Autolack reinigen: So pflegen Sie Ihr Auto im Frühjahr

Die richtige Autopflege ist für alle, die ihr Auto lieben, das ganze Jahr über ein Muss. Besonders im Frühjahr, wenn die Natur zu blühen anfängt, sollten Sie sich an die Autoreinigung machen. Blütenstaub oder Harz können den Lack dauerhaft schädigen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, mit welchen einfachen Mitteln Sie Ihren Autolack reinigen können und worauf Sie achten sollten.

Autolack reinigen: Hausmittel gegen den Frühlingsschmutz

Um den Lack vor bleibenden Schäden durch klebrige Baumsubstanzen zu schützen, sollten Sie Ihr Auto im Frühjahr regelmäßig waschen. Ob in Eigenregie zuhause oder in der automatischen Waschanlage – eine Reinigung alle zwei bis drei Wochen ist sinnvoll. Aber wie gehen Sie gegen den frühlingsbedingten Schmutz vor?

Pollen und Blütenstaub sind wasserlöslich

Pollen und Blütenstaub sind per se nicht schädlich für den Autolack, aber in Verbindung mit Harz, Honigtau von Blattläusen oder Vogelkot entsteht eine klebrige Mischung. Unter Sonneneinstrahlung und Wärme werden die Stoffe noch aggressiver und greifen den Lack an. Die gute Nachricht ist, dass Sie Pollen und Blütenstaub einfach mit einem Schwamm, Wasser und Seife vom Auto waschen können. Auch Verschmutzungen durch Insekten können so entfernt werden. Als weiteres Haushaltsmittel hilft eine Zwiebel gegen Schmutz und Pollen. Dazu halbieren Sie eine Zwiebel und reiben die Autoscheibe und den Lack mit der Schnittfläche ein. Auch Fettflecken lösen sich unter der Zwiebel.

Harz: Mit Öl gelingt die Reinigung

Getrocknetes Baumharz bekommen Sie mit Wasser und Seife kaum von Ihrem Auto. Starkes Scheuern oder aggressive Putzmittel helfen auch nur bedingt: So werden Sie zwar vielleicht das Harz los, den Lack darunter aber gleich mit. Es gibt allerdings einfache Mittel, die Ihnen gegen die Verschmutzungen helfen können. Geben Sie etwas Türschlossenteiser auf die betroffenen Stellen und lassen Sie ihn ein paar Minuten einwirken. Danach können Sie die Reste einfach wegwischen. Falls Sie gerade keinen Türschlossenteiser zur Hand haben, eignet sich ein anderes Hausmittel: Öl wirkt hervorragend gegen Harz, denn das ist fettlöslich. Reiben Sie den Fleck mithilfe eines Tuches mit etwas Babyöl oder Speiseöl ein. Wasser und Geschirrspülmittel entfernen dann die letzten Reste.

Vogelkot lässt sich einweichen und wegwischen

Im Frühling sorgen Vögel nicht nur für schönes Zwitschern am Morgen, sondern auch für hässliche Flecken auf dem Auto. Vogelkot ist aufgrund der enthaltenen Säuren sehr schädlich für Autolack. Wenn der Fleck noch frisch ist, wischen Sie ihn mit einem feuchten Tisch weg. Ist der Kot einmal getrocknet, geht das nicht mehr so leicht. Vogelkot sollte deshalb immer feucht behandelt werden. Ist der Kot bereits trocken und vielleicht sogar mehrere Tage alt, sollten Sie ihn zur Entfernung einweichen. Dafür machen Sie ein Stück Zeitung oder einen Lappen nass und legen es auf den Fleck. Nach etwa 15 Minuten hat der Kot die Feuchtigkeit aufgenommen und lässt sich vorsichtig mit einem feuchten Tuch vom Lack wischen.

Besonders im Frühjahr sollten Sie Ihren Autolack reinigen. Hausmittel wie Zahnpasta und Zeitungspapier helfen gegen Vogelkot oder Baumharz.

Autolack polieren: Glänzend in die neue Saison

Nachdem Sie den Lack gereinigt haben, polieren Sie ihn noch. Um ihn richtig zum Glänzen zu bringen, können Sie Autopolitur verwenden. Mit einem weichen Tuch tragen Sie die Politur auf und arbeiten sie gleichmäßig in den Lack ein. Alternativ zum Tuch funktioniert auch eine Damenstrumpfhose hervorragend. Nutzen Sie allerdings nur eine, die bereits aussortiert wurde, da die Verwandlung von Strumpfhose zu Poliertuch nur in eine Richtung funktioniert. Möchten Sie keine Autopolitur kaufen, gibt es auch hierfür ein einfaches Hausmittel. Zahnpasta verleiht Felgen und Autolack Glanz. Achten Sie aber darauf, dass die Zahnpasta weiß ist und keine groben Partikel enthält, da diese Kratzer verursachen. Zum Polieren können Sie auch eine Poliermaschine verwenden. Damit sparen Sie Zeit und Kraft. Hier ist aber Vorsicht geboten, um den Lack nicht zu beschädigen. Achten Sie auf die richtige Technik und einen gleichmäßigen Druck.

Wie Sie sehen, ist die richtige Lackpflege nicht schwer. Ob Sie bei Reinigung und Pflege auf Produkte aus dem Fachhandel setzen oder Hausmittel verwenden, liegt ganz bei Ihnen. Wenn Sie unsere Tipps zur Autopflege umsetzen, erstrahlt Ihr Auto schnell in neuem Glanz. Bei sorgfältiger Umsetzung bleiben Ihnen auch lästige Kratzer erspart.

Ein sauberes Fahrzeug bringt Ihnen nicht nur beim Fahren mehr Spaß. Auch bei Ihrem leasinggebenden Unternehmen macht es einen guten Eindruck. Deshalb sollten Sie Ihren Wagen nach Ende der Laufzeit am besten frisch geputzt zurückgeben. Alles, was Sie sonst noch zur Rückgabe wissen müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Rückgabe von Leasingfahrzeugen.

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