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Urbane Mobilität: Elektrofahrzeuge als wichtiger Teil des Modalmixes und nachhaltiger Mobilitätskonzepte, in der Stadt und auf dem Land. Bild: Blick von oben auf eine Stadt in der Dämmerung.

E-Autos im nachhaltigen, urbanen Mobilitätskonzept


Menschen in Großstädten wie Berlin, München oder Frankfurt sind täglich auf Transportmittel angewiesen, um von A nach B zu kommen. Während die Abdeckung durch den Nahverkehr in der Stadt generell deutlich besser als auf dem Land ist, gibt es doch Probleme. So ist eine schlechte Anbindung des eigenen Wohnorts genauso möglich wie überfüllte Busse und Bahnen zu den Hauptverkehrszeiten. In Krisenzeiten wie einem Pandemiefall (Coronavirus “COVID-19”) sind öffentliche Verkehrsmittel darüber hinaus Risikoorte für eine mögliche Ansteckung. Aus Gründen dieser Art steht das eigene Auto immer noch Hoch im Kurs, um individuelle Mobilität zu erreichen – auch in der Stadt.

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Mit Elektroautos hat man auch unterwegs seinen persönlichen Raum, kann seiner umweltbewussten Lebensweise treu bleiben und ist dazu jederzeit bequem mobil. Kein Stehen in der U-Bahn, keine ruppige Fahrt im Bus – Elektromobilität bringt die persönliche Mobilität in die Zukunft. Und bedeutet weiterhin ein Statussymbol in einer sich schnell wandelnden Gesellschaft.


Elektromobilität wird zum Urban Style

Ein E-Auto wird in der Großstadt zum Statement. Es zeigt, dass man das mit dem Klimawandel verstanden hat. Es sagt aber auch aus, dass man auf seinen Lifestyle nicht verzichten möchte. Elektrische Fahrzeuge wirken innovativ, futuristisch und cool. Die Designs entsprechen den neuesten urbanen Trends. Wer einen BMWi, einen Tesla oder einen Audi E-Tron fährt, der ist vorne dabei bei einer Bewegung. Der fährt die Zukunft, der definiert das Statussysmbol Auto auf eine neue Art und Weise, der nutzt schon heute die Antriebskonzepte der Zukunft.

Das hat seinen Preis. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Die Anschaffungskosten fallen und erschwinglichere Modelle kommen hertzlich regelmäßig auf den Markt. Ein weiterer Vorteil der E-Autos: die im Vergleich zu Verbrennern oft höheren Anschaffungskosten gleichen sich nach einiger Zeit durch geringere Betriebskosten aus. Ohnehin zahlt man bei Leasing nur für das, was man tatsächlich fährt. Auch Städte passen sich im rasenden Tempo an die Elektromobilität an. So hat man im lebhaften Berlin fast an jeder Ecke Aufladestationen und steigt auf Elektrobusse im Nahverkehr um.

Aktuell erlebt das Fahren mit elektrischer Unterstützung ebenso wie das rein elektrische starken Rückenwind. Die Verhältnisse ändern sich, getrieben von automobilen Pionieren, der Politik und nicht zuletzt Paris; man erinnere sich an das Pariser Klimaabkommen aus 2019. In der Stadt gehören Elektrofahrzeuge bereits jetzt zum normalen Straßenbild. Doch nicht nur im Urbanen ergibt nachhaltige, elektrische Mobilität in Deutschland Sinn.

Elektroautos und Reichweite  – Nachhaltige Mobilität auch im ländlichen Raum?

Sicherlich sind die Reichweiten von Elektroautos in aller Regel denen von herkömmlichen Verbrennern unterlegen. Da in Deutschland aber vor allem die Kurzstrecke bestimmend ist, ist das E-Auto durchaus für viele interessant – bzw. sollte es das sein. Sie können sich einmal fragen, wann Sie das letzte Mal über 200 Kilometer am Stück gefahren sind. Diese Reichweite schaffen beinahe alle modernen Elektrofahrzeuge. Diese sieht man daher auch immer mehr durch die Dörfer und Kleinstädte der Nation flitzen. Dabei machen es die Kommunen vor. Elektrische Fahrzeuge werden im öffentlichen Fuhrpark immer beliebter.
Wer regelmäßig Entfernungen von weit über 200 Kilometern zurücklegt, muss sich aber ebenfalls nicht vom Elektroauto abwenden. Modelle mit höheren Reichweiten gibt es immer häufiger – auch zu akzeptablen Preisen. Ebenfalls wichtig: Die Preise pro Reichweitenkilometer fallen ständig, getrieben durch den Fokus, den Industrie und Politik auf den Bereich E-Mobilität legen. Finanzierungsinstrumente wie Leasing von VEHICULUM können zudem den günstigen Weg zum Elektroauto ebnen und elektrisches Fahren erschwinglich machen! 
Aber bewegen wir uns gedanklich zurück in die Stadt: Die Wege sind kurz, die Straßen stark befahren und Parkplätze mitunter knapp. Dennoch ist das Auto für viele ein wichtiger Baustein im persönlichen Mobilitätskonzept. Es ermöglicht Familieneinkäufe, Fahrten zu Verwandten außerhalb der Metropole oder den Ausflug zum See vor der Stadt. Autos vermitteln ein Gefühl der Freiheit. Dies wird sich niemals ändern.
Da sind Elektrofahrzeuge keine Ausnahme. Im Gegenteil: Sie bieten Vorteile, die Ihnen gerade in der Stadt entgegenkommen. Der zügige Antritt von E-Autos hilft beim Anfahren und Überholen, ihre zumeist – und aus Nachhaltigkeitssicht betrachtet idealerweise – kleine Form erleichtert die Parkplatzsuche. Gesamtgesellschaftlich ergeben kleine Fahrzeuge Sinn. Welche ohne lokale Emissionen auch.

Matthias Wissmann, Hinweis auf die wichtigen Eigenschaften von Elektroautos
Bildrechte: © ANDREAS PEIN

Ein Auto muss sexy sein und zugleich ökologisch – dann wird es auch gekauft.

Matthias Wissmann

Sind Elektroautos wirklich nachhaltig? Geht so umweltverträgliche urbane Mobilität? 

Der Fokus in der Verkehrswende liegt klar auf Elektroautos. In der öffentlichen und  politischen Diskussion ist nachhaltige Mobilität meist gleichzusetzen mit dem batteriebasierten Elektroantrieb. Die Brennstoffzelle wird auch von Seiten der Hersteller nur sehr eingeschränkt entwickelt und vermarktet – vor allem in Deutschland.

Alles nur Mythos: Ist das E-Auto gar nicht nachhaltig? 

Wenn man sich offizielle Zahlen und Statistiken anschaut, stellt man fest, dass Elektroautos weniger umweltfreundlich sind, als ihnen zugeschrieben wird. Batteriebetriebene E-Autos sorgen zwar für bessere Luftqualität in Innenstädten, da sie lokal emissionsfrei fahren. Sie bedeuten damit urban eine wirkliche Verbesserung der Luftreinheit. Ihre tatsächliche Umweltbilanz ist aber auch stark von der Herstellungsphase und der Stromerzeugung abhängig. Wer einen herkömmlichen Strommix in Deutschland wählt, erhält beispielsweise nur zu 39,77 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Für einen kleineren ökologischen Fußabdruck ergibt ein Elektroauto vor allem in Verbindung mit einem Ökostromanbieter Sinn.
Einen beachtlichen Nachteil stellen Prozesse während der Herstellung der Batterie dar. Denn beim Bau der Akkus werden große Mengen an Energie verbraucht. Kommt diese Energie aus fossilen Energieträgern, die einen hohen Treibhausgasausstoß aufweisen, verschlechtert dies die Gesamtbilanz der Nachhaltigkeit der Elektroautos.

Eine Untersuchung des Bundesministeriums für Umwelt zeigt in Summe, dass Elektroautos mit Blick auf die ausgestoßenen Treibhausgase bei Betrachtung des kompletten Lebenszyklus dennoch nachhaltiger sind als herkömmliche Verbrenner. Hinzu kommt, dass sich die Nachhaltigkeit von Elektroautos in vielen Aspekten noch verbessern dürfte. Die Stromerzeugung beispielsweise wird durch Abschaltung von Kohlekraftwerken und einen größeren Anteil erneuerbarer Energien grüner. Größere Erfahrungen und höhere Stückzahlen steigern die Effizienz der Herstellung. 
   

(Urbane) Herausforderung Elektroauto: Welche Probleme gibt es noch?

Weitere Probleme im Produktionsvorgang von Akkus liegen in Arbeitsbedingungen und Umweltbeeinträchtigungen. So wird über die Hälfte des weltweit geförderten Kobalts (essentiell für aktuelle Batterietechnologien) im Kongo abgebaut. Immer wieder werden diesbezüglich Berichte über Kinderarbeit und unmenschliche Arbeitsbedingungen veröffentlicht. Hier ist es an den Batteriehersteller sowie deren Kunden, den Automobilherstellern, Besserungen und ausreichende Kontrollen sicherzustellen. 
Lithium, einer der Hauptbestandteile der Akkumulatoren, hat zudem bei der Gewinnung mittels stark salzhaltigem Wasser nachteilige Auswirkungen auf umliegende Grundwasserstände und die davon abhängige Bevölkerung. Andere Abbaugebiete wie beispielsweise Australien, in denen das Metall in Minen gewonnen wird, schaffen in diesem Aspekt Abhilfe.    

Die in großen Teilen noch kritisch zu betrachtende Batterieherstellung und die damit zusammenhängende mediale Öffentlichkeit verlangt und fördert neue Entwicklungen. Überarbeitete und verbesserte Batterieformen könnten ebenso positiv beitragen wie nachhaltigere Abbauverfahren der benötigten Rohstoffe. Einige Automobilfirmen setzen diese in der Lieferkette bereits voraus.  
Obwohl die Diskussion um die tatsächliche Nachhaltigkeit von Elektroautos zurecht geführt wird, muss auch der zeitliche Rahmen beachtet werden. Rein elektrische Fahrzeuge und die Batterieherstellung sind Felder, in denen erst seit wenigen Jahren großflächig entwickelt und geforscht wird. Die Bestrebungen von Automobilfirmen und Zulieferbetrieben geben Grund zum Optimismus. 

Elektroauto Technologie: Wann gibt es nur noch elektrische Mobilität?

Die Geschichte einer weiteren extrem einflussreiche Technologie der Automobilbranche veranschaulicht den Zeitraum, der bis zur Serienreife einer Technik benötigt wird. Rudolf Diesel erfand 1893 den nach ihm benannten Motor. Erst im Jahr 1923 war der Antriebspart bereit, in einen Lastkraftwagen eingebaut zu werden. Bis zur Serienreife in einem PKW musste erst das Jahr 1937 und Mercedes-Benz mit dem Mercedes 260 D kommen. Bis der Diesel gegenüber dem Benziner konkurrenzfähig war und sich eine Marktdurchdringung im PKW-Bereich einstellte, dauerte es wiederum Jahrzehnte. Der Grund: Die Leistung war nicht ausreichend.

Ein Vergleich zum heute (wieder) erstarkenden Elektroantrieb drängt sich auf. 
Zu Beginn dieses Absatzes ging es in den Nachhaltigkeitsbestrebungen um die Priorisierung des elektrischen Antriebs. Ob dies langfristig sinnvoll ist, wird sich zeigen. Es sorgt aber in Verbindung mit den gesetzlichen Vorgaben zu Flottengrenzwerten sicherlich dafür, dass Forschung und Entwicklung in diesem Bereich weiterhin voranschreiten. So kann das Elektroauto in Zukunft noch stärker zum Hauptbestandteil nachhaltiger Mobilität im urbanen Raum werden. Die richtigen Konsumentenentscheidungen helfen dabei!

Was sind die Elektroauto Kosten? Welche Vergünstigungen gibt es?

Wie bereits beschrieben, erfährt (teil-)elektrisches Fahren eine starke Förderung durch die Politik. Damit sollen die höheren Anschaffungspreise im Vergleich zu Verbrennern ausgeglichen werden. Dies soll die Zulassungszahlen der nächsten Jahre stark beeinflussen. 
Die Instrumente, die hierfür eingesetzt werden, beziehen sich auf den Kauf und die Versteuerung. 

Elektroauto Preis: Prämien zur Unterstützung vom Staat

Durch die Einführung der BAFA-Prämie werden rein elektrische und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge vom Staat subventioniert. Für ausschließlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge (mit einem Listenpreis von bis zu 40.000 Euro) liegt die Bezuschussung bei 6.000 Euro. Bei einem höheren Bruttolistenpreis verringert sich die Zuzahlung. Beim Kauf von Plug-in-Hybriden bis zum Wert von 40.000 Euro wird mit 4.500 Euro unter die Arme gegriffen. 
Alle Informationen zur BAFA Prämie haben wir für Sie in unserem Magazin zusammengefasst. 

Laufende Kosten von E-Autos: Unterstützung vom Staat durch Prämien

Zusätzlich zur Erleichterung beim Kaufpreis gibt es steuerliche Vorteile. Elektrifizierten Firmenwagen kommt eine günstigere Versteuerung zugute. So muss der Firmenwagen von der Privatperson nicht voll versteuert werden, sondern nur ein Teil. Bei rein elektrischen Fahrzeugen werden nur 25 Prozent des Bruttolistenpreises, bei Plug-in-Hybriden unter gewissen Bedingungen 50 Prozent zur Berechnung herangezogen. Die Steuersumme sinkt also auf 25 bzw. 50 Prozent. Mehr Informationen und Steuersparansätze zum Thema Firmenwagen Versteuerung finden Sie bei uns im Magazin.

Günstige Elektroautos: Leasing Schnäppchen bei VEHICULUM

Wie bei Verbrennern gibt es auch bei Elektroautos und Plug-in-Hybriden regelmäßig Schnäppchen-Angebote, mit denen man günstig in den Genuss von Elektromobilität kommt. Gründe dafür können in der Modellpolitik liegen: Wenn ein neues Modell eingeführt wird, fallen häufig die Preise für ein älteres oder auslaufendes Modell. Bei Volkswagen war eine solche Entwicklung beim Übergang vom e-Golf zum ID.3 zu beobachten.
Auch bei umgreifenden technologischen Neuerungen wird der Bestand der Vorgängerversion oft günstig angeboten. Personen auf der Suche nach guten Angeboten können in solchen Fällen viel Geld sparen. 

Idealerweise verbinden Sie Ihre moderne Fahrzeugwahl gleich mit der richtigen, modernen Finanzierungsmöglichkeit. Speziell im Hinblick auf Elektromobilität im urbanen Raum bietet sich Leasing an. Mit Leasing bleiben Sie flexibel. Sie ketten sich nicht an ein Fahrzeug und damit nicht an dessen technologischen Stand. 
In der Zeit rascher Neuerungen, größerer Reichweiten und verbesserter Technologien entgehen Sie damit der Gefahr, lange auf einem veralteten Fahrzeug sitzen zu bleiben. Mit Leasing von VEHICULUM erhalten Sie alle 24, 36 oder 48 Monate ein neues Auto. Die Laufzeit können Sie dabei bequem an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. So geht urbane Mobilität! 

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Julian Schwarzmann
Content Manager

Meine Lieblingsthemen reichen vom Oldtimer bis zur Brennstoffzelle, von royalem Design bis Nachhaltigkeit und neueste Fahrzeugtechnologien.








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