Winterreifen und Autofahren im Winter - Der VEHICULUM-Ratgeber

Winterreifen und Autofahren im Winter – Der VEHICULUM-Ratgeber

Winterreifen und Autofahren im Winter – Der VEHICULUM-Ratgeber

Allgemeine Infos zum sicheren Autofahren bei Schnee und Eis.

 

Jeder kennt es, morgens aufgewacht und noch halb verschlafen aus dem Fenster spähend, sehen Sie überall neuen, frischen, feinen Schnee (zum Glück sind die Winterreifen schon drauf). Das Herz macht einen Hüpfer – Weihnachten kommt näher. Sie machen sich für den Tag fertig, vielleicht mit leckerem Rührei (nicht vegan), einem Mandelmilch-Smoothie (vegan) oder lediglich einem Kaffee (auch vegan, sofern Sie die Milch weglassen).

 

Tasche oder Rucksack in die Hand, UGGs angezogen und ab durch die Tür. Nun stehen Sie da, vor Ihrem Auto… dem schneebedeckten, darunter zugefrorenen Auto. Da ist Sie hin die gute Laune und es hilft nur noch Geduld und Muskelschmalz.

Wie Sie sich etwas weniger stressen lassen und viel mehr die Winterzeit genießen können, erfahren sie hier in unserem VEHICULUM Winter-Blog.

 

Damit Sie und Ihr Auto für Schnee und Eis gewappnet sind, bedarf es gar nicht so vieler Dinge (,aber in jedem Fall Winterreifen). Wir haben für Sie eine Auflistung der häufigsten Probleme aufgestellt und die Lösungen aufgelistet, mit denen Sie bestens durch den Winter kommen.

1. Schlappe Batterie?

 

Extreme Temperaturen fordern auch von der besten Batterie im Winter ihren Tribut. Ein einfacher Tipp bringt schlappe Batterien wieder auf Vordermann: eine heiße Wärmflasche auflegen, Decke darüber und eine Viertelstunde warten. Die erwärmte Batterie hält jetzt wesentlich mehr Leistung für den Start des Autos bereit.

 

2. Scheibe von Innen gefroren?

 

Schnee an den Schuhen, Eis, nasse Kleidung: Im Winter gelangt vermehrt Feuchtigkeit in den Innenraum des Autos. Das lässt die Scheibe beschlagen, im schlimmsten Fall gefrieren. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie die Heizung voll aufdrehen und die Seitenfenster einen Spalt öffnen – warme Luft nimmt mehr Wasser auf als kalte. Ist eine Klimaanlage vorhanden, nutzen Sie diese, sie zieht feuchte Luft aus dem Innenraum. Zusätzlich helfen Zeitungen unter dem Fußmatten und im Innenraum verstaute Trockenmittel wie Kieselgel. Aber lassen Sie den Motor nicht zu lange sinnlos laufen, schließlich verbraucht es Kraftstoff und ist nicht gerade gut für die Umwelt.

 

3. Eingefrorene Scheibe, angefrorene Wischer?

 

Der Klassiker – Mit dem Eiskratzen der Scheibe startet niemand gern in den Tag. Spezielle Matten für die Front sorgen zumindest dort für eine klare Sicht. An den Seiten und am Heck helfen Enteiser auf Alkoholbasis. Vermeiden Sie den Einsatz von Eiskratzern – sie schieben Schmutz und Staub über die Scheibe und können zu Beschädigungen des Glases führen. Heißes Wasser sollte ebenfalls nicht zum Enteisen verwendet werden. Der plötzliche Temperaturwechsel kann zu Rissen führen.

 

Sollte der Scheibenwischer festgefroren sein, auf keinen Fall betätigen oder abreißen. Dadurch beschädigen Sie nur die Gummilamellen. Stattdessen hilft Frostschutzmittelkonzentrat beim Lösen. Wer das vermeiden will, hebt die Wischer über Nacht von der Scheibe ab.

 

4. Eingefrorenes Wischwasser

 

Ein lästiges Problem im Winter: Die Scheibenwischanlage ist eingefroren. Durch das Salz der Streufahrzeuge bildet sich schnell eine undurchsichtige Schicht auf der Scheibe, die die Sicht stark einschränkt. Das Nachfüllen von Frostschutz hilft wenig, zuerst muss der Spritzwassertank wieder auftauen. Dies erreicht man am einfachsten, indem man fährt. Nach etwa 15 Minuten sollte der Motor das Wasser aufgetaut haben. Sind die Straßen stark gestreut, entfällt diese Option. Es bleibt nichts anderes übrig, als das Auto in einer geheizten Garage unterzustellen oder den Tank und die Düsen vorsichtig mit einem Fön zu erwärmen. Satz dazu: Am besten direkt Frostschutzmittel zum Scheibenwischwasser hinzugeben, sobald die Temperaturen einstellig werden.

 

5. Versperren Ihnen Streufahrzeuge den Weg?

 

Streufahrzeuge im Einsatz sollten nicht überholt werden. Wenn Autofahrer an einem Schneepflug vorbeiziehen, kommen sie anschließend auf der ungeräumten Straße auch nicht schneller voran, gibt der ADAC zu bedenken. Hinter einem Streuwagen gilt es, reichlich Abstand zu halten. Sonst prasselt Salz aufs Auto, das die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen kann (,außerdem schadet es dem Lack), so der Münchner Automobilclub.

 

6. Abstand zu Lkw halten, mit und ohne Winterreifen!

 

Im Winter halten Autofahrer am besten besonders viel Abstand zu Lastwagen. Der ADAC warnt vor Eisplatten, die sich von Lkw-Dächern lösen und auf die Straße fallen können. Zwar müssten Trucker ihren Laster vor Fahrtantritt enteisen. Allerdings ist immer damit zu rechnen, dass nicht jeder Fahrer dieser Pflicht gewissenhaft nachkommt oder sich neues Eis während der Fahrt ansetzt.

Wenn ein Auto durch herabfallende Eisstücke beschädigt wird, kann die Schadensregulierung über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Lkw-Halters schwierig sein, betont der ADAC. Dafür muss der Geschädigte die Unfallursache zum Beispiel durch Zeugenaussagen nachweisen können und das Kennzeichen das Lastwagens kennen. Ansonsten komme nur eine Regulierung über die eigene Kfz-Vollkaskoversicherung in Betracht.

7. Winterreifen bei Leasingfahrzeugen.

 

Das wahrscheinlich wichtigste Thema! Generell gilt die Regel: “von O(ktober) bis O(stern)”. Kommt es zu einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung, weil bei winterlicher Witterung die falsche Bereifung genutzt wird, wird der Fahrer zur Rechenschaft gezogen – nicht der Halter.

 

Also immer schön die neuen Schlappen aufziehen! Bei Leasingfahrzeugen sind Winterreifen leider nicht inklusive, diese sind bestellbares Zubehör das eins-zu-eins und ohne Subvention auf die Leasingrate aufgeschlagen wird. Das hat leider auch zur Folge, dass wenn Sie das Leasingfahrzeug zurückgeben, auch die Reifen zurückgeben müssen – ohne geldwerten Vorteil oder Rückerstattung. Unsere Empfehlung: Besorgen Sie sich die passenden Winterreifen privat, so bleiben die Reifen nach Rückgabe des Leasingfahrzeuges auch weiterhin in Ihrem Besitz und können weiterverkauft oder weiter genutzt werden.

 

Kleiner Tipp: Kaufen Sie Winterreifen möglichst frühzeitig, so sichern Sie sich die besten Angebote.

8. Nutzen Sie Ihre Garage (zum Beispiel zur Aufbewahrung Ihrer Winterreifen)!

Die Punkte 1. bis 4. werden irrelevant, wenn Sie eine Garage haben und diese auch nutzen. Bequem vor der Tür parken können Sie gerne im Sommer, nehmen Sie sich im Winter die Zeit und parken Sie gemütlich in ihrer Garage (sofern vorhanden). Sollte ihre Garage nicht mehr begehbar sein, weil zu viel Schnee gefallen ist – schnappen Sie sich den Schneeschieber und legen Sie Hand an. Wie Sie am effektivsten schneeschieben, erfahren Sie vielleicht in unserem nächsten Blog.

 

PS: Wir haben uns in der Redaktion noch nicht darauf einigen können, ob Glühwein vegan ist oder nicht –  sollten Sie es wissen, schreiben Sie uns doch einfach eine Mail oder nehmen Sie Kontakt mit uns über unsere Facebook-Seite auf. Wir sind auf Ihre Antworten gespannt.

Stets gute Fahrt, ein sicheres Ankommen und eine entspannte Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr VEHICULUM-Team.

Lesen Sie dazu auch:Sicherheit und Schwedenstahl

Sicherheit und Schwedenstahl

Sicherheit und Schwedenstahl

Von der Bremse zur Knautschzone bis hin zum vollautomatischen Abbremsen. Die Sicherheit des Autos war ein langer Weg und Sicherheitskonzepte haben sich über die Jahre  durch Innovationen und neue Anforderungen stets gewandelt und es ist kein Ende in Sicht.

Sicherheit: Wie alles begann…

Als 1886 Karl Benz das moderne Auto, so wie wir es kennen erfunden hat, konnte noch niemand erahnen, wie wichtig diese Erfindung in Zukunft werden sollte.Schließlich lebt heute ein maßgeblicher Teil der Bevölkerung und Weltwirtschaft vom Auf und Ab der Autoindustrie.

Bedenkt man dann, dass es noch ein paar Jahre gedauert hat (nämlich bis 1924) bis die erste Vierradbremse im Horch10 vom Stapel lief, war klar –  es geht nun volle Kraft voraus. Mit steigender Beliebtheit und immer volleren Straßen wurde die Fahrzeugsicherheit in und am Auto zunehmend wichtiger. Es mussten Regeln für den Straßenverkehr her, der Verkehr musste immer mehr geleitet und sicher gemacht werden, Strafen wurden verteilt und diverse neue Professionen, wie die des Verkehrspolizisten,  entstanden.

Mit vorangehendem Fortschritt in Technologie und Motorisierung wurden Autos immer schneller und die Fahrer waghalsiger –  Unfälle und diverse technische Ausfälle standen auf der Tagesordnung.

In diesem Blog haben wir einige der revolutionären Entwicklungen in der Fahrzeugsicherheit für Sie aufbereitet. Dreipunkt – Sicherheitsgurt oder Airbag klingen für uns inzwischen selbstverständlich, doch dahin war es ein langer Weg.

Die Erfindung der Knautschzone war nach der Erfindung der Vierradbremse der nächste größere Meilenstein in der Geschichte der Sicherheit des modernen Automobils. Im laufe des 20. Jahrhunderts wurden Autos immer schwerer und rapide moderner. Diverse Rennställe und Manufakturen arbeiteten Tag und Nacht daran aus Metall und Motoren wilde und schnelle Rennboliden zu bauen. Am 11. August 1959 – geht eine der wichtigsten Erfindungen des Mercedes-Ingenieurs Béla Barényi in Serie. „Eine Klasse für sich“ wirbt Mercedes an diesem Tag erstmals für die neue S-Klasse (Modellreihe W 111), die mit ihren markanten Heckflossen im Stil amerikanischer Straßenkreuzer Aufsehen erregt. Doch die wahren Qualitäten stecken unter dem Blech: Es ist der weltweit erste Personenwagen mit moderner Sicherheitskarosserie, also mit äußeren Knautschzonen und stabiler Mitte.

Sicherheit schreibt man mit “Volvo”

Im selben Jahr schrieb Volvo  Automobilgeschichte. Mit der Erfindung des Dreipunktgurtes legten die Schweden den Grundstein für den Erfolg von Modellen wie dem P 120 (Amazon) und dem zweitürigen P130. Der P120 besaß einen 60-PS-Motor, der aus dem PV444 stammte. Bis 1979 baute Volvo von beiden Modellen knapp 600.000 Exemplare, dazu kamen rund 70.000 Kombis. Der P120 gilt noch heute als Design-Ikone und ist in nahezu jedem Automobilmuseum zu bewundern.

Doch damit nicht genug: Volvo hat die Vision, dass ab 2020 kein Fahrer eines neuen Volvos mehr schwer oder tödlich verletzt wird. Ein ambitioniertes und erstrebenswertes Ziel. Auf der Volvo Seite steht das folgendermaßen: “…So ernst nehmen wir Ihre Sicherheit. Um unser Ziel zu erreichen, entwickeln wir ständig neue innovative Sicherheitssysteme, die Sie während der Fahrt unterstützen – aber auch solche, die Unfälle verhindern und Sie bestmöglich schützen soll, falls ein Aufprall einmal unausweichlich ist.

Volvo äußert sich selbst: “Intelligente Sicherheit ist unsere Art, Ihnen im Alltag Entspannung und ein ruhiges Gefühl zu geben – darum nennen wir unser Sicherheitskonzept IntelliSafe.”

IntelliSafe ist in erster Linie natürlich ein Marketingbegriff, nichtsdestotrotz beschreibt der Begriff sehr gut wie Volvo agiert. Wie man unseren kürzlich gedrehten Auto-Reviews entnehmen kann (den Link finden Sie hier), fühlt man sich im getesteten Volvo S90 unglaublich sicher und einfach toll.

Was hat ein Volvo noch für Sicherheitsfeatures?

Vorab –  Sicherheit hat viele Gesichter, dementsprechend will der Hersteller, der ursprünglich mal den Dreipunkt-Sicherheitsgurt entwickelt hat auch mit diversen anderen Innovationen glänzen.

Dass bei Volvo seit jeher ein großer Wert auf Sicherheit gelegt wurde, ist allseits bekannt. Was Volvo jedoch besser macht, als zum Beispiel andere Hersteller ist, dass Sie ein ganzheitliches Sicherheitskonzept verfolgen –  Bei Volvo sollen nicht nur Fahrer und Insassen ausreichend geschützt sein, sondern auch Menschen die nicht das Glück haben in einem neuen Volvo zu sitzen. Volvo ist derzeit weltführend in der Forschung und Anwendung des “Fußgänger-Airbags” mit dem im Falle eines Unfalls oder beidseitiger Unachtsamkeit ( der des Fahrer und des potentiell Getroffenen) schwere und tödliche Verletzungen vermieden werden sollen.

Sicherheit für alle? Bei Volvo scheint es möglich.

Tote Winkel sind für Sie in einem neuen Volvo keine Gefahr mehr, denn dank integrierter Radarsensoren im Heckstoßfänger zeigt Ihnen das von Volvo patentierte Blind Spot Information System (BLIS™), was hinter und neben Ihrem Fahrzeug vor sich geht. Sollte ein Fahrzeug in den toten Winkel eintreten, werden Sie durch BLIS™ gewarnt. Der Spurwechsel-Assistent warnt Sie zusätzlich beim Wechseln der Fahrspur vor Fahrzeugen, die sich Ihnen von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähern – innerhalb einer beeindruckenden Distanz von bis zu 70 Metern. Beeindruckend! Natürlich haben andere Hersteller wie Audi, BMW oder Mercedes ähnliche Systeme aber keiner dieser Hersteller hat Sicherheit so präsent in seinem Fahrkonzept und der Markensprache verankert wie Volvo. Man könnte sagen –  Dies ist bei Volvo historisch gewachsen, wie es so schön heisst.

Sicherheit ohne Assistenzsysteme kaum noch denkbar.

Gemäß dem Motto “Fahrsicherheit, neu definiert” hat Volvo natürlich noch mehr Tricks und Kniffe für Ihre Sicherheit parat. Computer, Algorithmen und Assitenzsysteme reagieren schneller und greifen bei Bedarf sofort ein. Ich glaube fast jeder hat schon mal eine Sicherheitsbremsung durchführen müssen, aber das gebremst wird ohne das Bremspedal zu berühren ist gruselig und macht mir Angst. Nichts desto trotz ist diese Funktion ja genau dafür da – es bremst wenn ich nicht damit rechne und etwas unvorhersehbares passiert, denn für den Fall, dass das Auto vor mir plötzlich anhält oder die Fahrt verlangsamt, hat Volvo “City Safety” entwickelt. Mit einer Kombination aus Radar und Kamera sorgt das serienmäßige Sicherheitssystem für eine zuverlässige Fahrzeug-, Radfahrer- und Fußgängererkennung. Es erkennt auch große Tiere und andere Hindernisse. Das System warnt mich optisch und akustisch vor drohenden Kollisionen und bremst notfalls automatisch. Einfach toll!

Passive Sicherheit im Fahrzeug.

Knautschzone hin oder her, in einem Volvo auf Leder gepolstert zu sitzen (Die schwedische Flagge an der Seite inkludiert) gibt einem einfach ein Gefühl von Sicherheit. Das geräumige Interieur umgeben von Schwedenstahl lässt mich aufatmen und bietet Schutz vor der Aussenwelt.  Die Karosserie desVolvo ist so konstruiert, dass die Insassen in der Fahrgastzelle optimal schützt sind, während die Knautschzonen vorne und hinten die größtmögliche Aufprallenergie absorbieren. Dank des extrem starken Borstahls (ich schwöre das heisst Schwedenstahl) , der für die Fahrgastzelle verwendet wird, bleibt man auch bei einem seitlichen Aufprall oder einem Überschlag gut geschützt.

 

Das Fazit zur Sicherheit

Wie Sie vielleicht beim lesen dieses Blogs merken, habe ich Volvo während unseres Reviews sehr ins Herz geschlossen. Die Historie, die maßgebenden Innovationen im Bereich der Sicherheit und die Einstellung, dass es immer weiter geht, haben mich gepackt und machen Volvo für mich als die nächste Automarke meiner Wahl attraktiv. Ich kann Ihnen nur ans Herz legen –  Fahren Sie einen Volvo Probe und entscheiden Sie dann selbst.

Bis dahin verbleiben wir mit rasanten Grüßen.

Ihr VEHICULUM – Team

 

weitere Volvo-Artikel:

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Eroberungsprämie: Anreiz zum Markenwechsel

Auto-News: Nur schauen, nicht anfassen

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(ESTD. 2018)

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Die Auto-News der Bahn

 

Die Bahn will wieder imponieren und pionieren: natürlich im Bereich Mobilität. Dass sich dort eine Revolution mausert, ist dem Mobilitätspionier natürlich nicht entgangen. Auch verzeichnete die DB aktuell einen Fahrgastrekord in der Personenbeförderung und besinnt sich auf ihren Ursprung: gemeinsames Reisen, möglichst nachhaltig. Da lag der Reiz schon lange nahe, die rotierenden Räder gegen Reifen zu tauschen und für Auto-News zu sorgen: Carsharing, On-Demand-Services und autonomes Fahren. An potentieller Konkurrenz Uber und Lyft, dem Stand-alone-System Moia (Volkswagen), das mit eigenem Tarifsystem speziell in Innenstädten funktioniert, Moovel (Daimler) sowie der Zusammenlegung von Car2go und DriveNow bemängelt die Bahn eine “zu seichte Integration in den öffentlichen Verkehr.”

 

Auto-News von der DB

 

Ihr Selbstbewusstsein für die Straßenmobilität zieht die DB aus ihrer Erfahrung mit integrierten Verkehren und diversen Mobility-Projekten sowie der geringsten Schadstoffemission pro Passagier. Auch stellt die Bahn die Weichen auf internationale EU-Projekte und die DB fühlt sich durch ein generelles

Umdenken, abnehmende Mobilität durch beispielsweise Staus bei gleichzeitig zunehmenden Mobilitätsanforderungen und dem vergleichsweise nachhaltigen Personenbeförderungsmittel auf unserem Schienennetz bestärkt. Die Antwort: digitale Technologien.

 

Auto-News – Was tut sich sonst noch im Bereich Mobilität?

Was bahnt sich in den Bahn- und Auto-News an?

Die Verkehre wollen laut der Bahn schlauer (gemacht) werden. Auf lange Sicht wollen ganze Flotten autonomer Fahrzeuge über eine Plattform betrieben werden. Zudem zeichnet die Bahn’sche Vision Bilder von geschlossenen Lücken des öffentlichen Nahverkehrs (Auto-News), vom 360-Grad-Blick auf den Kunden und von einem hochmodernen und digitalisierten Unternehmen. Die Zukunft kennt auch kein Herumschlagen mehr mit Tarifzonen und Fahrkartenkontrollen. Angedacht ist, die gesamte Reisestrecke per App buchen zu können, ganz ohne Extratickets – selbst bei einem Umstieg auf die S-Bahn.

Auto-News und Nicht-Auto-News

Dieser Vision wird Leben eingehaucht, indem Angebote via Abo-Modell eigens maßgeschneidert werden können. Eine engere Zugtaktung und eine höhere Zuverlässigkeit sollen die “Experience” rund machen. Datenbasierte Kundenservices werden ausgebaut, ein flächendeckendes On-Demand-Netzwerk names “ioki” soll Reisende in ganz Deutschland und sogar europaweit glücklich machen (bequem buchbar über eine App). Um sich weiter als Anbieter des nachhaltigsten Mobilitätsangebotes in Deutschland zu behaupten, soll es außerdem stabile 5G-Netzwerke geben.

 

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Auto-News oder Flugzeug-News?

 

Möchten Sie eigentlich Ihre Fußsohlen Sohlen sein lassen und der Erde entfliehen? Dann setzen Sie sich ab 2019 in Ihre “Erdflucht” – die neue Art von “Transformers”. Ab 2019 gibt es nämlich das erste fliegende Auto namens The Transition® von Terrafugia zu kaufen. “Terra” steht für Erde, “fugia” für “entrinnen”: das Terrafugia-Team will hoch hinaus.

 

Es hieß ca. 10 Jahre warten – nun blicken wir auf das konkreteste Veröffentlichungsdatum, der vielleicht begehrtesten Auto-News, das es je gab. 10 Jahre, das ist eine lange Zeit, doch für den Fortschritt eines fliegenden Autos ist es keine Zeit. Anschaulich wird das bei der Frage: Wo waren Sie noch vor einem Jahrzehnt? Haben Sie in Ihrem Kindheitsgekritzel auch Autos fliegen lassen? Auf dem Papier vielleicht.

 

Auto-News werden Flügel verliehen

 

In der Zwischenzeit hat jemand Ihrem Traum von grenzenloser Freiheit Stahlflügel verliehen.

Alles ist möglich! Dass wir das noch miterleben dürfen: die Bestellungen häufen sich bereits – angeblich sollen 2019 aber nur 10 Fahrzeuge zum Kauf bereit stehen. Der Preis wurde noch nicht kommuniziert, doch schauen kostet erst einmal nichts: sehen Sie einfach hier:

 

Warum kommt das konkrete Datum genau jetzt? Neue Upgrades gaben den entscheidenden Impuls. Lieber VEHICULUM-Leser, was wäre Ihnen The Transition® wert?

 

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Old Auto-News: Dieselskandal wird älter und weiser

 

Der Diesel-Skandal jährt sich, und damit die Chance zur Veränderung. Auch wenn sich manch einer gewünscht hätte, dass Schummeleien bei den Abgaswerten unter dem Fahrerteppich geblieben wären, ging im September 2015 ein gewaltiger Ruck durch die Autoindustrie. Auch über die Auto-News hinaus hörten wir immer wieder “Fahrverbote vermeiden” und “sauberer Auto fahren”. Mittlerweile sehen wir dennoch straßenweise Fahrverbote in Hamburg und weitergehender in Stuttgart. Knallharte Kompromisse einzugehen gehört eben zur Reinvention der Branche dazu. Beispielsweise gilt es Fragen wie die nach einer Hardware-Umrüstung auf Kosten schwächerer Leistung wieder und wieder zu beantworten, bis die Transformation a la “Transformer” vollzogen ist – natürlich nicht nur in ein paar Sekunden wie im Film: “Transformer” in Slow Motion ist angesagt.

 

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Auto-News – Porsche und die Generation Y

 

Fast 50 % der Porsche-Belegschaft entstammt der Generation Y (auch “Millennials”), sprich aus technikaffinen Menschen, die generell das “Why” hinterfragen, zwischen den frühen 80ern und 2000ern geboren wurden, nicht unbedingt einen geradlinigen Lebenslauf haben, aber gebildete Improvisationskünstler sind. Porsche hat entschieden, als ihr aktueller und zukünftiger Arbeitgeber genau diese Generation sehr ernst zu nehmen. Mit “New Work bei Porsche“ hat das Unternehmen wohl die Zeichen der Zeit erkannt.

 

Auto-News und kluge Köpfe

 

Da ist eine engere Zusammenarbeit in Form von praxisnahen Projekten mit ausgesuchten Partner-Universitäten ein naheliegender Ansatz, sowie natürlich Porsches Präsenz vor Ort. Die Top-Talente sollen ein maßgeblicher Teil der rasanten Entwicklung im Zeitalter der Digitalisierung sein und dabei genügend Raum zum persönlichen Wachstum haben. Mit der Handelshochschule Leipzig arbeitet Porsche seit 5 Jahren zusammen. Daraus ist zum Beispiel der “Porsche Shield” entstanden, ein Versicherungspaket, das weniger gängige Leistungen anbietet (z.B. zusätzlichen Kasko-Schutz für die Rennstrecke).

 

Wer steckt hinter den Auto-News der Zukunft?

 

Außerdem liegt der Fokus auf Praxisprojekten, die unternehmerisches Denken von kreativen Köpfen für den digitalen Wandel fördern sollen: genau diese Köpfe sind die Hoffnungsträger für den antizipierten “Impact” der gespannten Branche. Zu den Auto-News gehört auch das Stipendienprogramm für Studierende der Fachgruppe Informatik, das Porsche gemeinsam mit der RWTH Aachen zum WS 2018/19 an den Start bringt.

 

“Die Digitalisierung, zunehmende Konnektivität und E-Mobilität verändern Porsche erheblich. Neue digitale Geschäftsmodelle erfordern auch neue Mitarbeiter mit einer etwas anderen Denk- und Herangehensweise.”

 

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Auto-News: Was ist sonst so los bei Porsche?

 

Porsche konnte im ersten Halbjahr 2018 seinen Umsatz steigern und feiert mit einer Jubiläumsaktion das 70-jährige Jubiläum des Sportwagens. Die Zeichen der Zeit stehen auf Elektrifizierung, Konnektivität, Digitalisierung. Die Macher des 718, 911, Panamera, Macan und Cayenne stellen sich auf neue Abgasnormen, eine politisch und wirtschaftlich unsichere Lage sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder ein. Zu ihnen gesellt sich 2019 der erste vollelektrische Porsche Taycan. Vielversprechende Auto-News also.

 

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Auto-News – Was tut sich sonst noch im Automobilbereich?

 

Ein virtuelles Erlebnis – Auto-News vom Händler

 

Dass die Digitalisierung vor der Autobranche nicht bremst, wissen wir. Dass sich die Herausforderungen für Autohändler weniger glänzend gestalten, überrascht nicht.

Schließlich muss der stationäre Handel auch jenseits der Straße einen Bedeutungsverlust einstecken. Kratzer im Lack sind also vorprogrammiert.

 

Doch kann man auf einen Kratzer ganz unterschiedlich reagieren: laut aufhupen, schweigend die Handbremse ziehen, auf Autopilot schalten… Die Reaktion der deutschen Autohändler auf den tiefen Einschnitt Digitalisierung und die Industrie 4.0 fällt aufholbedürftig aus, wenn auch ideenreich.

 

Kreativität als Muse für zukunftsträchtige Auto-News

 

So setzt der nationale Autohandel auf Kreativität – der Ideentank ist voll und gewappnet für künftige Auto-News. Der oder die Glückliche am Steuer soll bereits den Autokauf oder das Fahrzeugleasing als ein Erlebnis wahrnehmen – virtuell. So kommt in einer Audi City eine Virtual-Reality-Brille auf die Nase, auf der man durch die ganze Produktpalette navigiert: nur schauen, nicht anfassen. 24h-Service-Stationen sollen die Schlüsselabgabe eines Fahrzeugs personenunabhängig machen – weit und breit keine Menschenseele in Sicht. In anderen Ländern gehören solche Stationen bereits zum Alltag, beispielsweise in Japan. Wer sich beim Abendessen noch nicht von seinem Traumauto trennen konnte, kann so die Auto-Abgabe auch erst um Mitternacht erledigen.

 

Auto-News aus dem Autohaus – erkennen Sie es wieder?

 

Store-Konzepte und Showrooms wurden so gedeichselt, dass der/die künftige LenkerIn auf eine Customer Journey entführt wird, während der Händler in eine dezent beratende Rolle verfallen soll. Händler fahren gerade eine holprige Straße entlang, Veränderungen en masse sind vorprogrammiert. BMW setzt beispielsweise auf digitale Tools und Touchpoints – nicht erst beim Losfahren dürfen Knöpfe gedrückt und Hebel geschaltet werden. Wir Autokunden werden so selbst zum Hybrid, halb fühlen wir uns so, als hätten wir die Schlüssel schon in der Tasche, nur drücken Sie uns – virtuell wie sie sind – beim Sitzen nicht.

 

Auto-News mit Tatendrang

 

Wo der Lack noch etwas bröckelt, ist bei der Umsetzung: über Infrastruktur-Schlaglöcher und Know-how-Lücken bereitet die Digitalisierungsfahrt Autohäusern hier und da – auf absehbare Zeit zumindest – noch Kopfschmerzen. Währenddessen wird Windowshopping auf eine Vorschau des Fahrerlebnisses umfunktioniert. Seien wir gespannt, womit uns deutsche Autohändler in Zukunft locken!

 

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Auto-News – Kommt der Steuervorteil?

 

Auto-News: Steuervorteil für private Elektro-Dienstwagen-Nutzung

 

Haben Sie einen Elektro-Firmenwagen, den Sie privat nutzen? Dann mussten Sie bisher 1 % des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Zukünftig ist es nur noch der halbierte Satz von 0,5 %, der mit dem persönlichen Steuersatz verrechnet wird. Diese Neuregelung für Elektro- und Hybridfahrzeuge, die vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021 angeschafft oder geleast werden, hat das Bundeskabinett beschlossen. Die Abstimmung des Bundesrats steht aktuell noch aus.

 

Fürsprecher dieser Auto-News meinen:

 

  • Der bereits im Koalitionsvertrag angekündigte Gesetzesentwurf soll den Umstieg auf umweltfreundlichere Autos ankurbeln, wird weitgehend jedoch als geringer Anreiz wahrgenommen.Die Politik verspricht sich regeren Absatz von preiswerteren und damit für ein breiteres Publikum interessanteren (natürlich auch im Hinblick auf den Gebrauchtwagenmarkt) E-Fahrzeugen.

 

Gegenmeinungen zu diesen Auto-News:

  • Umweltverbände sehen in diesem Steuervorteil eine höhere Umweltbelastung anstatt einer Maßnahme zugunsten des Klimaschutzes, und eine Förderung von Fahrern schwerer und weniger umweltfreundlicher Hybride.
  • Der Staatshaushalt wird nach einer Schätzung mit 1,96 Mrd Euro mehr belastet.
  • Andere Stimmen fordern, das Dienstwagenprivileg unter die Lupe zu nehmen. Danach würde nämlich der Pkw-Besitz bevorteilt und nicht umweltfreundlicheres Fahren. Gegner plädieren dafür, spritverbrauchsstärkere Autos steuerlich zu belasten und umweltfreundliche zu entlasten – also nach ökologischem Gesichtspunkt und nicht besitzbedingt.

 

 

Emissionsfreie Auto-News – Ist Teslas Surfboard ein Straßenfeger?

 

Wellenreiter in einem Tesla? Dieses Mal heißt es Wellenreiter auf einem Tesla.

 

Auto-News auf Brettern

 

Fast direkt ausverkauft und 1 500 Dollar – mehr als gängige Surfboards, die zwischen 700 – 800 Dollar kosten. Die am 28. Juli in Teslas Online-Shop angebotene “Very Limited Edition” war fast direkt ausverkauft, obwohl ein Surfboard fast doppelt so viel wie eine gängigere Surfmarke kostete.

 

Das erste Surfbrett in der Geschichte der Auto-News?

 

Was hat ein Tesla-Surfboard, was andere nicht haben?: die gleiche Lackierung wie Tesla-Autos und es passt in die Fahrzeugreihe der Automodelle S, X und 3. Nur 200 Boards gab es insgesamt zu ergattern, und jetzt kann man sein Glück für 5 000 Dollar aufwärts nur noch bei eBay versuchen. Zwei Experten waren mit am Start: Lost Surfboards and Matt “Mayhem” Biolos haben mit Ihren Skills zu Teslas Unternehmensziel beigetragen: der Beschleunigung des Übergangs zu nachhaltiger Energie. Das geht auch mit Halb-Auto-News.

 

Weitere Quellen:

 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-713.html

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/dieselgipfel-bilanz-101.html

https://www.engadget.com/2018/07/19/terrafugia-flying-car-goes-on-sale-in-2019/?guccounter=1

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/e-auto-als-dienstwagen-lohnt-es-sich-15718042.html

https://www.electrive.net/2018/08/01/regierung-segnet-05-regel-fuer-elektro-dienstwagen-ab/

https://www.automotiveit.eu/innovationen-im-schaufenster/news/id-0062664

https://futurism.com/tesla-surfboard/

https://www.car-it.com/durch-die-digitalisierung-koennen-wir-ganz-neue-mobilitaetsformen-anbieten/id-0057857

https://www.car-it.com/moia-startet-regelbetrieb-in-hannover/id-0058111

https://www.car-it.com/moia-startet-regelbetrieb-in-hannover/id-0058111

https://www.porsche.com/germany/aboutporsche/pressreleases/germany/?pool=germany&id=505906

https://www.automotiveit.eu/aus-der-luft-gegriffen/news/id-0062763

https://www.shareribs.com/technology/automotive/news/article/tesla_haelt_investoren_mit_gewinnversprechen_bei_laune_id108647.html