. Mai sollen die Fabriken in Frankreich folgen.

+++ 16:47 - Eine Studie der Unternehmensberatung Capgemini hat den Trend zum eigenen Auto während der Corona-Krise bestätigt. Eine Umfrage unter 11.000 Befragten aus elf Ländern ergab, dass mehr Menschen in Zukunft wieder eine Autoanschaffung in Betracht ziehen. Auch bei jüngeren Verbrauchern unter 35 stieg der Anteil. Außerdem fand die Studie, dass während der Corona-Krise mehr Menschen digitale Prozesse bei der Suche nach Fahrzeugen bevorzugen.

+++ 14:28 - Die Aktie von Tesla ist nach einem Tweet von Firmengründer und CEO Elon Musk stark gefallen. Er twitterte, dass die Tesla-Aktie seiner Meinung nach zu hoch sei. Daraufhin fiel die Aktie seines Unternehmens zunächst um 12 Prozent, den Handelstag beendete sie mit einem Minus von 10 Prozent.

+++ 12:22 - Der ADAC kündigt angesichts der Corona-Krise eine Veränderung im Mobilitätsverhalten der Deutschen an. Für den Individualverkehr werden laut ADAC-Technikchef Karsten Schulze sowohl das Auto als auch das Fahrrad stark an Bedeutung gewinnen. Öffentliche Verkehrsmitteln seien ohne neu zu entwickelnde, weitreichende Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für viele keine Option.

30.04.2020

+++ 20:05 - Audi, Porsche und Volkswagen verlängern ihre Garantie für Neuwagen als Reaktion auf die Corona-Krise um jeweils drei Monate.

+++ 15:46 - Volkswagen und Toyota haben die Wiedereröffnung ihrer Werke in den USA verschoben. Toyota plant den Produktionsbeginn für den 11. Mai. Ursprünglich sollte bereits am 04. Mai wieder gearbeitet werden. Volkswagen wollte das Werk in Chattanooga, Tennessee zunächst am 03. Mai wieder in Betrieb nehmen. Der Hersteller will nun aber zunächst die Bereitschaft der Zulieferer und die Nachfrage am Automarkt prüfen. Ein neues Startdatum nannte der Hersteller noch nicht.

+++ 09:21 - Tesla hat trotz der Corona-Krise im ersten Quartal 2020 Gewinn gemacht. Damit hat der amerikanische Konzern zum ersten Mal seit Firmengründung in drei Quartalen hintereinander schwarze Zahlen geschrieben. Tesla-Chef Elon Musk hat sich derweil öffentlich über die in Kalifornien geltenden Ausgangsbeschränkungen echauffiert. Die Maßnahmen seien "faschistisch" und "nicht demokratisch", sagte er in einer Telefonkonferenz. Teslas Stammwerk Fremont ist von den Ausgangsbeschränkungen betroffen. Der Hersteller hatte es erst auf massiven Druck der Behörden am 19. März geschlossen.

29.04.2020

+++ 18:15 - Die britischen Unternehmen Bentley und Jaguar Land Rover weiten ihre jeweilige Produktion von Schutzequipment aus. Beide Hersteller wollen unter anderem Zehntausende Gesichtsvisiere sowie Schutzausrüstung für Privatpersonen wie Masken und Handschuhe herstellen.

+++ 15:58 - Porsche wird in Leipzig und Zuffenhausen ab nächster Woche wieder Autos fertigen. Das gab der Hersteller heute bekannt. Zahlreiche Sicherheits- und Hygienebestimmungen sollen dabei die Sicherheit der Mitarbeitenden sicherstellen und für eine schnelle Rückkehr zu einer geordnete und effizienten Produktion sorgen.

+++ 13:36 - Volvo hat angekündigt, in Schweden über 1300 Stellen streichen zu wollen. Dadurch sollen Kosten gesenkt und das Geschäft neu ausgerichtet werden, heißt es. Der Produktionsbetrieb soll von der Maßnahme nicht betroffen sein. Volvo fertigt in Schweden und Belgien seit letzter Woche wieder Autos, das Werk in South Carolina soll ab 11. Mai wieder produzieren.

+++ 11:40 - Die Diskussion um eine Anschaffungsprämie für Neuwagen geht weiter. Branchenvertreter hatten bereits Prämien auch für reine Verbrenner, nicht wie bisher nur für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, gefordert. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte nun allerdings, man dürfe den Klimaschutz bei Konjunkturprogrammen nicht aus dem Blick verlieren. Es sei wichtig, "deutlich zu machen, dass wir nicht etwa am Klimaschutz sparen, sondern dass wir in zukunftsfähige Technologien investieren." Beratungen zu möglichen Maßnahmen zwischen Bund und Autobranche sind für den 05. Mai geplant.

28.04.2020

+++ 18:40 - Audi hat angekündigt, sich am Ende der Saison 2020 aus der Rennserie DTM zurückzuziehen. Grund dafür sind Kosteneinsparungsmaßnahmen, die unter anderem durch die Corona-Krise bedingt sind. Der Hersteller will sich stattdessen voll auf den Einsatz in der Formel E konzentrieren. Außerdem werden andere progressive Motorsportformate geprüft. Mit Audis Rückzug wäre BMW der einzig verbliebene Hersteller in der DTM. Die Rennserie steht damit vor dem Aus.

+++ 16:34 - Ford hat einen Zeitplan für die Wiedereröffnung der Werke in Europa bekanntgegeben. Ab dem 04. Mai soll in Köln, Saarlouis, im spanischen Valencia sowie im rumänischen Craiova wieder gearbeitet werden. Die britischen Werke in Dagenham und Bridgend sollen später folgen. Auch bei Ford gelten dabei erhöhte Sicherheitsstandards. Unter anderem soll bei allen Menschen, die die Werksgelände betreten, die Temperatur gemessen werden.

+++ 12:18 - Volkswagen fertigt in der gläsernen Manufaktur in Dresden wieder Autos. Momentan laufen dort etwa 18 e-Golfs pro Tag vom Band. Das entspricht etwa einem Viertel der Kapazität vor der Corona-Krise. Die Produktion soll nun schrittweise wieder hochgefahren werden.

+++ 09:57 - Wie das Wall Street Journal berichtet, planen die US-Hersteller Ford, General Motors und Fiat Chrysler eine Wiederaufnahme ihrer Produktion zum 18. Mai. Welche Werke dies betrifft und in welcher Kapazität gearbeitet werden soll, ist noch nicht bekannt.

27.04.2020

+++ 18:56 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Dieselfahrverbote in deutschen Großstädten scharf kritisiert. Während der Corona-Krise waren an mehreren Messstationen die Stickstoffdioxid-Werte trotz deutlich gesunkenem Verkehrsaufkommen nicht zurückgegangen. Dies zeige laut ZDK, dass vor allem andere Faktoren für die zu hohen Werte verantwortlich seien.

+++ 16:55 - Die Produktion von Skoda in Tschechien ist wieder angelaufen. In drei Werken wird dort seit heute morgen unter verschärften Sicherheitsbestimmungen wieder gearbeitet. Dazu hat Skoda über 80 einzelne Maßnahmen erarbeitet, die nun zum Schutz der Mitarbeitenden eingehalten werden sollen. Skoda zählt mit mehr als 33.000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebenden Tschechiens.

+++ 12:00 - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine Erhöhung der Anschaffungsprämie für elektrisch angetriebene Fahrzeuge gefordert. Mit entsprechenden staatlichen Mitteln können diese Prämie auf bis zu 10.000 Euro erhöht werden, sagte der CSU-Politiker. Damit sollen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch klimapolitische Signale gesetzt werden.

24.04.2020

+++ 19:02 - Es gibt neue Pläne für einen Saisonstart der Formel 1. Demnach soll die Saison mit zwei Rennen im österreichischen Spielberg am 05. und 12. Juli starten. Laut neuesten Meldungen könnten dort alle notwendigen Vorlagen erfüllt werden. Demnach sollen die Rennen mit einer reduzierten Menge an Personal sowie ohne Zuschauer und Medien stattfinden.

+++ 15:46 - BMW plant eine Wiedereröffnung der Standorte in Europa und Nordamerika. Am 04. Mai sollen demnach zunächst das Motorradwerk in Berlin sowie die Fahrzeugproduktion im US-amerikanischen Spartanburg wieder schrittweise hochfahren. Am 11. Mai soll die Produktion in Dingolfing und Mexiko fortgesetzt werden. Die Fahrzeugproduktion in München, Leipzig, Regensburg, im südafrikanischen Rosslyn sowie im Mini-Werk in Oxford wird laut BMW frühestens ab dem 18. Mai wieder aufgenommen. Die Motorenwerke des herstellers sollen dagegen ab nächster Woche wieder in Betrieb gehen, um die Versorgung der Fahrzeugwerke zu gewährleisten.

+++ 11:46 - Als Reaktion auf eine Lockerung der Corona-Richtlinien im US-Bundesstaat Tennessee will Volkswagen das Werk in Chattanooga wieder öffnen. Die Produktion soll am 03. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden. Laut dem Werksleiter wurde die Zeit der Schließung für die Erarbeitung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden genutzt.

+++ 09:56 - Jaguar Land Rover plant eine Wiederaufnahme der Produktion ab Mitte nächsten Monats. Ab dem 18. Mai sollen die Werke in England, Österreich und der Slowakei schrittweise wieder hochgefahren werden. Die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitenden hat dabei laut Jaguar Land Rover höchste Priorität.

+++ 09:00 - Nissan plant in einem britischen Werk eine Pilotproduktion mit etwa 50 Mitarbeitenden, um Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu prüfen. Einen festen Termin für die Wiederaufnahme der Fertigung in Großbritannien nannte der Hersteller noch nicht. Die Nissan-Standorte in Spanien sollen aber am 27. April und 04. Mai wiedereröffnet werden.

23.04.2020

+++ 18:44 - ATU öffnet ab heute wieder deutschlandweit alle Filialen. Zuletzt war nur ein Teil der insgesamt 600 Filialen der Werkstattkette geöffnet.

+++ 11:45 - In der gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden werden ab sofort wieder Autos ausgeliefert. Laut Volkswagen werden die Fahrzeuge kontaktlos sowie komplett desinfiziert an die Kunden übergeben. Einweisungen am Fahrzeug finden aus Sicherheitsgründen nicht statt. Wichtige technische Neuerungen sollen jedoch anhand von Videos erklärt werden.

+++ 11:38 - Der südkoreanische Marktführer Hyundai konnte im ersten Quartal 2020 trotz Corona-Krise einen höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Grund hierfür seien ein verbesserter Produktmix und günstige Währungseinflüsse gewesen. Gewinn und Absatz gingen jedoch wie in der restlichen Automobilbranche zurück.

+++ 09:17 - Volkswagen fährt heute die Produktion in Zwickau und Chemnitz wieder hoch. Die Fahrzeugherstellung soll über die nächsten Tage langsam anlaufen. Die Werke in Dresden, Wolfsburg, Emden und Hannover sollen am kommenden Montag folgen.

22.04.2020

+++ 18:01 - Gemeinsam mit DB Schenker und Lufthansa Cargo ist Porsche Teil einer Initiative der Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg mit dem Ziel, Schutzausrüstung zu beschaffen. Aufgrund von guten Verbindungen nach China sind die Firmen damit beauftragt, von dort Schutzmasken, -brillen und -anzüge nach Deutschland zu liefern. Laut Porsche landen wöchentlich bis zu sechs Flugzeuge mit Material in München und Frankfurt, von wo das Material an die jeweiligen Bundesländer geliefert wird.

+++ 16:05 - Porsche hat die Produktionspause für die Werke in Zuffenhausen und Leipzig um eine weitere Woche verlängert. Die Unterbrechung der Fertigung soll nun mindestens bis zum 04. Mai andauern. Grund dafür sind gestörte Lieferketten unter anderem bei Zulieferern aus Italien. Der Hersteller befindet sich aber bereits in Vorbereitungen für eine Wiedereröffnung der Standorte.

+++ 14:01 - Toyota hat sein Werk in Valenciennes wieder in Betrieb genommen. Auch Renault produziert in Frankreich ab dieser Woche in drei Werken wieder Autos. Beide Hersteller beginnen die Fertigung zunächst nur mit einem Teil der Belegschaft. Die PSA-Gruppe erarbeitet zur Zeit Sicherheitskonzepte für ihre Standorte in Frankreich, hat aber noch keine Daten für eine Wiedereröffnung der Fabriken bekanntgegeben.

+++ 10:58 - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat gefordert, bei einer mögliche Anschaffungsprämie für Autos den Klimaschutz nicht aus den Augen zu verlieren. Vor allem Autos mit niedrigen CO2-Ausstößen sollten gefördert werden. Eine Prämie als Anreiz für Verbraucher*innen, um den Fahrzeugabsatz anzukurbeln, wurde zuletzt von zahlreichen Herstellern und Experten gefordert. Vertreter von Bund und Autobranche wollen dazu am 05. Mai zusammentreffen und beraten.

21.04.2020

+++ 19:04 - BMW hat die Wiedereröffnung des Werkes im österreichischen Steyr um eine Woche verschoben. Ursprünglich sollte dort ab dem 18. April wieder produziert werden. Laut BMW soll die Fertigung nun am 25. April wieder starten. In den restlichen Werken des herstellers in Europa und Nordamerika soll es am 30. April weitergehen.

+++ 09:27 - Die Formel 1 musste bereits zahlreiche Rennen durch die Corona-Krise absagen oder verschieben. Jetzt gibt es neue Pläne. Dieses Jahr sollen mehrere Rennen in Silverstone in Großbritannien gefahren werden. Die Werke und Zentralen zahlreicher Teams befinden sich in England, sodass diese Lösung den Aufwand und die Infektionsgefahr minimieren würde. Außerdem gibt es Pläne für Rennen ohne Zuschauer.

20.04.2020

+++ 18:42 - Nordrhein Westphalens Ministerpräsident Armin Laschet hat einen Autogipfel gefordert. In diesem sollen "intelligente Impulse für Investitionen" besprochen werden, um die angeschlagene deutsche Autoindustrie zu unterstützen und den Absatz anzukurbeln. Zahlreiche Hersteller sowie Bayerns Ministerpräsident Söder hatten bereits in den letzten Tagen Kaufanreize vor allem für umweltfreundliche Fahrzeuge gefordert.

+++ 17:48 - SEAT will die Fertigung in vier Standorten ab 27. April wieder aufnehmen. Dazu gehören drei Werke in Spanien und ein weiteres in Portugal. Zunächst sollen stark verschärfte Sicherheitsmaßnahmen gelten, zu denen ein erhöhter Abstand der Mitarbeitenden untereinander gehört.

+++ 14:37 - Daimler beginnt ab heute damit, die Produktion in seinen Werken wieder hochzufahren. Im Fokus liegen zunächst vor allem Fabriken, in denen Antriebs- und Getriebetechnik hergestellt wird. Diese Komponenten werden auch international in vielen Daimler-Werken benötigt. Laut Betriebsratchef Michael Brecht ist dabei das Ziel, die Infektionsgefahr für die Arbeiter*innen in den Fabriken geringer zu halten als außerhalb der Arbeit. Dafür hat der Konzern zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

+++ 13:38 - GM hat nun auch mit der Produktion von Schutzausrüstung für Privatpersonen begonnen. Dazu gehören unter anderem Gesichtsschilder und Schutzkleidung. Der Konzern stellt außerdem weiterhin Beatmungsgeräte und Gesichtsmasken für medizinische Zwecke her. Dazu hatte die US-Regierung den Hersteller verpflichtet.

+++ 08:57 - Volkswagen beginnt mit der Wiedereröffnung der ersten Fabriken in Europa. Im Werk in Bratislava in der Slowakei soll ab heute wieder gearbeitet werden. In Zwickau und Chemnitz trifft der Hersteller zunächst entsprechende Vorbereitung, dort sollen die Bänder am Donnerstag wieder anlaufen. Die restlichen Werke in Deutschland sollen am 27. April folgen.

17.04.2020

+++ 19:12 - Credit Suisse hat Tesla hochgestuft. Laut einer Studie der Schweizer Bank könnte der amerikanische Elektro-Hersteller von der momentanen Krise profitieren. Tesla hat in Sachen Elektromobilität einen Vorsprung vor Branchenriesen wie BMW, Mercedes oder VW. Diese müssen durch die Corona-Krise sehr wahrscheinlich ihre Entwicklungsausgaben auf dem Gebiet zurückfahren. Dadurch wird der Umstieg auf elektrische Fahrzeuge, der in den nächsten Jahren ansteht, für Teslas Konkurrenz zusätzlich erschwert.

+++ 13:24 - Toyota hat eine Wiederinbetriebnahme des Werkes in Frankreich sowie den zwei Werken in Polen für den 22. April angekündigt. Die Werke des japanischen Herstellers in Nord- und Südamerika sowie Teilen Asiens sollen aber aufgrund angeschlagener Lieferketten vorerst noch geschlossen bleiben.

+++ 11:47 - Volvo wird das Stammwerk im schwedischen Torslanda sowie das Werk in Gent, Belgien ab Montag, den 20. April wieder in Betrieb nehmen. Das teilte der Hersteller auf seiner Internetseite mit. Die Wiedereröffnung des Standorts in South Carolina sei für den 11. Mai geplant. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen will Volvo seinen Mitarbeitenden Messungen der Körpertemperatur und des Sauerstoffgehalts im Blut anbieten.

16.04.2020

+++ 19:04 - Volkswagen Nutzfahrzeuge will die Produktionsstätten in Hannover, Posznań und Września ab Montag wieder in Betrieb nehmen. Damit reagiert die VW-Sparte nach eigenen Angaben auf die wieder erholten Lieferketten und die Entwicklung in den Vertriebsmärkten.

+++ 17:15 - Ford und Opel haben mit der Planung für eine Wiedereröffnung ihrer deutschen Werke begonnen. Ford will in Köln und Saarlouis ab dem 04. Mai wieder produzieren. Opel hat noch kein Datum für den Neustart genannt.

+++ 14:23 - Laut Volkswagen China-Geschäftsführer Stephan Wöllenstein ist die Produktion und der Verkauf in China auf einem guten Weg. Die Produktion von VW liege dort schon bei 70 bis 80 Prozent im Vergleich zur Fertigung vor Corona. Für April rechne der Konzern auf dem gesamten gesamten chinesischen Automarkt noch mit einer Absatzeinbuße von 15 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im März lag der Rückgang noch bei 36 Prozent, im Februar sogar bei 80 Prozent.

+++ 12:31 - Porsche wird die Arbeit in seinen Fabriken ab nächster Woche noch nicht wieder aufnehmen. Die Werke in Leipzig und Zuffenhausen bleiben noch eine weitere Woche geschlossen. Grund dafür sind Störungen in der Lieferkette. Daimler, Audi und Volkswagen hatten bereits angekünsigt, ab Montag in einigen Werken wieder produzieren zu wollen.

+++ 10:10 - Volkswagen will laut dpa in den nächsten Wochen die Automobilproduktion in Deutschland wieder hochfahren. Im Werk in Zwickau soll ab 20. April wieder gearbeitet werden. Die Fabriken in Emden, Hannover und Wolfsburg beginnen ab dem 27. April wieder mit der Fertigung.

+++ 09:39 - Michelin beginnt in den Werken in Bamberg, Karlsruhe, Bad Kreuznach und Homburg mit der Produktion von chirurgischen Masken. Ab Anfang Mai will das Unternehmen bis zu 20.000 Stück pro Woche herstellen. Zusätzlich fertigt der Reifenhersteller wiederverwendbare Schutzmasken, die bis zu 100 mal getragen werden können. Von diesen will Michelin bis Ende Juni über fünf Millionen Exemplare produzieren.

15.04.2020

+++ 20:12 - In einer Sondersitzung haben Bundeskanzlerin und Ministerpräsident*innen der Länder beschlossen, dass stationäre Autohändler ab dem 20. April ihre Showrooms wieder öffnen dürfen. Diese Regelung gilt dabei unabhängig von der Beschränkung auf 800 m² Verkaufsfläche, die für den Einzelhandel beschlossen wurde. Die Präsidentin des Verbands des Automobilindustrie, Hildegard Müller, bezeichnet dies als "notwendigen Schritt auf dem Weg, auch den Hochlauf der Produktion wieder zu ermöglichen." Die ersten Fabriken haben in Europa ihren Betrieb bereits wieder aufgenommen.

+++ 18:25 - Die Preise für Diesel und Benzin sind laut ADAC in der achten Woche in Folge gesunken. Mit 1,096 Euro ist Diesel damit so günstig wie seit September 2016 nicht mehr. Benzin ist mit 1,189 Euro auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang 2009. Grund für die gesunkenen Preise sind geringe Nachfragen nach Rohöl und Treibstoffen durch die Corona-Krise. Mit steigender Nachfrage könne sich der Trend laut ADAC jedoch auch schnell wieder umkehren

+++ 16:54 - ATU hat weitere Standorte in Deutschland wieder geöffnet. Nach bisher 60 gibt es ab sofort in 110 der insgesamt über 600 Filialen wieder Werkstattbetrieb. Die Anzahl soll in den kommenden Wochen weiter ausgebaut werden. Dabei werden weiterhin dringende Dienstleistungen für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste priorisiert. Grundsätzlich stehen die Services von ATU aber allen KundInnen zur Verfügung. Teile- und Zubehörvertrieb bietet der Werkstattdienstleister weiterhin nur online an.

+++ 12:08 - GM hat mit der Produktion von Beatmungsgeräten begonnen. Dazu hatte die US-Regierung den Hersteller mithilfe des sogenannten Defense Production Acts beauftragt. Insgesamt soll GM 30.000 Geräte fertigen. Diese Stückzahl soll bis Ende August erreicht sein. Im April sollen bereits die ersten 600 Geräte ausgeliefert werden.

14.04.2020

+++ 17:36 - Auch im Werk von Magna-Steyr in Graz ist die Produktion wieder gestartet. Die G-Klasse, die dort im Auftrag für Mercedes-Benz gefertigt wird, läuft ab sofort wieder vom Band. Auch beim österreichischen Hersteller gibt es in der Produktion verstärkte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

+++ 15:17 - Hyundai hat die Produktion im tschechischen Nosovice wieder gestartet. Nach drei Wochen Pause wird im Werk des südkoreanischen Herstellers wieder in zwei von normalerweise drei Schichten gearbeitet. Dabei gelten verschärfte Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

+++ 14:57 - Audi bereitet im Werk in Brüssel die Wiederaufnahme der Produktion vor. Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen wie ein größerer Abstand zwischen Mitarbeitenden und eine Desinfektion der Werksbusse nach jeder Fahrt sollen sichere Arbeit gewährleisten. Im ungarischen Werk in Györ wurde schon am Dienstag wieder mit der Produktion begonnen. Dort wird zunächst in einer von drei Schichten die Motorenmontage wieder aufgenommen. Die Fahrzeugproduktion soll Ende nächster Woche folgen.

+++ 10:56 - BMW und Volkswagen haben sich für eine staatliche Prämie bei der Autoanschaffung ausgesprochen. Eine sogenannte Innovationsprämie könne zur Erholung der Wirtschaft beitragen und den Verkauf von umweltfreundlichen Fahrzeugen vorantreiben. Bereits letzte Woche hatte der bayrische Ministerpräsident Markus Söder ein Programm in Anlehnung an die "Abwrackprämie" von 2009 ins Gespräch gebracht, um den Autoabsatz voranzutreiben.

+++ 10:48 - Auch Volkswagen hat in den USA nun zahlreiche Mitarbeitende ohne Bezahlung beurlaubt. Die Maßnahme trat am 11. April in Kraft und soll laut dem Konzern nicht länger als vier Wochen andauern. Zahlreiche Hersteller sind diesen Schritt bereits gegangen, da in den USA keine Maßnahmen wie Kurzarbeit existieren.

09.04.2020

+++ 18:40 - Die ersten von der Zulieferfirma Prevent hergestellten Schutzmasken und Anzüge sind laut dem Unternehmen auf dem Weg nach Deutschland. Prevent hatte bereits im März angekündigt, selbst hergestellte Schutzausrüstung nach Deutschland liefern zu wollen. Noch im April soll eine siebenstellige Anzahl an Masken und Anzügen in Deutschland ankommen. Diese sollen an ein großes Pharmaunternehmen sowie mehrere Klinikbetreiber gehen. Prevent fertigt normalerweise unter anderem Sitzbezüge für Autos.

+++ 16:36 - Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Anschaffungsprämie für neue Autos. Damit soll nach der Corona-Krise die Nachfrage wieder angekurbelt werden. Er sieht darin die Chance, "klimafreundlichen Antrieben zum Durchbruch zu verhelfen". Die Prämie sollte laut Söder höher ausfallen und länger ausgezahlt werden als die Abwrackprämie 2009.

+++ 16:01 - Auch Volkswagen bestätigt, dass der Markt in China auf dem Weg der Besserung ist. Der Konzern hat alle seine Händler sowie 32 von 33 Produktionsstätten im Land wieder geöffnet. Laut VW China Geschäftsführer Stephan Wöllenstein besteht die Chance, dass der Automarkt in China im Frühsommer wieder das Niveau des vergangenen Jahres erreichen könnte.

+++ 12:12 - Audi möchte angesichts der andauernden Krise schnellstmöglich mit dem digitalen Vertrieb von Neufahrzeugen beginnen. Dabei geht es ausschließlich um bereits produzierte Fahrzeuge, die bei Händlern stehen. Zum Start, der noch im April stattfinden soll, sind nur Barkäufe möglich. Leasing- und Finanzierungsangebote werden nicht angeboten.

+++ 09:10 - Der chinesische Automarkt ist weiter auf dem Weg der Besserung. Nachdem im Februar ein minus von 80 Prozent zu verzeichnen war, sank der Absatz im März nur noch um insgesamt 36 Prozent. In der letzten Märzwoche betrug der Unterschied zum Vorjahr nur noch 24 Prozent. Die Entwicklung in China als größtem Automarkt der Welt dient den Herstellern derzeit als Prognose, wie schnell sich der Markt in Europa und Nordamerika erholen könnte.

08.04.2020

+++ 19:15 - Nach VW plant auch PSA eine Wiederaufnahme der Produktion in Spanien. Mit dem Ende des dortigen Ausnahmezustandes will der Konzern die Arbeit im Werk in Vigo zunächst mit einer Schicht starten. Stufenweise soll dann innerhalb der nächsten drei Monate wieder auf vollen Betrieb aufgestockt werden.

+++ 19:06 - BMW und Tesla haben die Mitarbeitenden ihrer US-amerikanischen Werke zunächst unbezahlt beurlaubt. Maßnahmen wie Kurzarbeit, die in Deutschland und vielen europäischen Ländern eingesetzt werden, gibt es in den USA nicht. Sozialleistungen wie Zuzahlungen zur Krankenversicherung sollen die Beschäftigten allerdings weiter erhalten.
Daimler hat währenddessen die Kurzarbeit für die Mitarbeitenden bis Ende April verlängert. Ursprünglich war diese nur bis zum 17. April geplant. Dennoch soll ab dem 20. April jedoch damit begonnen werden, die Produktion sukzessive wieder hochzufahren.

+++ 16:09 - BMW will ab nächster Woche mit der Fertigung von Atemschutzmasken beginnen. Dabei sollen bis zu 300.000 Masken pro Tag produziert werden. Die Masken sollen bei einer Wiedereröffnung der Fabriken von Mitarbeitenden getragen werden, Überkapazitäten sollen medizinischen Zwecken zur Verfügung gestellt werden. BMW hat außerdem bereits eine Million Paar medizinische Handschuhe und 50.000 Atemschutzmasken gespendet.

+++ 15:59 - Volkswagen plant, das Werk im spanischen Pamplona ab 20. April wieder in Betrieb zu nehmen. In der ersten Woche soll zunächst nur eine von normalerweise drei Schichten mit der Arbeit beginnen, anschließend soll, abhängig von der Zuliefersituation, auf zwei Schichten aufgestockt werden. Die Arbeit soll unter verstärkten Sicherheitsbestimmungen stattfinden.

+++ 13:24 - In Deutschland sind trotz der Corona-Krise weiterhin über 95 Prozent der Volkswagen Servicebetriebe geöffnet. Damit will VW eine Versorgung der Kund*innen mit Originalteilen sicherstellen

+++ 09:09 - SEAT hat eine große Hürde bei der Fertigung von Beatmungsgeräten im Werk im spanischen Martorell genommen. Die spanische Zulassungsbehörde AEMPS hat die Geräte für den klinischen Gebrauch freigegeben. SEAT plant die Produktion von 300 Beatmungshilfen pro Tag.

07.04.2020

+++ 19:08 - Der chinesische Hersteller Geely hat im März 2020 mehr als dreimal so viele Fahrzeuge abgesetzt wie im Februar. Im Gegensatz zum Vorjahr ist zwar immer noch ein Rückgang von 41 Prozent zu verbuchen, insgesamt ist dies aber ein Zeichen für eine Erholung des Absatzmarktes für Autos in China.

+++ 17:28 - Nissan streicht aufgrund der andauernden Corona-Krise 10.000 Stellen. Betroffen sind davon Mitarbeitende in zwei Werken des Herstellers in den USA. In einigen Werken werden außerdem zeitweise die Löhne ausgesetzt.

+++ 17:11 - ATU will ab Donnerstag mit 60 geöffneten Standorten in Deustchland eine Grundversorgung für Werkstattdienstleistungen sicherstellen. Priorität haben beim Service zunächst Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Pflege- und Behördenfahrzeuge. Grundsätzlich steht er aber allen Autofahrer*innen zur Verfügung. Das Unternehmen hatte angesichts der Krise zunächst nur in 20 Standorten weitergearbeitet. Der Teilevertrieb von ATU in den Filialen vor Ort bleibt weiterhin geschlossen.

+++ 16:01 - Porsche, Jaguar Land Rover und Volvo haben jeweils eine Verlängerung des Produktionsstopps in ihren Fabriken beschlossen. Porsches Werke bleiben auch in der Woche nach Ostern noch geschlossen, bei Jaguar Land Rover war zunächst nur die Rede von einer Verlängerung um "mehrere Wochen". Volvo möchte nun ein Werk in Schweden sowie das Werk in Gent erst am 20. April wieder öffnen, das Werk in den USA soll bis zum 04. Mai geschlossen bleiben. Die weitere Schließung von zwei Werken in Schweden macht das Unternehmen von der Nachfrage aus China abhängig.

+++ 09:15 - Kia hat die Produktion im Werk in der Slowakei wieder aufgenommen. Statt wie üblich in drei Schichten läuft die Fertigung zunächst in zwei Schichten wieder an.

+++ 09:02 - BMW hat den Produktionsstopp in Europa und Nordamerika bis zunächst Ende April verlängert. Damit reagiert das Unternehmen auf die andauernden Folgen der Coronavirus-Pandemie.

06.04.2020

+++ 13:50 - Tesla hat auf dem eigenen Youtube-Kanal einen Prototypen für ein vom Hersteller selbst entwickeltes Beatmungsgerät vorgestellt. Ziel bei der Konstruktion ist es, möglichst viele Teile zu nutzen, die auch bei der Produktion der Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

03.04.2020

+++ 18:10 - Opel spendet rund 50.000 Schutzmasken an Krankenhäuser und soziale Einrichtungen in ganz Deutschland. Diese sollen zur Eindämmung der Corona-Krise in Deutschland beitragen.

+++ 12:03 - Mehrere Marken des Volkswagen-Konzerns haben mit der Fertigung von Schutzmaterialien begonnen. Im konzerneigenen Zulieferwerk in Kassel werden ab sofort Halterungen für Schutzvisiere produziert. Auch der zentrale Standort Wolfsburg sowie Werke von Audi, MAN, Porsche und VW Nutzfahrzeuge werden für die Produktion unterschiedlicher Teile verwendet. Dazu sind mehr als 50 3D-Drucker im Einsatz.

+++ 09:07 - Tesla hat trotz der Corona-Krise die erwarteten Absatzzahlen im ersten Quartal übertroffen. Der amerikanische Hersteller lieferte von Januar bis März 2020 insgesamt 88.400 Autos an Kund*innen. Die Zahl aus dem Vorjahr (63.000) wurde ebenfalls deutlich verbessert. An der Börse führten die positiven Zahlen zu einem Anstieg der Tesla-Aktie um zunächst zehn Prozent.

02.04.2020

+++ 17:52 - Carsharing-Anbieter sind durch die Corona-Krise stark getroffen. Wie eine Sprecherin des Bundesverbands Carsharing berichtet, verzeichneten einige Anbieter im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzeinbruch von bis zu 50 Prozent. Sollten die momentan geltenden Ausgangsbeschränkungen über den April hinaus bestehen, befürchten einige Anbieter, Insolvenz anmelden zu müssen.

+++ 12:37 - Die Unternehmensberatung McKinsey glaubt, dass die Autobranche auf die Krise mit einer zunehmenden Regionalisierung und Digitalisierung reagiert. Das Unternehmen erwartet, dass viele Hersteller ihre Lieferketten in Richtung eines lokaleren Ablaufs umstrukturieren. Außerdem werde der Online-Vertrieb stark zunehmen.


01.04.2020

+++ 18:24 - Benzin und Diesel sind aufgrund der Corona-Krise momentan auf ihrem niedrigsten Stand seit Jahren. E10 kostet im Schnitt 1,28 Euro, Diesel 1,15 Euro pro Liter.

+++ 16:36 - Hyundai hat angekündigt, das Werk in Tschechien nun erst am 14. April wieder öffnen zu wollen.
Ford musste die Wiedereröffnung der Fabriken in Amerika ebenfalls verschieben. Geplant war eigentlich, das Werk in Mexiko am 06. April und die Werke in den USA am 14. April wieder in Betrieb zu nehmen. Die neuen Daten für die Wiedereröffnung will das Unternehmen zeitnah bekannt geben.

+++ 15:29 - Weitere Hersteller haben Mithilfe in der Corona-Krise angekündigt:
Lamborghini hat seine Fabrik in Sant'Agata Bolognese für die Produktion von Atemschutzmasken und Schutzvisieren umgerüstet. Pro Tag sollen 1000 Masken und 200 Visiere entstehen, die einer Klinik in Bologna zugute kommen sollen.
GM will in der kommenden Woche 20.000 selbst gefertigte Schutzmasken ausliefern. Bei Erreichen der vollen Produktionskapazität will der Konzern rund 1,5 Millionen Masken pro Monat herstellen.
SEAT hat im spanischen Hauptwerk Martorell mit der Produktion von Beatmungsgeräten begonnen.
Audi hat fünf Millionen Euro als Soforthilfe während der Corona-Krise zur Verfügung gestellt. Außerdem will der Hersteller 600.000 Euro an die Kliniken in Ingolstadt und Neckarsulm spenden.


+++ 14:46 - Magna Steyr hat einen konkreten Plan für die Wiedereröffnung der Fabrik in Graz vorgelegt. Am 06. April will das Unternehmen den Prototypenbau fortsetzen, die Serienfertigung soll nach Ostern folgen. Ab 20. April soll dann auch die Fertigung für die Kunden BMW und Jaguar Land Rover wieder starten. Parallel werden außerdem neue Schutzmaßnahmen eingeführt, um das Risiko für die Belegschaft zu minimieren.

+++ 11:30 - Tesla-CEO Elon Musk hat auf Twitter verkündet, dass die angekündigten Beatmungsgeräte nun verfügbar sind und ab sofort an Krankenhäuser ausgeliefert werden.

31.03.2020

+++ 18:53 - VW hat die Produktionspause in seinen deutschen Werken bis zum 19. April verlängert. Zuvor hatten bereits Porsche und Skoda angekündigt, die Maschinen länger als geplant ruhen zu lassen.

+++ 15:39 - Ford will gemeinsam mit dem Technologiekonzern General Electric (GE) 50.000 Beatmungsgeräte innerhalb von 100 Tagen herstellen. Die Fertigung soll am 20. April beginnen und fast rund um die Uhr erfolgen. Ab Anfang Juli rechnen die Unternehmen mit einer Fertigungskapazität von 30.000 Geräten im Monat.

+++ 09:00 - Die Autoproduktion in China läuft zu großen Teilen wieder. Nahezu alle Werke der großen Hersteller produzieren wieder Autos. Sogar in der Provinz Wuhan, dem Ausgangspunkt der Corona-Krise, geht die Arbeit in den Fabriken weiter. Auch Zulieferer haben die Produktion zum größten Teil wieder aufgenommen. Laut chinesischem Händlerverband sind außerdem über 90 % der Autohäuser wieder geöffnet.

30.03.2020

+++ 18:33 - Daimler hat als nächster Hersteller Unterstützung bei der Fertigung von medizinischen Geräten angekündigt. Der Konzern will mithilfe der hauseigenen 3D-Drucker Einzelteile fertigen, die in der Produktion von Medizintechnik benötigt werden.
In den USA will Präsident Trump GM dazu zwingen, Beatmungsgeräte herzustellen. Dafür will er ein Gesetz anwenden, das eigentlich für den Kriegsfall gedacht ist.

+++ 17:39 - Mitsubishi und Toyota legen ab April die Arbeit in ihren Werken in Thailand nieder. Mitsubishi wird in drei Werken vom 01. bis 26. April pausieren, Toyota stoppt zunächst vom 07. bis 17. April die Produktion in fünf Fabriken.

+++ 14:05 - Mercedes High Performance Powertrains, Hersteller der Motoren für die Mercedes Formel 1-Fahrzeuge, hat gemeinsam mit Angehörigen des University College London (UCL) ein Atemhilfe-Gerät entwickelt, das nun vom National Health Service in Großbritannien zur Fertigung freigegeben wurde. Laut UCL dauerte es vom ersten Meeting bis zur Herstellnug des ersten Geräts weniger als 100 Stunden. Das Gerät ist das erste Ergebnis von Project Pitlane, einem Zusammenschluss von Formel 1-Teams zur Bekämpfung der Corona-Krise.

+++ 13:55 - Ein Konsortium aus sieben in Großbritannien ansässigen Formel 1-Teams will gemeinsam an der Entwicklung und Herstellung von Beatmungsgeräten für COVID-19-Patienten arbeiten. Dazu haben sie sich im sogenannten Project Pitlane zusammengeschlossen.

+++ 09:52 - PSA entwickelt zur Zeit einen Fahrplan, um seine momentan noch geschlossenen europäischen Fabriken wieder anlaufen zu lassen. Konkrete Daten nannte der Konzern aber noch nicht. In Deutschland betrifft die Schließung die Werke in Rüsselsheim und Eisenach. Zu PSA gehören unter anderem die Marken Citroën, Opel und Peugeot.

27.03.2020

+++ 18:15 - Ford plant ab dem 14. April die Wiedereröffnung einzelner Fabriken. Dazu zählen laut Ford unter anderem die US-Standorte in Michigan und Kentucky.

+++ 15:38 - Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Civey hat ergeben, dass 38 % der 18 bis 29-jährigen momentan verstärkt auf das Auto umsteigen. Ein weiteres positives Zeichen für die Automobilindustrie ist, dass ein Drittel der Befragten trotz der Krise weiterhin große Anschaffungen plant.

+++ 12:35 - Die Stadt Mainz und die Deutsche umwelthilfe haben sich darauf geeinigt, angesichts der Corona-Krise den Start der Dieselfahrverbote in der Mainzer Innenstadt um drei Monate zu verschieben. Die Einführung ist nun für 01. Oktober 2020 geplant.

26.03.2020

+++ 18:40 - Der Zulieferer Mahle wird gemeinsam mit dem Unterwäschehersteller Triumph Atemschutzmasken produzieren. Diese sollen an behördliche Stellen geliefert werden. Laut CEO Jörg Stratmann prüfe Mahle außerdem weitere Möglichkeiten zur Unterstützung während der Corona-Krise

+++ 15:55 - Volkswagen Nutzfahrzeuge hofft, die Produktion und Auslieferung zeitnah wieder hochfahren zu können. Laut Vorstandschef Thomas Sedran würde dies passieren "sobald die äußeren Umstände das wieder zulassen". Vor allem für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Pflegedienste seien die Fahrzeuge des Unternehmens gerade in der aktuellen Situation wichtig.

+++ 14:15 - Porsche hat ein Maßnahmenpaket zur Mithilfe während der Corona-Krise vorgestellt. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung von Hilfsorganisationen durch Porsche-Fachpersonal und gemeinnützige Hilfe von Mitarbeitenden, Spenden in Millionenhöhe sowie die Bereitstellung von technischem Material und die Beschaffung von Schutzausrüstung.

+++ 12:55 - Zahlreiche Zulieferer aus der Automobilbranche beteiligen sich an Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Die Medizintechnik-Sparte von Bosch hat einen neuen Coronavirus-Schnelltest entwickelt. Dieser soll bereits nach weniger als zweieinhalb Stunden ein Ergebnis liefern.
Der Zulieferer Prevent hat angeboten, Schutzbekleidung nach Deutschland zu liefern. Die Firma aus Bosnien-Herzegowina fertigt bereits seit letzter Woche für die dortige Regierung. Normalerweise stellt das Unternehmen Sitzbezüge her.
ZF produziert seit Anfang März bis zu 100.000 Atemschutzmasken täglich in einer chinesischen Fabrik. Diese sollen von den 14.000 Arbeiter*innen in den etwa 40 Werken des Zulieferers in China getragen werden. Dort ist das Tragen eines Mundschutzes bei der Arbeit Pflicht.
Der bayrische Zulieferer Zettl Automotive produziert ebenfalls Atemschutzmasken, allerdings im Auftrag der bayrischen Landesregierung. Diese sollen anschließend durch das THW an Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen verteilt werden. Eigentlich produziert auch Zettl Sitzbezüge.

+++ 12:30 - Daimler hat für einen Großteil der 170.000 Mitarbeitenden in Deutschland Kurzarbeit beantragt. Sie soll für einen Großteil der Pkw- und Nutzfahrzeugproduktion sowie einzelne Verwaltungebereiche gelten und zunächst vom 06. bis zum 17. April andauern.

25.03.2020

+++ 19:25 - Ein von PSA und Mitsubishi gemeinsam betriebenes Werk im russischen Kaluga stoppt bis auf Weiteres die Fertigung aller PKW von Peugeot, Citroen und Opel, die normalerweise dort vom Band laufen. Da Lieferketten aus Japan weiterhin aufrecht erhalten werden, geht die Fertigung von Mitsubishi-Fahrzeugen allerdings weiter.

+++ 14:55 - Magna Steyr plant derzeit eine gestaffelte Wiederaufnahme der Produktion am Standort in Graz. Dort fertigt das Unternehmen unter anderem für BMW, Jaguar Land Rover und Mercedes-Benz. Laut einem Unternehmenssprecher sei die Wiederaufnahme der Produktion für BMW und Jaguar Land Rover für den 20. April geplant. Die Produktion der Mercedes G-Klasse solle schon zeitnah wieder aufgenommen werden. Ein genaues Datum gebe es dafür aber noch nicht.

+++ 14:43 - Renault schließt Werke in Argentinien, Brasilien, Chile und Kolumbien.
Auch HPE Automotive, das im Auftrag von Mitsubishi und Suzuki in Brasilien fertigt, stoppt vorübergehend die Produktion.
Nissan unterbricht währenddessen die Fertigung in Mexiko ab dem 25. März bis zum 14. April.

+++ 11:27 - Fiat Chrysler Automotive möchte eine Fabrik in Asien zur Herstellung von Gesichtsmasken umrüsten. So sollen bis zu eine Million Masken pro Monat gefertigt und an medizinisches Personal gespendet werden. In Italien unterstützt der Konzern außerdem gemeinsam mit Ferrari das Medizinunternehmen Siare Engineering bei der Herstellung von Beatmungsgeräten.

+++ 08:52 - Ford hat beschlossen, nun auch die beiden britischen Standorte in Dagenham und Bridgend vorerst zu schließen. Diese hatte man zunächst von der europaweiten Schließung der Werke ausgenommen. Man werde nun einen Teil der für den Sommer geplanten Stilllegungszeit vorverlegen, heißt es bei Ford.

24.03.2020

+++ 17:55 - Toyota schließt fünf Werke in Japan ab dem 03. April. Die Wiederaufnahme der Arbeit ist zwischen 10. und 15. April eingeplant.
Aston Martin hat ebenfalls angekündigt, seine Produktion vorläufig zu unterbrechen. Man wolle damit beim Gesundheitsschutz helfen, reagiert allerdings auch auf gesunkene Nachfrage, erklärt das Unternehmen.

+++ 16:07 - Ford wird gemeinsam mit den Unternehmen General Electric und 3M die Produktion von Beatmungsgeräten vorantreiben. Der amerikanische Hersteller will außerdem über 100.000 Atemschutzmasken pro Woche fertigen, die ebenfalls bei der Krisenbewältigung helfen sollen. Zusätzlich soll die Ford-eigene 3D Druck-Technik für die Fertigung von weiterer Schutzausrüstung genutzt werden.

+++ 12:52 - VW wird die Fertigung in den Werken in Russland vorerst unterbrechen. Der Produktionsstopp soll ab nächster Woche beginnen. Die Versorgung von Händlern und Kunden sei zur Zeit aber sichergestellt.
Auch Mazda wird die Fertigung an mehreren Standorten unterbrechen. Zwei Werke in Japan sowie jeweils eins in Mexiko und Thailand sind von der Pause betroffen.

23.03.2020

+++ 18:43 - General Motors hat als erster Hersteller konkrete Pläne vorgelegt, bei der Produktion von medizinischen Geräten zu helfen. Der amerikanische Konzern soll bald gemeinsam mit dem Unternehmen Ventec Life Beatmungsgeräte produzieren.

+++ 15:26 - Zahlreiche Hersteller haben angekündigt, ihre Händler während der Corona-Krise zu unterstützen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Anpassung von Zahlungszielen, eine Verringerung der Verkaufsziele für 2020 sowie längere Finanzierungszeiträume. Zu den Herstellern, die Maßnahmen angekündigt haben, gehören unter anderem VW, Peugeot, Skoda und Toyota.

+++ 15:15 - Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer fordert eine Aussetzung der Mehrwertsteuer für hochwertige Konsumgüter. Dadurch soll ein Anreiz für die private Nachfrage nach Autos geschaffen werden.

+++ 12:31 - Zahlreiche Autohersteller wollen helfen, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. So haben Daimler und VW zum Beispiel insgesamt 300.000 Atemmasken gespendet, die Kliniken, Arztpraxen und städtischen Behörden zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch der chinesische Geely-Konzern hat zahlreiche Hilfsgüter, darunter Schutzanzüge, Atemmasken und Testkits, nach Deutschland und Schweden geschickt.

Viele Autobauer prüfen momentan weiterhin die Fertigung von medizinischen Geräten in ihren Fabriken. VW schlägt dafür zum Beispiel die Nutzung von firmeneigenen 3D-Druckern vor. Mit diesen sollen Einzelteile für beispielsweise Beatmungsgeräte gefertigt werden, mit denen die Hersteller von Medizintechnik unterstützt werden sollen.


20.03.2020

+++ 18:40 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Unterstützung des Online-Handels während der Zeit der Krise gelobt. "Es ist jetzt umso wichtiger, digitale Angebote noch weiter auszubauen und dabei alle Register zu ziehen", sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.

+++ 16:26 - Es gibt auch noch gute Nachrichten für die Automobilbranche. Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Puls hat ergeben, dass acht Prozent der Deutschen sich durch die Krise in ihrer Entscheidung bestärkt sehen, sich ein Auto anzuschaffen. Bei der bisher eher autokritischen jüngeren Zielgruppe liegt der Anteil sogar bei 18 %.
Auch gaben 55 % der Befragten an, wegen der Krise von öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Auto umgestiegen zu sein. Laut Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner fördere die Krise also nicht nur die Nutzung, sondern auch die Anschaffung von Autos.

+++ 15:32 - Freie Autobanken haben angekündigt, Autohäuser während der Krise unterstützen zu wollen. So verschiebt zum Beispiel die Santander Consumer Bank AG Zahlungsziele für ihre Handelspartner um 90 Tage.
Der Hersteller Skoda hat ebenfalls angekündigt, die Zahlungsziele für seine Händler anpassen zu wollen.

+++ 14:24 - Bentley unterbricht die Arbeit im Werk in Crewe in Großbritannien. Die Pause soll vier Wochen andauern. Grundlegende Funktionen will der Hersteller aber durch Home Office und Social Distancing-Maßnahmen am Standort aufrechterhalten.
Jaguar Land Rover hat alle britischen Standorte ebenfalls geschlossen. Dort soll am 20. April wieder mit der Arbeit begonnen werden. Die Werke in Brasilien und Indien will der Konzern weiterhin laufen lassen. In China wurde bereits im Februar wieder der Betrieb aufgenommen.

+++ 11:12Volvo stoppt nun auch die Produktion in Schweden und den USA. Zuvor hatte der schwedische Autobauer bereits das Werk im belgischen Gent geschlossen.
Auch VW wird nun die Produktion in den USA unterbrechen. Im Werk in Tennessee stehen ab Samstag für zunächst eine Woche die Bänder still.

+++ 09:15 – Die Formel 1 hat ihren Saisonstart vorerst auf Juni verschoben. Das Rennen in Monaco wurde für dieses Jahr bereits abgesagt, zahlreiche andere Rennen sollen nachgeholt werden, sobald sich die Situation verbessert.

19.03.2020

+++ 15:11 – Auch in Südamerika gibt es nun Werksschließungen. Mercedes-Benz und General Motors pausieren die Arbeit in ihren Werken in Brasilien. Bei Daimler wird die Pause vom 25. März bis zum 19. April andauern, GM pausiert vom 30. März bis 12. April.

+++ 11:48 Honda und Toyota schließen ihre Werke in den USA ab dem 23. März. Bei Honda soll die Unterbrechung sechs Tage andauern und auch Kanada und Mexiko betreffen, Toyota plant mit zwei Wochen Produktionsstopp. Auch Nissan legt in den USA für zwei Wochen die Arbeit nieder, dort soll die Schließung schon am Freitag beginnen. Hyundai schließt ein Werk in Alabama, nachdem es dort einen Krankheitsfall gegeben hatte.

+++ 09:20 – Nach Rolls Royce kündigt mit MINI die nächste BMW-Tocher an, die Produktion in Europa vorerst einzustellen. Bei MINI soll die Pause insgesamt drei Wochen andauern.
Honda pausiert währenddessen die Produktion in Großbritannien.

+++ 09:15 Ford und General Motors stoppen bis zum Ende des Monats ihre Produktion in den USA. Stattdessen prüfen die Autobauer die Möglichkeit der Fertigung von medizinischen Geräten in ihren Fabriken.

18.03.2020

+++ 18:46 – In China haben die großen Hersteller ihre Fabriken zum Großteil wieder in Betrieb genommen. Auch Autohäuser sind wieder geöffnet. Wie schnell sich der Markt dort erholt, bleibt abzuwarten. In der zweiten Märzwoche betrug der Absatz zwar 44 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr – im Vergleich zum Einbruch von 80 Prozent, der im Februar zu verzeichnen war, ist das aber schon wieder ein Schritt nach vorn. 

+++ 16:18Rolls Royce wird das Werk in Goodwood ab dem 23.03. für zwei Wochen schließen. Anschließend sind beim britischen Autobauer ohnehin zwei Wochen Osterpause geplant, die für Wartungsarbeiten genutzt werden. Alle Mitarbeitenden außerhalb der Produktion sind weiter vor Ort oder im Home Office im Einsatz.

+++ 14:53Tesla schließt seinen Standort Fremont in Kalifornien. Dazu hatten die örtlichen Behörden den Autobauer aufgefordert. Bislang hatte Tesla nur Mitarbeitende mit Symptomen nach Hause geschickt.

+++ 14:28 – Ab Samstag wird nun auch Porsche die Arbeit in den Werken in Zuffenhausen und Leipzig einstellen.

+++ 13:06Renault schließt ebenfalls alle Werke in Europa. Betroffen sind die Standorte in Rumänien, Portugal, Slowenien und Marokko. Bereits am Montag hatte der Hersteller in allen französischen Werken den Betrieb eingestellt.

+++ 12:09 – Die Werkstattkette ATU schließt vorübergehend bis zum 04. April die meisten ihrer Filialen. Eine Grundversorgung mit ausgewählten Standorten soll aber gewährleistet bleiben. Bis Freitag werden noch Kundenaufträge abgearbeitet, dann soll der Betrieb komplett eingestellt werden. Den Vertrieb über das Internet will ATU aber beibehalten.

+++ 12:03 – Der japanische Konzern Toyota stoppt ab sofort die Produktion in allen Werken in Europa.

+++ 11:58Volvo schließt ab heute das Werk im belgischen Gent. Die Produktion in Schweden bleibt vorerst in Betrieb.

+++ 10:33 – Die britische Regierung hat laut einem Bericht von Automotive News Europe die heimischen Autohersteller gebeten, die Umsetzbarkeit der Herstellung von medizinischen Geräten in ihren Werken zu prüfen. Diese sollen dann zur Behandlung von Corona-Patienten genutzt werden.

+++ 10:20 – Nach VW und Mercedes schließt mit BMW der nächste große deutsche Autobauer seine Fabriken. Der Münchner Konzern fährt die Produktion in allen europäischen sowie dem Werk Rossly in Südafrika herunter. Die Schließungen sollen zunächst bis zum 19. April bestehen.

17.03.2020

+++ 17:26Daimler unterbricht ab sofort für zwei Wochen einen Großteil der Produktion von Pkw, Transportern und Nutzfahrzeugen in Europa.

+++ 16:52Ford stoppt ab Donnerstag die Produktion in fast allen europäischen Werken. Nur in Großbritannien soll der Betrieb weitergehen. Wie lange die Schließungen andauern sollen, ist bisher noch nicht bekannt.

+++ 16:46 Skoda unterbricht ab Donnerstag vorläufig die Produktion in der Tschechischen Republik.

+++ 16:23 – Der österreichische Hersteller Magna Steyr unterbricht aufgrund fehlender Teile die Gesamtfahrzeugproduktion im Werk in Graz. Dort werden unter anderem die Mercedes G-Klasse und der Toyota Supra gefertigt.

+++ 12:45 – Audi schließt ab Ende der Woche die Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn. Auch die für Donnerstag geplante Jahrespressekonferenz wurde abgesagt.

+++ 09:35 – VW schließt die meisten Werke in Deutschland und Europa. Ab Samstag soll die Produktion dort vorerst ausgesetzt werden. Dies gilt neben der Kernmarke Volkswagen auch für die Marken Audi, SEAT, Bugatti und Lamborghini.

16.03.2020

+++ 17:12 – Der PSA-Konzern, zu dem unter anderem Citroen, Peugeot und Opel gehören, schließt im Laufe der Woche zahlreiche Werke in Europa bis vorerst 27. März, darunter die deutschen Werke in Rüsselsheim und Eisenach.

+++ 13:42Fiat Chrysler Automotive schließt insgesamt 6 Werke in Italien sowie jeweils ein Werk in Serbien und Polen. Die Maßnahmen sollen ebenfalls bis zum 27. März aufrechterhalten werden.

Aus Verantwortung unseren Mitarbeiter*innen und Mitmenschen gegenüber haben wir uns heute dazu entschlossen, ab Montag sämtliche Kolleg*innen von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Wir hoffen, damit zur Eindämmung des Coronavirus beitragen zu können. Als digitales Unternehmen sind wir für die ortsunabhängige Arbeit bestens vorbereitet und erwarten daher keine Unterbrechungen in der Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern.

– Lukas Steinhilber, Mitgründer und CEO von VEHICULUM am 12.03.2020

Corona-Krise – Folgen für die Automobilhersteller

In China hatte die Verbreitung des Coronavirus bereits im Februar einen starken negativen Einfluss auf die Absätze der Autoindustrie. Laut der China Passenger Car Association (CPCA) ging der Absatz dort im Februar im Vergleich zum Vormonat um 80 Prozent zurück.

In den letzten Wochen hat das Virus nun Europa erreicht. Auch dort werden für die kommende Zeit sinkende Absatzzahlen vorausgesagt. Industrieexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert für den westeuropäischen Markt 2020 einen Rückgang von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland schätzt er den Rückgang der verkauften Autos auf 14 Prozent. Diese Zahlen können sich angesichts der neuesten Entwicklung allerdings jederzeit ändern.

Corona-Krise – Folgen für den stationären Autohandel

Auch Autohäuser sind von der aktuellen Situation stark betroffen. Händler in ganz Deutschland mussten angesichts der Krise ihre Showrooms schließen. Das bedeutet große Einschnitte für den stationären Autohandel, da so keine Fahrzeuge mehr vor Ort verkauft werden können. Selbst ohne diese Maßnahmen wären angesichts der aktuellen Situation aber wohl deutlich weniger Menschen bereit, in ein Autohaus zu gehen. Werkstätten bleiben dagegen weiterhin geöffnet.

Der stationäre Autohandel sieht sich in der letzten Zeit ohnehin vermehrt mit Herausforderungen konfrontiert. Experten gehen davon aus, dass bis 2035 jeder dritte Autohändler schließen wird. Die aktuelle Situation trifft also vor allem Autohäuser besonders hart. Alle Informationen zur aktuellen Situation des stationären Autohandels finden Sie in unserem Magazin.

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Paul Dorn
Content Manager

Autos faszinieren mich schon seit ich laufen kann. Wenn etwas vier Räder hat, schnell ist und Lärm macht , schreibe ich gerne darüber. Aber auch für die leisen Töne moderner Elektroautos habe ich ein offenes Ohr.







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