Sicherheit und Schwedenstahl

Wie sicher ist ein Volvo?

geschrieben von Valentin Lennartz

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Von der Bremse zur Knautschzone bis hin zum vollautomatischen Abbremsen. Die Sicherheit des Autos war ein langer Weg und Sicherheitskonzepte haben sich über die Jahre durch Innovationen und neue Anforderungen stets gewandelt und es ist kein Ende in Sicht.

Sicherheit: Wie alles begann…

Als 1886 Karl Benz das moderne Auto, so wie wir es kennen erfunden hat, konnte noch niemand erahnen, wie wichtig diese Erfindung in Zukunft werden sollte. Schließlich lebt heute ein maßgeblicher Teil der Bevölkerung und Weltwirtschaft vom Auf und Ab der Autoindustrie.

Bedenkt man dann, dass es noch ein paar Jahre gedauert hat (nämlich bis 1924) bis die erste Vierradbremse im Horch10 vom Band lief, war klar –  es geht nun volle Kraft voraus. Mit steigender Beliebtheit und immer volleren Straßen wurde die Fahrzeugsicherheit in und am Auto zunehmend wichtiger. Es mussten Regeln für den Straßenverkehr her, um ihn besser leiten und sicher gestalten zu können. Strafen wurden verteilt und diverse neue Professionen, wie die der Verkehrspolizist*innen, entstanden.

Mit vorangehendem Fortschritt in Technologie und Motorisierung wurden Autos immer schneller und die Fahrenden waghalsiger –  Unfälle und diverse technische Ausfälle stehen seither auf der Tagesordnung.

In diesem Blog haben wir einige der revolutionären Entwicklungen in der Fahrzeugsicherheit für Sie aufbereitet. Dreipunkt – Sicherheitsgurt oder Airbag klingen für uns inzwischen selbstverständlich, doch bis dahin war es ein langer Weg.

Die Erfindung der Knautschzone war nach der Erfindung der Vierradbremse der nächste größere Meilenstein in der Geschichte der Sicherheit des modernen Automobils. Im laufe des 20. Jahrhunderts wurden Autos immer schwerer und rapide moderner. Diverse Rennställe und Manufakturen arbeiteten Tag und Nacht daran aus Metall und Motoren wilde und schnelle Rennboliden zu bauen. Am 11. August 1959 – geht eine der wichtigsten Erfindungen des Mercedes-Ingenieurs Béla Barényi in Serie. „Eine Klasse für sich“ wirbt Mercedes an diesem Tag erstmals für die neue S-Klasse (Modellreihe W 111), die mit ihren markanten Heckflossen im Stil amerikanischer Straßenkreuzer Aufsehen erregt. Doch die wahren Qualitäten stecken unter dem Blech: Es ist der weltweit erste Personenwagen mit moderner Sicherheitskarosserie, also mit äußeren Knautschzonen und stabiler Mitte.

Sicherheit schreibt man mit “Volvo”

Im selben Jahr schrieb Volvo  Automobilgeschichte. Mit der Erfindung des Dreipunktgurtes legten die Schweden den Grundstein für den Erfolg von Modellen wie dem P 120 (Amazon) und dem zweitürigen P130. Der P120 besaß einen 60-PS-Motor, der aus dem PV444 stammte. Bis 1979 baute Volvo von beiden Modellen knapp 600.000 Exemplare, dazu kamen rund 70.000 Kombis. Der P120 gilt noch heute als Design-Ikone und ist in nahezu jedem Automobilmuseum zu bewundern.

Doch damit nicht genug: Volvo hat die Vision, dass ab 2020 kein Insasse eines neuen Volvos mehr schwer oder tödlich verletzt wird. Ein ambitioniertes und erstrebenswertes Ziel. Auf der Volvo Seite steht das folgendermaßen: “…So ernst nehmen wir Ihre Sicherheit. Um unser Ziel zu erreichen, entwickeln wir ständig neue innovative Sicherheitssysteme, die Sie während der Fahrt unterstützen – aber auch solche, die Unfälle verhindern und Sie bestmöglich schützen sollen, falls ein Aufprall einmal unausweichlich ist.“

Volvo äußert sich selbst: “Intelligente Sicherheit ist unsere Art, Ihnen im Alltag Entspannung und ein ruhiges Gefühl zu geben – darum nennen wir unser Sicherheitskonzept IntelliSafe.”

IntelliSafe ist in erster Linie natürlich ein Marketingbegriff, nichtsdestotrotz beschreibt der Begriff sehr gut wie Volvo agiert.

Was hat ein Volvo noch für Sicherheitsfeatures?

Vorab –  Sicherheit hat viele Gesichter, dementsprechend will Volvo, der ursprünglich mal den Dreipunkt-Sicherheitsgurt entwickelt hat auch mit diversen anderen Innovationen glänzen.

Dass bei Volvo seit jeher ein großer Wert auf Sicherheit gelegt wurde, ist allseits bekannt. Was Volvo jedoch besser macht, als zum Beispiel andere Automarken ist, dass Sie ein ganzheitliches Sicherheitskonzept verfolgen –  Bei Volvo sollen nicht nur Insassen ausreichend geschützt sein, sondern auch Menschen die nicht das Glück haben in einem neuen Volvo zu sitzen. Volvo ist derzeit weltführend in der Forschung und Anwendung des “Fußgänger-Airbags” mit dem im Falle eines Unfalls oder beidseitiger Unachtsamkeit schwere und tödliche Verletzungen vermieden werden sollen.

Sicherheit für alle? Bei Volvo scheint es möglich.

Tote Winkel sind in einem neuen Volvo keine Gefahr mehr, denn dank integrierter Radarsensoren im Heckstoßfänger zeigt das von Volvo patentierte Blind Spot Information System (BLIS™), was hinter und neben dem Fahrzeug vor sich geht. Sollte ein Fahrzeug in den toten Winkel eintreten, warnt das BLIS™. Der Spurwechsel-Assistent warnt zusätzlich beim Wechseln der Fahrspur vor Fahrzeugen, die sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähern – innerhalb einer beeindruckenden Distanz von bis zu 70 Metern. Natürlich haben andere Marken wie Audi, BMW oder Mercedes ähnliche Systeme, jedoch präsentiert Volvo die Sicherheit innerhalb des Fahrkonzepts und der Markensprache am markantesten. Man könnte sagen –  Dies ist bei Volvo historisch gewachsen, wie es so schön heißt.

Sicherheit ohne Assistenzsysteme kaum noch denkbar.

Gemäß dem Motto “Fahrsicherheit, neu definiert” hat Volvo natürlich noch mehr Tricks und Kniffe in Sachen Sicherheit parat. Computer, Algorithmen und Assitenzsysteme reagieren schneller und greifen bei Bedarf sofort ein. Nahezu jeder hat schon mal eine Sicherheitsbremsung durchführen müssen. „City Safety“ aus dem Hause Volvo übernimmt dies in Situationen, in denen die fahrende Person nicht schnell genug reagieren kann oder eine gewisse Gefahr übersieht. Mit einer Kombination aus Radar und Kamera sorgt das serienmäßige Sicherheitssystem für eine zuverlässige Fahrzeug-, Radfahrer- und Fußgängererkennung. Es erkennt auch große Tiere und andere Hindernisse. Das System warnt mich optisch und akustisch vor drohenden Kollisionen und bremst notfalls automatisch.

Passive Sicherheit im Fahrzeug.

Knautschzone hin oder her, in einem Volvo auf Leder gepolstert zu sitzen (Die schwedische Flagge an der Seite inkludiert) vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Das geräumige Interieur, umgeben von Schwedenstahl, bietet Schutz vor der Aussenwelt. Die Karosserie des Volvo ist so konstruiert, dass die Insassen in der Fahrgastzelle optimal geschützt sind, während die Knautschzonen vorne und hinten die größtmögliche Aufprallenergie absorbieren. Dank des extrem starken Borstahls, der für die Fahrgastzelle verwendet wird, ist auch bei einem seitlichen Aufprall oder einem Überschlag Schutz gegeben.

“Intelligente Sicherheit ist unsere Art, Ihnen im Alltag Entspannung und ein ruhiges Gefühl zu geben – darum nennen wir unser Sicherheitskonzept IntelliSafe.” - Volvo

Das Fazit zur Sicherheit

Wie Sie vielleicht beim lesen dieses Blogs merken, habe ich Volvo während unseres Reviews sehr ins Herz geschlossen. Die Historie, die maßgebenden Innovationen im Bereich der Sicherheit und die Einstellung, dass es immer weiter geht, haben mich gepackt und machen Volvo für mich als die nächste Automarke meiner Wahl attraktiv. Ich kann Ihnen nur ans Herz legen –  Fahren Sie einen Volvo Probe und entscheiden Sie dann selbst.

Bis dahin verbleiben wir mit rasanten Grüßen.

Ihr VEHICULUM – Team

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