VEHICULUM Magazin: Fahrzeugvorstellungen, Ratgeberbeiträge und Tipps im ständig aktualisierten Auto Blog
Wort 2020 in schwarzer Schrift ausgeschnitten auf eine Hand gelegt. VEHICULUM Jahresrückblick 2020

Unser Jahresrückblick 2020

2020 war mit Abstand das herausforderndste Jahr, das wir bei VEHICULUM bisher erlebt haben. Im Februar erlebten wir den bis dato erfolgreichsten Monat der jungen Unternehmensgeschichte. Ende desselben Monats feierten wir in unserem neuen Kreuzberger Büro unsere erste Office Party. Zwei Wochen später ging das ganze Unternehmen ins Home-Office.

Trotz Home Office nie alleine

Als junges, digitales Start-up sind wir bei unserer Arbeit von Akten, Ordnern und allgemein jeglichem Papierkram größtenteils befreit. Für viele von uns reicht ein Laptop mit Internet, um unseren Job zu machen. Aber VEHICULUM lebt auch von der Kultur im Unternehmen; von dem Miteinander, den gemeinsamen Aktivitäten, dem regen Austausch und dem gelegentlichen gemeinsamen Feierabendbier. Sich plötzlich nicht mehr sehen, grüßen und drücken zu können, war für uns alle harter Tobak.

Natürlich haben wir im Rahmen der Internen Kommunikation viel getan, um das Weggefallene zu ersetzen. Es gab Virtual Lunches, Kaffeetassenchallenges, Online-Spiele, digitale Feierabendrunden und vieles mehr. Wöchentliche Updates vom Management, interne Newsletter, tägliche Check-ins und andere Formate haben den Informationsfluss innerhalb des Unternehmens und der Teams am Laufen gehalten. Doch der Ersatz war eben nur das – ein Ersatz. Die Krise hat uns noch stärker spüren lassen, wie wichtig uns das Zwischenmenschliche ist. Wieso wir jeden Tag aufs Neue gerne ins Büro kommen und auch nach Feierabend nicht direkt wieder verschwinden.

Frühling, Sommer und das "Neue Normal"

Gleichzeitig haben wir auch gelernt, wie es sich anfühlt, harte Entscheidungen treffen zu müssen. Im Frühling standen zwischenzeitlich sämtliche Werke der Autobauer still und die Autohäuser der Republik verharrten im Lockdown. Die Menschen hatten aber auch anderes zu tun, als sich um ein neues Auto zu sorgen. Also haben wir die Zwangspause genutzt und unsere Strategie überdacht, uns neu aufgestellt und sind resoluter und vor allem effizienter denn je geworden. Das Home Office funktionierte besser als erwartet; unsere Prozesse waren stabil und wir waren es auch.

Im Sommer kehrte das öffentliche Leben dann langsam in Form des „New Normal“ zurück. Im Juli waren wir in einigen Bereichen bereits wieder auf Vor-Corona-Niveau. Und das eigene Auto erlebte eine Renaissance, die unser Mobilitätsverhalten langfristig verändern könnte. Denn in Zeiten von erhöhtem Hygienebewusstsein sieht sich der ÖPNV mit drastisch sinkenden Passagierzahlen konfrontiert. Ein Teil der Menschen wechselte aufs Rad, doch der Großteil besann sich auf den privatesten Rückzugsort, den man unterwegs so haben kann – das eigene Auto.

Mit neuer Kraft in den Herbst und Winter

Der Staat erkannte diesen Trend und entschied, der gebeutelten Automobilindustrie unter die Arme zugreifen und einen anderen Aspekt der Verkehrswende voranzutreiben. Daher beschloss die Regierung die Erhöhung des Umweltbonus für elektrifizierte Fahrzeuge von 3.000€ auf maximal 6.000€, zuzüglich 3.000€ von Seiten des Herstellers. Mit diesem Kaufanreiz nahm die E-Mobilität in Deutschland endlich Fahrt auf. Bereits im Frühjahr, als die Zulassungen für sämtliche Antriebsarten stark zurückgingen, waren E-Autos die einzigen, deren Zulassungszahlen
anstiegen. Und mit der Innovationsprämie beschleunigte sich diese Entwicklung um ein Vielfaches. Auch wir profitierten von dieser Entwicklung und konnten vermelden, dass 94% unserer Verträge seit Einführung der neuen Prämie auf elektrische und elektrifizierte Fahrzeuge zurückzuführen waren.

Dann kam der Herbst und mit ihm die Ernüchterung. Die Pandemie war noch nicht bekämpft und die Krise nicht überstanden. Wir müssen weiterhin auf Abstand bleiben, aus dem Home Office heraus arbeiten und auf bessere Zeiten hoffen. Wichteln, Wein trinken und selbst die halb-heilige Weihnachtsfeier mussten wir in den digitalen Raum verlagern. Klar, das geht. Und selbstverständlich jammern wir auf hohem Niveau, denn wir haben unsere Jobs behalten können, unser Unternehmen ist gesund und wir sind es auch. Aber dass dieses Jahr an unseren Nerven zehrt, das können wir trotzdem nicht bestreiten.

Dankeschön

Und so möchten wir all unseren Mitarbeitenden, unseren Kund*innen und
Investor*innen danken, ohne die wir den anstehenden Jahreswechsel als Unternehmen vielleicht nicht erlebt hätten. Und wir möchten all den Menschen danken, die unsere Arbeit und unser Leben in diesen schwierigen Zeiten ermöglichen und erleichtern – den Menschen in Krankenhäusern, Supermärkten, Schulen, Tankstellen, Baumärkten, Krankenkassen, Kaufhäusern, öffentlichen Parks, Gastronomiebetrieben und all den Orten und Geschäften, die unser Leben so lebenswert machen. Zusammen bleiben wir stark und blicken hoffnungsvoll und entschlossen in die Zukunft. Auf dass das nächste Jahr ein besseres wird!




Philipp Santos de Oliveira
Corporate Communications Manager

Philipp fährt für sein Leben gern Auto. Bei VEHICULUM kümmert er sich um die interne und externe Kommunikation.







Philipp Santos de Oliveira

Corporate Communications Manager

Philipp fährt für sein Leben gern Auto. Bei VEHICULUM kümmert er sich um die interne und externe Kommunikation.