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VW ID.3 1st Edition

VW ID.3: Preis, Daten, und alle Infos zum Marktstart von VWs neuem Elektroauto

Seit dem 17. Juni ist die Sonderedition “1st” des VW ID.3 bestellbar. Mit dem Elektroauto möchte VW in eine neue Ära starten. Wir haben alle Infos zum Marktstart und zu VWs neuer Elektro-Offensive.

Der ID.3 leitet ein neues Zeitalter bei Volkswagen ein. Laut Markenchef Ralf Brandstätter soll das Elektroauto “das Unternehmen und eine ganze Epoche prägen". Er ist das erste Modell, das auf VWs neu entwickeltem Modularen Elektrobaukasten (MEB) aufbaut. Auf der Plattform werden auch alle weiteren E-Autos aus dem VW-Konzern basieren, die in den nächsten Jahren auf den ID.3 folgen sollen. Insgesamt will VW auf dem MEB allein in den nächsten drei Jahren 33 Modelle aufbauen. 

Der ID.3 ist die Speerspitze dieser Elektro-Offensive, mit der VW bis 2025 Weltmarktführer in der Elektromobilität werden möchte. Noch im Jahr 2020 will VW in Zwickau 100.000 Einheiten fertigen. Der Kompaktwagen soll emissionsfreies Fahren mit hoher Reichweite bei erschwinglichen Preisen bieten. Als “Elektroauto für die Massen” soll der ID.3 damit in die Fußstapfen seiner Ahnen Käfer und Golf treten.

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VW ID.3 1st: Sonderedition für Vorbesteller in drei Ausstattungsvarianten

Vorbestellbar war der ID.3 bereits seit seiner offiziellen Präsentation im November 2019. VW-Angaben zufolge haben sich 37.000 Kund*innen für die Sonderedition “1st” angemeldet. Seit dem 17. Juni 2020 können sich diese nun ihr Fahrzeug konfigurieren und verbindlich bestellen. Die Edition für die sogenannten “First Mover” ist auf 30.000 Einheiten begrenzt. Die Auslieferung soll im September 2020 beginnen.

Alle Fahrzeuge der “1st”-Edition verfügen über einen 58 kWh-Akku und werden von einem 150 kW-Motor angetrieben. Dieser ist, wie beim Urahn VW Käfer, im Heck montiert. “First Mover” haben außerdem die Wahl zwischen drei Ausstattungsvarianten. Die Basisversion “1st” verfügt serienmäßig unter anderem über ein Navigationssystem, eine automatische Distanzregelung, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie Lenkrad- und Sitzheizung. In der Version “1st Plus” erhalten Kund*innen zusätzlich eine Rückfahrkamera, ein Keyless Go-System Matrix-LED-Scheinwerfer sowie zusätzliche Exterieur-Features. Das vorläufige Topmodell “1st Max” bietet darüber hinaus unter anderem 20 Zoll-Leichtmetallräder, zusätzliche Assistenzsysteme und VWs neues Head-Up-Display mit Augmented Reality. Damit sollen beispielsweise Richtungspfeile “auf die Fahrbahn” projiziert werden können.

Probleme mit der Software 

Die Augmented-Reality gehört auch zu einer von zwei Funktionen, auf die Kund*innen bei Auslieferung des ID.3 “1st” zunächst verzichten müssen. Die andere ist die Smartphone-Anbindung per Apple Carplay oder Android Auto. Hier befindet sich VW noch in letzten Prüfungen der Software. Der ID.3 kommt mit einem komplett von VW entwickelten Betriebssystem namens “vw.OS”, das auf drei zentralen Rechnern statt auf vielen kleinen Steuergeräten läuft. Für die Entwicklung hat der Volkswagen-Konzern eigens eine Software-Entwicklungsabteilung ins Leben gerufen. Das System kann sich “Over the air” über das Internet auf die jeweils neueste Version aktualisieren. Auch diese Funktion ist allerdings noch nicht von Beginn an verfügbar. Besitzer*innen der ersten Fahrzeuge müssen daher Anfang 2021 noch einmal eine VW-Werkstatt aufsuchen, um ihr System auf die neueste Version aktualisieren zu lassen. Anschließend erhält das “vw.OS” seine Updates automatisch aus dem Internet.

“First Mover” können sich entscheiden, ob sie ihr Fahrzeug im September erhalten und dafür die nachträgliche Installation der Funktionen in Kauf nehmen wollen. Alternativ bietet VW einen späteren Liefertermin im vierten Quartal 2020 an. Dann soll das Fahrzeug bereits über alle Software-Funktionen verfügen. 

Die Preise für den ID.3 “1st” beginnen mit 39.995 Euro für die Basisversion. Die “1st Plus”-Version wird ab 45.995, das Topmodell “1st Max” ab 49.995 Euro erhältlich sein. Damit sind alle drei Ausführungen laut VW für den vollen Umweltbonus berechtigt. VW schenkt allen “First Movern” zusätzlich ein Jahr Aufladestrom bis zu einem Limit von 2000 kWh.

Drei Batteriegrößen und mehrere Motoren zum Marktstart

Der reguläre ID.3 soll ab Mitte Juli 2020 bestellbar sein. Neben der 58 kWh-Batterie der “1st”-Edition bietet VW für diesen zwei weitere Akku-Optionen an. Die kleine Version verfügt über 45 kWh und soll nach dem WLTP-Zyklus eine Reichweite von 330 km erreichen. Mit dem größten Akku, der 77 kWh Kapazität bietet, soll der ID.3sogar 550 km erreichen. Dank Schnellladen mit bis zu 100 kW sollen außerdem bei allen Modellen nach 30 Minuten an der Schnellladesäule wieder 290 km Reichweite möglich sein.

Auch weitere Motoren will VW anbieten. Zum Motor mit 150 kw (210 PS), der alle Fahrzeuge der “1st” Edition antreibt, gesellt sich zum Marktstart ein weiteres E-Triebwerk mit 110 kW (150 PS). Das Einstiegsmodell mit dem kleineren Motor und der 45 kW-Batterie soll beim regulären Marktstart ab 29.900 Euro abzüglich Umweltbonus erhältlich sein. Später soll eine sportlichere R-Version das Motoren-Portfolio erweitern. Alle Modellvarianten des ID.3 regeln bei 160 km/h Höchstgeschwindigkeit automatisch ab.

Ob VWs ambitionierte Pläne zur Elektromobilität realistisch bleiben, hängt unter anderem vom Erfolg des ID.3 ab. Der elektrische Kompaktwagen ist die erste Feuerprobe für VWs neue Ausrichtung.

Frontansicht eines VW ID.3 Volkswagen

Typisch Elektroauto: Design und Innenraum des VW ID.3

Das Exterieur des Elektro-VW wirkt neu und hebt sich vom Rest der Modellpalette ab. Dennoch ist die Markenzugehörigkeit an Details wie den Front- und Heckscheinwerfern sowie dem Knick auf Höhe der Türgriffe klar erkennbar. Letzteren kennt man bereits vom Golf. Beim ID.3 fällt er etwas markanter aus und zieht sich einmal um das gesamte Fahrzeug. Die kühlergrill-befreite Front ziert ein LED-Leuchtband, dass von den Scheinwerfern zum neu designten VW-Logo in der Mitte führt und den modernen Charakter des ID.3 unterstreicht.

Die Form unterscheidet sich vom Golf durch den höheren Aufbau. Aufgrund des im Fahrzeugboden platzierten Akkus überragt der ID.3 seinen Kompaktbruder um 12 Zentimeter. Damit erinnert die Form des Elektroautos auf den ersten Blick eher an den Golf Sportsvan.

Der hohe Aufbau kommt dem Platzangebot im Innenraum zugute. Da Akku und Motor außerdem komplett im Unterboden verbaut sind, bietet der ID.3 ein für die Kompaktklasse unerreichtes Raumangebot. VW-Designchef Klaus Bischoff betont, der ID.3 habe außen die Maße eines Golf, innen dagegen die eines Passat. Sowohl vorn als auch im Fond überzeugt er durch ausgeprägte Beinfreiheit bietet selbst großgewachsenen Menschen genügend Platz. Eine hohe Sitzposition und die bis weit in die Dachlinie hineinlaufende Frontscheibe unterstützen zusätzlich das großzügige Raumgefühl.

Wie bei modernen Fahrzeugen üblich werden sämtliche Funktionen von Infotainment und Klimaanlage über ein 10-Zoll-Touch-Display gesteuert, das auf dem Armaturenbrett montiert ist. Über das Display werden außerdem die verschiedenen Apps des “vw.OS” gesteuert. Alternativ ist der ID.3 mit einer Sprachsteuerung ausgestattet.

Eine weitere technische Spielerei, die VW im ID.3 verbaut hat, ist das Funktion “ID.light”. Damit erkennt das Fahrzeug, wenn sich der Schlüssel oder ein Smartphone mit der passenden App in der Nähe befindet. Daraufhin leuchten die Matrix-LED Scheinwerfer in Richtung von Fahrerin oder Fahrer – es wirkt, als würde das Auto diese*n anschauen. Im Innenraum kommuniziert das Auto zusätzlich über eine Lichtleiste unterhalb der Windschutzscheibe. Je nach Situation leuchtet oder pulsiert diese in verschiedenen Farben.

Unser Fazit zum VW ID.3

VW hat sich für die nähere Zukunft hohe Ziele gesteckt. Die Marke will Weltmarktführer für batteriebetriebene Elektroautos werden. Dafür müssen die Wolfsburger nicht zuletzt den Entwicklungsrückstand gegenüber Tesla aufholen. Dass es dem Konzern ernst ist, hat er bereits bewiesen. Für den Umbau des Werks Zwickau zur Produktionsstätte für Elektroautos wurde allein über eine Milliarde Euro investiert. Die Entwicklung der MEB-Plattform ließ VW sich zusätzlich etwa 6,5 Milliarden Euro kosten. Insgesamt sollen bis 2023 rund 30 Milliarden Euro in den technologischen Wandel der Marke fließen.

Damit sich diese Investitionen auszahlen, will VW in den kommenden Jahren sukzessive auf Elektromobilität umstellen. Bis 2028 will der Hersteller 70 neue Elektro-Modelle auf den Markt bringen, ab 2040 soll dann die Produktion von Verbrennern komplett eingestellt werden. Ob diese ambitionierten Pläne realistisch bleiben, hängt unter anderem vom Erfolg des ID.3 ab. Der elektrische Kompaktwagen ist die erste Feuerprobe für VWs neue Ausrichtung. 

Die hohen Vorbestellerzahlen für die “1st” Edition können als erstes positives Zeichen gewertet werden. Ob der “reguläre” ID.3 sich beim Bestellstart im Juli ähnlich gut verkauft, bleibt abzuwarten. Für ihn sprechen sein frisches, wenn auch nicht revolutionäres Design, sein überzeugendes Platzangebot sowie eine ansprechende Preisgestaltung, die nicht zuletzt von der neuen Innovationsprämie profitiert. 

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Der ID.3 bei VEHICULUM

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Paul Dorn
Content Manager

Autos faszinieren mich schon seit ich laufen kann. Wenn etwas vier Räder hat, schnell ist und Lärm macht , schreibe ich gerne darüber. Aber auch für die leisen Töne moderner Elektroautos habe ich ein offenes Ohr.







Paul Dorn

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Autos faszinieren mich schon seit ich laufen kann. Wenn etwas vier Räder hat, schnell ist und Lärm macht , schreibe ich gerne darüber. Aber auch für die leisen Töne moderner Elektroautos habe ich ein offenes Ohr.