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Innenraum reinigen: So klappt die Leasingrückgabe reibungslos

Das Beste kommt leider nicht immer zum Schluss. Beim Leasing steht am Ende der Leasingdauer die Rückgabe des geleasten Fahrzeugs an. Hierbei wird das Leasingauto von unabhängigen Gutachter*innen auf Verschmutzungen, Beschädigungen und Mängel geprüft.
Auf Grundlage dessen ergibt sich eine Bewertung des Fahrzeugzustands. Dies bedeutet jedoch keinen Grund zu Panik. Mit unseren Tipps zur Pflege und Aufbereitung des Innenraums wird die Rückgabe nicht zum Problem.

Allgemein gilt: Normale Gebrauchsspuren werden nachträglich nicht in Rechnung gestellt, nur für übermäßige Abnutzung fallen Kosten an. Was genau darunter fällt, können Sie den jeweiligen Angaben Ihres Leasinggebers entnehmen.
Wir erklären Ihnen, wie Sie den Innenraum pflegen und reinigen können, um bei der Leasingrückgabe Mängel in Sachen Interieur zu vermeiden. 

Leasingrückgabe: Der erste Eindruck zählt

Sorgen Sie für einen sauberen Auftritt. Bei der Rückgabe bewerten unabhängige Gutachter*innen, und damit Einzelpersonen, den Fahrzeugzustand. Deshalb sollten Sie einen guten ersten Eindruck machen.
Erscheinen Sie zur Rückgabe mit einem sauberen Fahrzeug, um ein erstes gutes Signal zu senden. Wer mit einem dreckigen, ungepflegten Fahrzeug erscheint, riskiert, im weiteren Verlauf besonders detailliert unter die Lupe genommen zu werden.
Im Innenraum bedeutet dies: reinigen Sie die Oberflächen wie Armaturenbrett, Griffe und Ablageflächen gründlich. Entfernen Sie im ganzen Fahrzeug offen sichtbaren Schmutz. Auch professionelle Hilfe kann sich hierbei lohnen. 

Innenraum reinigen beim Leasingfahrzeug: Gängige Abnutzungen und wie Sie sie wieder loswerden

Wieviel Aufwand vor der Leasingrückgabe auf Sie zukommt, hängt entscheidend von der Nutzung und Pflege während der Leasingvertragslaufzeit ab. Deshalb können Sie bereits ab Beginn der Leasingdauer viel für eine Rückgabe ohne böse Überraschungen tun.
Beispiele sind eine professionelle Versiegelung, wie Sie von Fachfirmen angeboten wird, oder das Aufstellen von klaren Regeln beim Umgang mit dem Fahrzeug für alle Fahrer*innen.
Unsere 3 Tipps, um Schäden am Leasingfahrzeug zu vermeiden, legen wir Ihnen ebenso ans Herz.

Egal, wie groß die Vorsicht ist, manchmal passieren Missgeschicke, die Verschmutzungen und Schäden im Innenraum hervorrufen. Um diese zu beseitigen, können Sie viel selbst tun. In manchen Fällen sollte ein Spezialunternehmen herangezogen werden.


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Grundreinigung des Leasingfahrzeuges selbst durchführen

Für eine Grundreinigung sind ein Staubsauger und ein feuchter Lappen ein guter Anfang. Schonende Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei jedem Fachhändler erhalten, sind ebenso hilfreich.

Durch den Staubsauger können Sie Sitze und Teppiche weitestgehend vom Schmutz befreien und groben Dreck aus Ablagen im Armaturenbrett saugen. Achten Sie bei Fächern und dem Armaturenbrett mit empfindlichen Materialien auf schonendes Saugen, um nichts zu zerkratzen. Aufsätze für den Staubsauger helfen hierbei, manche Hersteller bieten sogar Sets für die Autoreinigung an.

Armaturenbrett und Fächer können Sie mithilfe eines Lappens von feineren Verunreinigungen und Staub befreien. Auch die Einstiege und andere freiliegende Oberflächen können so ohne große Kosten und Mühen wieder in einen guten Zustand versetzt werden.

Innenraum reinigen: Gerüche entfernen

Auch bei störenden Gerüchen können Sie selbst Hand anlegen. Mit Lufterfrischern wie "Wunderbäumen", Haushaltsmitteln wie Kaffee/Essig oder sogar Geräten aus dem Einzelhandel können Gerüche für eine Zeit lang überdeckt werden.
Gänzlich neutralisieren können diese Methoden die unschönen Begleiter allerdings nicht. Die Behandlung durch einen Fachdienstleister mithilfe von Ozon ist die weitaus bessere und langfristige Lösung

Auch hier können Sie unnötigem Aufwand zuvorkommen: Vermeiden Sie es, in Ihrem Leasingfahrzeug zu rauchen. Achten Sie dabei auch auf etwaige Passagen im Leasingvertrag. Neben unangenehmen Geruch kann Rauchen auch zu Brandlöchern führen, die teuer repariert werden müssen.

Transportieren Sie Tiere, Gegenstände oder Stoffe mit starkem Geruch nur über einen möglichst kurzen Zeitraum bzw. nur luftdicht verschlossen. Tiere, Lebensmittelreste oder andere organische Materialien können unangenehme, langanhaltende Gerüche hinterlassen. Das kann bei der Rückgabe im schlimmsten Fall zu Nachzahlungen führen.

Schäden an Bezügen: Löcher, Risse oder starke Abnutzung

Hier können Sie mithilfe von Lederpflegemitteln den Versuch unternehmen, selbst die Abnutzung aufzuarbeiten. Bei Löchern oder größeren Schäden hilft jedoch nur der Gang zum Fachunternehmen.
Dieses kann starke Abnutzung an Sitzen, Lenkrad, Schaltknauf, etc. sowie aufgetrennte Nähte oder Löcher wieder aufbereiten, sodass keine Probleme bei der Leasingrücknahme entstehen. 

Tiefenreinigung von Polstern und anderen Textilien

Bei starken, tief reichenden Verschmutzungen hilft nur noch der Service vom Profi. Spezielle Mittel, Geräte wie Dampfreiniger und Know-How sind nötig, um tiefsitzende Verunreinigungen zu beseitigen. Mitunter werden hierfür sogar die Sitze entfernt, um komplette Sauberkeit zu garantieren.

Zwar fallen dafür nicht unerhebliche Kosten an, diese sind im Vergleich zu dem, was Leasinggeber nach der Rückgabe verlangen können, jedoch geringer.
Mögliche Fälle für starke Verschmutzungen:

  • Verunreinigungen von Textilien und Leder
  • Erbrochenes, Kot, Urin, verschüttete Lebensmittel, Fett, Schimmelbildung, Bakterien
  • Verfärbungen, z.B. im Bereich des Dachhimmels

Gründliche Oberflächenreinigung

Das Armaturenbrett sowie Ablagen, Türverkleidungen und Blenden aus verschiedenen Materialien haben bei der Reinigung besondere Ansprüche. Der Fachhandel bietet eine große Zahl an Mitteln zur Säuberung und Pflege für diese Fälle. Hier kann man versuchen, die Reinigung selbst vorzunehmen.
Jedoch ist Vorsicht geboten: Ist das Mittel nicht für die spezielle Oberfläche geeignet oder wird es falsch angewendet, kann dies zu irreversiblen Schäden am Material führen.

Wer zum Fachdienstleister geht, verhindert dies. Das Resultat wird im Rahmen einer Innenraumaufbereitung durch die Erfahrung und Spezialmittel wahrscheinlich am besten ausfallen und vermeidet eine Zahlung bei Leasingrückgabe. 

Die Leasingrückgabe: Reinigen (lassen) statt zahlen! 

Wenn Sie Ihr Leasingauto gut pflegen und von Anfang an an die Rückgabe denken, werden Sie Ihr Leasingfahrzeug problemlos im alters- und laufzeitentsprechenden Zustand zurückgeben können. Dann sollten sich im Regelfall keine Gebrauchsspuren finden lassen, die nachzahlungspflichtig sind. 

Sollten Schäden und stärkere Abnutzungen im Innenraum vorliegen, können Sie durch eigene Reinigung und Fachfirmen viel Geld sparen. Dabei gilt: Die Reparatur bei einer Spezialfirma vor der Rückgabe ist in der Regel günstiger als die nachträgliche Reinigung, die in Rechnung gestellt wird. Deshalb sollten Sie sich mit dem Thema Innenraumreinigung bei Leasingrückgabe rechtzeitig auseinandersetzen. Vorsorge ist auch hier besser als Nachsorge.

Die Tipps in diesem Beitrag sollen Ihnen helfen, mit Verschmutzungen und Schäden im Innenraum richtig und rechtzeitig umzugehen. Weitere Informationen zu ähnlichen Themen finden Sie in unserem Magazin.

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Julian Schwarzmann
Content Manager

Meine Lieblingsthemen reichen vom Oldtimer bis zur Brennstoffzelle, von royalem Design bis Nachhaltigkeit und neueste Fahrzeugtechnologien.








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