VEHICULUM Magazin: Fahrzeugvorstellungen, Ratgeberbeiträge und Tipps im ständig aktualisierten Auto Blog
Mensch im Schnee auf Straße im Winter

Autofahren im Winter – Wie Sie gut und sicher durch die kalte Jahreszeit kommen

Wer im Winter sicher auf der Straße unterwegs sein will, sollte ein paar grundlegende Dinge beachten. Der folgende Ratgeber verrät Ihnen, mit welchen einfachen Tipps und Tricks Sie sich wappnen können.

So machen Sie sich und Ihr Auto fit für den Winter

Kaum ist der Sommer vorbei, steht auch schon der Herbst, vor allem aber der Winter vor der Tür. Und dieser hält nicht nur Weihnachtsstimmung, Zimtgebäck und gemütliche Kaminabende bereit, sondern oftmals schwierige und eigensinnige Fahrbedingungen auf den Straßen. Für viele Autofahrende ist das besorgniserregend – Allerdings bedarf es eigentlich gar nicht vieler Vorkehrungen, um sich für die kalte, glatte Jahreszeit zu wappnen. Mit den folgenden Tipps schützen Sie sich und Ihr Auto optimal vor Schnee und Eis.

1. Winterreifen

Winterreifen sind generell das A und O, sobald die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. wann jedoch ist der beste Zeitpunkt, diese aufzuziehen? Generell gilt hierbei die Regel “Winterreifen von O bis O” – Also von Oktober bis Ostern. Winterreifen sind außerdem kein gut gemeinter Tipp, sondern vielmehr eine Pflicht: Wer bei winterlicher Witterung keine Winterreifen aufgezogen hat, verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung. Insbesondere bei Leasingfahrzeugen kommt das zum Tragen, denn bei falscher Bereifung haftet die Person, die das Auto fährt und nicht diejenige, die es hält. Davon abgesehen bieten Sommerreifen in der Winterzeit schlichtweg nicht genügend Sicherheit – Weder für Sie, noch für andere Verkehrsteilnehmende. Das liegt zum einen daran, dass die Bodenhaftung bei Winterreifen besser ist, und zum anderen daran, dass die Reifen mit niedrigen Temperaturen besser umgehen können. Diese speziellen Eigenschaften verringern den Bremsweg.
Wer sich schon zeitig Gedanken über seine Winterreifen macht und diese frühzeitig anschafft, kann bares Geld sparen. Denn im Sommer gibt es oft lohnenswerte Sonderangebote.


Bei unseren aktuellen Sonderangeboten
werden garantiert alle fündig!

Top-Angebote entdecken ›

2. Wenn die Batterie nachlässt

Die kalten Temperaturen des Winters schlagen sich oft auf Ihre Autobatterie nieder. Fahren Sie Ihr Auto schon seit ein paar Jahren, sind sie gut damit beraten, vor dem Winter einen Batteriecheck durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Damit ersparen Sie sich eventuell das ungünstige Szenario, dass Ihr Auto morgens vor der Arbeit in der morgendlichen Kälte nicht anspringt aufgrund einer geschwächten Autobatterie. Für schwache, viel beanspruchte Autobatterien gibt es einen zwar seltsam klingenden, aber funktionierenden Tipp: Bevor Sie morgens ihr Fahrzeug starten, legen Sie eine heiße Wärmflasche auf die Batterie und decken Sie diese mit einer Decke zu – Nach einer Viertelstunde sollte sie wieder mehr Leistung für den Start Ihres Autos bereithalten. Bei neuen Fahrzeugen, wie auch bei VEHICULUM Leasingwagen, laufen Sie generell kaum Gefahr, dass die Autobatterie selbst bei extrem kalten Außentemperaturen den Geist aufgibt.

3. Eingefrorene Scheiben und Scheibenwischer

Auch kann es schnell vorkommen, dass Scheiben und Scheibenwischer über Nacht einfrieren – in diesem Fall greifen die meisten zuallererst zum Eiskratzer. Dieser ist allerdings nicht wirklich zum Entfernen des Eises geeignet, da es Schmutz und Staub über die Scheiben schiebt und damit das Glas beschädigen kann. Auch heißes Wasser ist hierfür keine Lösung, da der plötzliche Temperaturwechsel zu Rissen im Glas führen kann.

Autos im Schnee in der Stadt

Enteiser auf Alkoholbasis sind daher besser geeignet. Aber auch bestimmte Matten, die man abends auf das Fahrzeug legt, können dieses vorm Gefrieren schützen. Auch bei gefrorenen Scheibenwischern sollte man auf ein spezielles Frostschutzmittel zurückgreifen. Befreien Sie die Wischer allerdings unbedingt vor der Benutzung vom Frost, da Sie die Gummilamellen beschädigen könnten, wenn Sie diese zum Laufen bringen wollen.
Doch auch im Inneren des Fahrzeugs ist Vorsicht geboten: Da man im Winter gern Schnee und Eis mit seiner Kleidung in den Innenraum des Autos bringt, beschlagen die Scheiben dementsprechend schnell. Dieser Beschlag kann von innen über Nacht gefrieren. Um dem entgegenzuwirken, hilft es meist, die Heizung aufzudrehen und die Seitenfenster einen Spalt zu öffnen. Da warme Luft mehr Flüssigkeit aufnimmt als kalte Luft, wird die Feuchtigkeit so wieder nach draußen transportiert. Allerdings sollten Sie Ihre Heizung oder Klimaanlage nicht zu lange auf Anschlag aufgedreht lassen, denn das hat ungünstige Auswirkungen auf Umwelt und den Kraftstoffverbrauch.

Grundsätzlich sollte man im Winter langsamer fahren, hektische Fahrmanöver vermeiden und allgemein mehr Fahrzeit einkalkulieren.

4. Frost und das Wischwasser

Durch das Salz der Streufahrzeuge, das auf die Scheibe gelangt, bildet sich schnell eine undurchsichtige Schicht, die die Sicht erheblich einschränken kann. Wenn dann der Scheibenwischer nicht funktioniert, liegt das in vielen Fällen daran, dass das Wischwasser gefroren ist. Denn Schnee und Eis schrecken auch nicht vor der Scheibenwischanlage zurück. Das Nachfüllen von Frostschutz in den Spritzwassertank hilft zunächst wenig, da dieser zuerst wieder auftauen muss. Nach etwa einer Viertelstunde Fahrzeit sollte der Motor das Wasser aufgetaut haben. Wenn alles nichts hilft, können Sie das Auto in einer geheizten Garage unterstellen oder den Tank und die Düsen vorsichtig mit einem Fön zu erwärmen. Man sollte daher am besten das Frostschutzmittel direkt zum Scheibenwischwasser hinzugeben, sobald die Temperaturen einstellig werden.

Großer SUV auf Schneebedeckter Straße, fahrend durch Winterwetter

Fazit

Wer sich im Winter auf der Straße sicher fühlen will, kann mit diesen grundlegenden Vorkehrungen bösen Überraschungen ganz einfach vorbeugen. Generell gilt im Winter, dass Bremswege durch Schnee und Eis ggf. länger werden und aufgrund beeinträchtigter Sichtverhältnisse mit besonderer Vorsicht gefahren werden sollte. VEHICULUM wünscht Ihnen eine gute und sichere Fahrt in der kalten Jahreszeit.




Philipp Schwarz
Team Lead Content & Graphics

Mobilität bewegt uns alle. Wie Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle den Autohandel verändern, bewegt mich.







Philipp Schwarz

Team Lead Content & Graphics

Mobilität bewegt uns alle. Wie Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle den Autohandel verändern, bewegt mich.






Noch mehr aus dem VEHCULUM Magazin

Umweltbonus beantragen: So geht’s zu BAFA-Förderung und E-Auto-Prämie

by vehiculum
Person an Schreibtisch mit Stift in der Hand vor offenem Notizbuch. Im Vordergrund: Laptop. Umweltbonus beantragen

Um umweltschonende Mobilität zu fördern, gibt es vom Bund finanzielle Hilfe für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Der Innovationsprämie genannte Umweltbonus, der erst kürzlich bis 2025 verlängert wurde, verspricht bis zu 9.100 Euro Unterstützung für Privatpersonen und Gewerbetreibende. Wir zeigen Ihnen in Video und Text, wie Sie für Ihr E-Auto die Förderung des BAFA beantragen.

Was ist das teuerste Auto der Welt? – Top 10

by vehiculum

Unter einem Preis von zwei Millionen Euro kommt ein Auto gar nicht erst auf die Liste der zehn teuersten Autos. Um den Titel “Teuerstes Auto der Welt” zu tragen, muss der Neupreis im zweistelligen Millionenbereich liegen. Wir haben die 10 teuersten Autos der Welt zusammengetragen.

Unterhaltskosten Auto – Was kostet ein Auto im Monat?

by vehiculum
Was-kostet-Autofahren

Die Unterhaltskosten eines Fahrzeugs setzen sich aus diversen Posten zusammen. Nicht nur der Listenpreis ist entscheidend dafür, wie viel ein Auto kostet. Erfahren Sie hier, wie Sie die gesamten Unterhaltskosten für Ihr Auto kalkulieren können.