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Porsche Taycan. Mehrere Fahrzeuge in Weiß und Türkis nebeneinander platziert. Headerbild: Schönste E-Autos der Welt

Porsche Taycan: Preissturz durch neue Einstiegsvariante

Er ist bereits seit September 2019 vorgestellt, erhält im Januar 2021 aber eine neue Einstiegsversion mit Heckantrieb und der Bezeichnung Taycan (ohne Namenszusatz). Sie ist über 22.000 Euro günstiger als die Folgevariante. Am anderen Ende des Variantenspektrums: die Turbo S-Variante, die als würdiger Tesla Model S-Konkurrent gilt. Wir zeigen Ihnen, was den Porsche Taycan ausmacht.

Beschleunigung – wieder und wieder und wieder

Das Tesla Model S in der Plaid Version nimmt dem Taycan in der Top-Ausführung Turbo S einiges ab, wenn es um null auf 100 geht – zugegeben. Der Taycan zeigt im direkten Vergleich allerdings, dass er seine beeindruckenden Werte konstant schafft. Das Tesla Model S wird von Messung zu Messung langsamer. Der E-Porsche überzeugt mit seiner Performance sowie seiner Fahrdynamik, die ein Vorserien-Modell auf der Nordschleife bereits im August 2019 unter Beweis gestellt hat.

Die genommene Zeit (07:42 Minuten) wurde nicht digital validiert und stellt damit keinen neuen Rekord auf – hätte sie aber in der Klasse der viertürigen, elektrischen Limousinen. Tesla zog kurz darauf nach und unterbot mit dem Tesla Model S (ebenfalls Vorserie der heutigen Plaid-Ausführung) um 19 Sekunden, war dabei aber mit einem modifizierten Modell ohne normale Innenausstattung und auf Rennreifen unterwegs).

Mitunter verantwortlich für die Taycan-Performance ist der extrem niedrige cW-Wert von 0,22 (Brudermodell Audi e-tron GT: 0,28). Er wird zum Teil durch die Dachlinie nachvollziehbar. Die, bei Porsche “Flyline” genannte Silhouette ähnelt der des Audi, der Taycan bietet im Vergleich aber deutlich weniger Stirnfläche, da die Motorhaube tiefer startet und dann schräger gestaltet ist. Auch die Windschutzscheibe liegt etwas flacher als beim Audi. 

Um das Fahrzeug insgesamt flach zu gestalten, gibt es für Passagier*innen eine “Fußgarage”, die durch eine Aussparung der Akkus an jenen Stellen ermöglicht wird. So können Personen tiefer sitzen und das Fahrzeug niedriger designt werden, was ihm einen aerodynamischen Vorteil verschafft. 

Verbr. (komb.): 26,2 - 28,5 kWh / 100km, CO2-Emissionen (komb.): 0 g/km** je nach Variante

Porsche Taycan silber
Porsche Taycan silber seitlich fotografiert
Rückansicht Porsche Taycan Turbo S

Aero-Strukturen durch Lufteinlässe und geschlossenen Unterboden

Auch an der Front geht Porsche neue Wege. Die Matrix-LED-Scheinwerfer befinden sich in direkter Nachbarschaft zu Einlässen, die Luft in die Radkästen lenken, um Aerodynamik und Reichweite zu verbessern. Weitere, mittig platzierte Lufthutzen helfen, die Bremsen der 19- bis 21-Zöller zu kühlen und unterstützen beim Temperaturmanagements des Antriebsstrangs.

Am Heck prangt je nach Konfiguration der Porsche-Schriftzug aus Glas unter dem durchgehenden LED-Band, das mittlerweile typisch für die Marke ist. Oberhalb des Lichtstreifens findet sich der Heckspoiler, der in 3 Stufen ausgefahren wird.

Versenkte Türgriffe, muskulöse Kotflügel, ein geschlossener Unterboden und deutliche Lichtkanten tun das Übrige, um Porsche standesgemäß und Luftstrom-optimiert ins E-Zeitalter zu lenken.

Porsche Taycan turbo S frontal in Weiß bei Präsentation
Porsche Taycan turbo S mit Lufteinlässen unter den Schweinwerfern
Porsche Taycan weiß von schräg hinten bei Fahrzeugpräsentation. Eines der schönsten E-Autos
Porsche Taycan turbo S in der Heckansicht


Preis und Porsche-typische Fahreigenschaften

Auch unter dem Blechkleid überzeugt der Taycan. In der neuen Einstiegsversion leistet er 408 PS, die an die Hinterachse gehen, und schafft damit mehr als die Basisversionen aller anderer Porsche-Modelle.
Wer hoch hinaus will, greift zur Topausführung und erhält kurzzeitig bis zu 761 PS per Overboost. Sie sorgen bei Einsatz der Launch Control für ordentlich Druck. Die Motorisierungen mit weiterem Namenszusatz (Taycan 4S, Turbo und Turbo S) schießen per Allradantrieb über die Bahn und leisten mindestens 122 PS mehr.

Dennoch dürfte der Preis den "kleinen" Porsche Taycan zu einer gerne gewählten Alternative machen. Ab 83.520,00 Euro beginnt der Konfigurationsprozess, bei den stärkeren Varianten sind es mindestens 106.487,00 Euro, bzw. 153.016,00 Euro und 186.336,00 Euro (Stand: 01/21, Deutschland).

So reiht sich zwar schon die 408 PS-Variante preislich über 718, Macan und Cayenne ein, die Kundschaft dürfte aber ohnehin eine andere sein – elektroaffin eben. Und empfänglich für die positive Presse über den rundum neu entwickelten, ersten Reinstromer aus Zuffenhausen.

Diese lobt die Fahreigenschaften, die nicht nur den Audi e-tron GT “alt” aussehen lassen, sondern erwähnt auch die Maximalgeschwindigkeiten von 230 bis 260 Stundenkilometer. Abgerufen werden dabei zwischen 26,2 - 28,5 kWh pro 100 Kilometer (WLTP) je nach Variante.

Die Reichweite liegt in der Basisvariante mit der Performance-Batterie zwischen
354 und 431 km (komb., WLTP). Der Performance Plus-Akku schafft 407 - 484 km (komb., WLTP). Er kostet gut 5.700 Euro (Taycan) bzw. 5.500 Euro (Taycan 4S) Aufpreis.
Die Reichweite der übrigen Varianten bewegt sich im vergleichbaren Rahmen, jedoch wird dort grundsätzlich auf den Performance Plus-Akku zurückgegriffen.


Der Porsche Taycan im Leasing

Eine Investition von mindestens 83.520 Euro bedeutet für die allermeisten eine finanzielle Belastungsprobe. Eine gute Alternative dazu ist Leasing. Es schafft eine monatliche, überschaubare Rate, mit der Sie einfach planen können.

So wird der Porsche Taycan deutlich erschwinglicher und beeindruckende Elektroauto-Power erlebbar. Werfen Sie gerne einen Blick auf unsere aktuellen Angebote.

Verbr. (komb.): 26,2 - 28,5 kWh / 100km, CO2-Emissionen (komb.): 0 g/km** je nach Variante


Alternativen zum Porsche Taycan: E-Auto-Leasing

Eine günstige Alternative zum Porsche Taycan sind Elektroautos, die weit weniger kosten. Sie fallen unter den Umweltbonus und bieten damit das Fahren von heute zu unschlagbar günstigen Konditionen. Dabei müssen Sie auf schnelle Beschleunigung nicht verzichten. Hohes Drehmoment und viele Pferdestärken finden Sie auch bei Jaguar I-PACEVW ID.3 und Co.

Auf unserer Spezialseite zum Thema E-Auto haben wir für Sie die attraktivsten Angebote, hilfreiche Informationen und Tipps zusammengestellt, mit denen Sie mehr als 10.000 Euro sparen können.




Julian Schwarzmann
Magazin Owner

Meine Lieblingsthemen reichen vom Oldtimer bis zur Brennstoffzelle, von den Wurzeln der Automobilgeschichte bis zur grünen Krone des technisch Machbaren.








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