Alternativ Fahren – aber wie?

In unserer Blogreihe zum Thema “Alternative Antriebe” stellten wir die gängigsten, meistdiskutierten Alternativen zu klassischen Verbrennern vor. Alle haben sie ihre Vor- und Nachteile. Was ist also die Lösung, die richtige Vorgehensweise? In dieser Woche wollen wir ein Fazit ziehen.


Unsere Themenreihe “Alternative Antriebe”: 

  1. Alternative Antriebe – Wege in die Zukunft der Mobilität
  2. Elektro- und Hybridmotoren summen die Zukunftsmusik
  3. Zukunft voller Abgase? Nicht mit Erd- und Autogas
  4. Hightech-Antrieb Brennstoffzelle
  5. Alternativ Fahren – aber wie? Unser Fazit

Übersicht Alternativer Antriebsarten


Schnelllebige Automobilbranche

Die Automobilbranche ist zur Zeit geprägt von schnellen, nah aufeinander folgenden Veränderungen: Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden mit Hochdruck vorangetrieben und in immer kürzeren Zeitabständen gibt es neue Modelle mit Elektro-, Hybrid-, oder Gasantrieben. Auch die Politik setzt fortlaufend neue Rahmenbedingungen, nach denen sich die Branche ausrichten muss. Regeln, an die sich die Automobilbranche halten muss, werden immer wieder überarbeitet.

Fast jährlich werden neue Richtlinien zu Subventionen und politischen Förderprogrammen angekündigt oder neue Messstandards eingeführt, die selbst aktuellste Modelle als nicht effizient genug einstufen.

Durch diese Umbruchstimmung herrscht große Unsicherheit darüber, wie wertstabil die Autos von heute morgen überhaupt noch sind. Das macht den klassischen Autokauf zu einem Risiko, in dem sich viel Geld verlieren lässt, insbesondere in Bezug auf Wiederverkaufswerte. Teilweise ist sogar unsicher, ob man sein Auto im nächsten Jahr überhaupt noch fahren darf. 

Die Frage nach der Nachhaltigkeit 

In Sachen Nachhaltigkeit oder Umweltfreundlichkeit ist es unmöglich, pauschal zu sagen, welche Diesel- oder Benzin-Alternative am besten geeignet ist. Dies liegt vor Allem daran, dass es unterschiedlichste Studien gibt, in Auftrag gegeben von diversen Interessentengruppen.Relevante Gewichtungen weichen ab und Ergebnisse bzw. “Erkenntnisse” differieren von Statistik zu Statistik. Folglich können feste Aussagen kaum getroffen werden. Denn: es kommt immer darauf an! 

Treibhausgasausstoß

Herstellungsbedingungen der Antriebstechnologien, Energieträger und deren Förderung, Infrastrukturbereitstellung, Verbrauchswerte, Schadstoffausstoß sowie Lebensdauer und Lebenszyklus, als auch Entsorgung oder Recycling sind alles Faktoren, die in die Berechnung der Klimafreundlichkeit berücksichtigt werden müssen. 

Die Auswertungen einer Studie des ADAC zeigen, dass zur Zeit in der „Golfklasse“, sprich bei den Kompaktwagen, das Erdgasfahrzeug eine gute Klimabilanz aufweist. Die Treibhausgas-Ausstöße liegen, wenn man den gesamten Lebenszyklus betrachtet, unter dem des Elektroautos. Dies gilt jedoch nur bei Nutzung des aktuellen deutschen Strommix.

Im Vergleich zu den konventionellen Antrieben Benzin und Diesel kann das Elektroauto, wenn es mit Strommix betrieben ist, seine Vorteile auch erst nach frühestens ca. 127.500 km oder 8,5 Betriebsjahren ausspielen. Der Grund dafür ist die ressourcenaufwendige Produktion der Batterien. Seltene Erden und viel Energie fließt in den Herstellungsprozess. So vergrößert sich der Treibhausgas-Rucksack, der dann lediglich über einen langen Zeitraum der Fahrzeugnutzung amortisiert. Dadurch, dass für den Betrieb mit deutschem Strommix hier in Deutschland weiterhin hohen Treibhausgas-Emissionen freigesetzt werden, dauert die Amortisierung lang.

Das Elektrofahrzeug weist erst dann eine wesentlich bessere Energie- und Treibhausgasbilanz als andere Antriebsarten auf, wenn regenerativer Strom über den Lebenszyklus verwendet wird. Hier könnte eine Amortisation der hohen Treibhausgas-Emissionen aus der Produktion bereits nach ca. 37.500 km gegenüber dem Benziner bzw. nach ca. 40.500 km gegenüber dem Diesel erreicht werden.

Verglichen mit dem Erdgasfahrzeug lohnt sich das E-Auto – mit regenerativem Strom – ab ca. 48.000 km.

Gegenüber dem Brennstoffzellenfahrzeug (mit H2 Wasserstoff aus regenerativen Ressourcen) ist das mit regenerativem Strom betriebene E-Auto ab ca. 115.500 km vorteilhafter. Jedoch liegen beide Alternativen in ihrer Lebenszyklus-Bilanz sehr nahe beieinander. 

Und genau diese unterschiedlichen Werte und Vergleiche unterliegen derzeit ständiger Veränderungen, sodass es sich lohnt, technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. Für die persönliche Auswahl gilt dann natürlich genau zu überlegen, welche Faktoren ganz individuell die wichtigsten sind, beispielsweise Laufleistung, wie lange man plant, das Auto zu fahren, für welchen Zweck, etc. Daran angelehnt muss dann entschieden werden, welcher Antrieb der vorteilhafteste ist.

Gegenüber dem Brennstoffzellenfahrzeug (mit H2 Wasserstoff aus regenerativen Ressourcen) ist das mit regenerativem Strom betriebene E-Auto ab ca. 115.500 km vorteilhafter.

Finanzielle Vorteile – oder doch eher Nachteile? 

Es gibt eine Reihe verschiedener Prämien und finanzieller Hilfen von Seiten des Staates sowie Hersteller, die den Absatz alternativer Antriebe steigern sollen. Von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Prämien zum Eintausch eines alten Diesel Wagens, Umweltbonus für Elektrofahrzeuge (BAFA) und die halbierte Steuer auf Elektro-Dienstwagen sind hier nur Beispiele. Viele verschiedene Faktoren sind ausschlaggebend für die Art von Unterstützung, für die man sich qualifiziert. 

Und doch: Elektroautos und Hybride sind in der Anschaffung oft immer noch wesentlich teurer als vergleichbare Verbrenner. Dies liegt größtenteils an teuren Batterien und aufwendiger Technologie. Genauso steht es mit Erd- oder Autogasautos, die ab Werk etwa genauso viel teurer sind, wie eine Umrüstung eines Benziners auf Gas kosten würde. Meist bewegt sich dieser Aufpreis bei ca. 3.000-5.000€.

Brennstoffzellenantriebe sind auf dem deutschen Automarkt eine Seltenheit und in nur wenigen Fahrzeugen zu bekommen. Auch hierbei ist der Listenpreis wesentlich höher, als für vergleichbare Modelle mit konventionellem Antrieb. 

So ist beispielsweise der neue Mercedes GLC F-Cell nur einem ausgewählten Kundensegment vorbehalten und lediglich zu mieten: für 799€ im Monat. Nach heutigen Informationen sollen auch nur ein paar hundert Exemplare gebaut werden. 

Der Kauf dieser Fahrzeuge ist folglich eine große finanzielle Herausforderung und für viele Autofahrer*innen so gut wie unmöglich, solche Summen adhoc aufzubringen. Hinzukommen die Restwertrisiken, unüberschaubare, meist langfristig schlecht zu planende monatliche Kosten und Aufwendungen, sowie die Gefahr, dass das gekaufte Auto in kurzer Zeit nicht mehr aktualisierten Normen entsprechen könnte. 

Wie lassen sich diese Risiken und Herausforderungen umgehen?

Elektromobilität

Leasing als flexible Lösung 

Eine adäquate Lösung könnte hier das Leasing sein. 

Leasing ist bei deutschen Neuwagenkäufer*innen inzwischen so beliebt wie die klassische Finanzierung. Im Privatkundenbereich liegt der Leasing-Anteil aktuell bei rund 20 bis 25 Prozent. Und es ist davon auszugehen, dass diese Zahl bis 2025 auf über 50 Prozent steigen wird. Zum einen liegt das an den beschriebenen Unsicherheiten in Zeiten des volatilen Automobilmarktes. Zum anderen passt eine Monatsrate ins Zeitalter von Abonnement-Dienstleistungen wie Netflix und Co. Monatliche Raten gewährleisten, dass die Kosten über einen festen Zeitraum überschaubar, konstant und somit planbar sind und bleiben. Es sind keine großen Anschaffungskosten zu stemmen. Auch die Restwertbetrachtung, welche bei einem Wiederverkauf des eigenen Fahrzeugs bei der aktuellen Dynamik des Marktes und insbesondere bei neuen und alternativen Antriebstechnologien große Risiken birgt, kann beim Leasing geschickt abgetreten werden. Das Risiko des Wertverlustes obliegt dann allein dem Leasinggeber. 

Somit ist Leasing eine zeitgemäße Alternative zum Kauf. Sie bestimmen einen Zeitraum, für den Sie ein Fahrzeug nutzen wollen und geben an, wie viele Kilometer sie in diesem Zeitraum fähren möchten. 

Statt anfänglich große Anschaffungskosten stemmen zu müssen, zahlen Sie beim Leasing eines Neuwagens dann eine überschaubare monatliche Leasingrate. 

Leasingnehmer können auch mit E-Autos noch vom staatlichen Umweltbonus und anderen Förderungen profitieren. Die beim Leasing üblichen Kilometerbegrenzungen sind für elektrische Kompaktwagen mit häufig kleinerer Reichweite als die klassischen Verbrenner kein Problem. Tägliche Pendelfahrten sind damit ohne Probleme zu meistern.  

Es ist sehr wahrscheinlich, dass in Sachen alternative Antriebe, aber auch bei Verbrennern, die kontinuierlich verbessert werden, in den kommenden Jahren viel passieren wird. Da ist es natürlich praktisch, wenn man seinen Neuwagen nach zwei oder drei Jahren einfach wieder abgibt und einen neuen bestellt, der technologisch am Zahn der Zeit ist.

Die Vehiculum-Lösung

Wer also eine moderne Lösung in Sachen Automobilbeschaffung sucht, sollte sich mit Leasing beschäftigen. VEHICULUM bietet eine moderne, zeitgemäße und effiziente End-to-End Lösung zum neuen Auto. 

Leasingverträge mit kurzen Laufzeiten ab 12 Monaten sind möglich und passend zu heutigen digitalen Prozessen und Gewohnheiten der Kundschaft kann bei VEHICULUM von einem besonders komfortablen Online-Vertragsabschluss innerhalb einer Viertelstunde profitiert werden. Die Leasingwagen können auch auf Wunsch bis vor die Haustür geliefert werden.

Es wird viel Zeit und Ressourcen verwendet, um jeden einzelnen Prozessschritt des Leasings zu digitalisieren. Bei Vehiculum können Leasing-Angebote deutschlandweit transparent verglichen und mit wenigen Klicks abgeschlossen werden. Kunden müssen am Ende also nicht noch bei einem Händler anrufen oder zu einem Autohaus fahren. Außerdem fallen weder Kosten für die Zulassung noch für die Haustürlieferung an.

Dazu gehört auch, dass VEHICULUM als modernes Unternehmen auch immer die modernsten Autos mit aktuellen Antriebsalternativen anbietet. Und auch für diese sollen die Leasingraten besonders vorteilhaft sein. Nach Vertragslaufzeit, welche auf dem Kilometerleasing basiert, kann das Auto einfach wieder zurückgegeben und gleich wieder das nächste geleast werden. Beim Kilometerleasing liegt das Restwertrisiko allein beim Leasinggeber, sodass bei der Rückgabe keine Nachzahlungen zu fürchten sind. 

Aktuell gibt es bei VEHICULUM 42 Modelle mit alternativen Antrieben:  darunter E-Autos, Hybride und mit Gas betriebene Autos (Stand: 04.09.19). 2020 heißt es, wird es eine große Menge an alternativ betriebenen Autos auf dem deutschen Automarkt geben. Natürlich wird VEHICULUM auch all diese neuen Modelle auf der Plattform verfügbar machen. 

Dabei gibt es in Sachen Marke kaum Ausnahmen. Von Audi und BMW über Ford und Hyundai bis Land Rover und Seat können Sie alle alternativ angetriebenen Modelle anfragen, welche die großen Hersteller momentan produzieren und anbieten.

Alle Vorteile auf einen Blick: 

  • Die besten Preise durch deutschlandweites Netzwerk zu Händlern und Banken
  • Eine breite Auswahl aller Marken und Modelle
  • Schlanke, effiziente Leasingprozesse, digital und modern
  • Volle Transparenz und Preiseinsicht bei modernster Sicherheitstechnik
  • Service als Experience, Unterstützung durch qualifizierte Mitarbeiter*innen

Überzeugen Sie sich selbst! 

 

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