Newsticker: Automobilbranche und Autohersteller in Corona-Krise, Produktionsstop bei Autoherstellern

Newsticker: Automobilbranche in der Corona-Krise

Die aktuell andauernde Coronavirus Pandemie betrifft auch die weltweite Autoindustrie. Angesichts unzähliger neuer Fälle reagieren Autohersteller in Europa mit entsprechenden Maßnahmen. Die neuesten Entwicklungen finden Sie in unserem Live-Ticker. Außerdem erfahren Sie, wie VEHICULUM weiterhin für Sie da ist.

Corona-Krise – VEHICULUM Leasing ist weiter für Sie da

Der Online-Markt hat sich in den letzten Jahren verstärkt als Alternative zum traditionellen Autohandel behauptet. Fast die Hälfte der Deutschen kann sich bereits vorstellen, ihr nächstes Auto über das Internet zu beschaffen. Doch die Hersteller und der traditionelle Handel haben die Digitalisierung ihres Geschäftsmodells über Jahre wenig gefördert. Wir bei VEHICULUM arbeiten daher seit unserer Gründung vor knapp fünf Jahren daran, den deutschen Autohandel in die Neuzeit zu holen. Dank des daraus entstandenen komplett digitalen Bestellprozess von VEHICULUM können Sie auch in diesen schwierigen Zeiten auf uns bauen – wir sind wie gewohnt für Sie da. 

Ihr Vorteil: Wir bleiben dort, wo Sie uns brauchen.

Unser Team bietet Ihnen auch in der aktuellen Lage die besten Leasingangebote in Deutschland. Dank unserer digitalen Lösungen ändert sich für Sie im Bestellprozess nichts. Sie können auf VEHICULUM.de weiterhin in wenigen Minuten ihr Wunschfahrzeug finden und leasen – auch bequem von zu Hause aus. Der Bestellprozess von VEHICULUM bleibt der gleiche.

Trotzdem müssen auch wir uns auf die neue Situation einstellen. Angesichts der aktuellen Werksschließungen ist leider mit Auslieferungsschwierigkeiten von Seiten der Hersteller zu rechnen. Darauf sind wir vorbereitet und werden Sie frühzeitig per Mail informieren, wenn Ihre Bestellung davon betroffen sein sollte.

Mit VEHICULUM helfen Sie außerdem dem stationären Autohandel, dem die Krise besonders zusetzt. Die Angebote bei VEHICULUM kommen direkt von Händlern aus ganz Deutschland. Trotz geschlossener Showrooms besteht für die Händler damit die Möglichkeit, den Vertrieb aufrechtzuerhalten.

Sollten Sie Fragen zu einer laufenden Bestellung oder einem Angebot haben, ist unser Support-Team per Email und Telefon wie gewohnt für Sie erreichbar.
Zu den aktuellen Entwicklungen in der Automobilbranche informieren wir Sie aktuell in diesem Newsticker.

Die neuesten Entwicklungen in der Automobilbranche im Überblick 

01.04.2020

+++ 16:36 - Hyundai hat angekündigt, das Werk in Tschechien nun erst am 14. April wieder öffnen zu wollen.
Ford musste die Wiedereröffnung der Fabriken in Amerika ebenfalls verschieben. Geplant war eigentlich, das Werk in Mexiko am 06. April und die Werke in den USA am 14. April wieder in Betrieb zu nehmen. Die neuen Daten für die Wiedereröffnung will das Unternehmen zeitnah bekannt geben.

+++ 15:29 - Weitere Hersteller haben Mithilfe in der Corona-Krise angekündigt:
Lamborghini hat seine Fabrik in Sant'Agata Bolognese für die Produktion von Atemschutzmasken und Schutzvisieren umgerüstet. Pro Tag sollen 1000 Masken und 200 Visiere entstehen, die einer Klinik in Bologna zugute kommen sollen.
GM will in der kommenden Woche 20.000 selbst gefertigte Schutzmasken ausliefern. Bei Erreichen der vollen Produktionskapazität will der Konzern rund 1,5 Millionen Masken pro Monat herstellen.
SEAT hat im spanischen Hauptwerk Martorell mit der Produktion von Beatmungsgeräten begonnen.
Audi hat fünf Millionen Euro als Soforthilfe während der Corona-Krise zur Verfügung gestellt. Außerdem will der Hersteller 600.000 Euro an die Kliniken in Ingolstadt und Neckarsulm spenden.


+++ 14:46 - Magna Steyr hat einen konkreten Plan für die Wiedereröffnung der Fabrik in Graz vorgelegt. Am 06. April will das Unternehmen den Prototypenbau fortsetzen, die Serienfertigung soll nach Ostern folgen. Ab 20. April soll dann auch die Fertigung für die Kunden BMW und Jaguar Land Rover wieder starten. Parallel werden außerdem neue Schutzmaßnahmen eingeführt, um das Risiko für die Belegschaft zu minimieren.

+++ 11:30 - Tesla-CEO Elon Musk hat auf Twitter verkündet, dass die angekündigten Beatmungsgeräte nun verfügbar sind und ab sofort an Krankenhäuser ausgeliefert werden.

31.03.2020

+++ 18:53 - VW hat die Produktionspause in seinen deutschen Werken bis zum 19. April verlängert. Zuvor hatten bereits Porsche und Skoda angekündigt, die Maschinen länger als geplant ruhen zu lassen.

+++ 15:39 - Ford will gemeinsam mit dem Technologiekonzern General Electric (GE) 50.000 Beatmungsgeräte innerhalb von 100 Tagen herstellen. Die Fertigung soll am 20. April beginnen und fast rund um die Uhr erfolgen. Ab Anfang Juli rechnen die Unternehmen mit einer Fertigungskapazität von 30.000 Geräten im Monat.

+++ 09:00 - Die Autoproduktion in China läuft zu großen Teilen wieder. Nahezu alle Werke der großen Hersteller produzieren wieder Autos. Sogar in der Provinz Wuhan, dem Ausgangspunkt der Corona-Krise, geht die Arbeit in den Fabriken weiter. Auch Zulieferer haben die Produktion zum größten Teil wieder aufgenommen. Laut chinesischem Händlerverband sind außerdem über 90 % der Autohäuser wieder geöffnet.

30.03.2020

+++ 18:33 - Daimler hat als nächster Hersteller Unterstützung bei der Fertigung von medizinischen Geräten angekündigt. Der Konzern will mithilfe der hauseigenen 3D-Drucker Einzelteile fertigen, die in der Produktion von Medizintechnik benötigt werden.
In den USA will Präsident Trump GM dazu zwingen, Beatmungsgeräte herzustellen. Dafür will er ein Gesetz anwenden, das eigentlich für den Kriegsfall gedacht ist.

+++ 17:39 - Mitsubishi und Toyota legen ab April die Arbeit in ihren Werken in Thailand nieder. Mitsubishi wird in drei Werken vom 01. bis 26. April pausieren, Toyota stoppt zunächst vom 07. bis 17. April die Produktion in fünf Fabriken.

+++ 14:05 - Mercedes High Performance Powertrains, Hersteller der Motoren für die Mercedes Formel 1-Fahrzeuge, hat gemeinsam mit Angehörigen des University College London (UCL) ein Atemhilfe-Gerät entwickelt, das nun vom National Health Service in Großbritannien zur Fertigung freigegeben wurde. Laut UCL dauerte es vom ersten Meeting bis zur Herstellnug des ersten Geräts weniger als 100 Stunden. Das Gerät ist das erste Ergebnis von Project Pitlane, einem Zusammenschluss von Formel 1-Teams zur Bekämpfung der Corona-Krise.

+++ 13:55 - Ein Konsortium aus sieben in Großbritannien ansässigen Formel 1-Teams will gemeinsam an der Entwicklung und Herstellung von Beatmungsgeräten für COVID-19-Patienten arbeiten. Dazu haben sie sich im sogenannten Project Pitlane zusammengeschlossen.

+++ 09:52 - PSA entwickelt zur Zeit einen Fahrplan, um seine momentan noch geschlossenen europäischen Fabriken wieder anlaufen zu lassen. Konkrete Daten nannte der Konzern aber noch nicht. In Deutschland betrifft die Schließung die Werke in Rüsselsheim und Eisenach. Zu PSA gehören unter anderem die Marken Citroën, Opel und Peugeot.

27.03.2020

+++ 18:15 - Ford plant ab dem 14. April die Wiedereröffnung einzelner Fabriken. Dazu zählen laut Ford unter anderem die US-Standorte in Michigan und Kentucky.

+++ 15:38 - Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Civey hat ergeben, dass 38 % der 18 bis 29-jährigen momentan verstärkt auf das Auto umsteigen. Ein weiteres positives Zeichen für die Automobilindustrie ist, dass ein Drittel der Befragten trotz der Krise weiterhin große Anschaffungen plant.

+++ 12:35 - Die Stadt Mainz und die Deutsche umwelthilfe haben sich darauf geeinigt, angesichts der Corona-Krise den Start der Dieselfahrverbote in der Mainzer Innenstadt um drei Monate zu verschieben. Die Einführung ist nun für 01. Oktober 2020 geplant.

26.03.2020

+++ 18:40 - Der Zulieferer Mahle wird gemeinsam mit dem Unterwäschehersteller Triumph Atemschutzmasken produzieren. Diese sollen an behördliche Stellen geliefert werden. Laut CEO Jörg Stratmann prüfe Mahle außerdem weitere Möglichkeiten zur Unterstützung während der Corona-Krise

+++ 15:55 - Volkswagen Nutzfahrzeuge hofft, die Produktion und Auslieferung zeitnah wieder hochfahren zu können. Laut Vorstandschef Thomas Sedran würde dies passieren "sobald die äußeren Umstände das wieder zulassen". Vor allem für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Pflegedienste seien die Fahrzeuge des Unternehmens gerade in der aktuellen Situation wichtig.

+++ 14:15 - Porsche hat ein Maßnahmenpaket zur Mithilfe während der Corona-Krise vorgestellt. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung von Hilfsorganisationen durch Porsche-Fachpersonal und gemeinnützige Hilfe von Mitarbeitern, Spenden in Millionenhöhe sowie die Bereitstellung von technischem Material und die Beschaffung von Schutzausrüstung.

+++ 12:55 - Zahlreiche Zulieferer aus der Automobilbranche beteiligen sich an Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Die Medizintechnik-Sparte von Bosch hat einen neuen Coronavirus-Schnelltest entwickelt. Dieser soll bereits nach weniger als zweieinhalb Stunden ein Ergebnis liefern.
Der Zulieferer Prevent hat angeboten, Schutzbekleidung nach Deutschland zu liefern. Die Firma aus Bosnien-Herzegowina fertigt bereits seit letzter Woche für die dortige Regierung. Normalerweise stellt das Unternehmen Sitzbezüge her.
ZF produziert seit Anfang März bis zu 100.000 Atemschutzmasken täglich in einer chinesischen Fabrik. Diese sollen von den 14.000 Arbeitern in den etwa 40 Werken des Zulieferers in China getragen werden. Dort ist das Tragen eines Mundschutzes bei der Arbeit Pflicht.
Der bayrische Zulieferer Zettl Automotive produziert ebenfalls Atemschutzmasken, allerdings im Auftrag der bayrischen Landesregierung. Diese sollen anschließend durch das THW an Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen verteilt werden. Eigentlich produziert auch Zettl Sitzbezüge.

+++ 12:30 - Daimler hat für einen Großteil der 170.000 Mitarbeiter in Deutschland Kurzarbeit beantragt. Sie soll für einen Großteil der Pkw- und Nutzfahrzeugproduktion sowie einzelne Verwaltungebereiche gelten und zunächst vom 06. bis zum 17. April andauern.

25.03.2020

+++ 19:25 - Ein von PSA und Mitsubishi gemeinsam betriebenes Werk im russischen Kaluga stoppt bis auf Weiteres die Fertigung aller PKW von Peugeot, Citroen und Opel, die normalerweise dort vom Band laufen. Da Lieferketten aus Japan weiterhin aufrecht erhalten werden, geht die Fertigung von Mitsubishi-Fahrzeugen allerdings weiter.

+++ 14:55 - Magna Steyr plant derzeit eine gestaffelte Wiederaufnahme der Produktion am Standort in Graz. Dort fertigt das Unternehmen unter anderem für BMW, Jaguar Land Rover und Mercedes-Benz. Laut einem Unternehmenssprecher sei die Wiederaufnahme der Produktion für BMW und Jaguar Land Rover für den 20. April geplant. Die Produktion der Mercedes G-Klasse solle schon zeitnah wieder aufgenommen werden. Ein genaues Datum gebe es dafür aber noch nicht.

+++ 14:43 - Renault schließt Werke in Argentinien, Brasilien, Chile und Kolumbien.
Auch HPE Automotive, das im Auftrag von Mitsubishi und Suzuki in Brasilien fertigt, stoppt vorübergehend die Produktion.
Nissan unterbricht währenddessen die Fertigung in Mexiko ab dem 25. März bis zum 14. April.

+++ 11:27 - Fiat Chrysler Automotive möchte eine Fabrik in Asien zur Herstellung von Gesichtsmasken umrüsten. So sollen bis zu eine Million Masken pro Monat gefertigt und an medizinisches Personal gespendet werden. In Italien unterstützt der Konzern außerdem gemeinsam mit Ferrari das Medizinunternehmen Siare Engineering bei der Herstellung von Beatmungsgeräten.

+++ 08:52 - Ford hat beschlossen, nun auch die beiden britischen Standorte in Dagenham und Bridgend vorerst zu schließen. Diese hatte man zunächst von der europaweiten Schließung der Werke ausgenommen. Man werde nun einen Teil der für den Sommer geplanten Stilllegungszeit vorverlegen, heißt es bei Ford.

24.03.2020

+++ 17:55 - Toyota schließt fünf Werke in Japan ab dem 03. April. Die Wiederaufnahme der Arbeit ist zwischen 10. und 15. April eingeplant.
Aston Martin hat ebenfalls angekündigt, seine Produktion vorläufig zu unterbrechen. Man wolle damit beim Gesundheitsschutz helfen, reagiert allerdings auch auf gesunkene Nachfrage, erklärt das Unternehmen.

+++ 16:07 - Ford wird gemeinsam mit den Unternehmen General Electric und 3M die Produktion von Beatmungsgeräten vorantreiben. Der amerikanische Hersteller will außerdem über 100.000 Atemschutzmasken pro Woche fertigen, die ebenfalls bei der Krisenbewältigung helfen sollen. Zusätzlich soll die Ford-eigene 3D Druck-Technik für die Fertigung von weiterer Schutzausrüstung genutzt werden.

+++ 12:52 - VW wird die Fertigung in den Werken in Russland vorerst unterbrechen. Der Produktionsstopp soll ab nächster Woche beginnen. Die Versorgung von Händlern und Kunden sei zur Zeit aber sichergestellt.
Auch Mazda wird die Fertigung an mehreren Standorten unterbrechen. Zwei Werke in Japan sowie jeweils eins in Mexiko und Thailand sind von der Pause betroffen.

23.03.2020

+++ 18:43 - General Motors hat als erster Hersteller konkrete Pläne vorgelegt, bei der Produktion von medizinischen Geräten zu helfen. Der amerikanische Konzern soll bald gemeinsam mit dem Unternehmen Ventec Life Beatmungsgeräte produzieren.

+++ 15:26 - Zahlreiche Hersteller haben angekündigt, ihre Händler während der Corona-Krise zu unterstützen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Anpassung von Zahlungszielen, eine Verringerung der Verkaufsziele für 2020 sowie längere Finanzierungszeiträume. Zu den Herstellern, die Maßnahmen angekündigt haben, gehören unter anderem VW, Peugeot, Skoda und Toyota.

+++ 15:15 - Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer fordert eine Aussetzung der Mehrwertsteuer für hochwertige Konsumgüter. Dadurch soll ein Anreiz für die private Nachfrage nach Autos geschaffen werden.

+++ 12:31 - Zahlreiche Autohersteller wollen helfen, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. So haben Daimler und VW zum Beispiel insgesamt 300.000 Atemmasken gespendet, die Kliniken, Arztpraxen und städtischen Behörden zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch der chinesische Geely-Konzern hat zahlreiche Hilfsgüter, darunter Schutzanzüge, Atemmasken und Testkits, nach Deutschland und Schweden geschickt.

Viele Autobauer prüfen momentan weiterhin die Fertigung von medizinischen Geräten in ihren Fabriken. VW schlägt dafür zum Beispiel die Nutzung von firmeneigenen 3D-Druckern vor. Mit diesen sollen Einzelteile für beispielsweise Beatmungsgeräte gefertigt werden, mit denen die Hersteller von Medizintechnik unterstützt werden sollen.


20.03.2020

+++ 18:40 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Unterstützung des Online-Handels während der Zeit der Krise gelobt. "Es ist jetzt umso wichtiger, digitale Angebote noch weiter auszubauen und dabei alle Register zu ziehen", sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.

+++ 16:26 - Es gibt auch noch gute Nachrichten für die Automobilbranche. Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Puls hat ergeben, dass acht Prozent der Deutschen sich durch die Krise in ihrer Entscheidung bestärkt sehen, sich ein Auto anzuschaffen. Bei der bisher eher autokritischen jüngeren Zielgruppe liegt der Anteil sogar bei 18 %.
Auch gaben 55 % der Befragten an, wegen der Krise von öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Auto umgestiegen zu sein. Laut Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner fördere die Krise also nicht nur die Nutzung, sondern auch die Anschaffung von Autos.

+++ 15:32 - Freie Autobanken haben angekündigt, Autohäuser während der Krise unterstützen zu wollen. So verschiebt zum Beispiel die Santander Consumer Bank AG Zahlungsziele für ihre Handelspartner um 90 Tage.
Der Hersteller Skoda hat ebenfalls angekündigt, die Zahlungsziele für seine Händler anpassen zu wollen.

+++ 14:24 - Bentley unterbricht die Arbeit im Werk in Crewe in Großbritannien. Die Pause soll vier Wochen andauern. Grundlegende Funktionen will der Hersteller aber durch Home Office und Social Distancing-Maßnahmen am Standort aufrechterhalten.
Jaguar Land Rover hat alle britischen Standorte ebenfalls geschlossen. Dort soll am 20. April wieder mit der Arbeit begonnen werden. Die Werke in Brasilien und Indien will der Konzern weiterhin laufen lassen. In China wurde bereits im Februar wieder der Betrieb aufgenommen.

+++ 11:12Volvo stoppt nun auch die Produktion in Schweden und den USA. Zuvor hatte der schwedische Autobauer bereits das Werk im belgischen Gent geschlossen.
Auch VW wird nun die Produktion in den USA unterbrechen. Im Werk in Tennessee stehen ab Samstag für zunächst eine Woche die Bänder still.

+++ 09:15 – Die Formel 1 hat ihren Saisonstart vorerst auf Juni verschoben. Das Rennen in Monaco wurde für dieses Jahr bereits abgesagt, zahlreiche andere Rennen sollen nachgeholt werden, sobald sich die Situation verbessert.

19.03.2020

+++ 15:11 – Auch in Südamerika gibt es nun Werksschließungen. Mercedes-Benz und General Motors pausieren die Arbeit in ihren Werken in Brasilien. Bei Daimler wird die Pause vom 25. März bis zum 19. April andauern, GM pausiert vom 30. März bis 12. April.

+++ 11:48 Honda und Toyota schließen ihre Werke in den USA ab dem 23. März. Bei Honda soll die Unterbrechung sechs Tage andauern und auch Kanada und Mexiko betreffen, Toyota plant mit zwei Wochen Produktionsstopp. Auch Nissan legt in den USA für zwei Wochen die Arbeit nieder, dort soll die Schließung schon am Freitag beginnen. Hyundai schließt ein Werk in Alabama, nachdem es dort einen Krankheitsfall gegeben hatte.

+++ 09:20 – Nach Rolls Royce kündigt mit MINI die nächste BMW-Tocher an, die Produktion in Europa vorerst einzustellen. Bei MINI soll die Pause insgesamt drei Wochen andauern.
Honda pausiert währenddessen die Produktion in Großbritannien.

+++ 09:15 Ford und General Motors stoppen bis zum Ende des Monats ihre Produktion in den USA. Stattdessen prüfen die Autobauer die Möglichkeit der Fertigung von medizinischen Geräten in ihren Fabriken.

18.03.2020

+++ 18:46 – In China haben die großen Hersteller ihre Fabriken zum Großteil wieder in Betrieb genommen. Auch Autohäuser sind wieder geöffnet. Wie schnell sich der Markt dort erholt, bleibt abzuwarten. In der zweiten Märzwoche betrug der Absatz zwar 44 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr – im Vergleich zum Einbruch von 80 Prozent, der im Februar zu verzeichnen war, ist das aber schon wieder ein Schritt nach vorn. 

+++ 16:18Rolls Royce wird das Werk in Goodwood ab dem 23.03. für zwei Wochen schließen. Anschließend sind beim britischen Autobauer ohnehin zwei Wochen Osterpause geplant, die für Wartungsarbeiten genutzt werden. Alle Mitarbeiter außerhalb der Produktion sind weiter vor Ort oder im Home Office im Einsatz.

+++ 14:53Tesla schließt seinen Standort Freemont in Kalifornien. Dazu hatten die örtlichen Behörden den Autobauer aufgefordert. Bislang hatte Tesla nur Mitarbeiter mit Symptomen nach Hause geschickt.

+++ 14:28 – Ab Samstag wird nun auch Porsche die Arbeit in den Werken in Zuffenhausen und Leipzig einstellen.

+++ 13:06Renault schließt ebenfalls alle Werke in Europa. Betroffen sind die Standorte in Rumänien, Portugal, Slowenien und Marokko. Bereits am Montag hatte der Hersteller in allen französischen Werken den Betrieb eingestellt.

+++ 12:09 – Die Werkstattkette ATU schließt vorübergehend bis zum 04. April die meisten ihrer Filialen. Eine Grundversorgung mit ausgewählten Standorten soll aber gewährleistet bleiben. Bis Freitag werden noch Kundenaufträge abgearbeitet, dann soll der Betrieb komplett eingestellt werden. Den Vertrieb über das Internet will ATU aber beibehalten.

+++ 12:03 – Der japanische Konzern Toyota stoppt ab sofort die Produktion in allen Werken in Europa.

+++ 11:58Volvo schließt ab heute das Werk im belgischen Gent. Die Produktion in Schweden bleibt vorerst in Betrieb.

+++ 10:33 – Die britische Regierung hat laut einem Bericht von Automotive News Europe die heimischen Autohersteller gebeten, die Umsetzbarkeit der Herstellung von medizinischen Geräten in ihren Werken zu prüfen. Diese sollen dann zur Behandlung von Corona-Patienten genutzt werden.

+++ 10:20 – Nach VW und Mercedes schließt mit BMW der nächste große deutsche Autobauer seine Fabriken. Der Münchner Konzern fährt die Produktion in allen europäischen sowie dem Werk Rossly in Südafrika herunter. Die Schließungen sollen zunächst bis zum 19. April bestehen.

17.03.2020

+++ 17:26Daimler unterbricht ab sofort für zwei Wochen einen Großteil der Produktion von Pkw, Transportern und Nutzfahrzeugen in Europa.

+++ 16:52Ford stoppt ab Donnerstag die Produktion in fast allen europäischen Werken. Nur in Großbritannien soll der Betrieb weitergehen. Wie lange die Schließungen andauern sollen, ist bisher noch nicht bekannt.

+++ 16:46 Skoda unterbricht ab Donnerstag vorläufig die Produktion in der Tschechischen Republik.

+++ 16:23 – Der österreichische Hersteller Magna Steyr unterbricht aufgrund fehlender Teile die Gesamtfahrzeugproduktion im Werk in Graz. Dort werden unter anderem die Mercedes G-Klasse und der Toyota Supra gefertigt.

+++ 12:45 – Audi schließt ab Ende der Woche die Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn. Auch die für Donnerstag geplante Jahrespressekonferenz wurde abgesagt.

+++ 09:35 – VW schließt die meisten Werke in Deutschland und Europa. Ab Samstag soll die Produktion dort vorerst ausgesetzt werden. Dies gilt neben der Kernmarke Volkswagen auch für die Marken Audi, SEAT, Bugatti und Lamborghini.

16.03.2020

+++ 17:12 – Der PSA-Konzern, zu dem unter anderem Citroen, Peugeot und Opel gehören, schließt im Laufe der Woche zahlreiche Werke in Europa bis vorerst 27. März, darunter die deutschen Werke in Rüsselsheim und Eisenach.

+++ 13:42Fiat Chrysler Automotive schließt insgesamt 6 Werke in Italien sowie jeweils ein Werk in Serbien und Polen. Die Maßnahmen sollen ebenfalls bis zum 27. März aufrechterhalten werden.

Aus Verantwortung unseren Mitarbeiter*innen und Mitmenschen gegenüber haben wir uns heute dazu entschlossen, ab Montag sämtliche Kolleg*innen von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Wir hoffen, damit zur Eindämmung des Coronavirus beitragen zu können. Als digitales Unternehmen sind wir für die ortsunabhängige Arbeit bestens vorbereitet und erwarten daher keine Unterbrechungen in der Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern.

– Lukas Steinhilber, Mitgründer und CEO von VEHICULUM am 12.03.2020

Corona-Krise – Folgen für die Automobilhersteller

In China hatte die Verbreitung des Coronavirus bereits im Februar einen starken negativen Einfluss auf die Absätze der Autoindustrie. Laut der China Passenger Car Association (CPCA) ging der Absatz dort im Februar im Vergleich zum Vormonat um 80 Prozent zurück.

In den letzten Wochen hat das Virus nun Europa erreicht. Auch dort werden für die kommende Zeit sinkende Absatzzahlen vorausgesagt. Industrieexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert für den westeuropäischen Markt 2020 einen Rückgang von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland schätzt er den Rückgang der verkauften Autos auf 14 Prozent. Diese Zahlen können sich angesichts der neuesten Entwicklung allerdings jederzeit ändern.

Corona-Krise – Folgen für den stationären Autohandel

Auch Autohäuser sind von der aktuellen Situation stark betroffen. Händler in ganz Deutschland mussten angesichts der Krise ihre Showrooms schließen. Das bedeutet große Einschnitte für den stationären Autohandel, da so keine Fahrzeuge mehr vor Ort verkauft werden können. Selbst ohne diese Maßnahmen wären angesichts der aktuellen Situation aber wohl deutlich weniger Menschen bereit, in ein Autohaus zu gehen. Werkstätten bleiben dagegen weiterhin geöffnet.

Der stationäre Autohandel sieht sich in der letzten Zeit ohnehin vermehrt mit Herausforderungen konfrontiert. Experten gehen davon aus, dass bis 2035 jeder dritte Autohändler schließen wird. Die aktuelle Situation trifft also vor allem Autohäuser besonders hart. Alle Informationen zur aktuellen Situation des stationären Autohandels finden Sie in unserem Magazin.