Tipps fürs Weihnachtsfest

Tipps fürs Weihnachtsfest

Nur mal so als Tipp: Sei es das Last-Minute-Geschenkeshopping, volle Weihnachtsmärkte oder sogar noch vollere Weihnachtsmarktbesucher und stressige Familientreffen: Stress ist an Weihnachten für viele vorprogrammiert.

Und auch wenn zum unzähligsten Mal „Last Christmas“ durch das Radio säuselt, man nur noch seine Ruhe will und sich schwört: „Nie wieder Weihnachten in Deutschland.“, kommen wir dennoch irgendwie an Heiligabend zusammen und schaffen es, nach einiger Zeit endlich zu entspannen.

Aber der Weg dahin ist nicht immer gut gestreut und damit Sie auch sicher zuhause ankommen, haben wir hier für Sie ein paar Tipps, wie Sie gut und sicher durch die Vorweihnachtszeit kommen.

Tipps die alle Jahre wiederkommen:

Dieses Jahr wird alles anders: Die Vorbereitung des Festes gelingt mir sicher diesmal rechtzeitig und perfekt. Allerdings gehört es zu den Unausweichlichkeiten des Lebens, dass am Ende eben doch etwas dazwischen kommt. Also ab ins Auto und rein in den Wahnsinn namens Innenstadt, denn es muss noch die Gans gekauft, das letzte Geschenk besorgt oder Schwesterherz vom Bahnhof abgeholt werden. Radio an, Last Christmas läuft… schon wieder…auf jedem Sender. (ja, ich höre Radio, aber ich schwöre es Ihnen: Mein nächster Leasingwagen von VEHICULUM wird definitiv Bluetooth haben!) Der Stresspegel steigt. Da auch alle anderen diesen Gedanken haben, sind die Straßen zur Weihnachtszeit regelmäßig überfüllt.

Da hilft nur eines: Sich Zeit lassen.

Mein Tipp an Sie:

Fahren Sie rechtzeitig los. Wollen Sie den letzten Einkaufsbummel ohnehin möglichst früh beginnen, ist im Parkhaus sicher auch noch ein Platz frei. Parkmöglichkeiten, die etwas weiter außerhalb liegen, locken ebenfalls mit besseren Chancen als die Innenstadt.

Gut, das Stresslevel fällt wieder ab, das Geschenk ist besorgt und Schwesterherz steht glücklich und fleißig auf Instagram postend #nebenmir.

Nun das Desaster: Das Handy klingelt: Mutter ist dran. Neben Schluchzen und Getobe schnappe ich folgende Worte auf: „Katze, Baum, gebrochen, einen neuen Kaufen.“ Ohne zu diskutieren lege ich auf und kann den Seufzer zum Glück gerade noch unterdrücken, bis ich aufgelegt habe. Sofort kommt das liebe Schwesterlein um die Ecke: #dassageichmama. Geschenke im Kofferraum verstaut und Schwesterherz auf dem Dach festgebunden (#hääälp) mache ich mich auf den Weg zum Weihnachtsbaumhändler meines Vertrauens.

Dort angekommen habe ich mir den schönsten noch verfügbaren Baum ausgesucht und stehe nun wieder vor meinem Wagen – mit meiner Schwester noch immer auf dem Dach gesichert liegend und der Frage, ob ich es wirklich schaffe, den Baum im Auto zu transportieren. Seufzend mache ich mich auf, meine liebe Schwester vom Dach zu lösen. Hat ihr offensichtlich nicht gefallen, auf dem Dach festgebunden zu sein, aber die 400 Follower mehr und die Aufmerksamkeit ihrer Freunde halten Sie noch gerade so im Zaum.

Nächster Tipp: Sicherheit für Baum und Mensch

Den Baum gut verschnüren. Ein Weihnachtsbaum ist das i-Tüpfelchen der Dekoration. Am besten transporti···············eren Sie ihn in einem Anhänger. Ist keiner vorhanden, halten auch der Kofferraum oder das Autodach her. Bei der ersten Variante sollte die Rücksitzbank umgeklappt werden, der Stamm zeigt nach vorne und wird bis an die Rückenlehne des Fahrersitzes geschoben. Der Baum darf maximal 1,5 Meter aus dem Kofferraum herausragen und muss durch eine Leuchte oder ein Fähnchen gekennzeichnet werden. Spanngurte nicht vergessen! Auch auf dem Dach sollte der Stamm nach vorn zeigen und der ganze Baum mit Spanngurten gesichert werden. So, das wäre nun erledigt. Wenigstens war das Dach dank Schwesterlein schon vorgewärmt und der Baum fühlte sich sichtlich wohl, soweit zumindest in meiner Vorstellung.

In der Zwischenzeit kam Schwesterlein auf die Idee den Innenraum meines Wagens mit Lametta und Girlanden zu schmücken…

Dies führt mich zu einem weiteren Tipp:

Schmücken Sie Ihr Auto nicht. Gegen einen Wunderbaum mit Bratapfelduft hat niemand etwas. Darüber hinaus sollte aber kein Weihnachtsschmuck den Weg in ihr Auto finden, da er andere Fahrer und nicht zuletzt Sie selbst irritieren kann.

Und ob Sie es mir glauben oder nicht, kaum vor dem Lenkrad sitzend hat es meine Schwester doch tatsächlich geschafft, Glühwein und Schnaps aufzutreiben… Sie wollte auf den Frieden anstoßen, außerdem war ihr offensichtlich noch kalt von der kleinen Spritztour auf dem Dach meines Wagens.

 

Liebe Leserinnen und Leser dies führt mich zu einem weiteren Tipp:

Kein Alkohol am Steuer. Auch oder gerade weil es jetzt überall „nur einen kleinen Glühwein“ gibt: Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie noch vorhaben, Auto zu fahren. Die Strafen und im schlimmsten Fall der Unfall sind den angenehmen Schwipps nicht wert.

Die folgenden Stunden des Abendessens und der Vorbereitung dessen würde ich Ihnen gerne ersparen. So viel sei gesagt: Der Katze geht es gut, Schwesterchen hat einen kleinen Schnupfen, der Baum passt besser als der Alte und alle waren am Ende des Tages tatsächlich glücklich. Die Familie übersteht eben doch den ein oder anderen Sturm.

Hiermit wünsche ich und auch das restliche Team von VEHICULUM Ihnen eine Frohe Weihnacht, Ruhe und Geduld für die Familie und anschließend einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

PS: Der letzte Tipp… Vorsicht, Silvesterknaller!

Standen die Weihnachtstage eher im Zeichen von gutem Essen und Lametta, tritt zum Jahreswechsel ein kleiner Ausnahmezustand ein. Sie wissen sicher selbst, was Sie in dieser Nacht alles vom Straßenverkehr ablenken kann: betrunkene Menschen, explodierende Feuerwerkskörper – oder beides gleichzeitig.

Lassen Sie das Auto stehen. Wenn es irgendwie anders geht, setzen Sie sich zum Jahreswechsel lieber nicht hinter das Lenkrad und sollten Sie doch mal los, sollte man bremsbereit und langsam unterwegs sein und auf das Verhalten anderer Fahrer und Fußgänger achten.

Auch das Auto möglichst sicher abzustellen, ist ein guter Rat. Leider gibt es in der Silvesternacht immer wieder Fälle von Vandalismus an Autos. Wer um seinen Wagen fürchtet, sollte es in einer Garage, einem Parkhaus oder zumindest in einer ruhigen Seitenstraße abstellen. Eine Abdeckplane und ein Platz unter Bäumen schützen vor herabfallenden Feuerwerkskörpern. (Einfache Schmauchspuren lassen sich übrigens meist mit etwas Lackpolitur entfernen).

Wann die Versicherung zahlt. Ist es doch zu Schäden an Ihrem Auto gekommen, muss die genaue Ursache festgestellt werden. Für Brand- und Explosionsschäden durch Feuerwerk kommt die Teilkaskoversicherung auf. Handelt es sich um Vandalismus, also Dellen oder einen explodierten Auspuff, ist die Vollkaskoversicherung gefragt.

Guten Rutsch!

Winterreifen und Autofahren im Winter - Der VEHICULUM-Ratgeber

Winterreifen und Autofahren im Winter – Der VEHICULUM-Ratgeber

Winterreifen und Autofahren im Winter – Der VEHICULUM-Ratgeber

Allgemeine Infos zum sicheren Autofahren bei Schnee und Eis.

 

Jeder kennt es, morgens aufgewacht und noch halb verschlafen aus dem Fenster spähend, sehen Sie überall neuen, frischen, feinen Schnee (zum Glück sind die Winterreifen schon drauf). Das Herz macht einen Hüpfer – Weihnachten kommt näher. Sie machen sich für den Tag fertig, vielleicht mit leckerem Rührei (nicht vegan), einem Mandelmilch-Smoothie (vegan) oder lediglich einem Kaffee (auch vegan, sofern Sie die Milch weglassen).

 

Tasche oder Rucksack in die Hand, UGGs angezogen und ab durch die Tür. Nun stehen Sie da, vor Ihrem Auto… dem schneebedeckten, darunter zugefrorenen Auto. Da ist Sie hin die gute Laune und es hilft nur noch Geduld und Muskelschmalz.

Wie Sie sich etwas weniger stressen lassen und viel mehr die Winterzeit genießen können, erfahren sie hier in unserem VEHICULUM Winter-Blog.

 

Damit Sie und Ihr Auto für Schnee und Eis gewappnet sind, bedarf es gar nicht so vieler Dinge (,aber in jedem Fall Winterreifen). Wir haben für Sie eine Auflistung der häufigsten Probleme aufgestellt und die Lösungen aufgelistet, mit denen Sie bestens durch den Winter kommen.

1. Schlappe Batterie?

 

Extreme Temperaturen fordern auch von der besten Batterie im Winter ihren Tribut. Ein einfacher Tipp bringt schlappe Batterien wieder auf Vordermann: eine heiße Wärmflasche auflegen, Decke darüber und eine Viertelstunde warten. Die erwärmte Batterie hält jetzt wesentlich mehr Leistung für den Start des Autos bereit.

 

2. Scheibe von Innen gefroren?

 

Schnee an den Schuhen, Eis, nasse Kleidung: Im Winter gelangt vermehrt Feuchtigkeit in den Innenraum des Autos. Das lässt die Scheibe beschlagen, im schlimmsten Fall gefrieren. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie die Heizung voll aufdrehen und die Seitenfenster einen Spalt öffnen – warme Luft nimmt mehr Wasser auf als kalte. Ist eine Klimaanlage vorhanden, nutzen Sie diese, sie zieht feuchte Luft aus dem Innenraum. Zusätzlich helfen Zeitungen unter dem Fußmatten und im Innenraum verstaute Trockenmittel wie Kieselgel. Aber lassen Sie den Motor nicht zu lange sinnlos laufen, schließlich verbraucht es Kraftstoff und ist nicht gerade gut für die Umwelt.

 

3. Eingefrorene Scheibe, angefrorene Wischer?

 

Der Klassiker – Mit dem Eiskratzen der Scheibe startet niemand gern in den Tag. Spezielle Matten für die Front sorgen zumindest dort für eine klare Sicht. An den Seiten und am Heck helfen Enteiser auf Alkoholbasis. Vermeiden Sie den Einsatz von Eiskratzern – sie schieben Schmutz und Staub über die Scheibe und können zu Beschädigungen des Glases führen. Heißes Wasser sollte ebenfalls nicht zum Enteisen verwendet werden. Der plötzliche Temperaturwechsel kann zu Rissen führen.

 

Sollte der Scheibenwischer festgefroren sein, auf keinen Fall betätigen oder abreißen. Dadurch beschädigen Sie nur die Gummilamellen. Stattdessen hilft Frostschutzmittelkonzentrat beim Lösen. Wer das vermeiden will, hebt die Wischer über Nacht von der Scheibe ab.

 

4. Eingefrorenes Wischwasser

 

Ein lästiges Problem im Winter: Die Scheibenwischanlage ist eingefroren. Durch das Salz der Streufahrzeuge bildet sich schnell eine undurchsichtige Schicht auf der Scheibe, die die Sicht stark einschränkt. Das Nachfüllen von Frostschutz hilft wenig, zuerst muss der Spritzwassertank wieder auftauen. Dies erreicht man am einfachsten, indem man fährt. Nach etwa 15 Minuten sollte der Motor das Wasser aufgetaut haben. Sind die Straßen stark gestreut, entfällt diese Option. Es bleibt nichts anderes übrig, als das Auto in einer geheizten Garage unterzustellen oder den Tank und die Düsen vorsichtig mit einem Fön zu erwärmen. Satz dazu: Am besten direkt Frostschutzmittel zum Scheibenwischwasser hinzugeben, sobald die Temperaturen einstellig werden.

 

5. Versperren Ihnen Streufahrzeuge den Weg?

 

Streufahrzeuge im Einsatz sollten nicht überholt werden. Wenn Autofahrer an einem Schneepflug vorbeiziehen, kommen sie anschließend auf der ungeräumten Straße auch nicht schneller voran, gibt der ADAC zu bedenken. Hinter einem Streuwagen gilt es, reichlich Abstand zu halten. Sonst prasselt Salz aufs Auto, das die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen kann (,außerdem schadet es dem Lack), so der Münchner Automobilclub.

 

6. Abstand zu Lkw halten, mit und ohne Winterreifen!

 

Im Winter halten Autofahrer am besten besonders viel Abstand zu Lastwagen. Der ADAC warnt vor Eisplatten, die sich von Lkw-Dächern lösen und auf die Straße fallen können. Zwar müssten Trucker ihren Laster vor Fahrtantritt enteisen. Allerdings ist immer damit zu rechnen, dass nicht jeder Fahrer dieser Pflicht gewissenhaft nachkommt oder sich neues Eis während der Fahrt ansetzt.

Wenn ein Auto durch herabfallende Eisstücke beschädigt wird, kann die Schadensregulierung über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Lkw-Halters schwierig sein, betont der ADAC. Dafür muss der Geschädigte die Unfallursache zum Beispiel durch Zeugenaussagen nachweisen können und das Kennzeichen das Lastwagens kennen. Ansonsten komme nur eine Regulierung über die eigene Kfz-Vollkaskoversicherung in Betracht.

7. Winterreifen bei Leasingfahrzeugen.

 

Das wahrscheinlich wichtigste Thema! Generell gilt die Regel: “von O(ktober) bis O(stern)”. Kommt es zu einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung, weil bei winterlicher Witterung die falsche Bereifung genutzt wird, wird der Fahrer zur Rechenschaft gezogen – nicht der Halter.

 

Also immer schön die neuen Schlappen aufziehen! Bei Leasingfahrzeugen sind Winterreifen leider nicht inklusive, diese sind bestellbares Zubehör das eins-zu-eins und ohne Subvention auf die Leasingrate aufgeschlagen wird. Das hat leider auch zur Folge, dass wenn Sie das Leasingfahrzeug zurückgeben, auch die Reifen zurückgeben müssen – ohne geldwerten Vorteil oder Rückerstattung. Unsere Empfehlung: Besorgen Sie sich die passenden Winterreifen privat, so bleiben die Reifen nach Rückgabe des Leasingfahrzeuges auch weiterhin in Ihrem Besitz und können weiterverkauft oder weiter genutzt werden.

 

Kleiner Tipp: Kaufen Sie Winterreifen möglichst frühzeitig, so sichern Sie sich die besten Angebote.

8. Nutzen Sie Ihre Garage (zum Beispiel zur Aufbewahrung Ihrer Winterreifen)!

Die Punkte 1. bis 4. werden irrelevant, wenn Sie eine Garage haben und diese auch nutzen. Bequem vor der Tür parken können Sie gerne im Sommer, nehmen Sie sich im Winter die Zeit und parken Sie gemütlich in ihrer Garage (sofern vorhanden). Sollte ihre Garage nicht mehr begehbar sein, weil zu viel Schnee gefallen ist – schnappen Sie sich den Schneeschieber und legen Sie Hand an. Wie Sie am effektivsten schneeschieben, erfahren Sie vielleicht in unserem nächsten Blog.

 

PS: Wir haben uns in der Redaktion noch nicht darauf einigen können, ob Glühwein vegan ist oder nicht –  sollten Sie es wissen, schreiben Sie uns doch einfach eine Mail oder nehmen Sie Kontakt mit uns über unsere Facebook-Seite auf. Wir sind auf Ihre Antworten gespannt.

Stets gute Fahrt, ein sicheres Ankommen und eine entspannte Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr VEHICULUM-Team.

Lesen Sie dazu auch:Sicherheit und Schwedenstahl

Vorurteile des Autofahrens, die Top 10.

Vorurteile des Autofahrens, die Top 10.

Was soll man sagen? Wir sind nun mal raus aus der WM. Blöd gelaufen (ernsthaft Müller, Kroos und Özil, BLÖD GELAUFEN!). Aber verzagt nicht, denn es gibt Hoffnung. Hoffnung auf ein nächstes Mal und die Schadenfreude, dass Italien und Holland gar nicht erst nach Russland fahren durften. Da sich alle Welt einen Lacher auf unsere Kosten erlauben konnte, lachen wir zurück und führen an, was wir am besten können: Die besten Autos bauen und natürlich gehen damit die besten Fahrer einher. Das Autofahren wurde uns schließlich allen Vorurteilen zum Trotz in die Wiege gelegt!

In unserem heutigen Beitrag nehmen wir mal die hartnäckigsten Fahrklischees aufs Korn, egal ob BMW, Mercedes oder Audi-Fahrer, heute kriegen wir Sie alle dran.

 

Das Schöne an Vorurteilen ist, dass man sie nicht begründen muss. Wenn der Arbeitskollege von seinen Erfahrungen mit chaotischen Autofahrern in Spanien berichtet oder der Tante auf dem Weg durch Paris die Reifen durchstochen oder in Polen angeblich ganze Autos gestohlen werden, nimmt man es einfach hin, nickt beiläufig und teilt dem Anderen eine ähnliche Erfahrung mit.

 

Die Top-Vorurteile des Autofahrens

Doch am schönsten ist ein Vorurteil dann, wenn man sich an diesem reiben kann. Dazu muss man entweder selbst direkt betroffen sein oder man hört einen bestimmten Stereotyp zum ersten Mal. Wir haben für Sie mal eine Liste mit den 10 gängigsten Vorurteilen aufgestellt. Erkennen Sie sich wieder oder streiten Sie alles ab, seien Sie gespannt:

 

Autofahren mit Klischee im Kofferraum

 

  1. Porsche-Fahrer haben die meisten Punkte in Flensburg.

Auch wenn der Porsche ein sportliches Naturell mit sich bringt, kommt es durchaus vor, dass man den Porschefahrer auch cruisend durch die Innenstadt auffindet. Da ist Porsche fahren eben mehr als nur Autofahren. Allerdings ist dies tatsächlich ein Vorurteil, welches sich statistisch belegen lässt: Porschefahrer haben die meisten Punkte in Flensburg. Verglichen mit anderen Automarken weisen Porschefahrer laut einer Studie bis zu 49 % häufiger Einträge im sog. Fahreignungsregister auf. Gleichzeitig bauen Sie jedoch am seltensten Unfälle beim Autofahren.

 

  1. BMW-Fahrer sind die schlimmsten

Was ist das für eine Aussage? Die schlimmsten in was? Im Autofahren? Als leidenschaftlicher BMW-Fahrer und selbsternannter BAD BOY sitze ich fassungslos vor dieser Behauptung. Fahrer von Luxuskarossen allgemein gelten als dreist und rücksichtslos. Nun haben amerikanische Wissenschaftler diesen Mythos bestätigt: Es kam raus, dass Fahrer von Oberklassewagen verhältnismäßig oft andere Verkehrsteilnehmer schneiden, Zebrastreifen ignorieren oder Stoppschilder überfahren. Dazu kommt dieser komische Hebel links neben dem Lenkrad. Man sagt er heißt “Blinker“. Ich habe bis heute noch nicht den Sinn dieses Apparates verstanden. Sieht doch jeder, wie ich fahre… Autofahren halt…

 

  1. Brennende Autos explodieren irgendwann

Hollywood hat es uns etwas übers Autofahren beigebracht. Autos explodieren (Punkt). Tatsächlich sieht es in der Realität etwas anders aus. Gerät ein Auto unter normalen Umständen in Brand, tritt dabei Benzin aus dem Tank aus, dabei können sich die Bezindämpfe entzünden. Zu einer Explosion kommt es dabei jedoch für gewöhnlich nicht.

 

  1. Holländer fahren immer auf der Mittelspur und unter 120

Was soll man dazu sagen. Alles, wo das Wort “immer“ vorkommt, kann schon nicht stimmen. So auch nicht beim Autofahren. Aber hier die Fakten: In den Niederlanden herrscht auf den Autobahnen je nach Begebenheit ein Tempolimit von 100, 120 oder 130 km/h. Es ist also durchaus möglich, dass unsere geliebten Nachbarn sich auch auf den deutschen Autobahnen an dieses Tempolimit halten. Aber Sie fahren nicht häufiger auf der Mittelspur, als andere Autofahrer. Jeder, der schon mal in den Niederlanden unterwegs war, weiß, die Holländer fahren entspannt, also Tempomat einschalten und sich treiben lassen ist angesagt.

 

Autofahren mit Klischeeaufkleber

 

  1. Der Mini ist ein Frauenauto

Fakt: Stimmt! Mini ist die einzige Marke weltweit, die zu mehr als 50 % von Frauen gefahren wird. Aber es gibt auch Männer, die das Design und Fahrgefühl sehr schätzen.

 

  1. Eine Strumpfhose ersetzt notfalls einen Keilriemen

Manche kennen es noch von Ihren Eltern, andere haben es selbst erfahren: Die Nylonstrumpfhose, die notwendigerweise zu einem Keilriemen umfunktioniert werden muss. Heute wäre es kaum noch möglich, da moderne Fahrzeuge mit sogenannten Rippenriemen ausgestattet sind. Da kann die Damenstrumpfhose auch nicht mehr viel ausrichten. Strumpfhosenloses Autofahren ist angesagt.

  1. Barfuß oder in Flip-Flops Auto fahren ist verboten

In der Sommerzeit akut: Grillkohle vergessen? Schnell vom Garten ins Auto und ab in den Markt. Schuhe sind da nebensächlich, denn ich… muss… Kohle… kaufen… jetzt! Tatsächlich schreibt die Gesetzgebung nicht vor, welches Schuhwerk der oder die FahrerIn zu tragen hat. Von daher ganz klar ein Mythos! Trotzdem gilt für Autofahrer die Sorgfaltspflicht. Bei einem Unfall in Flip-Flops kann es daher ein Bußgeld geben.

 

  1. BMW-Fahrer gehen am häufigsten fremd (Bitte sagt das nicht meiner Freundin*)

Wenn man der Umfrage eines britischen Online-Seitensprungportals glauben kann (in was für einer Welt leben wir…), gehen BMW-Fahrer häufiger fremd, wohingegen die treuesten Seelen Seat, Fiat und Alfa Romeo fahren.

*PS: Ich meine die Freundin aus Hannover, die andere aus Berlin ist cool drauf.

 

  1. Frauen können nicht einparken

Eines der hartnäckigsten Klischees der Autowelt. Tatsächlich haben Forscher rausgefunden, dass es vor allem mit Stress zu tun hat. Männer und Frauen sind gleich gut oder gleich schlecht im Einparken.

 

Und das Top Nummer eins – Vorurteil ist leider immer noch:

  1. Frauen fahren schlechter Auto als Männer.

Das ist mehrfach bewiesenermaßen falsch. Belegt ist lediglich, dass Frauen anders fahren und beim Autofahren auf andere Dinge Wert legen. Zum Beispiel achten Frauen viel mehr auf Kinder und Fußgänger und fahren allgemein etwas umsichtiger. Männer sind für deutlich mehr Unfälle und vor allem gravierende Unfälle verantwortlich.

Ich hoffe, Ihnen hat diese kleine Übersicht der Klischees rund ums Autofahren gefallen. Manche halten sich wacker, über manche kann Mann lachen, über andere Frau nicht. Hinzu kommt, dass ich der einzige Mann unserer Marketingabteilung bin, sollten Sie daher in den nächsten Wochen nichts mehr von mir lesen, hat Maria aus Hannover mich gefunden oder meine werten Kolleginnen haben mich an der Siegessäule aufgehängt. Wenigstens kann ich versuchen, mit Angelikas Strumpfhose meinen Flucht-Mini zu reparieren, denn in Flip-Flops komme ich nicht weit. Ich verbleibe mit rasanten Grüßen und wünsche allzeit gutes Autofahren – Valentin Lennartz, BMW-Fahrer.

 

Quellen:

https://www.mein-leben.at/meine-mobilitaet/zehn-ueberraschende-fakten-uebers-autofahren.html

https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_81479690/verkehrsmythen-zehn-wichtige-fakten-fuer-sicheres-autofahren.html

https://www.autozeitung.de/kuriose-fakten-rund-um-autos-122067.html

Gastbeitrag: Günstig, bullig und viel PS!

Gastbeitrag: Günstig, bullig und viel PS!