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Tankstelle

Sprit sparen: So sparen Sie beim Autofahren clever Kraftstoff

Mit den warmen Tagen kommt die Reiselust – doch der Blick auf die Preistafel an der Tankstelle kann der Vorfreude auf die bevorstehende Reise einen erheblichen Dämpfer verpassen. Insbesondere an Sonn- und Feiertagen kommt es an der Zapfsäule mitunter zu höheren Preisen. Wir verraten, wie Sie mit einer kraftstoffsparenden Fahrweise Ihren Geldbeutel schonen und wann die beste Tageszeit zum Tanken ist.

Die Spritpreise unterliegen den Einflüssen des Weltölmarkts – alle Faktoren, die sich auf die Rohölpreise auswirken, beeinflussen daher auch die Kraftstoffpreise. Neben Preisschwankungen der Rohstoffe spielen außerdem militärische und politische Einflussfaktoren eine tragende Rolle, ebenso wie Kursschwankungen an der Börse. Angebot und Nachfrage bestimmen hier die tagesaktuellen Spritpreise.

Günstig tanken: Zur richtigen Zeit an die Tankstelle

Grundsätzlich kann keine konkrete Empfehlung für die beste Tageszeit zum Tanken ausgesprochen werden, da die Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen keine genauen Prognosen für Kraftstoffpreise erlauben. Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität fanden in einer Studie jedoch heraus, dass die Preise für Sprit mehrmals am Tag variieren. Die günstigsten Preise sind demnach unmittelbar vor den Preiserhöhungen anzutreffen: Zwischen 9 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr, 15 und 16 Uhr sowie zwischen 20 und 21 Uhr.

Sprit sparen mit Köpfchen – Die Technik macht's

Auch wenn Sie es nicht zur Primetime an die Zapfsäule geschafft haben und der Blick auf den Kassenzettel ernüchternd war: Mit der richtigen Fahrtechnik schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern sparen auch bares Geld. Für ein Viertel des Energieverbrauchs in Deutschland ist immerhin die Mobilität verantwortlich, wobei PKW und LKW die vordersten Plätze einnehmen. Zu geringer Reifendruck, verstopfte Luftfilter, Sitzheizung und Klimaanlage im Dauerbetrieb sowie falsche Fahrstile sind wahre Spritfresser. Neben einer regelmäßigen Wartung des Motors sollten Sie deshalb vor allem Ihr tägliches Fahrverhalten unter die Lupe nehmen.Welche Vorteile Privatleasing hat, erfahren Sie in unserem Blog.


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Mit einer konstanten und vorausschauenden Fahrweise sparen Sie am meisten Sprit.

Wodurch lässt sich Kraftstoff einsparen?

Sprit sparen beginnt schon beim Starten des Motors: Nehmen Sie den Fuß vom Gaspedal – den Motor warmlaufen zu lassen, hat nicht nur keinen Effekt und kostet unnötig Kraftstoff, sondern ist auch gemäß §30 Abs.1 der StVO verboten. Des Weiteren gilt: Fahren Sie vorausschauend, bremsen Sie vor einer roten Ampel rechtzeitig per Motorbremse ab und vermeiden Sie zu hohe und zu niedrige Drehzahlbereiche.

Auf der Autobahn Sprit sparen

Der Kraftstoffverbrauch ist bei Autos im höchsten Gang bei 2000 bis 3000 Umdrehungen am geringsten, was bei einer Geschwindigkeit von ca. 110 km/h der Fall ist – wer also auf der Reise in den Urlaub den Fuß vom Gaspedal nimmt und soweit möglich und erlaubt, mit dieser Geschwindigkeit konstant fährt, spart am meisten Sprit. Waghalsige Überholmanöver auf der Autobahn sind nicht nur lebensgefährlich, sondern auch teuer: Treten Sie das Gaspedal nie bis zum Anschlag durch, denn der Motor bekommt dann zu viel Kraftstoff, den er unverbrannt ausstößt. Mit Gelassenheit kommen Sie also immer am sparsamsten ans Ziel. Clever: Nutzen Sie auch den Windschatten vorausfahrender LKW, um Sprit zu sparen.
Übrigens: Legen Sie keine zu langen Pausen auf dem Rastplatz ein. Sobald der Motor auskühlt, steigt der Spritverbrauch beim Wiederauffahren auf die Autobahn. Optimal ist, beim Wiederauffahren angemessen zu beschleunigen und bei 2800 bis 3000 Umdrehungen in den nächsten Gang zu schalten.

Wie viel Sprit spart eine Start Stopp Automatik?

Bereits ab einer Wartezeit von 20 Sekunden lohnt es sich, den Motor auszuschalten. Wer über ein Start-Stopp-Automatik-System verfügt, senkt den Verbrauch nachweislich. Vor allem im Stadtverkehr und im Stau macht sich das System bezahlt, auch wenn die Einsparungen nur im Dezi- und Zentiliterbereich liegen. Auch Kleinvieh macht ja bekanntlich Mist.

Sprit sparen mit Automatik und Tempomat

Auch wenn das Fahren mit einem Automatikgetriebe komfortabel ist, so ist es per se nicht die sparsamste Getriebe-Variante. In Kombination mit Tempomat müssen Sie nicht schalten und das Fahrzeug hält selbstständig die Geschwindigkeit. Aber: Der Verbrauch beim Automatikgetriebe kann bis zu einem Liter pro hundert Kilometer höher sein als bei einem Schaltwagen. Die gute Nachricht lautet, dass sie mit einer bewussten Fahrweise trotzdem Sprit einsparen können. Moderne Automatikgetriebe sind lernfähig und passen sich mit der Zeit an Ihr Fahrverhalten an. Treten Sie das Gas nur wenig an, passt sich das Getriebe daran an, indem es früher in den nächsten Gang schaltet. Verzichten Sie außerdem auf den Sportgang – dieser ist auf sportliches, dynamisches Fahren ausgelegt und verbraucht entsprechend viel Kraftstoff. Insofern Sie eine manuelle Schaltunterstützung haben, nutzen Sie diese, um früher in den höheren Gang zu schalten.
Gut zu wissen: Je mehr Gänge ein Automatikgetriebe hat, desto schneller schaltet es die Gänge durch und reduziert so den Spritverbrauch.




Philipp Schwarz
Team Lead Content & Graphics

Mobilität bewegt uns alle. Wie Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle den Autohandel verändern, bewegt mich.







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