BMW i3 - "Die Zukunft ist jetzt"

BMW i3 – „Die Zukunft ist jetzt“

BMW i3 – “Die Zukunft ist jetzt”?

 

Elektromobilität und der BMW i3 – ein heiß diskutiertes Thema, dass trotz großer Kritik eine, vielleicht sogar DIE innovationstreibende Kraft in der Automobilindustrie darstellt. Die BMW Group konnte das Potential früh erkennen und positioniert sich heute mit zahlreichen Förderprogrammen und mit ihren BMWi und iPerformance Modellen als zentraler Akteur der deutschen und auch weltweiten Elektro- und Hybrid-Automobilindustrie.

 

Die Verkaufszahlen von elektrifizierten BMW Modellen sprechen für sich – mehr als 100.000 verkaufte Einheiten im Jahr 2017. Für dieses Jahr plant die BMW Group einen weltweiten Absatz von 140.000 Fahrzeugen – ein Wachstum, welches seines Gleichen sucht. Dies ist natürlich auch der steigenden Nachfrage geschuldet, da es BMW über die Jahre gelang, die Reichweiten der rein elektrischen Fahrzeugen immer näher an die der normalen Verbrennungsmotoren zu bringen. Doch trotzdem müssen BMW und die anderen Hersteller regelmäßig starken Gegenwind ertragen. Vor allem die Hybridkonzepte werden von den Endverbrauchern regelmäßig in Frage gestellt, da diese neben vielen Vorteilen leider einige Nachteile mit sich bringen. Vor- und Nachteile werden wir unten im Fazit abwägen. Unstrittig ist, dass Elektromotoren in Zukunft immer mehr die herkömmlichen Motoren ersetzen werden – nicht nur alleine wegen des CO2 Ausstoßes sondern auch aufgrund der Rohstoffknappheit. Doch der Weg zum massentauglichen Fahrzeug fordert noch viel Arbeit, technische Innovationen und Überzeugungskraft.

 

BMWs Integration in China

 

15 Jahre nun läuft die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Münchnern und dem chinesischen Unternehmen Brilliance. Aus diesem Grund wurde dieses Jahr das Joint-Venture mit Brilliance Automotive bis 2040 verlängert. Die Produktionsstätten in China gewinnen immer mehr an Relevanz – so möchte BMW drei Milliarden Euro in das Werk Shenyang investieren, das Werk Tiexi soll die Kapazität verdoppeln und das benachbarte Werk Dagong soll ausgebaut werden. Somit soll die Produktionskapazität auf 650.000 Einheiten im Jahr 2020 steigen – im vergangenen Jahr lag die Produktionsmenge bei 400.000. Ein Großteil davon bedient den chinesen Markt, welcher für BMW den größten Einzelmarkt darstellt. Die Verkaufszahlen übersteigen die von Deutschland und den USA zusammen – wow. Ein weiterer treibender Faktor für den steigenden Absatz auch im Plug-In-Hybrid Geschäft ist die ab 2019 eintretende “New Energy Vehicles” Quote in China, welche die Autohersteller verpflichtet, dass 10 % der verkauften Autos Hybrid- oder Elektrofahrzeuge sein müssen. Diese Quote steigt jährlich an – im Jahr 2020 liegt sie bei 12 Prozent. Harald Krüger beschreibt die zukünftige Entwicklung so: “Wir setzten unsere Wachstumsstrategie für China konsequent um. Mit kontinuierlichen Investitionen sowie der Entwicklung und Produktion elektrischer Fahrzeuge unterstreichen wir Chinas Bedeutung als dynamischen Wachstumsmarkt für uns […]”. Aktuell werden dort Modelle wie der iX3, 1er-Reiher Limousine, 3er-Reihe Limousine F35 mit kurzem und langem Radstand, X1 Lang und xDrive25Le, X3 und 5er-Reihe Lang hergestellt. Die genannten Fahrzeuge sind hauptsächlich auf dem chinesischen Markt verfügbar.

 

BMW – nicht nur engagiert im Autobau

 

BMWs Mission: Führender Systemanbieter für Elektromobilität werden. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert der Konzern nicht nur in die Entwicklung seiner Fahrzeuge, sondern vor allem in die dazugehörige Infrastruktur. Hier ein paar Zahlen, Fakten und Projekte:

 

  1. BMW i Hochvoltspeicher (Wird verwendet in Bootsantrieben z.B. Torqeedo, Nutzfahrzeugen z.B. Streetscooter, Stationärspeicheranwendungen
  2. ChargeNow, Service für öffentliches Laden, inzwischen mehr als 130.000 Ladepunkte in 32 Ländern
  3. UN Awards “MomentumForChange”, für das hohe Engagement in der Ladeinfrastruktur
  4. Über 25.000.000 Euro investiert, aus denen über 9.500 operative Ladepunkte entstanden
  5. BMW Wireless Charging, kabellose Ladetechnik, bei der das Auto über dem Ladegerät steht und lädt
  6. BMW Energy Services, kümmern sich um eine nicht nur lokal emissionsfreie Umwelt

 

BMWi Modelle

 

Eine Namenssicherung lässt nur erahnen, welches Potential in den elektrifizierten Modellen der Zukunft steckt – i1 bis i9 und xi1 bis xi9 ließ sich der bayerische Konzern als Markennamen schützen. Momentan bietet BMW in Deutschland die elektrischen Modelle i3 und i8 Coupé/Roadster an und die Hybrid-Fahrzeuge 530e, 225xe Active Tourer und der 740e iPerformance mit kurzem und langem Radstand. Damit bedienen die Münchner schon viele Autoklassen. Doch schon für nächstes Jahr ist der MINI E geplant, welcher in der deutschen Kleinwagenklasse der Erste seiner Art wäre, für 2020 der iX3 und für 2021 der BMW iNEXT.

 

BMW i8

 

“Sportwagen und Elektromotor? Das geht nicht!” – so denken auch noch heute viele. Doch mit dem i8 konnte BMW ein Statement in der Sportwagenklasse setzen und das Gegenteil beweisen. Mit seinen 374 Pferdestärken beschleunigt der auch als Roadster verfügbare i8 in nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Undenkbare – das Fahrzeug erfreut damit nicht nur die Herzen der Geschwindigkeitsfreaks, sondern schont dabei auch zumindest das Portemonnaie an der Tankstelle – mit einem kombinierten Durchschnittsverbrauch von nur 1,8 Litern schauen sogar die Kleinwagen dumm aus der Wäsche. Doch freut euch nicht zu früh – das Gesparte an der Tankstelle bringt einem leider wenig bei einem Bruttolistenpreis ab 138.000 €.

 

BMW i3

 

Der vollelektrische BMW i3 richtet sich im Gegensatz zu seinem großen i Bruder an die Masse. Das Design wurde am Anfang oft als gewöhnungsbedürftig beschrieben – doch wir verwenden lieber das Wort “futuristisch”. Natürlich hat er nicht die elegante Form einer Limousine oder die sportliche Ader der BMW M-Modelle, doch das soll er auch nicht. Der i3 soll herausstechen – und wenn man einmal mit ihm eine Spritztour macht, kommt auch die sportliche Identität zum Vorschein. Durch den 184 PS starken Elektromotor des i3s in Verbindung mit dem tief liegenden Fahrzeugschwerpunkt wirkt das Fahrzeug agil und flott. Und eine weitere Stärke ist seine neue Reichweite – bis zu 300 km schafft der elektrische BMW – allerdings nur ausreichend für mittlere Strecken und den normalen Stadtverkehr.

 

Fazit

 

Die Vorteile eines rein elektrischen Fahrzeugs sind schnell zu erkennen – lokal emissionsfrei fahren, geringe Betriebskosten, geringer Verschleiß und vergünstigte KFZ-Steuer. Doch dies alles bringt nichts, wenn man mit dem Fahrzeug nicht reibungslos längere Strecken zurücklegen kann. Zudem ist die Ladeinfrastruktur außerhalb von Großstädten unterentwickelt und die Ladezeiten müssen bei längeren Strecken mit einkalkuliert werden. Um zum Schrecken Aller – die Preise von Elektrofahrzeugen sind im Vergleich zur Verbrennermotoren wesentlich höher. Im Großen und Ganzen kann man sagen – massentauglich sind die Elektrofahrzeuge momentan noch lange nicht.

Um eine Übergangslösung zu finden, bieten die Autohersteller Hybridfahrzeuge an. Diese haben neben einem Verbrennermotor zusätzlich einen Elektromotor. Punkten tut dieser Antrieb vor allem in Großstädten und bei Kurzstrecken, da dort der Elektromotor den Antrieb übernehmen kann und somit kein Kraftstoff verbraucht wird. Doch um diesen Vorteil genießen zu können, zahlt man auch hier wesentlich mehr bei der Anschaffung – im Durchschnitt liegt der Preis 8.000 € über dem herkömmlicher Verbrennermodelle.

Doch die Autoindustrie, insbesondere BMW, investiert viel Zeit und Geld, um Elektromobilität umweltschonender und massentauglicher zu gestalten.

Wir denken, dass das Ziel noch lange nicht erreicht ist, wir uns aber auf dem besten Weg befinden, die Elektroflitzer für Jedermann zugänglich zu machen und nachhaltig im Automarkt zu etablieren. Wir bei VEHICULUM spüren eine Neuorientierung – Hybride und E-Autos wie der BMW i3 und der 530e iPerformance erfreuen sich großer Beliebtheit, erst recht, wenn Sie so günstig wie bei uns angeboten werden. Denn eines ist klar, der Preis wird großen Einfluss auf die Attraktivität der E-Mobilität haben.

Daimler - Dear Dr. Zetsche

Daimler – Dear Dr. Zetsche

Dear Dr. Zetsche –

Meilensteine einer Ikone der Automobilindustrie. (oder Ikone, Koryphäe und Titan)

 

Wie der Internetseite daimler.com zu entnehmen ist, trat Herr Dr. Dieter Zetsche bereits 1976 im Alter von nur 23 Jahren in das Unternehmen der damaligen Daimler-Benz AG ein. Was für viele heute Traum und Lebensinhalt ist, wurde für ihn wahr – ein Platz in der Forschungsabteilung der damaligen Daimler-Benz AG. Wer hätte gedacht, dass dieser Mann 30 Jahre später an der Spitze der Daimler AG stehen würde? Wahrscheinlich nicht mal er selbst.

 

Kurz zu seiner Person: “Dr. Zetsche wurde am 05. Mai 1953 in Istanbul, Türkei, geboren. Nach der Schulzeit in Frankfurt und dem Abitur studierte er von 1971 bis 1976 Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur. 1976 trat er in den Forschungsbereich der damaligen Daimler-Benz AG ein. Dr. Zetsche promovierte 1982 an der Universität Paderborn zum Dr.-Ing.” ( Zitat: https://www.daimler.com/konzern/corporate-governance/vorstand/zetsche/)

 

Vielleicht sollte man auch vorab einmal klarstellen, wer Daimler überhaupt ist. Wir neigen oft dazu, wichtige Dinge zu vergessen – Daimler ist nicht nur der Konzern der für Mercedes-Benz und diverse anderen Automarken verantwortlich ist, sondern für das Auto selbst. Bitte vergessen Sie nicht: Daimler hat das Auto, so wie wir es kennen, maßgeblich geprägt. Deutschland ist ohne Mercedes und die Autoindustrie nicht mehr das Deutschland, das wir kennen und in dem wir groß geworden sind. Wir sind weltweit bekannt als das “Traumland” eines jeden Autofahrers und Autoliebhabers.

 

Natürlich kann man argumentieren, dass man in Dubai oder Abu Dhabi bessere, schönere, schnellere und vor allem teurere Autos findet, aber dies ist nur möglich, weil ambitionierte und passionierte Menschen mit mehr Benzin als Blut im Herzen engagiert genug waren, das Auto als solches durch Innovation und Tatendrang voranzutreiben und Dr. Dieter Zetsche trug einen maßgeblichen Teil dazu bei.

 

Getrieben von der ewigen Gleichung Bauch + Erfahrung / Beratung = schnelle Entscheidung (sehr passendes Zitat entnommen aus der SZ: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wirtschaft/einsame-spitze-79863)

hat er schon in jungen Jahren, noch als Student, ein Programm geschrieben, dass das Handling von Autos in Kurven verbesserte – damals wurden Autos und Elektronik oft noch als gegensätzliche Dinge verstanden. Dies ist heute nicht mehr der Fall – Autofahren wurde dank Pionieren wie Dr. Zetsche immer zugänglicher und einfacher zu fahren und damit vor allem eines: Sicherer!

 

Nach dem Eintritt in den Forschungsbereich der Daimler-Benz AG 1976 wurde Dr. Zetsche nach seiner Promovierung an der Universität Paderborn bereits 1986 Entwicklungsverantwortlicher für den Unternehmensbereich Geländewagen. Im Juli des gleichen Jahres das 50.000ste Exemplar der G-Klasse vom Band. Anschließend ging es für Dr. Zetsche nach Südamerika, wo er in den nächsten 3 Jahren erst Leiter des Entwicklungsbereiches bei Mercedes-Benz do Brasil, Mitglied der Geschäftsleitung und schließlich Präsident von Mercedes-Benz Argentina wurde, während 1989 in Berlin die Mauer fiel.

 

Die nächsten 3 Jahre profiliert sich Dr. Zetsche noch in Übersee als Präsident der Freightliner Corp. bis er 1992 Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz AG für das Ressort Entwicklung im Geschäftsbereich Personenwagen in Deutschland wird.

 

1993 war ein denkwürdiges Jahr, als das erste gemeinsam entwickelte Auto von Mercedes-Benz und Aufrecht und Melcher in Frankfurt am Main vorgestellt wird  – quasi der Startschuss für die AMG-Modelle, so wie wir sie heute kennen: Der Mercedes-Benz C 36 AMG hat auf der Internationalen Automobil-Ausstellung vom 9. bis 19. September 1993 Premiere. Das Debüt vor 25 Jahren ist der erste Höhepunkt in einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Denn diese Hochleistungslimousine der Baureihe 202 entsteht als erstes gemeinsames Projekt von Mercedes-Benz mit dem 1967 gegründeten Ingenieurbüro AMG. Das Modellprogramm von Mercedes-AMG, seit 2005 eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG, ist heute umfassender als je zuvor.

 

Der Mercedes-Benz C 36 AMG (Die Buchstaben AMG im Unternehmensnamen stehen für Aufrecht, Melcher sowie für Aufrechts Wohnort Großaspach) begeistert 1993 Fachwelt und Fans gleichermaßen. Das ist auch einer Vorgeschichte der Leidenschaft für Leistung im Zeichen des Mercedes-Sterns zu verdanken, die bis in die 1960er-Jahre zurückreicht: 1967 gründen Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher ihr Ingenieurbüro für Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von Rennmotoren. Schon zuvor haben die beiden Mercedes-Benz Mitarbeiter privat Rennsportwagen auf der Basis von Serienautomobilen mit dem Stern aufgebaut. Nun wird die sportliche Optimierung von Kundenfahrzeugen für die Straße zum zweiten Standbein.

 

Nun aber wieder zurück zu Herrn Dr. Zetsche. Schon kurz darauf (1995) wurde er Vorstandsmitglied für den Vertrieb bei der Mercedes-Benz AG.
Daimler war 1998 unter dem damaligen Vorstandschef Jürgen Schrempp mit dem US-Autohersteller Chrysler fusioniert. Im Dezember des Jahres wird Zetsche Vorstandsmitglied bei Daimler. Bei Chrysler greift der Manager hart durch und saniert das Unternehmen. 25.000 Stellen werden abgebaut und der US-Autohersteller wird zunächst aus den roten Zahlen geführt.

 

Das Image des knallharten Sanierers behält Dr. Zetsche auch weiterhin ganz gemäß seinem Motto “Ein Premium-Hersteller muss auch Premium-Profit machen.” Mit viel Respekt und voller Spannung verfolgt die Wirtschaftswelt die Aktionen des Dr. Zetsche.

 

Weil die Beteiligung an Chrysler Jahre später erneut Verluste einfährt wird diese 2007 an den Investor Cerberus für 5,5 Milliarden Euro verkauft und aus DaimlerChrysler wird die Daimler AG.

 

Dr. Zetsche kann man nicht ohne das Wort “Krisenmanagement” schreiben. Als im Zuge der weltweiten Finanzkrise nach 2008 Daimler ein Liquiditätsengpass drohte, schreibt man in Stuttgart Verluste in Milliardenhöhe. Es hilft ein Investment aus Abu Dhabi: Die Staatsholding Aabar Investment kauft 9,1% des Unternehmens und zieht sich bereits 3 Jahre später aus der Beteiligung zurück.

 

Als schließlich 2012 die A-Klasse neu interpretiert wird –  vom Rentnerauto zum jugendlich-modernen Straßenflitzer und zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den Audi A3 oder BMW 1er – wird an dem Ziel “Marktführerschaft bis 2020” noch stark gezweifelt. Doch bereits ein Jahr später scheint sich die Neuausrichtung auszuzahlen und 2017 ist die Marktführerschaft im Premiumsegment wieder erreicht – 3 Jahre vor Plan wurde BMW der erste Rang abgelaufen.

 

Vor allem 2017 war ein besonders gutes Jahr für Mercedes, neben dem ersten Rang im Premiumsegment gab es viele weitere Errungenschaften:

 

  • Im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz rund 2,3 Mio. Pkw weltweit verkauft und damit den Absatz um 9,9% gesteigert.
  • Die Pkw-Sparte kommt insgesamt auf über 2,4 Mio. verkaufte Mercedes-Benz und smart in 2017.
  • 2017 war das siebte Rekordjahr in Folge für Mercedes-Benz und Mercedes-Benz Cars.
  • Der beste Jahresabsatz aller Zeiten wurde in den drei Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA erreicht.
  • Die Marktführerschaft konnte in den großen Märkten Deutschland und USA verteidigt werden.
  • Mit einer Steigerung von über 25% war China der am absolut stärksten wachsende und der größte Einzelmarkt von Mercedes-Benz.
  • AMG war im Jubiläumsjahr mit über 130.000 verkauften Fahrzeugen erstmals sechsstellig beim Absatz (+33,0%).

 

Vor kurzem hat der Konzern allerdings Rückschläge hinnehmen müssen: Der Diesel-Skandal und Kartell-Vorwürfe belasten das Unternehmen. Der Absatz ging zuletzt zurück, Daimler schraubte die ohnehin zurückhaltenden Erwartungen für das Jahr 2018 herunter. Im Juni ordnet die Bundesregierung einen amtlichen Rückruf mehrerer Diesel-Modelle an. Daimler kündigt an, mit den Behörden zu kooperieren.

 

Außerdem kommt Mercedes nach der Neuordnung des chinesischen Händlernetzes im Jahre 2013 und trotz guter Absatzzahlen in China nicht mehr ohne eine chinesische Beteiligung aus – im Februar 2018 steigt der Autokonzern Geely ein. Sehr zur Überraschung von Politik und Zetsche selbst. Akribisch hat sich Li Shufu auf den Kauf der Daimler Aktien vorbereitet. Laut der Wirtschaftswoche wurde dieses Vorhaben hinter den Kulissen bereits seit Monaten mit diversen Banken vorbereitet. “…Li hielt seine 7,5 Milliarden Euro schwere Investition mit Hilfe von Mantelgesellschaften in Hongkong, Derivaten rund um Daimler-Aktien und sorgfältig strukturierten Optionsgeschäften unter der Decke – bis er auf einen Schlag größter Einzelaktionär in Stuttgart werden konnte, mit einem höheren Anteil als der Staatsfonds von Kuwait (knapp sieben Prozent).” so die WiWo. Dabei wurde jedoch nicht gegen geltendes Recht verstoßen, es war eine Überraschung für Jedermann. Die genutzten rechtlichen Schleichwege könnten manche als “dubios” oder sogar als “Coup des Jahrzehnts” bezeichnen. Wie komplex und ausgeklügelt dieser “Coup” war lesen Sie sich am besten selbst durch. (Link: WiWo https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/scheinfirmen-strohmaenner-aktiendeals-der-lange-weg-von-geely-chef-li-shufu-zum-daimler-coup/21028390.html)    – Li Shufus Plan: Digitalisierung und Elektrifizierung vorantreiben um jeden Preis.

 

In der Moderne angekommen, kämpft auch Mercedes-Benz mit den Zeichen der Zeit. Autonomes fahren und die E-Mobilität können nicht einfach ignoriert werden. Neue Mobilitätskonzepte wie car2go kommen auf den Markt und erreichen bereits binnen kürzester Zeit die Marktführerschaft. Auf rekordverdächtige Absätze folgen lange und harte Flauten, dies ist vor allem dem Dieselskandal und der damit einhergehenden WLTP Einführung geschuldet. Die digitale Konkurrenz für den Autohandel wächst, die Kundschaft wird wählerischer, vergleicht und bucht immer mehr online. Händler, die Ihr Geschäftsmodell nicht radikal verändern, stehen unter immer höher werdendem Druck.

 

Auch wir bei VEHICULUM erkennen, dass sich unser Geschäftsmodell hoher Beliebtheit erfreut. Es scheint die Zeit für etwas Neues angebrochen zu sein. Der Konsument möchte nicht mehr unzählige Stunden in Autohäusern verbringen, nur um sich mit undurchsichtigen Preisstrukturen und Verkaufsgesprächen zu beschäftigen. Die Zukunft liegt in der Transparenz und Vergleichbarkeit von Angeboten und wir bieten diesen Service 24/7 im Internet und in Echtzeit an. Wir sind gespannt, welche Herausforderungen auch in Zukunft auf den digitalen Autohandel zukommen und Sie dürfen gespannt sein, wie wir diese meistern werden.

 

Die Zeit musste leider kommen –  Dr. Zetsche gibt 2019 den Posten als Vorstandsvorsitzender auf und verlässt das Unternehmen 2021. Nicht immer beliebt aber immer effizient, so könnte man sein Leben beschreiben. Kaum jemand hat eine Industrie so geprägt wie er. Er begeistert mit seinem Einsatz nicht nur Mercedes-Benz-Fans sondern Menschen auf der ganzen Welt. Mercedes-Benz, so wie wir es heute kennen, ist zu einem großen Teil sein Lebenswerk.

 

Wir wünschen Herrn Dr. Zetsche die Zeit, alles zu regeln und wohlverdiente Ruhe.

 

Quellen: https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Chronik-Tabellarischer-Lebenslauf-der-G-Klasse.xhtml?oid=9361727

 

https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Modellgeschichte-Die-Evolution-des-G.xhtml?oid=9361642

 

http://www.spiegel.de/fotostrecke/dieter-zetsche-ein-leben-fuer-daimler-fotostrecke-164057-16.html

 

https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko.xhtml?oid=41120172ls=L2RlL2luc3RhbmNlL2tvLnhodG1sP29pZD05MjY1ODExJnJlbElkPTYwODI5JmZyb21PaWQ9OTI2NTgxMSZib3JkZXJzPXRydWUmcmVzdWx0SW5mb1R5cGVJZD00MDYyNiZ2aWV3VHlwZT1saXN0JnNvcnREZWZpbml0aW9uPVBVQkxJU0hFRF9BVC0yJnRodW1iU2NhbGVJbmRleD0wJnJvd0NvdW50c0luZGV4PTU!&rs=4

 

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Die Automobilindustrie visiert die Vernetzung (Konnektivität) aller Verkehrsteilnehmer und der gesamten Infrastruktur an. Trifft Sie dabei auch Ihren Nerv? Die Chancen stehen gut, denn die Bandbreite der Vernetzung reicht von neuen Geschäftsmodellen bis hin zu Connected Cars. Da blinkt direkt die Warnleuchte Ihres imaginären Armaturenbretts auf:

Was liegt Ihnen mehr in der Fahrerseele? Sicherheit oder Komfort? Die Konnektivität öffnet Ihnen beide Türen. Und wenn wir schon bei der Sicherheit sind – setzen Sie Personensicherheit an die erste Stelle, oder eher Datensicherheit? Da die Datensicherheit zunehmend direkten Einfluss auf die körperliche Unversehrtheit haben wird, sind diese Fragen immer schwieriger zu beantworten.

 

Sind wir dank der Konnektivität gut vernetzt, oder verfangen wir uns im Netz?

Wie andere Entwicklungen auch, hat auch die Münze der Konnektivität zwei Seiten: sie ist Fluch und Segen zugleich, je nachdem, wie gekonnt man sie wirft.

Obwohl Konnektivität nichts Neues ist, ist sie in ihrer jetzigen Form ein Megatrend. Als solcher schwappt sie über alle Märkte und streut unabsichtlich ein wenig Salz in die leicht offene Wunde der Autoanschaffung. Eine leicht offene Wunde ist die Fahrzeuganschaffung jedoch nur für die Anspruchsvollsten unter den Anspruchsvollen. Denn für wahrhaft Autobegeisterte sind und bleiben die Faszination Auto und die Begeisterung dafür unzertrennlich – Konnektivität hin oder her. Innerhalb der letzten 15 Jahre hat sich das Qualitätsniveau aller Marken neutralisiert, da fehlte so manchem der “Experience”-Faktor, die Prise Pfeffer bei der Anschaffung also. Genau dieser wird im Autoleasing sowie dem -kauf dank Konnektivität wieder gestreut – jetzt zeichnen sich wieder markantere Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugen ab.

 

  • “Wer hat das bessere Infotainment, das zu meinem Lebensstil passt?”
  • “Welches bietet mir genau die Assistenzsysteme, die meine Flottenfahrer gezielt bei ihrer Arbeit unterstützen, ohne sie von ihrer Arbeit abzulenken?”
  • “Wer bietet mir das beste Preis-Leistungsverhältnis auf dem Markt?”

 

Wie Sie hier (einfach herunterscrollen) bzw. hier sehen, tauchte Konnektivität bisher noch nicht als Entscheidungskriterium für die Fahrzeuganschaffung auf, doch schafft sie es bis 2030 laut der obigen Prognose bereits unter die Top 5:

 

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Infografik-Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/558000/umfrage/wichtigste-entscheidungskriterien-beim-autokauf-im-jahr-2030/

Grund genug, sich frühzeitig mit der Kombination aus Konnektivität und Auto auseinanderzusetzen!

 

Die Konnektivität sitzt am Steuer der Zukunft

Dank der Kommunikation zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen wird autonomes Fahren erst möglich. Das umfasst auch die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G, der autonomes Fahren optimieren soll. Diese Entwicklung schreit förmlich nach neuen Geschäftsmodellen, die sich der Konnektivität bedienen – und damit den Fahrern von morgen bereits heute ein vernetztes Erlebnis bieten.

Das digitale Echtzeit-Leasing von VEHICULUM ist dafür ein Paradebeispiel. Etwas Vorhandenes neu zu erfinden und in einen zeitgemäßen Kontext zu setzen, ist dabei die Kunst. Babyschritte in Richtung Konnektivität ging die Menschheit bereits mit dem ersten Telegraf im 19. Jahrhundert. Selbst als Tim Berners-Lee 1989 die Grundlagen für das World Wide Web legte, sahen wir alle es nicht kommen: dass wir unsere Daten so freizügig und bereitwillig bei Instagram, Facebook und Co. zur Schau stellen und sie sogar zur “neuen Währung” machen würden.

 

Auto als Kokon

Das fällt uns beim Auto nicht ganz so leicht – als Symbol für Freiheit, Individualität, Unabhängigkeit und sogar für einen selbst. Laut WIRED war unser liebstes Kind, das Auto, immer ein Kokon, der uns von der Außenwelt abschottete, sogar vor ihr beschützte. Doch jetzt zwingen uns die Anforderungen der Konnektivität und das “Erlebnis Auto”, aus unserem wohlbehüteten Kokon herauszuschlüpfen.

 

“Wir wandeln uns vom bloßen Hardware-Anbieter zum Hardware-, Software- und “Experienceanbieter”, sagt DON BUTLER (Head of Connected Vehicle and Services von der Ford Motor Company).

 

Genau da setzt VEHICULUM an: dank des Berliner Unternehmens wird das aktuelle Top-Entscheidungskiterium bei dem Für oder Wider eines Autos, das Preis-Leistungsverhältnis, erstmalig vergleichbar. Durch Software wird die Hardware zu einer Experience, und zwar noch, ehe sie live und in Farbe vor einem steht. Denn allein schon der Leasingvorgang wird zum digitalen Erlebnis: Der intelligente Algorithmus liefert durch einen deutschlandweiten Marktscan eine einzigartige und noch nie dagewesene Preistransparenz für Ihr Autoleasing – dank der Vernetzung von Daten, Händlern, Herstellern, Herstellerbanken und Ihnen, wird “maßgeschneidert” und “individuell” neu definiert. In wenigen Klicks haben Sie mit der tagesaktuellem Leasingrate von VEHICULUM eine solide, faire und unabhängige Entscheidungsbasis in Form des besten Preises Deutschlands.

Datenaustausch ist heute eine Selbstverständlichkeit, mit der die Datensicherheit Hand in Hand zu gehen hat. Das hat sich VEHICULUM ganz bewusst auf die Fahnen geschrieben.

Auch die Erfindung des Autos schlug einst ein wie ein Komet – je nachdem an wem man sie festmacht (Karl Benz mit dem Ottomotor im 19. Jahrhundert oder Cognot im 18. Jahrhundert). Die Massenproduktion dank Henry Ford 1908 und die Akkordfertigung fünf Jahre später räumten Hürden wie Produktionszeiten (von damals 12 Stunden reduzierte man auf 93 Minuten) und -kosten aus dem Weg. Tun sich also zwei Schwergewichte der Geschichte, das Auto und Konnektivität zusammen, trifft unser Leben und unsere Märkte eine unbändige Wucht, auf dessen Auswirkung man smart reagieren muss:

 

Weltweites Marktpotenzial internetbasierter Funktionen in Connected Cars in den Jahren 2016 und 2021 (in Milliarden Euro)

 

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/324510/umfrage/marktpotential-internetfunktionen-in-pkw/

 

 

 

 

Konnektivität und Carsharing

Um Konnektivität zu spüren, müssen Sie nicht weit gehen. Sie sind vernetzt. Ihr Smartphone, Ihr Smart Home, Ihre Social Media. Ob als Digital Native (mit der Digitalisierung groß geworden) oder Digital Immigrant – in unserer Sharing Economy von heute ist das Carsharing ins Stadtbild gerückt. Wir befinden uns gerade im Umbruch von “Nutzen, nicht besitzen”, denn die weiterhin hohe Zahl der Fahrzeugzulassungen spricht Bände über die noch immer feste emotionale Bindung zu unserem Auto. Wenn wir die aktuell 0,04 % mit Carsharing-Logo versehenen Fahrzeuge (0,04 % aller in der Republik zugelassenen Autos) vorbeirauschen sehen, schreiben Carsharing-Anbieter zwar keine weltbewegenden Gewinne, wollen aber sowieso erst einmal nur den Markt besetzen, oder aber mit 10 % Elektrofahrzeugen in der Carsharing-Flotte Elektromobilität fördern.
Um für die Zukunft der Mobilität gewappnet zu sein, sollen Daten über Nutzungsverhalten der Kunden gesammelt werden. Auch der Parkplatznot möchte man entgegensteuern. 2017 trat das “Gesetz zur Bevorrechtigung des Carsharing“ in Kraft: Städte und Kommunen können seitdem kostenfreie Sonderparkplätze für Carsharing-Autos ausweisen.

 

Konnektivität: Safety vs. Security

Ein globaler Hacker-Rundumschlag, der auch den weltweit größten Containerspediteur Maersk nicht ausließ sowie kürzlich aufgedeckte Angriffspunkte bei “Smart Cities” von IBM, deren Infrastruktur mit dem Internet verbunden ist, dürften einige wachgerüttelt haben. BMW und ELON MUSK zumindest schon. Das macht auch Hackerangriffe auf Autos laut der Süddeutschen Zeitung zu einem brisanten Thema.

 

Gläserne Zeiten

ELON MUSK geht das Thema mit Transparenz an – denn wenn selbst Teppiche gläsern sind, funktioniert unter den Teppich kehren nicht. Angesichts der umhergehenden Angst vor einem flottenübergreifenden Hackerangriff auf autonome Autos – der verheerend wäre – tut sich Tesla mit der konstruktiven Hackerszene zusammen. BMW zeichnete einige junge Chinesen für ihre Leistungen in den Bereichen Vernetzung und Cyber Security aus. In Zeiten, wo selbst unser “Autokokon” aufgebrochen wird, wird Teslas Sicherheitssoftware künftig als Open-Source-Software frei verfügbar sein, um effizienter und umfassender Lösungen zu generieren. Auch ein “Kopfgeld” auf Sicherheitslücken und eine Unterstützung für Fahrer, deren Fahrzeug wegen der Suche nach Sicherheitslücken repariert werden muss, sind Antworten auf die Ära der Vernetzung.

 

Konnektivität: Mit technischen Überlegungen technisch überlegen?

Über hundert Steuergeräte in einem Auto mit eigener Software und dazugehöriger Rechner-Hardware sollen zukünftig nicht mehr mit Hauptfunktionen wie der Motorsteuerung verbunden sein, sondern über eine domänen- bzw. serverbasierte einheitliche Zentralrechner-Plattform laufen. Per Luftschnittstelle aktualisierbar, versprechen diese einen besseren Schutz. Schließlich fahren einige Autos zunehmend mit einer eigenen IP-Adresse durch die Gegend, und sind über lange Zeit online.

Auch eine kryptografische Verschlüsselung von Betriebssystem-Updates bahnt sich für die gesamte Industrie an. Während solcher Updates funktionieren Autos allerdings nicht – die perfekte Bühne für ein Horrorszenario während der Fahrt. Die Pioniere der Autowelt setzen auf gemeinschaftliche Ansätze sowie externe Hilfe, denn wenn eine voranschreitende Automatisierung Datensicherheit zur Priorität macht, sind schnelle Fehlerbehebungen der Schlüssel zum Erfolg. Profis aus Holland gelang es im Juli letzten Jahres beispielsweise, über die Wifi-Schnittstelle in die Harman-Komponenten eines Fahrzeugs einzudringen – sprich, das Adressbuch wurde zum offenen Buch, Telefonate wurden mitgehört. Ein vernetztes Fahrzeug ist der Inbegriff einer sich aufbäumenden Gefahr, die von jedem Punkt der Welt ausgeht. Es kommen neue Angriffspotenziale wie beispielsweise über die Telematik-Einheit, WLan-Hotspots im Fahrzeug sowie über die Vehicle-to-infrastructure-Kommunikation hinzu. Sollte der Schatten auf eine ganze Flotte fallen, kann nur die Transparenz Licht im Dunkel sein – denn die ungewollte Kontrolle von außen über das Fahrzeuginnere ist ein Albtraum.

Leasing bietet dabei den optimalen Weg, sich Schritt für Schritt mit den Optionen neuer Konnektivitätstechnologien vertraut zu machen, ohne sich gleich auf ewig zu binden – zum Beispiel mit dem Audi A8 50 TDI QUATTRO, oder aber diversen BMW- und Volvo-Modellen.

 

Konnektivität und Fleet Management

Widmen wir dem Spezialfall Fuhrpark einen Kurzüberblick. Auch Flottenmanagern bringt die Konnektivität Chancen und Herausforderungen:

 

Fuhrparkleiter versprechen sich von der Konnektivität:

 

  • Überwachung von Fahrverhalten
  • Effiziente Koordination von Lieferrouten
  • Erhöhte Sicherheit durch relevante Assistenzsysteme

 

Damit hadern Flottenmanager bzw. Fahrer von Flottenfahrzeugen noch:

 

  • Unterweisung der Systeme im Rahmen der UVV; Car Policy-Einweisungen
  • Sorge um Datenschutz, DSGVO, AGBs und Rechtssicherheit
  • User-Chooser-Prinzip: Sicherheit vs. Komfort
  • Gefühl der Überwachung vs. modernste Technologien
  • App-Nutzung vs. Ablenkung vom Fahren
  • Gläserner Fahrer

 

Kein Wunder also, dass Datenfreizügigkeit polarisiert und ihr die Fahrertür vor der “Schnüffelnase” zugeschlagen werden will. Reine Campusfahrzeuge im ausschließlich innerbetrieblichen Einsatz fahren sich gewöhnlich nur mit Basisausstattung, während bei persönlich zugeordneten Fahrzeugen je nach Geschmack der Fokus entweder auf Sicherheit oder mehr Komfort gesetzt wird. Da gilt es, Konnektivität als Chance zu sehen und das Beste aus ihr herauszuholen.

 

KONNEKTIVITÄT bringt neue Geschäftsmodelle

VEHICULUM macht sich als Digitalisierer die Konnektivität zu nutze. Schließlich bekommen Sie bei VEHICULUM in Echtzeit sowie rund um die Uhr vernetzt ihren Leasingpreis. Der ist noch dazu maßgeschneidert, denn er übersetzt – nur die zwingend erforderlichen Daten – in ein personalisiertes Leasingangebot, das es so nur bei dem Berliner Startup gibt.

Bei VEHICULUM spiegelt sich Konnektivität

  • im Geschäftsmodell (siehe oben), eigenen Produkt sowie
  • im vermittelten Produkt wider.

Konnektivität als Chance

Wie vielseitig Konnektivität in einem Auto aussehen kann, bringt eine Bosch-Studie vergangenen Jahres auf den Punkt. Sie prognostizierte für unsere Autos im Jahr 2025 die folgenden Chancen der Konnektivität:

  • Geringeren Kraftstoffverbrauch
  • Zunehmenden Umweltschutz
  • Entlastete Verkehrssituationen, kürzere Stau- und Fahrzeiten, verringerte Parkplatzssuche
  • Neugewonnene Zeit
  • Mehr Personensicherheit und Rettung von Menschenleben
  • Reduzierte Sach- und Schadenskosten
  • Vernetzte Assistenzsysteme

Konnektivität im Auto

Auch die Konnektivität im Auto selbst erleben Sie mit VEHICULUM: beispielsweise mit dem A8. Hier lohnt es sich, es genauer wissen zu wollen; auto-motor-und-sport.de hat den “zukunftscoolen” Audi A8 50 TDI QUATTRO, das nahezu “rollende Smartphone mit 286 PS und Touchflächen”, für Sie getestet.

Man sagt ihm eine logische Bedienung nach. Rundum assistiert, berücksichtigt er umliegenden Verkehr, geschwindigkeitsregelt mit aktiver Spurhaltung oder leuchtet dank der Navi-Daten auch Kurven sowie Kreuzungen hell und gleichmäßig aus. Durch Sprachsteuerung passen Sie die Temperatur an oder lassen Anrufe vorbereiten, während Sie den effizienzerhöhenden Tipps Ihrer Navigationsassistenz lauschen. Ihr Smartphone schließen Sie ebenfalls problemlos an – der A8 besteht die Konnektivitätsprüfung.

Die Vielfalt der Konnektivität in Form von Assistenzsystemen ist groß. Kosten Sie die Möglichkeiten aus und achten Sie dabei am besten darauf, sich nicht zu überladen, damit Sie nicht vom Fahren abgelenkt werden. Die meisten Unfälle werden laut dem Magazin bfp noch immer von Menschen verursacht.

 

Fazit:

Zwei Zitate aus der Automobilwoche könnten es nicht besser auf den Punkt bringen:

 

 

 

Während Befürworter der Konnektivität weniger Personenunfälle sowie Sachschäden voraussagen, warnen Kritiker vor Datensicherheitslücken, die sogar lebensgefährlich werden können. Die Chancen der Vernetzung kostet VEHICULUM aus, indem es seinen Kunden einen Zeit- und Komfortgewinn bietet. Diesen Mehrwert spüren Sie, indem Sie Risiko abgeben und weniger zahlen: ein reifenrundes Leasingerlebnis im Zeitalter der Konnektivität.

Haben Sie eine gute Woche.

Ihr VEHICULUM-Team

 

 


  • Bildquellen:

https://unsplash.com/@antoinerault
https://unsplash.com/@andresalagon/likes

  • Infoquellen:

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/mtglossar/konnektivitaet-glossar/

https://www.technologyreview.com/s/608270/karamba-is-writing-software-to-keep-your-connected-car-from-getting-hacked/

https://www.technologyreview.com/s/608270/karamba-is-writing-software-to-keep-your-connected-car-from-getting-hacked/

https://www.plugandplaytechcenter.com/resources/easier-and-faster-payments-blockchain/?utm_campaign=Blockchain&utm_medium=email&_hsenc=p2ANqtz-_T_bF2k2H8Kk7bn5qkyTikQpffbrKZ0NdSvej3t6_vxqknJtgjV4ePRxOFwBemoKStMzdEK6Sx0KtgR8NeI3dDt4EsUw&_hsmi=65463739&utm_content=65463739&utm_source=hs_automation&hsCtaTracking=9cbcb04d-1a4b-46bc-9390-c4730332ba60%7C1cdd57bc-e42a-4b77-9c1b-885ab0d32e69

https://www.sueddeutsche.de/auto/datensicherheit-im-auto-immer-online-immer-angreifbar-1.4092678

https://www.zeit.de/auto/2013-04/ford-fliessband-massenproduktion

https://www.cosmosdirekt.de/veroeffentlichungen/verweildauer-189606/
https://www.presseportal.de/pm/24835/2631810

https://www.welt.de/motor/article5347845/Der-Erfinder-des-Autos-hiess-Cugnot-nicht-Benz.html

The Connected Vehicle – MIT Technology Review

How Connectivity is Driving the Future of the Car | WIRED

https://www.presseportal.de/pm/6586/3973308

https://www.wired.de/collection/business/auto-industrie-branche-startup-selbstfahrend-autonom-connected-car

https://www.forbes.com/consent/?toURL=https://www.forbes.com/sites/madhvimavadiya/2017/04/11/connected-cars-fintech/

http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Connected-Car-Bosch-Studie-vernetztes-Auto-2025-17892537.html

http://www.carophile.com/the-best-connected-cars/

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/mobilitaet/carsharing-verlust-durch-teilen

https://uk.pcmag.com/cars-products/39913/guide/the-best-high-tech-cars-of-2018

https://uk.pcmag.com/cars-products/41950/opinion/buying-a-new-car-know-your-connectivity-options

https://www.intellias.com/top-10-connected-car-companies-watch-concar-expo-2018/

https://www.vision-mobility.de/de/magazin/fachartikel/konnektivitaet-mmi-bedienung-vorsprung-durch-vernetzung-autonomes-fahren-strassenverkehr-946.html

https://www.auto-motor-und-sport.de/test/audi-a8-50-tdi-quattro-2018/

https://www.ip-insider.de/wie-5g-autonome-autos-besser-macht-a-699487/

https://www.next-mobility.news/das-vernetzte-auto-sicherheit-im-connected-car-a-673425/

Firmenleasing-Angebote zu Ihrem Vorteil nutzen

Firmenleasing-Angebote zu Ihrem Vorteil nutzen

Hat Sie Ihr letztes Firmenleasing-Angebot mit der Komplexität des analogen Gewerbefahrzeug-Leasings gegen die Wand gefahren? Diesem ineffizienten Zeit- und Arbeitsaufwand stellt sich selbstbewusst ein solides Schwergewicht an Leasingvorzügen entgegen, zu dem sich seit 3 Jahren auch das digitale VEHICULUM-Ass aus dem Ärmel gesellt.

Wie kann ich mich also nicht von dem Speedlimit-Hürden-Marathon des herkömmlichen Leasing-Prozederes, der sich in meinen fahrwütigen Unternehmeraugen spiegelt, ausbremsen lassen?

 

1. Firmenleasing-Angebote als steuerliche Ölung

Sich für ein Firmenleasing-Angebot zu entscheiden, heißt, dass das geleaste Fahrzeug nicht als eine Anschaffung gilt und daher kein Teil Ihres Betriebsvermögens wird. Daraus ergibt sich ein steuerlicher Vorteil, da sich die monatlichen Leasingraten komplett als Betriebsausgaben absetzen lassen und die Vorsteuer geltend gemacht werden kann. Grob gesagt kann die von Ihnen als Gewerbetreibender auf Güter und Dienstleistungen bezahlte Umsatzsteuer also unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Vorlage einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)) als durchlaufender Nettoposten direkt wieder zurückgeholt und als Betriebsausgabe eingetragen werden. Der geminderten Steuerlast lassen sich ebenso Tankbelege und relevante Versicherungsbeiträge beimischen.

Wer einen Dienstwagen leasen und privat nutzen möchte, sollte die Ein-Prozent-Klausel mental in den Kofferraum packen: Hier müssen jährlich 1 % des Bruttolistenpreises sowie 0,03 % des Bruttolistenpreises multipliziert mit den Kilometern zum Arbeitsort als geldwerter Vorteil versteuert werden. Mit einem geführten Fahrtenbuch im Handschuhfach, in dem Privatfahrten separat ausgewiesen werden, lässt sich diese Klausel allerdings elegant umgehen. Sinnvoll ist ein Fahrtenbuch ab jährlich 3.300 km Fahrleistung.

Weitere Info-Tanksäulen:

2. Liquidität bleifrei, bitte

Ob als Einzelunternehmer, Start-up oder KMU – frei verfügbares Kapital kann man mit Unternehmergeist und zündenden Visionen immer gebrauchen. Leasing ist da natürlich die Antwort auf Ihre Mobilitätsfragen: schön Pferdestärke nutzen, aber erst mal nur anteilig blechen müssen ebnet zahlreiche Wege für anderweitige Investitionen. Dank eines fairen Firmenleasing-Angebots können Sie beides haben: den fahrbaren Untersatz und genügend Kapital auf Ihrem Geschäftskonto.

3. Risiken machen sich im Reifenprofil nicht gut

Da Sie mit Ihrem Fahrzeug auch nur das machen müssen, was Sie auch wollen – es nämlich nutzen und schön auskosten – können Sie auch bei vielen VEHICULUM-Angeboten ein Servicepaket einschließen, in dem Sie praktisch die Kosten für Inspektionen sowie Reparaturen getrost in den Fahrtwind verabschieden. Nur der Termin mit dem jeweiligen Dienstleister muss dann noch eigenständig vereinbart werden. Während Sie entspannt am Steuer sitzen, reicht Ihnen das Leasingunternehmen zum Firmenleasing-Angebot noch eine imaginäre Kopflehne dazu: das gesamte Verschleißrisiko des Fahrzeugs und die natürliche Verschlechterung seines/r Zustands/Kondition – damit ein ganzes Rundum-Sorgenpaket im Schlepptau – ist aus Ihren Augen und damit aus dem Sinn, denn es liegt bei dem Leasingnehmer.

Bei bestimmten Anbietern wie auch bei VEHICULUM haben Sie sogar die Möglichkeit, Ihre eigene mühsam erfahrene Schadenfreiheitsklasse unangetastet zu lassen – je nach Firmenleasing-Angebotsvariante. Damit ziehen Sie mit dem 1-Klick-Rundum-Schutz von VEHICULUM beispielsweise bei Schäden nicht den Kürzeren und treiben durch die Festpreisgarantie von Top-Versicherungspartnern weder Versicherungsbeiträge noch Ihr Eigenrisiko unnötig in die Höhe. Geben Sie im Gegensatz zu Autokauf sowie Finanzierung nach der vordefinierten Nutzungsdauer Ihren Schlitten einfach ab, und holen Sie sich je nach Lust und Laune Ihren Neuen.

4. Nur das neueste Firmenleasing-Angebot ist auch das Gold, das glänzt

Und da soll es natürlich der Schnittigste von allen sein, denn Autoliebhaber wie Sie haben gerne Feuer unterm Hintern. Besonders zwischen anstrengenden Geschäftsterminen darf der fahrbare Untersatz mehr als nur funktionieren. Nur Komfort auf dem neuesten Stand der Technik mit modernster Ausstattung kann genau das halten, was das gängige Image von Firmenleasing-Angeboten verspricht. Spätestens, wenn Sie in den Genuss des gesamten Spektrums des Automobil-Fortschritts kommen, gehen Ihnen gleich zwei Scheinwerfersonnen auf. Fahren ist eben nicht nur fahren. Fahren ist Kultur. Vor einem wunderschönen Horizont wollen Sie die vier Räder schließlich wie auf Händen tragen und ihnen à la Netflix, Spotify und Amazon Prime zeigen, dass der genutzte Moment mehr zählt, als überbewertetes Eigentum. In der digitalen Ära müssen Sie eben nur das zahlen, was Sie auch im Vollgenuss beanspruchen.

5. Aquaklares Leasing anstatt rutschiges Aquaplaning

Autoleasing für Ihr Gewerbe bedeutet, sie bewegen sich mit rutschfreier Planbarkeit sicher auf Neuwagen-Parkett. Bei einem fairen Firmenleasing-Angebot werden auch tote Winkel nicht auf einmal lebendig. Egal, ob Sie in den Rück- oder Seitenspiegel blicken: was Sie sehen, das bekommen Sie auch. Besonders unternehmerische Voraussicht, Budget- sowie Ressourcenplanung fühlen sich im gewerblichen Pkw-Leasing bestens aufgehoben. Da ein gutes Firmenleasing-Angebot wie von VEHICULUM als Ihr Sicherheitsgurt fungiert, bleibt bei einem Unfall Ihre SF-Klasse unberührt, wenn Sie diese Vertragsvariante gewählt haben. Bei mehr oder weniger Kilometern auf dem Tacho können Sie mit einer Rückerstattung oder aber einer voraussehbaren Nachzahlung rechnen – genau deshalb bietet VEHICULUM auch nur Kilometerleasing an. Sie wissen also von Anfang an genau, worauf Sie sich einlassen.

Firmenleasing-Angebote standardmäßig hinter getönten Scheiben:

Gehört dank VEHICULUM der Vergangenheit an. Wenn nämlich Gewerbetreibende bei ihrer Dienstreiseplanung schon geschmeidige Motorengeräusche im Ohr brummen hören, ehe sie von einem Meeting zum nächsten düsen, gestaltete sich der Leasingprozess früher eher intransparent. Ob Sie einen fairen Preis vorliegen hatten, wie sich derjenige zusammensetzt und wie viel da noch in Richtung Sparen ging, wurde Ihnen vor VEHICULUM-Zeiten noch hinter verdunkelten Scheiben vorenthalten.

Entgegen gängiger Annahmen muss Ihnen jedoch eine undurchsichtig verwobene Preispolitik die erfrischende Fahrtluft nicht unnötig vernebeln. Der intelligente Algorithmus von VEHICULUM lässt die unfaire Intransparenz des Autoleasing-Markts, wie wir sie aktuell kennen, ins Leere verpuffen und richtet den Fokus smart auf das Wesentliche: ab sofort sind bei Firmenleasing-Angeboten wahre Mobilitätsvorteile für Sie als Unternehmer zum Greifen und Zünden nahe. Verpassen Sie einer nervigen und zeitraubenden Angebotssuche den toten Winkel und kitzeln Sie dank VEHICULUM in nur wenigen Klicks das Beste aus Ihrem gewerblichen Fahrzeug-Leasing heraus.

Selbst bei einem dringenden Vorführwagen-Bedarf muss der Blick auf  Firmenleasing-Angebote durchs Schiebedach nicht gleichzeitig auf unfaire Preistransparenz und ineffizienten Zeitaufwand fallen, die jeden Leasinginteressenten frustriert unter dem berstenden Gewicht einer veralteten Industrie-Karosserie aufstöhnen lassen. Denn ein Fahrgestell ist klar nicht dazu gebaut, um auf Kosten dessen, was wirklich zählt – dem mobilen Fahrspaß in einem noch mobileren Zeitalter – seinen Fahrgeist aufzugeben. Ab sofort ist die Sicht auf den Mobilitätshimmel frei.

Als potentieller Leasingnutzer im Unternehmensbereich hinkte man bisher zusammen mit der gesamten Neuwagenbranche der Digitalisierung im Schneckentempo hinterher, weil man nach zwei bis fünf zeitintensiven Offline-Besuchen beim Händler noch immer nicht wusste, ob man mit seinen 12-seitigen Autoleasing-Offerten nun schweres Blei getankt hatte. War der Preis für Ihren motorisierten Untersatz im Vergleich nun gut und fair? Während sich der gesamte Rest der Geschäftswelt bereits digital wie von selbst auf Cloud Nummer 7 erledigt, steht der Tacho mit dem optimierten Leasingmodell jetzt auch im Bereich der Firmenleasing-Angebote am Puls der Zeit.

Warum sollten auch Sie dem VEHICULUM-Zeiger folgen?

Volle Transparenz mit VEHICULUM

Denn die Berliner Digitalschmiede setzt noch einmal 5 Vorteile mehr auf das Fahrgestell drauf. Das Start-up aus der deutschen Hauptstadt ist schließlich aus genau der Situation geboren, in der Sie sich ständig wiederfinden: Wo bekomme ich ein wirklich faires Firmenleasing-Angebot her, ohne dafür höchstpersönlich zu jedem einzelnen Händler spazieren zu müssen – was aus tausend Gründen sowieso nicht machbar ist. Mit VEHICULUM tanken Sie einmal ein faires Firmenleasing-Angebot auf – ab dann geht alles ohne Stau: reibungslos und easy.   

1. Firmenleasing-Angebote endlich digital

Definieren Sie mit VEHICULUM Automobil neu. “Auto” steht für “selbst”, “mobil” bedeutet “Bewegungsfreiheit”. Stellen Sie sich VEHICULUM wie eine smarte Automatikschaltung vor, ohne Ihnen den spürbaren Spaß eines manuellen Getriebes zu nehmen. Wenn Sie Wörter wie Restwertrisiko und Kaufzwang (Andienoption) aus dem Kleingedruckten Ihres Firmenleasing-Angebots getrost vergessen und sich wie VEHICULUM selbst bequem auf Ihr Kerngeschäft sowie ihren fahrbaren Untersatz konzentrieren können, dann sind Sie 100-prozentig in der digitalen Zukunft des Autoleasings angekommen. VEHICULUM hat sich nämlich Ihre perfekte Mobilitätsexperience auf die Windschutzscheibe geschrieben.

2. Gesucht, gefunden: Im Algorithmus, in Echtzeit

Was Ihr geschäftlich geleastes Vehikel rasant durch die Ziellinie manövriert, ist das, was VEHICULUM am besten, und was auch nur VEHICULUM  kann: Der intelligente Algorithmus liefert Ihnen hier eine maßgeschneiderte datenbasierte Beratung in Realtime, die bewusst in der Fahrrinne nachhaltiger Beziehungen fährt, ohne sich je dabei fest zu fahren. Wie auch – denn das original Berliner Start-up ist und bleibt 100 % unabhängig und freut sich dann, wenn auch Sie von Ihrem besten Firmenleasing-Angebot profitieren. Damit treibt VEHICULUM als Pionier die gesamte Neuwagenleasing-Industrie voran.

3. Das beste Firmenleasing-Angebot im Fokus

So einfach, digital, zielgerichtet und vor allem transparent war Autoleasing für Unternehmer noch nie. Endlich kann bewiesen werden, dass Fahrzeug-Leasing auch in Kombination mit Kosten-, Zeit- und Personaleinsparungen funktioniert. Ganz in Unternehmermanier kommen Sie mit Autoleasing via VEHICULUM in den Genuss schneller Antworten innerhalb von nur maximal 8 Stunden, kostenloser Resultaten direkt auf Ihren Bildschirm und einer realistischen fairen Chance. Denn ein VEHICULUM-Angebot ist uch immer das Firmenleasing-Angebot in Ihrem besten Interesse.anstelle von vagem Lottoglück auf eine Nadel im motorisierten Heuhaufen.

4. Based on a true Story

VEHICULUM weiß ganz genau, wovon es spricht, denn es ist selbst Start-up und KMU. Da VEHICULUM Kunde und Anbieter zugleich ist, weiß Ihr Boxenstopp-Team genau, was es braucht, damit Ihr Reifenprofil optimal in den schwarzen Teer greift und eins mit ihm wird. Dabei rollt SSL-Verschlüsselung einen roten Sicherheitsteppich vor Ihnen aus während eine optimierte, zeitgemäße sowie digitale Vertragsverwaltung Ihre angenommenen Firmenleasing-Angebote auf den fliegenden Cloud-Teppich setzt: Mit 24/7-Zugriff finden Sie ortsunabhängig eine deutschlandweit unschlagbare Leasingrate – die beste Kombi aus Rabatt, Zinsen sowie Restwert. VEHICULUM zerlegt mit einem einzigartigen Netzwerk im Handschuhfach eine komplexe Wissenschaft in Einzelteile und macht sie damit als One-Stop-Shop für jeden vielbeschäftigten Unternehmer wie Sie einfach zugänglich und fahrerfreundlich.

5. 360-Grad-Durchblick fürs Firmenleasing dank authentischer Effizienz

Mit einem via VEHICULUM geleasten Auto nehmen Sie alle Hürden im Pferdegalopp, während das einzige im Fahrtwind wehende Haar keine Pferde-, sondern eine zufriedene Fahrermähne ist. Im modernsten Geschäftswagen steuern Sie schon heute in der Pole-Position in Richtung Zukunft. Dank VEHICULUM arbeitet der Markt erstmals wirklich für Sie, den Konsumenten, und verwandelt gewerbliches Autoleasing in ein geschmeidiges Getriebe.

Als einziger Sorgen-Wunderbaum baumelt dann nur noch die eine Luxusfrage vor Ihrem Fahrersitz: Was machen Sie mit der neugewonnenen Zeit, den freigesetzten Ressourcen, dem freigelegten Kapital? Lassen Sie gar nicht erst die Scheibe anlaufen, sondern sich von Ihrem smarten VEHICULUM-Firmenleasing-Angebot schon einmal ganz effizient, völlig flexibel und transparent echte Gewerbe-Mobilität zusammenbauen.

Viel Fahrfreude in Ihrem finanziell, physisch, analog und digital mobilen VEHICULUM!

Recycling-Auto Noah: Aus "Müll" werden Autos gemacht.

Recycling-Auto Noah: Aus „Müll“ werden Autos gemacht.

#BlogInAMinute – Recycling und Autos (#BIAM)

  • Autobauer beweisen Kreativität und Gespür beim Recycling von Fahrzeugen
  • Noah als einer der Wegweiser für die Zukunft des ökologischen Autobaus
  • Recycling hat auch Grenzen
  • Rezyklate müssen nicht nur hohen Anforderungen genügen, sondern auch im großen Vorrat vorhanden sein

 

Recycling und Autos – wie geht das?

 

Flaschenverschlüsse in der Stoßstange, Fußmatten aus PET-Flaschen – Autobauer setzen nicht nur bei Motoren auf mehr Umweltfreundlichkeit. Eine Uni in Holland geht sogar noch einen Schritt weiter und will noch dieses Jahr ein Auto auf die Straße bringen, dass dank spezieller Bio-Materialien ein nahezu vollständiges Recyceln erlaubt.

Nachhaltige Mobilität klingt erst mal umweltfreundlich. Doch damit der ökologische Fußabdruck von Autos geringer wird und ein nachhaltiger Gewinn für die Umwelt entsteht, muss das Auto weitestgehend in geschlossenen Recyclingkreisläufen bleiben. Das hat sogar für die Autobauer Vorteile, denn so lässt sich der Energieverbrauch bei der Fertigung senken. So beziffert Opel die Einsparung an CO2 auf 30 %, weil Kunststoff-Granulat mit niedrigeren Temperaturen und weniger Druck erzeugt werden kann.

Wo das Kunststoff-Granulat dann landet? Dieses wird zum Beispiel im Lifestyle-Flitzer-Opel Adam als Stoßfänger-Befestigung und Scheinwerfergehäuse verbaut. Das Granulat besteht aus alten Flaschendeckeln. Insgesamt bestehen im Adam 170 Komponenten aus recyceltem Kunststoff. Damit kommt Opel nach eigenen Angaben auf 45.000 Tonnen Rezyklate pro Jahr. Doch es gibt noch weitere Vorteile: So schätzt Opel, dass das recycelte Material gegenüber neuem weniger zu Maß- und Formveränderung neigt. Unter anderem besteht auch das Saugrohr des Motors aus recyceltem Kunststoff und das muss immerhin Temperaturen zwischen 40 Grad minus und 200 Grad überstehen.

Auch andere Autobauer haben kreative Ideen entwickelt, um den ökologischen Fußabdruck ihrer Modelle zu verringern. So hat es sich Volvo beispielsweise zum Ziel gemacht, ab 2025 25 % des eingebauten Kunststoffs aus wiederverwertetem Plastik herzustellen. Wie das in der Praxis aussehen könnte, haben die Autobauer aus Schweden nun mit einem Prototyp auf Basis des XC60 gezeigt. Der Mitteltunnel des SUV besteht aus ausrangierten Fischernetzen und Seilen. Das Material für die Sitze und die Fußmatten kommt von PET-Flaschen. Weiter kommt Recycling-Kunststoff als Dämmmaterial unter der Motorhaube zum Einsatz. Die Fahrzeugstudie wurde im Rahmen der Segelregatta Ocean Race vorgestellt.

“Volvo Cars ist bestrebt, seinen globalen ökologischen Fußabdruck zu minimieren“, erklärt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars. Dazu muss jedoch die Verfügbarkeit recycelter Kunststoffe erhöht werden. Dazu ruft Volvo noch mehr Zulieferer und neue Partner auf, um gemeinsam in wiederverwertete Kunststoffe zu investieren.

 

Recycling: Golf aus Hanf und DDR-Stahl?

Alles legal: Die Innenverkleidung des Golf 7 beispielsweise besteht teilweise aus Hanf. Um die Umwelt zu schonen, setzt Volkswagen auf nachwachsende Rohstoffe und webt Hanffasern in die Türinnenverkleidung. Recyclingmaterial findet sich in der Radhaus- und Unterbodenschale des Golfs. Vor einiger Zeit ging eine geradezu geschichtsträchtige Form des Recyclings durch die Nachrichten. Denn als der Palast der Republik, auch bekannt als “Erichs Lampenladen“ und eins der berühmtesten Relikte der DDR, abgerissen wurde, hat man den Stahl des Gebäudes natürlich recycelt. Unter anderem wurde genau dieser Stahl beim Motorblock des Golf 6 verwendet.

 

Jeans im Focus

Als 2011 eine Neuauflage des Ford Focus auf den Markt kam, gab der Hersteller bekannt, dass sich weiterverarbeitete Jeansreste in Türverkleidung und Innenraumbezügen wiederfinden. Ford-Sprecher Isfried Hennen sagte dazu aus: “Die Hosen dienen als Baumwoll-Lieferant.“ Auch findet man PET-Flaschen in dem Kompaktmodell wieder. Seine zweite Karriere macht der Recycling-Liebling als Verbundwerkstoff in Armaturenbrettern oder als Dämmung des Focus.

 

Recycling für den guten Zweck bei Chevrolet

Recycling geht auch andersherum. Bei der Produktion von Neuwagen und beim Recycling von Isolationsmaterial bleiben immer Reste zurück, die sich sinnvoll verwenden lassen. General Motors hatte die clevere Idee, das Isolationsmaterial „Sonozorb“ zu sammeln und den Stoff aufzubereiten. Am Ende wurde daraus das Innenfutter für Schlafsäcke, die in der US-Metropole Detroit an Obdachlose verteilt wurden (für weitere Infos gerne in den Quellen unten schauen).

 

Gibt es Grenzen beim Recycling?

Nicht jedes Material von Schrottautos ist verwendbar. “Ein Mercedes hat eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 18 Jahren“, erklärt Engler. Rechnet man die Entwicklungszeit mit ein, vergehen zwischen der Auswahl des Materials für den Neuwagen bis zu seiner Wiederverwertung 20 bis 25 Jahre. In dieser Zeit kann es Technologie-Sprünge geben. Das Recycling von Karosserie-Stahl gestaltet sich deutlich unkomplizierter und so werden auch 100 Prozent der Karosserie recycelt.

Grundlegend ist ein Rezyklat nicht besser oder schlechter als ein Neuprodukt. Entscheidend sind seine Eigenschaften. “Nachhaltigkeit allein reicht für uns nicht aus, jedes Rezyklat muss denselben Qualitätskriterien entsprechen wie ein Neumaterial“, sagt Anita Engler von Daimler.

Vertreter von BMW sehen das genauso. “So geht es immer darum, das optimale Material für jeden Einsatzbereich zu finden“, meint Steffen Aumann, Leiter Recycling bei der BMW Group.

Das Material muss außerdem über den gesamten Lebenszyklus eines Modells eingesetzt werden können. Dafür muss es auch in ausreichender Menge verfügbar sein. “Wenn wir ein Rezyklat getestet und entwickelt haben, das unsere Anforderungen erfüllt, wollen wir das in möglichst vielen Baureihen einsetzen“, sagt Anita Engler. Wenn man bedenkt, dass im Automobilbau eine Generationsdauer von etwa 7 Jahren gilt, fallen erhebliche Mengen für die Produktion an. Nicht immer reicht der Vorrat.

 

Grenzenlos recycelbar: Noah, das echte Recycling-Auto  

Einen wahrhaftig nachhaltigen Ansatz verfolgen die Studenten der TU/Ecomotive in Eindhoven mit der Entwicklung des Noah. Noah ist ein auf Plastikabfällen basierendes 3D-gedrucktes Elektro-Fahrzeug und wurde entwickelt, um das volle Potenzial der nachhaltigen Mobilität zu präsentieren. Das Konzeptfahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Spezialisten für 3D-Druck, Oceanz, entwickelt.

Das Fahrzeug ist ein Zweisitzer bestehend aus 90 Prozent recycelten Materialien, davon der größte Teil aus Leinen. Außenhaut, Innenraum und Chassis basieren auf einem Verbundstoff, der aus Rohzutaten und Flachs produziert wird. Das aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelte Bio-Composite-Material kann somit vollständig dem Kreislauf zurückgeführt werden. Die auf einer inneren Wabenstruktur basierenden Matten sind fest und leicht zugleich.

Noah wiegt bescheidene 350 Kilogramm und wird von einem 20 PS-starken E-Motor in Kombination mit einer modularen Batterie betrieben, welche auch problemlos durch eine andere ersetzt werden kann, sollte ein bessere Akkutechnik zur Verfügung stehen. Das Batteriepaket für den ersten Prototyp besteht aus sechs Zellen und soll gut 240 Kilometer Reichweite bieten. Maximal wird Noah 100 km/h schnell. Das Elektrofahrzeug wäre somit ideal für Städtereisen und ist nebenbei auch leicht zu demontieren, was bedeutet, dass die Teile nach dem Lebenslaufende leicht recycelt werden können. Ende des Jahres soll Noah auf die Straße. Sollte Noah in einigen Jahren in Serie gebaut werden, könnte das voll vernetzte Auto auch als Carsharing-Fahrzeug zum Einsatz kommen.

Die Idee von recycelten Materialien beim Fahrzeugbau ist nicht neu. Wie aufgezeigt, haben andere Autobauer schon enorme Kreativität bei ihren Recycling-Methoden bewiesen. Noah geht jedoch einen beträchtlichen Schritt weiter und kann somit als einer der Wegweiser für die Zukunft des ökologischen Autobaus bezeichnet werden.

Wir von VEHICULUM glauben an die Innovation in Form von Recycling und daran, dass Fahrzeuge in Zukunft dazu genutzt werden können, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und im Endeffekt nicht nur zu unserer Mobilität beizutragen, sondern auch zu unserer Umwelt. E-Autos sind ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung, auch wenn diese noch nicht gänzlich klimaneutral unterwegs sind. Mindestens genauso wichtig ist jedoch, in welcher Art und Weise wir unsere Fahrzeuge bauen und dass nachhaltige und recycelte Materialien der Herstellung zugutekommen.

Abschließend lässt sich sagen, dass jede Neugestaltung ausprobiert werden sollte. Nur so ist ein Fazit möglich und vor allem auch Entwicklung. Wer nicht ausprobiert und wagt, bleibt stehen!

 

Quellen:

https://www.vehiculum.de/leasing-suche

https://www.volvocars.com/de/zubehoer-und-services/dokumente-und-hilfe/altfahrzeugverwertung

https://www.focus.de/auto/news/recycling-suv-von-volvo-flaschen-werden-zu-fussmatten_id_9113579.html

https://www.n-tv.de/auto/Ein-echtes-Recycling-Auto-article20434450.html

https://www.motor1.com/news/249571/volvo-25-percent-recycled-plastics/

https://www.springerprofessional.de/recycling/werkstoffe/volvo-setzt-auf-25-prozent-wiederverwertete-kunststoffe/15852926

https://www.tagesspiegel.de/mobil/recycling-bei-der-automobilproduktion-wiederverwendung-spart-nicht-nur-geld/12044148.html

https://www.focus.de/auto/ratgeber/unterhaltung/recycling-im-automobilbau-vw-golf-hanf-und-ddr-stahl-an-bord_id_3575474.html

 

Abonnement für Autos - Last but not leased

Abonnement für Autos – Last but not leased

Für die unter Ihnen mit wenig Zeit: hier die Essenz unseres Blogs im #BlogInAMinute (#BIAM)

  • Abonnement von: BMW, Porsche, Mercedes, Cadillac und Volvo starten Pilotprojekte auf Abonnement-Basis.
  • Es sind zumeist verschiedene Autos auswählbar und teilweise wöchentlich wechselbar.
  • “Rund-um-sorglos”-Pakete sowie “nutzen statt besitzen” voll im Trend.
  • Warum Leasing die günstigere Variante gegenüber Auto-Abo bleiben wird.

Netflix an, Serie rausgesucht und ab auf die Couch. Am Ende des Monats wird das Abo gezahlt: planbar, einfach und kompromisslos.  Jeder gewinnt: Ich habe die Flexibilität, mir meine Lieblingsserien und Filme auf Abruf und werbefrei anzusehen – und das sogar ohne Begrenzung.

Jetzt gibt es was Neues bzw. ein bestehendes Konzept wird von einer weiteren   Branche neu entdeckt: das Abonnement für die Straße, ein flexibles Auto-Abo für jedermann. Zumindest für jedermann, der es sich leisten kann.

Die Idee ist einfach: Man nehme einen Autohersteller, der viele Modelle für unterschiedlichste Anforderungen hat, zum Beispiel Limousinen, Kombis, Coupés oder SUVs und biete es dem Kunden als Auto-Abonnement an, bei dem der Kunde teilweise täglich entscheiden kann, wann er welches Auto fährt.

Bisher bieten folgende Hersteller ein Auto-Abonn­ement an:

BMW, Porsche, Cadillac, Lincoln, Volvo, und nun auch Mercedes Benz bieten bereits Pilotprojekte in dem Bereich an. Die Autoindustrie testet diese Produkte derzeit an ausgewählten Orten in den USA und teilweise auch in Deutschland.

Warum Auto-Abo in den USA?

Die Amerikaner gelten als sehr experimentierfreudig. Neue Konzepte werden dort tendenziell besser angenommen, als im Rest der Welt. Hinzu kommt, dass die emotionale Bindung zum Auto dort deutlich weniger in der Psyche verankert ist, als zum Beispiel in Deutschland. Des Weiteren ist der Rechtsweg für neue Konzepte deutlich einfacher gestrickt, wie man zum Beispiel bei Tesla und UBER sehen kann. Last but not least sind europäische Autos in den USA im Vergleich zu amerikanischen Autos eher teurer und haben ein besseres Image –  sie strahlen Erfolg und Weltgewandtheit aus, sprich wer einen Mercedes Benz oder BMW fährt, der hat es zu was gebracht in seinem Leben.

Was sind die Vorteile des Auto-Abonnements?

Flexibilität wird hier großgeschrieben. Es entsteht ein Mehrwert durch die Möglichkeit, sein Fahrzeug je nach Bedarf zu wechseln und den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Man muss keine langen Laufzeiten mehr in Kauf nehmen, sondern kann sein Fahrzeug teilweise täglich wechseln.

Das Auto-Abonnement beinhaltet im Allgemeinen Folgendes: *

(*Im Einzelfall unterscheidet sich das Angebot je nach Hersteller)

  • Bis zu 36 000 km pro Jahr, die man ohne Mehrkosten fahren kann
  • Sommer- und Winterreifen inkl. Bereifung und Lagerung
  • Die Fahrzeuge können im Auto-Abo jährlich, quartalsweise, monatlich, wöchentlich oder sogar täglich gewechselt werden.
  • Ein Reservefahrzeug steht natürlich immer parat.
  • Steuern und Abgaben sind ebenfalls im Preis enthalten.
  • Ein Concierge-Service bringt Ihnen Ihr Fahrzeug bis vor die Haustür und putzt es natürlich auch für Sie.
  • Dazu kommt ein “Rundum-sorglos-Paket“ inkl. Wartung, Pannenhilfe; teilweise kein monatliches Wechsellimit.
  • Die Buchung erfolgt über eine App

Worin unterscheiden sich die jeweiligen Auto-Abonnements?

Hier haben Sie den Überblick!

Bei BMW ist die Testphase in den USA angelaufen. Unter dem Namen “Access by BMW“ finden Sie derzeit folgende zwei Varianten von Auto-Abonnements:

Bei der ersten Variante bekommt man für 2 000 $ Zugriff zu gängigen Fahrzeugen wie den 530e xDrive iPerformance, den X5 sowie die Coupés 440i und M2. Sollte Ihnen das nicht genug sein, dann können Sie für weitere 1 700 $ Aufschlag auch die M-Modelle M5, X5M den X6M und den M4 erhalten.

Auch Porsche lässt sich nicht lumpen: Die Stuttgarter lassen Ihre Pferde in Atlanta (USA) los. Dort bekommen Sie ebenfalls 2 Auto-Abo-Varianten geboten. Mit dem “Porsche Passport“ bekommen Sie für 2 000 $ ebenfalls die erste Auto-Abo-Variante dargeboten. Dieses beinhaltet den Cayman, Boxster, Macan und Cayenne, sowie die jeweiligen S-Modelle. Sollten Sie den 911 Carrera und den Panamera fahren wollen, dann wählen Sie die zweite Variante für 3 000 $.

Mercedes steigt gerade mit seinem Pilotprojekt “Mercedes Me Flexperience“ ein und sammelt eigene Erfahrungen in diesem Bereich. Auch hierbei handelt es sich um ein Auto-Abonnement, jedoch mit 4 verschiedenen Paketen namens A, C, E, S. Der Name ist Programm, denn je nach Paket können die entsprechenden Modelle gebucht werden. Einsteigen können Sie bereits ab 750 € und in die Königsklasse steigen Sie bereits für 1 800 € auf.

Genauso versuchen deutsche Autohändler, mit dem Auto-Abo in Amerika Fuß zu fassen. So versucht sich Cadillac seinerseits an einem Pilotprojekt in München. Mit “Book by Cadillac“ kann man diverse Cadillac-Modelle fahren und bestaunen. Diese kommen unter anderem mit On-board-4G-WiFi-Spot und natürlich Concierge-Service, sowie Premiumaustattung. Das Besondere an diesem Produkt ist die Tatsache, dass Sie für 1 700 € eine Mindestlaufzeit von einem Monat buchen können (alternativ zu einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten à 1 500 € oder von 2 Monaten à 1 600 €).

Grelles Xeon-Schlusslicht im Bereich Auto-Abo ist Care by Volvo, das ein nicht ganz so flexibles, aber dafür ein preislich attraktives Paket anbietet: Schon ab 699 € bekommen Sie den nagelneuen Volvo XC40 und für 849 € den Volvo V60 inklusive Versicherung, Pannenschutz, Reservewagen und einem Rundum-sorglos-Paket. Allerdings können Sie Ihren Wagen nur jährlich wechseln, was immer mit einem Up- oder Downgrade einhergeht.

Auto-Abonnement: Da kann man eigentlich auch direkt leasen!

Top-Konfiguration aussuchen, dazu noch die passenden Reifen bestellen, KFZ-Steuer und Versicherung könnten wir auch noch transparent und zügig abwickeln und schon bald stünde Ihr neuer Volvo vor der Tür. Ohne die Flexibilität, welche die anderen Hersteller bieten, wird der Vorteil hier nicht so richtig klar.

Einige Fragen zum Auto-Abo konnten wir noch nicht beantworten, zum Beispiel:

Was ist mit dem Versicherungsschutz? Können der Partner oder die Kinder die Fahrzeuge zu gleichen Konditionen ebenfalls nutzen? Wie genau funktioniert der Concierge-Service? Wir hoffen, diese und alle weiteren Fragen in Zukunft beantworten zu können und halten Sie up-to-date!

Ist das Auto-Abonnement eine Alternative zum Autoleasing?

Mobilität ist im Wandel: Das Tempo wird immer schneller. Mit flexiblen Angeboten und der Devise “nutzen statt kaufen“ liegt man derzeit absolut im Trend und generiert so einen Mehrwert für den Konsumenten. Warum sollte ich mir denn trotz aktuell sehr niedrigen Zinsen ein Auto kaufen oder finanzieren, wenn ich durch ein Auto-Abonnement einen ganzen Fuhrpark auf Abruf haben kann. Leider ist dieses Abonnement derzeit nur begrenzt verfügbar und außerdem sehr teuer. Dies könnte sich jedoch schnell ändern, sobald die Pilotprojekte Fuß fassen und immer mehr Hersteller und Kunden einen Mehrwert darin sehen, das Produkt zu nutzen. Wann das sein wird, wird die Zeit zeigen.

Aber stimmt das Preis-Leistungsverhältnis im Auto-Abo? Ob es sich für mich “lohnt“, für knapp 1 700 € im Monat einen BMW zu fahren, wage ich derzeit zu bezweifeln. Einige der angebotenen Fahrzeuge bekomme ich als Leasingfahrzeug deutlich günstiger, allerdings ist der Vertrag langfristiger angelegt. Brauche ich überhaupt monatlich ein anderes Auto oder ist das ein “Nice-to-have“?

Leasing bietet Ihnen gegenüber dem Auto-Abo unter anderem folgende Vorteile:

  • Die Raten sind deutlich günstiger.
  • Sie mögen keine langen Laufzeiten? Dann leasen Sie einfach für 12 Monate. Das bekommen Sie also nicht nur im Auto-Abo.
  • Die Auswahl an Leasingfahrzeugen ist deutlich höher.
  • Mit VEHICULUM ist auch die Abwicklung vollkommen digital und ein leichtes Unterfangen.

Sollten Sie auf den Concierge und einen monatlichen Wechsel Ihres Autos verzichten können, dann kommen Sie einfach zu uns: Wir erledigen den Rest!

Quellen:

https://carebyvolvo.volvocars.de/

http://www.accessbybmw.com/

https://www.bookbycadillac.eu/de/#group1

https://www.porschepassport.com/

https://www.lueg.de/geschaeftsbereiche/autovermietung/mercedes-me-flexperience/

Chinesische Automarken und neue Mobilität

Chinesische Automarken und neue Mobilität

Für die unter Ihnen mit wenig Zeit: hier die Essenz unseres Blogs im #BlogInAMinute (#BIAM)

  • Audi Q8-Premiere im Silicon Valley Chinas
  • Wachstumsprognosen des chinesischen Markts für Automobilhersteller gigantisch
  • Chinesische Anforderungen an Fahrzeuge anders als die des europäischen Markts
  • Chinesische Automarken und Autowirtschaft erkämpfen sich das Monopol der neuen Mobilitätswelt durch 4-Pfeiler-Strategie

China arbeitet derzeit am schnellsten Mobilfunknetz, wohingegen in Deutschland der Verkehrsminister über die Einführung einer App zum Melden von Funklöchern nachdenkt. Während Donald Trump die USA mit Stahl und Öl wieder groß machen möchte, erkämpft sich China die Vorreiterrolle der neuen Mobilität. Beweis dafür ist nicht nur die eindrucksvolle Automesse “Auto China“, die nicht nur chinesische Automarken auf die Bühne holte und im April stattfand. Die Messe in Peking expandiert. In der Zwischenzeit wandern Hersteller von Veranstaltungen wie der Frankfurter IAA, dem Pariser Autosalon und der Detroit Motor Show ab.

Chinesische Automarken ein Hingucker

Somit ist es auch kein Zufall, dass Audi die Weltpremiere seines neuen Luxus SUVs, dem Q8, am OCT Bay in Shenzhen, dem Silicon Valley Chinas, pompös, laut und mit viel “Bling-Bling“ gefeiert hat. China ist für den Premiumhersteller aus Ingolstadt der wichtigste Absatzmarkt. Die Wachstumsprognosen des chinesischen Markts sind für die Automobilhersteller gigantisch. Je weiter sich der Wohlstand ausdehnt, desto mehr steigen die Verkaufszahlen – das betrifft nicht nur chinesische Automarken So wird sich in den nächsten Jahren jeder zweite Chinese sein erstes Fahrzeug zulegen.

Ziehen Chinesische Automarken an den internationalen vorbei?

Um ein möglichst großes Stück vom Wachstumskuchen abzubekommen, muss das Angebot zur Nachfrage passen. Der chinesische Markt hat andere Erwartungen an ein Vehikel. “Die Hälfte der chinesischen Kunden wechseln die Marke, wenn das digitale Angebot nicht passt“, so Audi-Vorstandschef Rupert Stadler. Die neue SUV-Speerspitze ist digitaler aufgerüstet als je ein Audi zuvor. Beim Design des neuen Q8 wird der Einfluss Chinas sichtbar. “Wir haben bewusst für die chinesischen Kunden, die expressives Design lieben, die Front entsprechend gestaltet“, so Audi-Designchef Marc Lichte.

Chinesische Automarken legen ein gewaltiges Tempo vor

China arbeitet an einer neuen Mobilitätswelt. Die immense Größe des Automarkts ist nur ein Pfeiler der Strategie. Der Durchbruch des Elektroautos, der Mut chinesischer Internetkonzerne zum Roboterauto und die Dynamik von Mobilitätskonzernen à la Didi sind Teil der Rechnung. Die Zentralregierung Chinas schafft mit seinen gewaltigen Infrastrukturinvestitionen und mächtigen Regeln das Fundament.

Pfeiler eins in Zahlen: Momentan finden fast 30 Prozent aller Neuwagen in China ihre Käufer. Noch vor 2030 sollen dort doppelt so viele verkauft werden wie in den USA.

Chinesische Automarken setzen anteilmäßig  auf Neu Energy

Pfeiler zwei: Die Kommunistische Partei Chinas nutzt ihre Macht geschickt für eine Technologiewende hin zur Elektromobilität. Tesla hat zwar das erste leistungsfähige Elektroauto produziert, das Potenzial für die Elektroantriebe nutzt jedoch China und wird so im enormen Tempo zum Industrieführer. Die im Jahrestakt steigenden Quoten helfen dabei. Schon ab 2019 etwa müssen 10 % aller Neuwagen “New Energy Vehicles“ sein. Zudem hat China Zugang zu wichtigen Batterierohstoffen, steckt massiv Gelder in die Batterieforschung und verfügt über weltweit größten Produktionskapazitäten für Zellen. Peking besitzt daher den Schlüssel zum Elektroauto und sichert sich damit das Monopol zur Lösung des Klimaproblems im Mobilitätssektor.

Chinesische Automarken warten mit Roboterautos auf

Pfeiler drei: Das Leuchtturmprojekt autonomes Fahren. Technologie-Erfolgsgeschichte wurde bisher meist von US-Firmen wie Amazon, Apple, Google, Facebook und Tesla geschrieben. Die Unternehmen auf dem Silicon Valley verlieren jedoch an Fahrtwind und werden vorsichtiger. Facebook hat mit Datenschutz-Problemen zu kämpfen. Uber’s autonomes Fahren wird durch einen tödlichen Unfall mit einem Roboterauto gebremst.

Chinesische Automarken spornen die Mobilitätsdiskussion an

Doch so wie die Erfindung des Internets die Welt mit Anwendungen wie denen von Amazon oder Google veränderte, werden sich auch Roboterautos einen Weg in unseren Alltag bahnen und unsere Mobilität revolutionieren. Der bisherige Vorsprung der Software aus dem Silicon Valley wird immer kleiner und ist durch strenge Produkthaftungsregeln und hohe potenzielle Geldstrafen gehemmt. Derweil hat der chinesische Internet-Konzern Baidu schon die Erlaubnis erhalten, Roboterautos in Peking fahren zu lassen.

Baidu setzt mit der Plattform für autonomes Fahren “Apollo“ entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung der Technologie. Insgesamt mehr als 50 verschiedene Partner sind daran beteiligt. mitunter chinesische Automarken wie die Autobauer BAIC, Changan, Chery, Dongfeng, FAW, Great Wall, JAC und NIO, aber auch ausländische Konzerne wie Nvidia, Intel, Bosch, Microsoft oder ZF. Parallel dazu arbeitet der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba an einem “City Brain“: Millionen Bewegungsdaten werden ausgewertet, um Verkehrsflüsse besser zu gestalten.

Chinesische Automarken und 5G

Damit alles reibungslos funktionieren kann, braucht es eine digitale Infrastruktur. Diese wird im staatlichen Auftrag von privaten Firmen  erarbeitet. Somit sind wir beim vierten Pfeiler der chinesischen Strategie. Bis 2025 nämlich soll sich China zum weltweit größten 5G-Markt entwickeln. Huawei treibt den Mobilfunkstandard der fünften Generation kräftig voran. Auf dieser Grundlage wird der mit knapp 500 Millionen Nutzern weltweit größte Ride-Hailing-Konzern Didi Chuxing die mächtigste Plattform für individuelle Mobilität schaffen.

Chinesische Automarken in der Pole-Position

China als Ganzes und chinesische Automarken bestimmen zunehmend die Regeln des Fahrzeugmarkts – und der neuen Mobilitätswelt. Grundlage ist vor allem die Planwirtschaft Chinas, die Regulierungen ohne zeitintensive demokratische Prozesse durchwinken kann und diese auch nicht durch Klagen verzögert werden. Die Rolle als Industrienation liegt klar im Fokus und so wird alles daran gesetzt, diese auch zu kräftigen.

Wer mit chinesischen Automarken mithalten will, muss schneller werden.

 

 

Quellen:

https://bizz-energy.com/chinesische_weisheiten

www.vaaju.com/austriaeng/chinas-influence-on-new-car-models-car/

Statista – Das Statistik-Portal

 

 

City Car für alle: Die Zukunft des Stadtautos.

City Car für alle: Die Zukunft des Stadtautos.

Für die unter Ihnen mit wenig Zeit: hier die Essenz unseres Blogs im #BlogInAMinute (#BIAM)

 

  • City Car: Neues Mobilitätskonzept für Großstädte
  • Das ACM vereint Carsharing, E-Taxi und Zustellungsfahrzeug in einem
  • Leichter und kürzer als ein Smart
  • Realtest womöglich im Herbst 2018
  • City Car Solutions: Für Vielfahrer und Menschen, die zwischen Städten flexibel sein wollen eignet sich Leasing eher

 

City Cars bekommen Platzangst

Der Trend vom Kaufen hin zum Nutzen erstreckt sich auf alle Bereiche, vor allem auf den der Stadtautos, oder auch City Cars.. Für Menschen, die viel und vor allem auch außerhalb oder zwischen Städten flexibel unterwegs sein wollen, ist Leasing die beste Lösung. Kleine Raten im Monat belasten den Geldbeutel planbar und schonend und überlassen einem dabei völlige Freiheit, ein Fahrzeug in wenigen Jahren wieder abzugeben und gegen eines, das ggf. einem neuen Bedarf entspricht, auszuwechseln. Bedarfsgesteuert zu denken ist #In. Das beweisen nicht nur wir. Hier kommt ein neuer Ansatz des Carsharings:

Die meisten Stadtautos (City Cars) stehen 23 Stunden des Tages ungenutzt am Straßenrand oder in der Garage und sorgen so nicht nur für Luftverschmutzung. Sie besetzen auf diesem Wege auch verhältnismäßig viel Fläche. Gerade diese wird in Großstädten, die weiterhin steigende Einwohnerzahlen verbuchen, immer mehr zur Mangelware und so zum Problem.

 

Mit dem City Car ACM soll frischer Wind wehen

Der elektrische Kleinwagen ACM soll zur Lösung beitragen. Unter der Frage: “Wie lassen sich Autos optimal nutzen?“, erarbeitete das 2015 gekürte Leuchtturmprojekt der Bundesregierung “Adaptive City Mobility“ mit etwa einem Dutzend Projektpartnern innerhalb von rund 6 Jahren ein Vehikel, dass alles gleichzeitig sein soll. Es handelt sich dabei um ein gemeinschaftliches Projekt des Förderprogramms IKT für Elektromobilität III und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Ein wettbewerbsfähiges City Car im urbanen Kontext

Das Projekt hat das Ziel, Elektromobilität wettbewerbsfähig, ressourcenschonend und umweltfreundlich zu gestalten. Ein elektrischer Kleinwagen bietet heute jedoch nichts Revolutionäres mehr.  Auch die Option des Carsharings, um eine optimale Auslastung zu garantieren, ist überhaupt nichts Neues. Das ACM soll aber einen Schritt weiter gehen. So sollen private Nutzer das Auto nicht nur über Carsharing nutzen können. Es soll auch als E-Taxi zum Einsatz kommen und von Logistik-Unternehmen als Zustellfahrzeug Gebrauch finden.

 

Wie funktioniert das bei einem Fahrzeug, das leichter und kürzer ist, als ein Smart?

Die Benutzeroberfläche des Fahrzeugs muss dem Bedarf verschiedener Parteien gerecht werden. Trotz seiner 3 Sitze nutzt das City Car den Raum bestmöglich. So lässt sich mit dem 1 300 Liter fassenden Kofferraum eine Euro-Palette transportieren. Ausgestattet ist das City Car mit einem 14-Kilowatt-Motor, kommt auf 90 Kilometer die Stunde mit einer Reichweite von 120 Kilometern und wiegt dabei gerade mal 550 Kilogramm. Zum Vergleich: Ein Tesla S bringt um die 2 Tonnen auf die Waage. “Damit braucht man nur die Hälfte der Akkukapazität für die gleiche Strecke mit einem anderen E-Auto“, erklärt Leibold, der früher für BMW und Mini tätig war.

City Car mit “Ladegerät”

ACM liefert die Akku-Station gleich mit. Die Batterien können, anders als bei den marktüblichen E-Autos, an Wechselstationen bequem gegen volle Akkus getauscht werden. Nur 5 Minuten dauert der Tausch. Ein Taxifahrer könnte so nach der ersten Schicht auf dem Betriebsgelände die Akkus wechseln und dann gleich in die zweite Schicht starten, sagt Leibold. Interessant ist auch, dass die 8 Lithium-Ionen-Akkus sich in einer Art Schublade befinden, die man einfach aus dem Unterboden des Autos ziehen kann. Aufladen lassen sich die Akkus über ein Solardach oder einem Stromnetz. Überwachen lässt sich die vernetzte Flotte über eine zentrale Instrumententafel.

City Car mit doppeltem Sicherheitsboden

Auch Sicherheit spielt eine große Rolle in der Entwicklung. In dem Modell des ACM sind zwei Steuerungsmodule eingebaut, eines davon ist für sicherheitsrelevante Funktionen wie Bremsen zuständig, das andere steuert etwa die Bodenbeleuchtung. Wenn das Modul für die Bremsen nun aus irgendeinem Grund ausfallen sollte, muss das andere die Funktion sofort übernehmen, ohne dass der Fahrer etwas davon mitkriegt. Klingt einfach, dahinter steckt jedoch einiges an Entwicklungsarbeit.

Druck ablassen dank City Car & Co.

Schon im Herbst dieses Jahres soll die Straßenzulassung und damit der Realtest erfolgen – zunächst in den Quartieren Domagkpark und Parkstadt Schwabing, wo im Zuge des EU-Projekts Civitas Eccentric neue Formen der urbanen Mobilität erprobt werden. Mit dem integrierten Mobilitätskonzept aus Bikesharing, Carsharing und dem öffentlichen Nahverkehr soll der Parkraumdruck und auch das Verkehrsaufkommen reduziert werden.

City Car, Community Car

Am Projekt beteiligt sind Ametras rentconcept, das Batteriemontagezentrum BMZ, EuroDesign, Fraunhofer ESK, Green City Projekt, PEM der RWTH Aachen University, Plexiweiss, Roding Automobile, Siemens und StreetScooter.

Konzept und Nutzerfreundlichkeit als Reiz des City Cars

Das Design des Autos stammt übrigens vom renommierten Münchner Designer Peter Naumann. Ob es so viele Autofahrerherzen höherschlagen lässt, ist jedoch fraglich. Der Nutzenfaktor geht hier klar vor und überzeugt auch auf klarer Linie. Das Fahrzeug könnte tatsächlich dabei helfen, den Raum in den überlasteten Großstädten besser zu nutzen und die Luftverschmutzung zu reduzieren. Wenn auch Elektromobilität noch nicht klimaneutral ist, so ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Interessant zu erfahren wäre auch, wie das System genau abläuft. Schließlich möchte ein jeder Unternehmer sein Transportfahrzeug immer in seiner Nähe haben, um es flexibel nutzen zu können. Lange darauf warten zu müssen, bis ein Fahrzeug in der Nähe ist, wäre da sehr kontraproduktiv, wenn es mal just-in-time gehen soll. Lange Laufwege wären für Unternehmen, die viel transportieren müssen, nicht machbar. Gerade solche Probleme erlebt man des Öfteren als Privatperson bei der Nutzung der herkömmlichen Carsharing-Anbieter.