Jahresrückblick Geschäftsleasing VEHICULUM 2018

Goodbye 2018

Die letzten Tage des Jahres rund um Weihnachten und Neujahr sind eine gute Zeit, in sich zu kehren, zurück zu blicken, zu reflektieren, Bilanz zu ziehen und vorauszuschauen. Dem wollen wir uns natürlich auch bei VEHICULUM nicht entziehen.

Ein Jahr voller Hitze

2018 war ein äußerst bewegtes, ein heißes Jahr: klimatisch wie politisch. Und vieles wirkte sich indirekt und direkt auch auf die Automobilindustrie aus. Während das politische Tauwetter in Korea eine neue Ära der friedlichen Ko-Existenz samt grenzüberschreitenden Handshakes und gemeinsamen Sportmannschaften einläutete, führte der schier endlose Zwist in der Bundesregierung und innerhalb der CDU/CSU-Fraktion zum Rücktritt Angela Merkels vom Posten der Parteivorsitzenden. Damit läutete sie das Ende ihrer eigenen Ära ein und die Folgen beziehungsweise Veränderungen, die daraus resultieren werden, sind noch gar nicht absehbar. Ihre Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich in Sachen Dieselskandal unter anderem dafür ausgesprochen, die Bußgeldzahlungen deutscher Autohersteller in einen Bundesfonds einzuzahlen, aus dem die geschädigten Dieselbesitzer bei der Umrüstung ihrer Fahrzeuge unterstützt werden sollen. Dies kann als Fingerzeig der künftigen automobil-politischen Ausrichtung unter der designierten nächsten Kanzlerin interpretiert werden.

Überhaupt spielten Sorgen um das Klima 2018 eine große Rolle. Der Rekordsommer und zahlreiche Wetter- und Naturkatastrophen haben die anhaltende Diskussion um die Erderwärmung und die Frage, welche Rolle menschgemachte Emissionen dabei spielen, weiter befeuert. Hand in Hand damit ging insbesondere in Deutschland die Debatte um die zukünftige Rolle von Kohle und Diesel für die Energieversorgung und die Mobilität. Auch wenn der Anteil des Diesels am Pkw-Bestand in Deutschland auch in diesem Jahr nochmal leicht zunehmen konnte und circa ein Drittel ausmacht, scheint die Zukunft der Selbstzünder ungewisser und gefährdeter denn je. Dabei sollte der moderne Diesel viel mehr ein Teil der Lösung sein, statt voreilig zu Grabe getragen zu werden. Daran ändert auch das seit September verpflichtende Worldwide harmonized Light-duty Test Procedure, kurz WLTP nichts.

Und dann wäre da natürlich noch das unrühmliche Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer in Russland, auf das hin Mercedes-Benz prompt die Zusammenarbeit mit dem DFB für beendet erklärte. Spaß beiseite, der Stuttgarter Autobauer konnte bzw. wollte sich eine Fortsetzung des über vier Jahrzehnte währenden Sponsorings nicht mehr leisten. Auch das möglicherweise eine Folge der anhaltenden Diesel- und Absatzkrise der deutschen Autobauer?

Insgesamt war 2018 ein Jahr der Extreme für Automobilindustrie. Einerseits hat die Branche unter den Verfehlungen der Vergangenheit gelitten wie wohl nie zuvor, andererseits aber auch große Schritte und umfangreiche finanzielle Investitionen in die Zukunft der Automobilität unternommen. Nicht zuletzt vor dem Horizont des noch nicht gänzlich abgewendeten Handelsstreits mit den USA und den neuen Vorgaben für den chinesischen Markt (Mindestanteil von Elektrofahrzeugen an Neuzulassungen 10% ab 2019, 12% ab 2020) sicher eine weise Entscheidung.

Der 2018 am häufigsten gestreamte Song auf Spotify war übrigens “In My Mind” von Dynoro und Gigi D’Agostino. Im Video zum schon ein paar Jahre älteren Original von Ivan Gough & Feenixpawl ft. Georgi Kay sind die Protagonisten übrigens in einem Kia Soul unterwegs.

VEHICULUM MMXVIII

Und damit kommen wir auch schon zu unserem ganz persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr: die Fahrzeuge des südkoreanischen Autoherstellers gehören nämlich seit November zu unserer VEHICULUM-Familie. Mazda, Mercedes, Maserati, Alfa Romeo, Hyundai, Fiat, Smart, Porsche, Renault, Toyota, Jaguar, Land Rover, Mini und Jeep komplettieren die diesjährigen Neuzugänge. Der Launch einer neuen Marke gehört nach wie vor zu den absoluten Highlights für uns. Insgesamt sind nun schon 21 Marken über unsere Plattform erhältlich und weitere werden folgen.

Auch an der im Hintergrund werkelnden Technik haben unsere Techies fleißig geschraubt, so dass wir Ihnen den gesamten Bestellprozess bis hin zur Unterschrift seit Mitte des Jahres erstmals vollständig digital anbieten können. Hinzu kamen hilfreiche Tools wie das Flottenmanagement, dass Ihnen die Verwaltung Ihrer geleasten Fahrzeuge vereinfacht und so bequem wie möglich gestalten soll. Und natürlich war es auch dieses Jahr stets unser Ziel, Ihnen die bestmöglichen Leasingdeals anbieten zu können. Dafür standen wir im ständigen Austausch mit vielen großen Händlergruppen aus ganz Deutschland und führten viele Verhandlungen, von denen am Ende alle Beteiligten profitieren. Daraus resultierten dann selbst für uns unfassbare Angebote wie der Ford Fiesta für 29€ im Monat, der VW Polo für 59€ und der Volvo XC 40 für 159€.

Das alles wäre natürlich nicht möglich, ohne ein gehöriges Wachstum unseres Teams. Zu Beginn des Jahres waren wir noch 22 Mitarbeiter – mittlerweile bevölkern 60 motivierte und liebe KollegInnen unsere heiligen Hallen. Um Ihnen den bestmöglichen Service auch in schwierigen Situationen oder bei drängenden Fragen anbieten zu können, haben wir zum Beispiel eine eigene Customer Service Abteilung aufgebaut, die mittlerweile fünf Angestellte umfasst, die Ihnen stets zur Seite stehen. Aber auch alle anderen Teams sind kontinuierlich gewachsen, damit wir auch zukünftig alle wichtigen Aufgabenfelder zu Ihrer Zufriedenheit beackern können. Um Platz für so viel Man- und Woman-Power zu schaffen, mussten wir bereits im August in ein neues Büro ziehen…und es wird schon wieder ziemlich eng.

Im Großen und Ganzen können wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken. Dies alles wäre ohne Sie, unsere lieben Kunden, nicht möglich gewesen. Dafür wollen wir uns herzlich bei Ihnen bedanken.

Und was kommt dann? Ausblick auf 2019

An diese Erfolge und Fortschritte wollen wir natürlich auch im kommenden Jahr anknüpfen. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und hoffen, dass Sie den eingeschlagenen Weg zum digitalisierten Leasing weiter mit uns gehen wollen. Voraussichtlich im Sommer werden wir Ihnen erstmals mit 100 Mitarbeitern zur Seite stehen, denn die Herausforderungen der Automobilbranche werden mit Sicherheit nicht weniger werden. Erst kürzlich hat die EU nochmals verschärfte Richtlinien für CO2-Grenzwerte für Neuwagen beschlossen. Bis 2030 soll der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß um 37,5 Prozent im Vergleich zu 2021 sinken. Die Ausmaße der Entscheidung zeigen nun deutlicher als je zuvor, dass für die Autohersteller kein Weg mehr an einem schnellen Abschied vom Verbrennungsmotor vorbeiführt. Die Bundesregierung hat dazu für 2019 schon erste Maßnahmen ergriffen, um die nach wie vor geringe Nachfrage nach Elektro- und Hybridautos anzufeuern. Bisher müssen Arbeitnehmer, die ihren Firmenwagen privat nutzen, monatlich ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Für Elektro- und Hybridfahrzeuge soll es künftig einen halbierten Satz von 0,5 Prozent geben. Die Neuregelung soll gelten für Elektro- und Hybridfahrzeuge, die vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021 angeschafft oder geleast werden. Damit wird die E- und Hybrid-Mobilität auch im Bereich des Geschäftsleasings an Bedeutung gewinnen. Neben den bereits bestehenden Angeboten wie dem Smart fortwo EQ oder dem i3 von BMW werden wir unser Portfolio dementsprechend weiter ausbauen.

Und zu guter Letzt werden wir 2019 ein Thema angehen, das schon länger auf unserer Agenda steht und immer wieder von Kunden und Interessenten angefragt wird: den Einstieg ins Privatleasing. Der Start steht schon fest und wird mit einem großen Knall in Kooperation mit einem vermutlich unerwarteten Partner erfolgen. Sie werden davon hören!

Bleibt nur noch, Ihnen entspannte und besonnene Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten und einen guten Rutsch zu wünschen. Wir sind gespannt, was das Jahr 2019 für Sie und uns bereithalten mag.

Ihr VEHICULUM-Team

BMW i3 - "Die Zukunft ist jetzt"

BMW i3 – „Die Zukunft ist jetzt“

BMW i3 – “Die Zukunft ist jetzt”?

 

Elektromobilität und der BMW i3 – ein heiß diskutiertes Thema, dass trotz großer Kritik eine, vielleicht sogar DIE innovationstreibende Kraft in der Automobilindustrie darstellt. Die BMW Group konnte das Potential früh erkennen und positioniert sich heute mit zahlreichen Förderprogrammen und mit ihren BMWi und iPerformance Modellen als zentraler Akteur der deutschen und auch weltweiten Elektro- und Hybrid-Automobilindustrie.

 

Die Verkaufszahlen von elektrifizierten BMW Modellen sprechen für sich – mehr als 100.000 verkaufte Einheiten im Jahr 2017. Für dieses Jahr plant die BMW Group einen weltweiten Absatz von 140.000 Fahrzeugen – ein Wachstum, welches seines Gleichen sucht. Dies ist natürlich auch der steigenden Nachfrage geschuldet, da es BMW über die Jahre gelang, die Reichweiten der rein elektrischen Fahrzeugen immer näher an die der normalen Verbrennungsmotoren zu bringen. Doch trotzdem müssen BMW und die anderen Hersteller regelmäßig starken Gegenwind ertragen. Vor allem die Hybridkonzepte werden von den Endverbrauchern regelmäßig in Frage gestellt, da diese neben vielen Vorteilen leider einige Nachteile mit sich bringen. Vor- und Nachteile werden wir unten im Fazit abwägen. Unstrittig ist, dass Elektromotoren in Zukunft immer mehr die herkömmlichen Motoren ersetzen werden – nicht nur alleine wegen des CO2 Ausstoßes sondern auch aufgrund der Rohstoffknappheit. Doch der Weg zum massentauglichen Fahrzeug fordert noch viel Arbeit, technische Innovationen und Überzeugungskraft.

 

BMWs Integration in China

 

15 Jahre nun läuft die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Münchnern und dem chinesischen Unternehmen Brilliance. Aus diesem Grund wurde dieses Jahr das Joint-Venture mit Brilliance Automotive bis 2040 verlängert. Die Produktionsstätten in China gewinnen immer mehr an Relevanz – so möchte BMW drei Milliarden Euro in das Werk Shenyang investieren, das Werk Tiexi soll die Kapazität verdoppeln und das benachbarte Werk Dagong soll ausgebaut werden. Somit soll die Produktionskapazität auf 650.000 Einheiten im Jahr 2020 steigen – im vergangenen Jahr lag die Produktionsmenge bei 400.000. Ein Großteil davon bedient den chinesen Markt, welcher für BMW den größten Einzelmarkt darstellt. Die Verkaufszahlen übersteigen die von Deutschland und den USA zusammen – wow. Ein weiterer treibender Faktor für den steigenden Absatz auch im Plug-In-Hybrid Geschäft ist die ab 2019 eintretende “New Energy Vehicles” Quote in China, welche die Autohersteller verpflichtet, dass 10 % der verkauften Autos Hybrid- oder Elektrofahrzeuge sein müssen. Diese Quote steigt jährlich an – im Jahr 2020 liegt sie bei 12 Prozent. Harald Krüger beschreibt die zukünftige Entwicklung so: “Wir setzten unsere Wachstumsstrategie für China konsequent um. Mit kontinuierlichen Investitionen sowie der Entwicklung und Produktion elektrischer Fahrzeuge unterstreichen wir Chinas Bedeutung als dynamischen Wachstumsmarkt für uns […]”. Aktuell werden dort Modelle wie der iX3, 1er-Reiher Limousine, 3er-Reihe Limousine F35 mit kurzem und langem Radstand, X1 Lang und xDrive25Le, X3 und 5er-Reihe Lang hergestellt. Die genannten Fahrzeuge sind hauptsächlich auf dem chinesischen Markt verfügbar.

 

BMW – nicht nur engagiert im Autobau

 

BMWs Mission: Führender Systemanbieter für Elektromobilität werden. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert der Konzern nicht nur in die Entwicklung seiner Fahrzeuge, sondern vor allem in die dazugehörige Infrastruktur. Hier ein paar Zahlen, Fakten und Projekte:

 

  1. BMW i Hochvoltspeicher (Wird verwendet in Bootsantrieben z.B. Torqeedo, Nutzfahrzeugen z.B. Streetscooter, Stationärspeicheranwendungen
  2. ChargeNow, Service für öffentliches Laden, inzwischen mehr als 130.000 Ladepunkte in 32 Ländern
  3. UN Awards “MomentumForChange”, für das hohe Engagement in der Ladeinfrastruktur
  4. Über 25.000.000 Euro investiert, aus denen über 9.500 operative Ladepunkte entstanden
  5. BMW Wireless Charging, kabellose Ladetechnik, bei der das Auto über dem Ladegerät steht und lädt
  6. BMW Energy Services, kümmern sich um eine nicht nur lokal emissionsfreie Umwelt

 

BMWi Modelle

 

Eine Namenssicherung lässt nur erahnen, welches Potential in den elektrifizierten Modellen der Zukunft steckt – i1 bis i9 und xi1 bis xi9 ließ sich der bayerische Konzern als Markennamen schützen. Momentan bietet BMW in Deutschland die elektrischen Modelle i3 und i8 Coupé/Roadster an und die Hybrid-Fahrzeuge 530e, 225xe Active Tourer und der 740e iPerformance mit kurzem und langem Radstand. Damit bedienen die Münchner schon viele Autoklassen. Doch schon für nächstes Jahr ist der MINI E geplant, welcher in der deutschen Kleinwagenklasse der Erste seiner Art wäre, für 2020 der iX3 und für 2021 der BMW iNEXT.

 

BMW i8

 

“Sportwagen und Elektromotor? Das geht nicht!” – so denken auch noch heute viele. Doch mit dem i8 konnte BMW ein Statement in der Sportwagenklasse setzen und das Gegenteil beweisen. Mit seinen 374 Pferdestärken beschleunigt der auch als Roadster verfügbare i8 in nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Undenkbare – das Fahrzeug erfreut damit nicht nur die Herzen der Geschwindigkeitsfreaks, sondern schont dabei auch zumindest das Portemonnaie an der Tankstelle – mit einem kombinierten Durchschnittsverbrauch von nur 1,8 Litern schauen sogar die Kleinwagen dumm aus der Wäsche. Doch freut euch nicht zu früh – das Gesparte an der Tankstelle bringt einem leider wenig bei einem Bruttolistenpreis ab 138.000 €.

 

BMW i3

 

Der vollelektrische BMW i3 richtet sich im Gegensatz zu seinem großen i Bruder an die Masse. Das Design wurde am Anfang oft als gewöhnungsbedürftig beschrieben – doch wir verwenden lieber das Wort “futuristisch”. Natürlich hat er nicht die elegante Form einer Limousine oder die sportliche Ader der BMW M-Modelle, doch das soll er auch nicht. Der i3 soll herausstechen – und wenn man einmal mit ihm eine Spritztour macht, kommt auch die sportliche Identität zum Vorschein. Durch den 184 PS starken Elektromotor des i3s in Verbindung mit dem tief liegenden Fahrzeugschwerpunkt wirkt das Fahrzeug agil und flott. Und eine weitere Stärke ist seine neue Reichweite – bis zu 300 km schafft der elektrische BMW – allerdings nur ausreichend für mittlere Strecken und den normalen Stadtverkehr.

 

Fazit

 

Die Vorteile eines rein elektrischen Fahrzeugs sind schnell zu erkennen – lokal emissionsfrei fahren, geringe Betriebskosten, geringer Verschleiß und vergünstigte KFZ-Steuer. Doch dies alles bringt nichts, wenn man mit dem Fahrzeug nicht reibungslos längere Strecken zurücklegen kann. Zudem ist die Ladeinfrastruktur außerhalb von Großstädten unterentwickelt und die Ladezeiten müssen bei längeren Strecken mit einkalkuliert werden. Um zum Schrecken Aller – die Preise von Elektrofahrzeugen sind im Vergleich zur Verbrennermotoren wesentlich höher. Im Großen und Ganzen kann man sagen – massentauglich sind die Elektrofahrzeuge momentan noch lange nicht.

Um eine Übergangslösung zu finden, bieten die Autohersteller Hybridfahrzeuge an. Diese haben neben einem Verbrennermotor zusätzlich einen Elektromotor. Punkten tut dieser Antrieb vor allem in Großstädten und bei Kurzstrecken, da dort der Elektromotor den Antrieb übernehmen kann und somit kein Kraftstoff verbraucht wird. Doch um diesen Vorteil genießen zu können, zahlt man auch hier wesentlich mehr bei der Anschaffung – im Durchschnitt liegt der Preis 8.000 € über dem herkömmlicher Verbrennermodelle.

Doch die Autoindustrie, insbesondere BMW, investiert viel Zeit und Geld, um Elektromobilität umweltschonender und massentauglicher zu gestalten.

Wir denken, dass das Ziel noch lange nicht erreicht ist, wir uns aber auf dem besten Weg befinden, die Elektroflitzer für Jedermann zugänglich zu machen und nachhaltig im Automarkt zu etablieren. Wir bei VEHICULUM spüren eine Neuorientierung – Hybride und E-Autos wie der BMW i3 und der 530e iPerformance erfreuen sich großer Beliebtheit, erst recht, wenn Sie so günstig wie bei uns angeboten werden. Denn eines ist klar, der Preis wird großen Einfluss auf die Attraktivität der E-Mobilität haben.

Daimler - Dear Dr. Zetsche

Daimler – Dear Dr. Zetsche

Dear Dr. Zetsche –

Meilensteine einer Ikone der Automobilindustrie. (oder Ikone, Koryphäe und Titan)

 

Wie der Internetseite daimler.com zu entnehmen ist, trat Herr Dr. Dieter Zetsche bereits 1976 im Alter von nur 23 Jahren in das Unternehmen der damaligen Daimler-Benz AG ein. Was für viele heute Traum und Lebensinhalt ist, wurde für ihn wahr – ein Platz in der Forschungsabteilung der damaligen Daimler-Benz AG. Wer hätte gedacht, dass dieser Mann 30 Jahre später an der Spitze der Daimler AG stehen würde? Wahrscheinlich nicht mal er selbst.

 

Kurz zu seiner Person: “Dr. Zetsche wurde am 05. Mai 1953 in Istanbul, Türkei, geboren. Nach der Schulzeit in Frankfurt und dem Abitur studierte er von 1971 bis 1976 Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur. 1976 trat er in den Forschungsbereich der damaligen Daimler-Benz AG ein. Dr. Zetsche promovierte 1982 an der Universität Paderborn zum Dr.-Ing.” ( Zitat: https://www.daimler.com/konzern/corporate-governance/vorstand/zetsche/)

 

Vielleicht sollte man auch vorab einmal klarstellen, wer Daimler überhaupt ist. Wir neigen oft dazu, wichtige Dinge zu vergessen – Daimler ist nicht nur der Konzern der für Mercedes-Benz und diverse anderen Automarken verantwortlich ist, sondern für das Auto selbst. Bitte vergessen Sie nicht: Daimler hat das Auto, so wie wir es kennen, maßgeblich geprägt. Deutschland ist ohne Mercedes und die Autoindustrie nicht mehr das Deutschland, das wir kennen und in dem wir groß geworden sind. Wir sind weltweit bekannt als das “Traumland” eines jeden Autofahrers und Autoliebhabers.

 

Natürlich kann man argumentieren, dass man in Dubai oder Abu Dhabi bessere, schönere, schnellere und vor allem teurere Autos findet, aber dies ist nur möglich, weil ambitionierte und passionierte Menschen mit mehr Benzin als Blut im Herzen engagiert genug waren, das Auto als solches durch Innovation und Tatendrang voranzutreiben und Dr. Dieter Zetsche trug einen maßgeblichen Teil dazu bei.

 

Getrieben von der ewigen Gleichung Bauch + Erfahrung / Beratung = schnelle Entscheidung (sehr passendes Zitat entnommen aus der SZ: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wirtschaft/einsame-spitze-79863)

hat er schon in jungen Jahren, noch als Student, ein Programm geschrieben, dass das Handling von Autos in Kurven verbesserte – damals wurden Autos und Elektronik oft noch als gegensätzliche Dinge verstanden. Dies ist heute nicht mehr der Fall – Autofahren wurde dank Pionieren wie Dr. Zetsche immer zugänglicher und einfacher zu fahren und damit vor allem eines: Sicherer!

 

Nach dem Eintritt in den Forschungsbereich der Daimler-Benz AG 1976 wurde Dr. Zetsche nach seiner Promovierung an der Universität Paderborn bereits 1986 Entwicklungsverantwortlicher für den Unternehmensbereich Geländewagen. Im Juli des gleichen Jahres das 50.000ste Exemplar der G-Klasse vom Band. Anschließend ging es für Dr. Zetsche nach Südamerika, wo er in den nächsten 3 Jahren erst Leiter des Entwicklungsbereiches bei Mercedes-Benz do Brasil, Mitglied der Geschäftsleitung und schließlich Präsident von Mercedes-Benz Argentina wurde, während 1989 in Berlin die Mauer fiel.

 

Die nächsten 3 Jahre profiliert sich Dr. Zetsche noch in Übersee als Präsident der Freightliner Corp. bis er 1992 Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz AG für das Ressort Entwicklung im Geschäftsbereich Personenwagen in Deutschland wird.

 

1993 war ein denkwürdiges Jahr, als das erste gemeinsam entwickelte Auto von Mercedes-Benz und Aufrecht und Melcher in Frankfurt am Main vorgestellt wird  – quasi der Startschuss für die AMG-Modelle, so wie wir sie heute kennen: Der Mercedes-Benz C 36 AMG hat auf der Internationalen Automobil-Ausstellung vom 9. bis 19. September 1993 Premiere. Das Debüt vor 25 Jahren ist der erste Höhepunkt in einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Denn diese Hochleistungslimousine der Baureihe 202 entsteht als erstes gemeinsames Projekt von Mercedes-Benz mit dem 1967 gegründeten Ingenieurbüro AMG. Das Modellprogramm von Mercedes-AMG, seit 2005 eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG, ist heute umfassender als je zuvor.

 

Der Mercedes-Benz C 36 AMG (Die Buchstaben AMG im Unternehmensnamen stehen für Aufrecht, Melcher sowie für Aufrechts Wohnort Großaspach) begeistert 1993 Fachwelt und Fans gleichermaßen. Das ist auch einer Vorgeschichte der Leidenschaft für Leistung im Zeichen des Mercedes-Sterns zu verdanken, die bis in die 1960er-Jahre zurückreicht: 1967 gründen Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher ihr Ingenieurbüro für Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von Rennmotoren. Schon zuvor haben die beiden Mercedes-Benz Mitarbeiter privat Rennsportwagen auf der Basis von Serienautomobilen mit dem Stern aufgebaut. Nun wird die sportliche Optimierung von Kundenfahrzeugen für die Straße zum zweiten Standbein.

 

Nun aber wieder zurück zu Herrn Dr. Zetsche. Schon kurz darauf (1995) wurde er Vorstandsmitglied für den Vertrieb bei der Mercedes-Benz AG.
Daimler war 1998 unter dem damaligen Vorstandschef Jürgen Schrempp mit dem US-Autohersteller Chrysler fusioniert. Im Dezember des Jahres wird Zetsche Vorstandsmitglied bei Daimler. Bei Chrysler greift der Manager hart durch und saniert das Unternehmen. 25.000 Stellen werden abgebaut und der US-Autohersteller wird zunächst aus den roten Zahlen geführt.

 

Das Image des knallharten Sanierers behält Dr. Zetsche auch weiterhin ganz gemäß seinem Motto “Ein Premium-Hersteller muss auch Premium-Profit machen.” Mit viel Respekt und voller Spannung verfolgt die Wirtschaftswelt die Aktionen des Dr. Zetsche.

 

Weil die Beteiligung an Chrysler Jahre später erneut Verluste einfährt wird diese 2007 an den Investor Cerberus für 5,5 Milliarden Euro verkauft und aus DaimlerChrysler wird die Daimler AG.

 

Dr. Zetsche kann man nicht ohne das Wort “Krisenmanagement” schreiben. Als im Zuge der weltweiten Finanzkrise nach 2008 Daimler ein Liquiditätsengpass drohte, schreibt man in Stuttgart Verluste in Milliardenhöhe. Es hilft ein Investment aus Abu Dhabi: Die Staatsholding Aabar Investment kauft 9,1% des Unternehmens und zieht sich bereits 3 Jahre später aus der Beteiligung zurück.

 

Als schließlich 2012 die A-Klasse neu interpretiert wird –  vom Rentnerauto zum jugendlich-modernen Straßenflitzer und zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den Audi A3 oder BMW 1er – wird an dem Ziel “Marktführerschaft bis 2020” noch stark gezweifelt. Doch bereits ein Jahr später scheint sich die Neuausrichtung auszuzahlen und 2017 ist die Marktführerschaft im Premiumsegment wieder erreicht – 3 Jahre vor Plan wurde BMW der erste Rang abgelaufen.

 

Vor allem 2017 war ein besonders gutes Jahr für Mercedes, neben dem ersten Rang im Premiumsegment gab es viele weitere Errungenschaften:

 

  • Im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz rund 2,3 Mio. Pkw weltweit verkauft und damit den Absatz um 9,9% gesteigert.
  • Die Pkw-Sparte kommt insgesamt auf über 2,4 Mio. verkaufte Mercedes-Benz und smart in 2017.
  • 2017 war das siebte Rekordjahr in Folge für Mercedes-Benz und Mercedes-Benz Cars.
  • Der beste Jahresabsatz aller Zeiten wurde in den drei Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA erreicht.
  • Die Marktführerschaft konnte in den großen Märkten Deutschland und USA verteidigt werden.
  • Mit einer Steigerung von über 25% war China der am absolut stärksten wachsende und der größte Einzelmarkt von Mercedes-Benz.
  • AMG war im Jubiläumsjahr mit über 130.000 verkauften Fahrzeugen erstmals sechsstellig beim Absatz (+33,0%).

 

Vor kurzem hat der Konzern allerdings Rückschläge hinnehmen müssen: Der Diesel-Skandal und Kartell-Vorwürfe belasten das Unternehmen. Der Absatz ging zuletzt zurück, Daimler schraubte die ohnehin zurückhaltenden Erwartungen für das Jahr 2018 herunter. Im Juni ordnet die Bundesregierung einen amtlichen Rückruf mehrerer Diesel-Modelle an. Daimler kündigt an, mit den Behörden zu kooperieren.

 

Außerdem kommt Mercedes nach der Neuordnung des chinesischen Händlernetzes im Jahre 2013 und trotz guter Absatzzahlen in China nicht mehr ohne eine chinesische Beteiligung aus – im Februar 2018 steigt der Autokonzern Geely ein. Sehr zur Überraschung von Politik und Zetsche selbst. Akribisch hat sich Li Shufu auf den Kauf der Daimler Aktien vorbereitet. Laut der Wirtschaftswoche wurde dieses Vorhaben hinter den Kulissen bereits seit Monaten mit diversen Banken vorbereitet. “…Li hielt seine 7,5 Milliarden Euro schwere Investition mit Hilfe von Mantelgesellschaften in Hongkong, Derivaten rund um Daimler-Aktien und sorgfältig strukturierten Optionsgeschäften unter der Decke – bis er auf einen Schlag größter Einzelaktionär in Stuttgart werden konnte, mit einem höheren Anteil als der Staatsfonds von Kuwait (knapp sieben Prozent).” so die WiWo. Dabei wurde jedoch nicht gegen geltendes Recht verstoßen, es war eine Überraschung für Jedermann. Die genutzten rechtlichen Schleichwege könnten manche als “dubios” oder sogar als “Coup des Jahrzehnts” bezeichnen. Wie komplex und ausgeklügelt dieser “Coup” war lesen Sie sich am besten selbst durch. (Link: WiWo https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/scheinfirmen-strohmaenner-aktiendeals-der-lange-weg-von-geely-chef-li-shufu-zum-daimler-coup/21028390.html)    – Li Shufus Plan: Digitalisierung und Elektrifizierung vorantreiben um jeden Preis.

 

In der Moderne angekommen, kämpft auch Mercedes-Benz mit den Zeichen der Zeit. Autonomes fahren und die E-Mobilität können nicht einfach ignoriert werden. Neue Mobilitätskonzepte wie car2go kommen auf den Markt und erreichen bereits binnen kürzester Zeit die Marktführerschaft. Auf rekordverdächtige Absätze folgen lange und harte Flauten, dies ist vor allem dem Dieselskandal und der damit einhergehenden WLTP Einführung geschuldet. Die digitale Konkurrenz für den Autohandel wächst, die Kundschaft wird wählerischer, vergleicht und bucht immer mehr online. Händler, die Ihr Geschäftsmodell nicht radikal verändern, stehen unter immer höher werdendem Druck.

 

Auch wir bei VEHICULUM erkennen, dass sich unser Geschäftsmodell hoher Beliebtheit erfreut. Es scheint die Zeit für etwas Neues angebrochen zu sein. Der Konsument möchte nicht mehr unzählige Stunden in Autohäusern verbringen, nur um sich mit undurchsichtigen Preisstrukturen und Verkaufsgesprächen zu beschäftigen. Die Zukunft liegt in der Transparenz und Vergleichbarkeit von Angeboten und wir bieten diesen Service 24/7 im Internet und in Echtzeit an. Wir sind gespannt, welche Herausforderungen auch in Zukunft auf den digitalen Autohandel zukommen und Sie dürfen gespannt sein, wie wir diese meistern werden.

 

Die Zeit musste leider kommen –  Dr. Zetsche gibt 2019 den Posten als Vorstandsvorsitzender auf und verlässt das Unternehmen 2021. Nicht immer beliebt aber immer effizient, so könnte man sein Leben beschreiben. Kaum jemand hat eine Industrie so geprägt wie er. Er begeistert mit seinem Einsatz nicht nur Mercedes-Benz-Fans sondern Menschen auf der ganzen Welt. Mercedes-Benz, so wie wir es heute kennen, ist zu einem großen Teil sein Lebenswerk.

 

Wir wünschen Herrn Dr. Zetsche die Zeit, alles zu regeln und wohlverdiente Ruhe.

 

Quellen: https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Chronik-Tabellarischer-Lebenslauf-der-G-Klasse.xhtml?oid=9361727

 

https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Modellgeschichte-Die-Evolution-des-G.xhtml?oid=9361642

 

http://www.spiegel.de/fotostrecke/dieter-zetsche-ein-leben-fuer-daimler-fotostrecke-164057-16.html

 

https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko.xhtml?oid=41120172ls=L2RlL2luc3RhbmNlL2tvLnhodG1sP29pZD05MjY1ODExJnJlbElkPTYwODI5JmZyb21PaWQ9OTI2NTgxMSZib3JkZXJzPXRydWUmcmVzdWx0SW5mb1R5cGVJZD00MDYyNiZ2aWV3VHlwZT1saXN0JnNvcnREZWZpbml0aW9uPVBVQkxJU0hFRF9BVC0yJnRodW1iU2NhbGVJbmRleD0wJnJvd0NvdW50c0luZGV4PTU!&rs=4

 

Quattro, Motorsport - Audi

Quattro, Motorsport – Audi

Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns doch alle schon einmal gefragt – für was stehen die vier Ringe in dem Audi Logo. Sicherlich könnte man denken, dass sie eine Anspielung auf den bekannten quattro-Allradantrieb eines Audis sind. Aber nein – die Entstehung dieses Logos ist auf den Zusammenschluss im Jahr 1932 der vier Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer zurückzuführen. Damit waren die Grundsteine gelegt, um neue Erfolgsstorys zu schreiben – unter anderem im Motorsport und mit dem quattro-Antrieb.

Der Urquattro und sein Erfolg

Entwicklungsauftrag “262” – der Beginn eines legendären Produkts. Ziel war es, einen Audi mit einem permanenten Allradantrieb zu konstruieren. Der Prototyp basierte auf einem umgebauten Audi 80 mit einem Fünfzylinder Turbo Motor. Doch der Weg zum massen tauglichen quattro-Audi war mit vielen technischen Problemen gepflastert. Anpassungen an Achse, Fahrverhalten und vor allem am Getriebe forderten die technischen Entwickler heraus – doch kein Problem für Audi. Die Lösung war eine hohl gebohrte Welle im Getriebe, über welche die Kraft in zwei Richtungen fließt und nun beide Achsen mit einer Verteilung von 50:50  angetrieben werden konnten. Der erste quattro, auch Urquattro genannt, war geboren und wurde erstmals am 3. März 1980 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt.

Geplant war einer Kleinstserie von 400 Fahrzeugen. Audi war sich nicht sicher, ob der permanente Allradantrieb beim Endverbraucher gut ankommt. Zudem belächelten die anderen Kraftfahrzeughersteller dieses Konzept – doch zu Unrecht. Auf vereisten oder nassen Oberflächen hatte kein Fahrzeug der anderen Hersteller den Hauch der Chance gegen den quattro-Antrieb. Somit zogen die Konkurrenten schnell nach und versuchten auch den Allradantrieb in ihre Modelle zu integrieren.

Der Erfolg des Urquattros lässt sich am besten in Zahlen beschreiben – 11.452 verkaufte Fahrzeuge zwischen 1980 und 1991 – in Anbetracht der geplanten 400 Autos ein mega Erfolg! Dies überstieg ganz klar den Erwartungen und als Tribut für das während der Zeit auch erfolgreiche Rallye-Fahrzeug legte Audi die Sonderserie des quattros auf. Diese war eine verkürzte Variante mit einem Vierventil-Turbo Motor und stolzen 306 Pferdestärken, damals verdammt viel – scheiße! auch heute verdammt viel.

Selbstverständlich wurde der Allradantrieb dann auch in viele weitere Modelle eingebaut. Das Besondere – die Fahrzeuge, welche über einen quattro-Antrieb verfügten, waren nicht für das Gelände ausgelegt – eine Weltneuheit.

Doch spätestens nach dem berühmten quattro-Werbespot, bei dem ein Audi aus eigener Kraft eine Skischanze im finnischen Kaipola hinauf fährt (Link:https://www.youtube.com/watch?v=7hW-QCtbV5M), konnte das Auto die Herzen der Kunden für sich gewinnen. Ein serienmäßiges Straßenfahrzeug, welches eine 80 prozentige Steigung erklimmen kann und jeglichen Komfort eines normalen KFZ bietet – der Hammer!

Der quattro-Antrieb war nun nicht mehr wegzudenken und fand als Serienausstattung 1988 an der Spitze der Modellreihe platz – und zwar im Audi V8.

Ein Auto, viele Erfolge

Er ist schnell, kompakt, brutal und hat einen Wiedererkennungswert wie kein Anderer – der Audi Sport Quattro S1 E2. Mit seinen scharfen Kanten und dem brachialen Sound des Fünfzylinder Turbomotor weckte er nicht nur in jedem Emotionen, sondern ging mit seinem Erfolgen in die Geschichtsbücher des Rallye-Sports ein.

Die Anfänge im Rallye-Sport waren für Audi eher suboptimal – das Fahrzeug war den anderen reinrassigen Rennwagen unterlegen. Also entwickelte Audi einen neuen Audi Sport Quattro mit der Bezeichnung E2, welcher nicht mehr auf dem S1 basierte. Er wurde mit allen sich im FIA-Reglements erlaubten “Verbesserungen”, ua. riesige Spoiler und Flügel, ausgestattet und war nun bereit gegen die Konkurrenz anzutreten.

Dieser debütierte im Jahr 1985, bei dem sich der Audi mehrere Titel sichern konnte und nun bereit war, die Rallye-Szene aufzumischen.

1986, Rallye Portugal – Joaquim Santos kollidiert mit einer Gruppe von Zuschauern. Drei Menschen sterben und 33 Zuschauer sind verletzt – ein Grund für Audi um vorzeitig aus der Rallye-WM zurückzuziehen.

Das „Comeback“ des Rallye-quattros

Doch schon ein Jahr später sollte Walter Röhrl mit dem den Audi Sport Quattro E2 Pikes Peek  neue Titel nach Ingolstadt bringen. Der überarbeitete Audi bekam nicht nur Anpassungen für die Aerodynamik, sondern besaß nun unglaubliche 598 PS. Ziel war es das berühmte “Race to the Clouds” Rennen zu gewinnen. Die gelang Audi schon in den beiden Vorjahren, jedoch war die Konkurrenz im Jahr 1987 extrem stark sein. Doch die brillanten Fahrkünste gepaart mit einem legendären Audi Sport Quattro waren auch in diesem Jahr unschlagbar. Mit einer Weltrekordzeit von 10:46 Minuten gewann Audi mit ganzen sieben Sekunden Vorsprung das Rennen – somit war Walther Röhrl der erste Fahrer, der mit einer Zeit unter 11 Minuten das Rennen in Pikes Peek gewann.

Trotz des großen Erfolgs zog sich Audi nun komplett aus dem Rallyesport zurück und versuchte sich in neuen Rennserien. Und auch hier ließ der Erfolg nicht lang auf sich warten. Rennen in der US-TransAm-Serie und der Deutschen Tourenmeisterschaft waren nun die im Fokus stehenden Rennserien.

Bis heute ist Audi sehr präsent im Motorsport. In den letzten 10 Jahren konnte Audi sechs DTM Titel gewinnen, 5 Siege beim 24h in Le Mans und in letzten sechs Rennen bei den 24h vom Nürburgring konnte Audi vier Siege heimfahren. Durch diese Titel profitiert der Konzern logischerweise enorm und kann nicht nur viele technische Parallelen zwischen Motorsport und Strassenfahrzeug schaffen, sondern überträgt die Emotionen und das Prestige direkt an die Audi Kunden.

Der quattro-Antrieb heute

Auch wenn in den modernen Rennwagen auf Grund von Reglements der Rennleitungen kein Allradantrieb mehr verbaut ist, setzt Audi bei den Straßenfahrzeugen auf den quattro-Antrieb. In mehr als 100 Modellvarianten ist dieser erhältlich und bei den Modellen Q7, A4 allroad quattro, A6 allroad quattro, A8, R8, S-und RS-Modelle ist der quattro-Antrieb serie. Dies führte dazu, dass im Jahr 2015 mehr 44 % aller ausgelieferten Audi’s einen Allradantrieb besaßen – wow!  

Natürlich entwickelte sich die Technologie über die Jahre weiter. Die neue Innovation von Audi: quattro-Antrieb mit ultra-Technologie.

Diese Technologie ermöglicht eine situationsabhängige variable Verteilung der Kraft auf die Achsen. Damit distanziert sich Audi immer weiter von der noch im Jahr 1980 verfolgten Strategie des permanenten Allradantriebs. Wie wird diese Technik umgesetzt? Eine geregelte Lamellenkupplung am Getriebeende! Diese wird prädiktiv vom Steuergerät kontrolliert – d.h. das Fahrzeug rechnet bis zu einer halben Sekunde in die Zukunft voraus, welcher Reifen die beste bzw. schlechteste Traktion hat und somit mehr bzw. weniger Kraft auf die Straße bringen kann. Ergebnis dieser Technologie – ein verbessertes Fahrgefühl und eine enorme Steigerung der Effizienz. Diese Technologie ist jedoch momentan nur in längs eingebauten Motoren zu finden.

Das Fazit

“Berg auf, Berg ab, der Audi macht niemals schlapp” – solche Sprichwörter entstehen nicht einfach so. Schaut man sich die Motorsportgeschichte an, sieht man – Audi ist Motorsport und Motorsport ist Audi. Und ein wichtiger Bestandteil von beiden war der quattro-Antrieb, welcher seit seiner Einführung im Jahr 1980 immer mehr an Relevanz gewinnt. Spitzenmodelle wie der Audi RS5, S8 oder RS6 verlassen die Produktionshallen nicht mehr ohne ihn. Wir können uns jedenfalls nicht vorstellen, dass Audi in Zukunft auf den quattro-Antrieb verzichten möchte.

Bis dahin verbleiben wir mit rasanten Grüßen.

Ihr VEHICULUM – Team

 

Sicherheit und Schwedenstahl

Sicherheit und Schwedenstahl

Von der Bremse zur Knautschzone bis hin zum vollautomatischen Abbremsen. Die Sicherheit des Autos war ein langer Weg und Sicherheitskonzepte haben sich über die Jahre  durch Innovationen und neue Anforderungen stets gewandelt und es ist kein Ende in Sicht.

Sicherheit: Wie alles begann…

Als 1886 Karl Benz das moderne Auto, so wie wir es kennen erfunden hat, konnte noch niemand erahnen, wie wichtig diese Erfindung in Zukunft werden sollte.Schließlich lebt heute ein maßgeblicher Teil der Bevölkerung und Weltwirtschaft vom Auf und Ab der Autoindustrie.

Bedenkt man dann, dass es noch ein paar Jahre gedauert hat (nämlich bis 1924) bis die erste Vierradbremse im Horch10 vom Stapel lief, war klar –  es geht nun volle Kraft voraus. Mit steigender Beliebtheit und immer volleren Straßen wurde die Fahrzeugsicherheit in und am Auto zunehmend wichtiger. Es mussten Regeln für den Straßenverkehr her, der Verkehr musste immer mehr geleitet und sicher gemacht werden, Strafen wurden verteilt und diverse neue Professionen, wie die des Verkehrspolizisten,  entstanden.

Mit vorangehendem Fortschritt in Technologie und Motorisierung wurden Autos immer schneller und die Fahrer waghalsiger –  Unfälle und diverse technische Ausfälle standen auf der Tagesordnung.

In diesem Blog haben wir einige der revolutionären Entwicklungen in der Fahrzeugsicherheit für Sie aufbereitet. Dreipunkt – Sicherheitsgurt oder Airbag klingen für uns inzwischen selbstverständlich, doch dahin war es ein langer Weg.

Die Erfindung der Knautschzone war nach der Erfindung der Vierradbremse der nächste größere Meilenstein in der Geschichte der Sicherheit des modernen Automobils. Im laufe des 20. Jahrhunderts wurden Autos immer schwerer und rapide moderner. Diverse Rennställe und Manufakturen arbeiteten Tag und Nacht daran aus Metall und Motoren wilde und schnelle Rennboliden zu bauen. Am 11. August 1959 – geht eine der wichtigsten Erfindungen des Mercedes-Ingenieurs Béla Barényi in Serie. „Eine Klasse für sich“ wirbt Mercedes an diesem Tag erstmals für die neue S-Klasse (Modellreihe W 111), die mit ihren markanten Heckflossen im Stil amerikanischer Straßenkreuzer Aufsehen erregt. Doch die wahren Qualitäten stecken unter dem Blech: Es ist der weltweit erste Personenwagen mit moderner Sicherheitskarosserie, also mit äußeren Knautschzonen und stabiler Mitte.

Sicherheit schreibt man mit “Volvo”

Im selben Jahr schrieb Volvo  Automobilgeschichte. Mit der Erfindung des Dreipunktgurtes legten die Schweden den Grundstein für den Erfolg von Modellen wie dem P 120 (Amazon) und dem zweitürigen P130. Der P120 besaß einen 60-PS-Motor, der aus dem PV444 stammte. Bis 1979 baute Volvo von beiden Modellen knapp 600.000 Exemplare, dazu kamen rund 70.000 Kombis. Der P120 gilt noch heute als Design-Ikone und ist in nahezu jedem Automobilmuseum zu bewundern.

Doch damit nicht genug: Volvo hat die Vision, dass ab 2020 kein Fahrer eines neuen Volvos mehr schwer oder tödlich verletzt wird. Ein ambitioniertes und erstrebenswertes Ziel. Auf der Volvo Seite steht das folgendermaßen: “…So ernst nehmen wir Ihre Sicherheit. Um unser Ziel zu erreichen, entwickeln wir ständig neue innovative Sicherheitssysteme, die Sie während der Fahrt unterstützen – aber auch solche, die Unfälle verhindern und Sie bestmöglich schützen soll, falls ein Aufprall einmal unausweichlich ist.

Volvo äußert sich selbst: “Intelligente Sicherheit ist unsere Art, Ihnen im Alltag Entspannung und ein ruhiges Gefühl zu geben – darum nennen wir unser Sicherheitskonzept IntelliSafe.”

IntelliSafe ist in erster Linie natürlich ein Marketingbegriff, nichtsdestotrotz beschreibt der Begriff sehr gut wie Volvo agiert. Wie man unseren kürzlich gedrehten Auto-Reviews entnehmen kann (den Link finden Sie hier), fühlt man sich im getesteten Volvo S90 unglaublich sicher und einfach toll.

Was hat ein Volvo noch für Sicherheitsfeatures?

Vorab –  Sicherheit hat viele Gesichter, dementsprechend will der Hersteller, der ursprünglich mal den Dreipunkt-Sicherheitsgurt entwickelt hat auch mit diversen anderen Innovationen glänzen.

Dass bei Volvo seit jeher ein großer Wert auf Sicherheit gelegt wurde, ist allseits bekannt. Was Volvo jedoch besser macht, als zum Beispiel andere Hersteller ist, dass Sie ein ganzheitliches Sicherheitskonzept verfolgen –  Bei Volvo sollen nicht nur Fahrer und Insassen ausreichend geschützt sein, sondern auch Menschen die nicht das Glück haben in einem neuen Volvo zu sitzen. Volvo ist derzeit weltführend in der Forschung und Anwendung des “Fußgänger-Airbags” mit dem im Falle eines Unfalls oder beidseitiger Unachtsamkeit ( der des Fahrer und des potentiell Getroffenen) schwere und tödliche Verletzungen vermieden werden sollen.

Sicherheit für alle? Bei Volvo scheint es möglich.

Tote Winkel sind für Sie in einem neuen Volvo keine Gefahr mehr, denn dank integrierter Radarsensoren im Heckstoßfänger zeigt Ihnen das von Volvo patentierte Blind Spot Information System (BLIS™), was hinter und neben Ihrem Fahrzeug vor sich geht. Sollte ein Fahrzeug in den toten Winkel eintreten, werden Sie durch BLIS™ gewarnt. Der Spurwechsel-Assistent warnt Sie zusätzlich beim Wechseln der Fahrspur vor Fahrzeugen, die sich Ihnen von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähern – innerhalb einer beeindruckenden Distanz von bis zu 70 Metern. Beeindruckend! Natürlich haben andere Hersteller wie Audi, BMW oder Mercedes ähnliche Systeme aber keiner dieser Hersteller hat Sicherheit so präsent in seinem Fahrkonzept und der Markensprache verankert wie Volvo. Man könnte sagen –  Dies ist bei Volvo historisch gewachsen, wie es so schön heisst.

Sicherheit ohne Assistenzsysteme kaum noch denkbar.

Gemäß dem Motto “Fahrsicherheit, neu definiert” hat Volvo natürlich noch mehr Tricks und Kniffe für Ihre Sicherheit parat. Computer, Algorithmen und Assitenzsysteme reagieren schneller und greifen bei Bedarf sofort ein. Ich glaube fast jeder hat schon mal eine Sicherheitsbremsung durchführen müssen, aber das gebremst wird ohne das Bremspedal zu berühren ist gruselig und macht mir Angst. Nichts desto trotz ist diese Funktion ja genau dafür da – es bremst wenn ich nicht damit rechne und etwas unvorhersehbares passiert, denn für den Fall, dass das Auto vor mir plötzlich anhält oder die Fahrt verlangsamt, hat Volvo “City Safety” entwickelt. Mit einer Kombination aus Radar und Kamera sorgt das serienmäßige Sicherheitssystem für eine zuverlässige Fahrzeug-, Radfahrer- und Fußgängererkennung. Es erkennt auch große Tiere und andere Hindernisse. Das System warnt mich optisch und akustisch vor drohenden Kollisionen und bremst notfalls automatisch. Einfach toll!

Passive Sicherheit im Fahrzeug.

Knautschzone hin oder her, in einem Volvo auf Leder gepolstert zu sitzen (Die schwedische Flagge an der Seite inkludiert) gibt einem einfach ein Gefühl von Sicherheit. Das geräumige Interieur umgeben von Schwedenstahl lässt mich aufatmen und bietet Schutz vor der Aussenwelt.  Die Karosserie desVolvo ist so konstruiert, dass die Insassen in der Fahrgastzelle optimal schützt sind, während die Knautschzonen vorne und hinten die größtmögliche Aufprallenergie absorbieren. Dank des extrem starken Borstahls (ich schwöre das heisst Schwedenstahl) , der für die Fahrgastzelle verwendet wird, bleibt man auch bei einem seitlichen Aufprall oder einem Überschlag gut geschützt.

 

Das Fazit zur Sicherheit

Wie Sie vielleicht beim lesen dieses Blogs merken, habe ich Volvo während unseres Reviews sehr ins Herz geschlossen. Die Historie, die maßgebenden Innovationen im Bereich der Sicherheit und die Einstellung, dass es immer weiter geht, haben mich gepackt und machen Volvo für mich als die nächste Automarke meiner Wahl attraktiv. Ich kann Ihnen nur ans Herz legen –  Fahren Sie einen Volvo Probe und entscheiden Sie dann selbst.

Bis dahin verbleiben wir mit rasanten Grüßen.

Ihr VEHICULUM – Team

 

weitere Volvo-Artikel:

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Eroberungsprämie: Anreiz zum Markenwechsel

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Die Automobilindustrie visiert die Vernetzung (Konnektivität) aller Verkehrsteilnehmer und der gesamten Infrastruktur an. Trifft Sie dabei auch Ihren Nerv? Die Chancen stehen gut, denn die Bandbreite der Vernetzung reicht von neuen Geschäftsmodellen bis hin zu Connected Cars. Da blinkt direkt die Warnleuchte Ihres imaginären Armaturenbretts auf:

Was liegt Ihnen mehr in der Fahrerseele? Sicherheit oder Komfort? Die Konnektivität öffnet Ihnen beide Türen. Und wenn wir schon bei der Sicherheit sind – setzen Sie Personensicherheit an die erste Stelle, oder eher Datensicherheit? Da die Datensicherheit zunehmend direkten Einfluss auf die körperliche Unversehrtheit haben wird, sind diese Fragen immer schwieriger zu beantworten.

 

Sind wir dank der Konnektivität gut vernetzt, oder verfangen wir uns im Netz?

Wie andere Entwicklungen auch, hat auch die Münze der Konnektivität zwei Seiten: sie ist Fluch und Segen zugleich, je nachdem, wie gekonnt man sie wirft.

Obwohl Konnektivität nichts Neues ist, ist sie in ihrer jetzigen Form ein Megatrend. Als solcher schwappt sie über alle Märkte und streut unabsichtlich ein wenig Salz in die leicht offene Wunde der Autoanschaffung. Eine leicht offene Wunde ist die Fahrzeuganschaffung jedoch nur für die Anspruchsvollsten unter den Anspruchsvollen. Denn für wahrhaft Autobegeisterte sind und bleiben die Faszination Auto und die Begeisterung dafür unzertrennlich – Konnektivität hin oder her. Innerhalb der letzten 15 Jahre hat sich das Qualitätsniveau aller Marken neutralisiert, da fehlte so manchem der “Experience”-Faktor, die Prise Pfeffer bei der Anschaffung also. Genau dieser wird im Autoleasing sowie dem -kauf dank Konnektivität wieder gestreut – jetzt zeichnen sich wieder markantere Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugen ab.

 

  • “Wer hat das bessere Infotainment, das zu meinem Lebensstil passt?”
  • “Welches bietet mir genau die Assistenzsysteme, die meine Flottenfahrer gezielt bei ihrer Arbeit unterstützen, ohne sie von ihrer Arbeit abzulenken?”
  • “Wer bietet mir das beste Preis-Leistungsverhältnis auf dem Markt?”

 

Wie Sie hier (einfach herunterscrollen) bzw. hier sehen, tauchte Konnektivität bisher noch nicht als Entscheidungskriterium für die Fahrzeuganschaffung auf, doch schafft sie es bis 2030 laut der obigen Prognose bereits unter die Top 5:

 

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Infografik-Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/558000/umfrage/wichtigste-entscheidungskriterien-beim-autokauf-im-jahr-2030/

Grund genug, sich frühzeitig mit der Kombination aus Konnektivität und Auto auseinanderzusetzen!

 

Die Konnektivität sitzt am Steuer der Zukunft

Dank der Kommunikation zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen wird autonomes Fahren erst möglich. Das umfasst auch die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G, der autonomes Fahren optimieren soll. Diese Entwicklung schreit förmlich nach neuen Geschäftsmodellen, die sich der Konnektivität bedienen – und damit den Fahrern von morgen bereits heute ein vernetztes Erlebnis bieten.

Das digitale Echtzeit-Leasing von VEHICULUM ist dafür ein Paradebeispiel. Etwas Vorhandenes neu zu erfinden und in einen zeitgemäßen Kontext zu setzen, ist dabei die Kunst. Babyschritte in Richtung Konnektivität ging die Menschheit bereits mit dem ersten Telegraf im 19. Jahrhundert. Selbst als Tim Berners-Lee 1989 die Grundlagen für das World Wide Web legte, sahen wir alle es nicht kommen: dass wir unsere Daten so freizügig und bereitwillig bei Instagram, Facebook und Co. zur Schau stellen und sie sogar zur “neuen Währung” machen würden.

 

Auto als Kokon

Das fällt uns beim Auto nicht ganz so leicht – als Symbol für Freiheit, Individualität, Unabhängigkeit und sogar für einen selbst. Laut WIRED war unser liebstes Kind, das Auto, immer ein Kokon, der uns von der Außenwelt abschottete, sogar vor ihr beschützte. Doch jetzt zwingen uns die Anforderungen der Konnektivität und das “Erlebnis Auto”, aus unserem wohlbehüteten Kokon herauszuschlüpfen.

 

“Wir wandeln uns vom bloßen Hardware-Anbieter zum Hardware-, Software- und “Experienceanbieter”, sagt DON BUTLER (Head of Connected Vehicle and Services von der Ford Motor Company).

 

Genau da setzt VEHICULUM an: dank des Berliner Unternehmens wird das aktuelle Top-Entscheidungskiterium bei dem Für oder Wider eines Autos, das Preis-Leistungsverhältnis, erstmalig vergleichbar. Durch Software wird die Hardware zu einer Experience, und zwar noch, ehe sie live und in Farbe vor einem steht. Denn allein schon der Leasingvorgang wird zum digitalen Erlebnis: Der intelligente Algorithmus liefert durch einen deutschlandweiten Marktscan eine einzigartige und noch nie dagewesene Preistransparenz für Ihr Autoleasing – dank der Vernetzung von Daten, Händlern, Herstellern, Herstellerbanken und Ihnen, wird “maßgeschneidert” und “individuell” neu definiert. In wenigen Klicks haben Sie mit der tagesaktuellem Leasingrate von VEHICULUM eine solide, faire und unabhängige Entscheidungsbasis in Form des besten Preises Deutschlands.

Datenaustausch ist heute eine Selbstverständlichkeit, mit der die Datensicherheit Hand in Hand zu gehen hat. Das hat sich VEHICULUM ganz bewusst auf die Fahnen geschrieben.

Auch die Erfindung des Autos schlug einst ein wie ein Komet – je nachdem an wem man sie festmacht (Karl Benz mit dem Ottomotor im 19. Jahrhundert oder Cognot im 18. Jahrhundert). Die Massenproduktion dank Henry Ford 1908 und die Akkordfertigung fünf Jahre später räumten Hürden wie Produktionszeiten (von damals 12 Stunden reduzierte man auf 93 Minuten) und -kosten aus dem Weg. Tun sich also zwei Schwergewichte der Geschichte, das Auto und Konnektivität zusammen, trifft unser Leben und unsere Märkte eine unbändige Wucht, auf dessen Auswirkung man smart reagieren muss:

 

Weltweites Marktpotenzial internetbasierter Funktionen in Connected Cars in den Jahren 2016 und 2021 (in Milliarden Euro)

 

Konnektivität: Komfortzone der Zukunft?

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/324510/umfrage/marktpotential-internetfunktionen-in-pkw/

 

 

 

 

Konnektivität und Carsharing

Um Konnektivität zu spüren, müssen Sie nicht weit gehen. Sie sind vernetzt. Ihr Smartphone, Ihr Smart Home, Ihre Social Media. Ob als Digital Native (mit der Digitalisierung groß geworden) oder Digital Immigrant – in unserer Sharing Economy von heute ist das Carsharing ins Stadtbild gerückt. Wir befinden uns gerade im Umbruch von “Nutzen, nicht besitzen”, denn die weiterhin hohe Zahl der Fahrzeugzulassungen spricht Bände über die noch immer feste emotionale Bindung zu unserem Auto. Wenn wir die aktuell 0,04 % mit Carsharing-Logo versehenen Fahrzeuge (0,04 % aller in der Republik zugelassenen Autos) vorbeirauschen sehen, schreiben Carsharing-Anbieter zwar keine weltbewegenden Gewinne, wollen aber sowieso erst einmal nur den Markt besetzen, oder aber mit 10 % Elektrofahrzeugen in der Carsharing-Flotte Elektromobilität fördern.
Um für die Zukunft der Mobilität gewappnet zu sein, sollen Daten über Nutzungsverhalten der Kunden gesammelt werden. Auch der Parkplatznot möchte man entgegensteuern. 2017 trat das “Gesetz zur Bevorrechtigung des Carsharing“ in Kraft: Städte und Kommunen können seitdem kostenfreie Sonderparkplätze für Carsharing-Autos ausweisen.

 

Konnektivität: Safety vs. Security

Ein globaler Hacker-Rundumschlag, der auch den weltweit größten Containerspediteur Maersk nicht ausließ sowie kürzlich aufgedeckte Angriffspunkte bei “Smart Cities” von IBM, deren Infrastruktur mit dem Internet verbunden ist, dürften einige wachgerüttelt haben. BMW und ELON MUSK zumindest schon. Das macht auch Hackerangriffe auf Autos laut der Süddeutschen Zeitung zu einem brisanten Thema.

 

Gläserne Zeiten

ELON MUSK geht das Thema mit Transparenz an – denn wenn selbst Teppiche gläsern sind, funktioniert unter den Teppich kehren nicht. Angesichts der umhergehenden Angst vor einem flottenübergreifenden Hackerangriff auf autonome Autos – der verheerend wäre – tut sich Tesla mit der konstruktiven Hackerszene zusammen. BMW zeichnete einige junge Chinesen für ihre Leistungen in den Bereichen Vernetzung und Cyber Security aus. In Zeiten, wo selbst unser “Autokokon” aufgebrochen wird, wird Teslas Sicherheitssoftware künftig als Open-Source-Software frei verfügbar sein, um effizienter und umfassender Lösungen zu generieren. Auch ein “Kopfgeld” auf Sicherheitslücken und eine Unterstützung für Fahrer, deren Fahrzeug wegen der Suche nach Sicherheitslücken repariert werden muss, sind Antworten auf die Ära der Vernetzung.

 

Konnektivität: Mit technischen Überlegungen technisch überlegen?

Über hundert Steuergeräte in einem Auto mit eigener Software und dazugehöriger Rechner-Hardware sollen zukünftig nicht mehr mit Hauptfunktionen wie der Motorsteuerung verbunden sein, sondern über eine domänen- bzw. serverbasierte einheitliche Zentralrechner-Plattform laufen. Per Luftschnittstelle aktualisierbar, versprechen diese einen besseren Schutz. Schließlich fahren einige Autos zunehmend mit einer eigenen IP-Adresse durch die Gegend, und sind über lange Zeit online.

Auch eine kryptografische Verschlüsselung von Betriebssystem-Updates bahnt sich für die gesamte Industrie an. Während solcher Updates funktionieren Autos allerdings nicht – die perfekte Bühne für ein Horrorszenario während der Fahrt. Die Pioniere der Autowelt setzen auf gemeinschaftliche Ansätze sowie externe Hilfe, denn wenn eine voranschreitende Automatisierung Datensicherheit zur Priorität macht, sind schnelle Fehlerbehebungen der Schlüssel zum Erfolg. Profis aus Holland gelang es im Juli letzten Jahres beispielsweise, über die Wifi-Schnittstelle in die Harman-Komponenten eines Fahrzeugs einzudringen – sprich, das Adressbuch wurde zum offenen Buch, Telefonate wurden mitgehört. Ein vernetztes Fahrzeug ist der Inbegriff einer sich aufbäumenden Gefahr, die von jedem Punkt der Welt ausgeht. Es kommen neue Angriffspotenziale wie beispielsweise über die Telematik-Einheit, WLan-Hotspots im Fahrzeug sowie über die Vehicle-to-infrastructure-Kommunikation hinzu. Sollte der Schatten auf eine ganze Flotte fallen, kann nur die Transparenz Licht im Dunkel sein – denn die ungewollte Kontrolle von außen über das Fahrzeuginnere ist ein Albtraum.

Leasing bietet dabei den optimalen Weg, sich Schritt für Schritt mit den Optionen neuer Konnektivitätstechnologien vertraut zu machen, ohne sich gleich auf ewig zu binden – zum Beispiel mit dem Audi A8 50 TDI QUATTRO, oder aber diversen BMW- und Volvo-Modellen.

 

Konnektivität und Fleet Management

Widmen wir dem Spezialfall Fuhrpark einen Kurzüberblick. Auch Flottenmanagern bringt die Konnektivität Chancen und Herausforderungen:

 

Fuhrparkleiter versprechen sich von der Konnektivität:

 

  • Überwachung von Fahrverhalten
  • Effiziente Koordination von Lieferrouten
  • Erhöhte Sicherheit durch relevante Assistenzsysteme

 

Damit hadern Flottenmanager bzw. Fahrer von Flottenfahrzeugen noch:

 

  • Unterweisung der Systeme im Rahmen der UVV; Car Policy-Einweisungen
  • Sorge um Datenschutz, DSGVO, AGBs und Rechtssicherheit
  • User-Chooser-Prinzip: Sicherheit vs. Komfort
  • Gefühl der Überwachung vs. modernste Technologien
  • App-Nutzung vs. Ablenkung vom Fahren
  • Gläserner Fahrer

 

Kein Wunder also, dass Datenfreizügigkeit polarisiert und ihr die Fahrertür vor der “Schnüffelnase” zugeschlagen werden will. Reine Campusfahrzeuge im ausschließlich innerbetrieblichen Einsatz fahren sich gewöhnlich nur mit Basisausstattung, während bei persönlich zugeordneten Fahrzeugen je nach Geschmack der Fokus entweder auf Sicherheit oder mehr Komfort gesetzt wird. Da gilt es, Konnektivität als Chance zu sehen und das Beste aus ihr herauszuholen.

 

KONNEKTIVITÄT bringt neue Geschäftsmodelle

VEHICULUM macht sich als Digitalisierer die Konnektivität zu nutze. Schließlich bekommen Sie bei VEHICULUM in Echtzeit sowie rund um die Uhr vernetzt ihren Leasingpreis. Der ist noch dazu maßgeschneidert, denn er übersetzt – nur die zwingend erforderlichen Daten – in ein personalisiertes Leasingangebot, das es so nur bei dem Berliner Startup gibt.

Bei VEHICULUM spiegelt sich Konnektivität

  • im Geschäftsmodell (siehe oben), eigenen Produkt sowie
  • im vermittelten Produkt wider.

Konnektivität als Chance

Wie vielseitig Konnektivität in einem Auto aussehen kann, bringt eine Bosch-Studie vergangenen Jahres auf den Punkt. Sie prognostizierte für unsere Autos im Jahr 2025 die folgenden Chancen der Konnektivität:

  • Geringeren Kraftstoffverbrauch
  • Zunehmenden Umweltschutz
  • Entlastete Verkehrssituationen, kürzere Stau- und Fahrzeiten, verringerte Parkplatzssuche
  • Neugewonnene Zeit
  • Mehr Personensicherheit und Rettung von Menschenleben
  • Reduzierte Sach- und Schadenskosten
  • Vernetzte Assistenzsysteme

Konnektivität im Auto

Auch die Konnektivität im Auto selbst erleben Sie mit VEHICULUM: beispielsweise mit dem A8. Hier lohnt es sich, es genauer wissen zu wollen; auto-motor-und-sport.de hat den “zukunftscoolen” Audi A8 50 TDI QUATTRO, das nahezu “rollende Smartphone mit 286 PS und Touchflächen”, für Sie getestet.

Man sagt ihm eine logische Bedienung nach. Rundum assistiert, berücksichtigt er umliegenden Verkehr, geschwindigkeitsregelt mit aktiver Spurhaltung oder leuchtet dank der Navi-Daten auch Kurven sowie Kreuzungen hell und gleichmäßig aus. Durch Sprachsteuerung passen Sie die Temperatur an oder lassen Anrufe vorbereiten, während Sie den effizienzerhöhenden Tipps Ihrer Navigationsassistenz lauschen. Ihr Smartphone schließen Sie ebenfalls problemlos an – der A8 besteht die Konnektivitätsprüfung.

Die Vielfalt der Konnektivität in Form von Assistenzsystemen ist groß. Kosten Sie die Möglichkeiten aus und achten Sie dabei am besten darauf, sich nicht zu überladen, damit Sie nicht vom Fahren abgelenkt werden. Die meisten Unfälle werden laut dem Magazin bfp noch immer von Menschen verursacht.

 

Fazit:

Zwei Zitate aus der Automobilwoche könnten es nicht besser auf den Punkt bringen:

 

 

 

Während Befürworter der Konnektivität weniger Personenunfälle sowie Sachschäden voraussagen, warnen Kritiker vor Datensicherheitslücken, die sogar lebensgefährlich werden können. Die Chancen der Vernetzung kostet VEHICULUM aus, indem es seinen Kunden einen Zeit- und Komfortgewinn bietet. Diesen Mehrwert spüren Sie, indem Sie Risiko abgeben und weniger zahlen: ein reifenrundes Leasingerlebnis im Zeitalter der Konnektivität.

Haben Sie eine gute Woche.

Ihr VEHICULUM-Team

 

 


  • Bildquellen:

https://unsplash.com/@antoinerault
https://unsplash.com/@andresalagon/likes

  • Infoquellen:

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/mtglossar/konnektivitaet-glossar/

https://www.technologyreview.com/s/608270/karamba-is-writing-software-to-keep-your-connected-car-from-getting-hacked/

https://www.technologyreview.com/s/608270/karamba-is-writing-software-to-keep-your-connected-car-from-getting-hacked/

https://www.plugandplaytechcenter.com/resources/easier-and-faster-payments-blockchain/?utm_campaign=Blockchain&utm_medium=email&_hsenc=p2ANqtz-_T_bF2k2H8Kk7bn5qkyTikQpffbrKZ0NdSvej3t6_vxqknJtgjV4ePRxOFwBemoKStMzdEK6Sx0KtgR8NeI3dDt4EsUw&_hsmi=65463739&utm_content=65463739&utm_source=hs_automation&hsCtaTracking=9cbcb04d-1a4b-46bc-9390-c4730332ba60%7C1cdd57bc-e42a-4b77-9c1b-885ab0d32e69

https://www.sueddeutsche.de/auto/datensicherheit-im-auto-immer-online-immer-angreifbar-1.4092678

https://www.zeit.de/auto/2013-04/ford-fliessband-massenproduktion

https://www.cosmosdirekt.de/veroeffentlichungen/verweildauer-189606/
https://www.presseportal.de/pm/24835/2631810

https://www.welt.de/motor/article5347845/Der-Erfinder-des-Autos-hiess-Cugnot-nicht-Benz.html

The Connected Vehicle – MIT Technology Review

How Connectivity is Driving the Future of the Car | WIRED

https://www.presseportal.de/pm/6586/3973308

https://www.wired.de/collection/business/auto-industrie-branche-startup-selbstfahrend-autonom-connected-car

https://www.forbes.com/consent/?toURL=https://www.forbes.com/sites/madhvimavadiya/2017/04/11/connected-cars-fintech/

http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Connected-Car-Bosch-Studie-vernetztes-Auto-2025-17892537.html

http://www.carophile.com/the-best-connected-cars/

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/mobilitaet/carsharing-verlust-durch-teilen

https://uk.pcmag.com/cars-products/39913/guide/the-best-high-tech-cars-of-2018

https://uk.pcmag.com/cars-products/41950/opinion/buying-a-new-car-know-your-connectivity-options

https://www.intellias.com/top-10-connected-car-companies-watch-concar-expo-2018/

https://www.vision-mobility.de/de/magazin/fachartikel/konnektivitaet-mmi-bedienung-vorsprung-durch-vernetzung-autonomes-fahren-strassenverkehr-946.html

https://www.auto-motor-und-sport.de/test/audi-a8-50-tdi-quattro-2018/

https://www.ip-insider.de/wie-5g-autonome-autos-besser-macht-a-699487/

https://www.next-mobility.news/das-vernetzte-auto-sicherheit-im-connected-car-a-673425/

Treue zur Automarke lockert sich auf

Treue zur Automarke lockert sich auf

Treue zur Automarke lockert sich auf

 

Die abgenutzten Reifen der Kundenbindung

Was macht Ihre Lieblingsmarke zur Lieblingsmarke? Auf den Straßen der schnelllebigen Digitalisierung nutzt das “Lieblings-” schneller von der Marke ab, als Sie in den Rückspiegel schauen können.

 

Gute und beständige Fahrt mit allen Marken

 

Blicken Sie einmal 15 Jahre in die Vergangenheit, gestaltete sich die Autoanschaffung sowie -nutzung noch komplett anders. 2004 überlegten Sie sich noch eher als heute, sich ein Auto auf lange Sicht zuzulegen – angesichts dieser beachtlichen Investition zählte auch jedes konfigurierte Detail. Schließlich würden Sie diesen Neuwagen langfristig fahren. Damals gab es zudem erhebliche Qualitätsunterschiede unter den Automarken: Zwischen Motoren, Design sowie Spritverbrauch einer Marke A (man nehme einen Mercedes-Benz) lag eine gewaltige Kluft verglichen mit Marke B (beispielsweise einem Volvo oder Ford). Das gilt auch für deutsche Premiummarken im Vergleich zu ausländischen – in ein bis zwei Jahrzehnten hat sich einiges getan. Mittlerweile haben sich diese Qualitätsunterschiede relativiert, damals noch hinterher hinkende Automarken haben ordentlich nachgezogen.

 

Leasing nun sicherer als ein Autokauf

 

Was ebenso aufgeholt hat, ist das Leasing. Mit heute relativ geringen Monatsraten wird angesichts der unsicheren politischen Lage (Emissionen, WLTP, Dieselskandal uvm.) Fahrzeugleasing schlagartig attraktiver als ein Kauf. Da auch die Investition, die man am Anfang als Einmalbetrag in die Hand nehmen muss, im Gegensatz zum Autoerwerb läppisch ausfällt, verlieren Konfigurationsdetails an Bedeutung – spätestens nach zwei bis drei Jahren Laufzeit gibt man das Fahrzeug sowieso wieder ab. Das Preis-Leistungsverhältnis hat Vorrang, nicht Spielereien am Armaturenbrett oder mit dem Sitzbezug.

 

VEHICULUM: starke Kombi aus Neuwagen-Qualität und Leasing

 

Diese Kombination aus Qualitätsan- sowie ausgleich aller nationalen sowie internationalen Automarken macht sich und Ihnen VEHICULUM zunutze: technischer Fortschritt in Form von Neuwagen plus planbares Leasing ergeben eine starke Kombi am Puls der Zeit. Genau diese Kombi lässt gleich einem Scheibenwischer die früher klare Linie der Automarken-Treue allmählich verschwimmen.

 

Ob Sie heute überhaupt eine Lieblingsmarke haben und woran Sie diese festmachen, hängt stark davon ab, welches Geburtsjahr in Ihrem Führerschein steht. Eine Marke, somit auch eine Automarke, überzeugt laut dieser Umfrage rund 50-60 % der deutschen Konsumenten durch:

  •        Produktqualität,
  •        einen hohen Wiedererkennungswert,
  •        Tradition sowie
  •        Verlässlichkeit.

Für Käufer zwischen 16-29 Jahren dagegen wird eine Marke dann zum Favoriten, wenn

  •        sympathisches Auftreten,
  •        Individualität sowie
  •        Innovationsfreude

eine rundum tolle “Experience” ergeben.

Automarken: in den Augen, in den Sinn

Jüngere Optionen wie der deutschlandweite Marktscan von VEHICULUM rücken da überhaupt erst attraktive Sonderangebote von Fremdmarken ins Blickfeld und den Sinn. Der Echtzeitfaktor verleiht der bloßen Handlung “Leasing“ von Automarken die Würze, die es braucht, um zur Faszination zu werden: Staunen Sie selbst, wie schnell Sie vergessen, dass Sie sich auf eine bestimmte Marke festgefahren hatten und wie Sie plötzlich bereit dazu sind, aus der vertrauten Reifenspur auszuscheren, um Neues zu wagen.

Doch was braucht es, um Ihre Automarkenloyalität auf die Probe zu stellen?

Welche Kriterien sind für einen Automarkenwechsel beim Fahrzeugleasing ausschlaggebend? Lassen Sie uns die Strecke noch einmal abfahren und uns das “Big Picture” vor Augen halten:

Könnten Sie auf Anhieb sagen,

  • wie Sie vom Nicht- zum Leasingkunden von einer unter vielen Automarken werden,
  • was Sie Markentreue schwören und
  • was Sie diese wieder brechen lässt?
  1. Automarken: vom Nichtkunden zum Leasinganhänger

Während die jüngere Generation besonders stark auf Influencer wie Charles Bahr hört und sich von den Social Media zu einer Kaufentscheidung hin- oder wegbewegen lässt, achten auch die Älteren stark auf Kundenbewertungen – jedoch nicht ganz so einseitig und überdurchschnittlich digital. Analoge Recherche spielt bei Käufern über 29 Jahren genauso eine Rolle.

    2. Treueschwur: Automarken, wir kennen uns schon länger

Klassische Relikte aus dem prä-digitalen Zeitalter wie Mund-zu-Mund-Propaganda und Rezensionen aus Printmedien halten sich selbst bei digitaler Witterung beständig – genauso fahren bei einer Automarke (Welchen anderen Gebrauchsgegenstand setzen wir so bereitwillig mit unserem Ich gleich? – Lesenswert, Zugang nur mit Abo.) eigene Erfahrungen immer mit: ein Grund dafür, warum Storytelling heutzutage sehr angesagt ist. Das beweist beispielsweise Toyota, das sich aktuell die Geschichte von Chuck Norris ausleiht. Schließlich ist die Kundenbindung an bestimmte Automarken mit uns über Jahre, ja sogar Jahrzehnte gemeinsam herangewachsen. Diese Geschichten und Wegkreuzungen verbinden uns eng und sind nicht zu unterschätzen. Unsere enttäuschte Liebe VW beweist es: Trotz Dieselskandal und weiterer Gerüchte im Umlauf, ist Deutschlands liebste Automarke laut dem ADAC noch immer: Volkswagen. Im frischpolierten Autoimage spiegelt sich also nicht alles wider, was uns diese Umfrage über andere Branchen erzählt. Dort ist vor allem auf dem deutschen Markt von langjährigem Vertrauen die Rede – wofür die Automobilindustrie in letzter Zeit nicht gerade bekannt ist. Die Deutsche Welle und F.A.Z. erklären sich das deutsche Phänomen wie folgt:

Automarken: “Skandal? Egal.”

Ganz marktspezifisch sind selbst skandalgeschüttelte Marken Deutschlands nach wie vor Publikumsliebling: laut einer ADAC-Umfrage ist C&A noch immer beliebt, obwohl die Bekleidung aus Billiglohnländern kommt; Nestlé aus der Lebensmittelindustrie schließt sich dem an. “Made in Germany“ bleibt in den Köpfen fest verankert. Demnach ist in der Republik Volkswagen noch immer die beliebteste unter den Automarken 2017 und blickte im Februar 2018 mit 10 Mio. VW-Fahrzeugauslieferungen (Verkauf) weltweit sogar auf ein Plus von rund 4 %. Bemerkenswert, wenn auch VW heftige Strafen in den USA, weltweit gesunkenen Absatz und mehr Druck auf seine Dieselautos einstecken musste.

Woran das liegt, erklärt MetaDesign aus Berlin: Über Jahrzehnte hinweg habe sich Vertrauen in deutsche Qualität (besonders bei Automarken) aufgebaut und tief verwurzelt. Der Vertrauensverlust lasse sich als bloßer “Sturm im Wasserglas” abtun – mit einem Imagewechsel in Richtung digitalen Dienstleister mit vernetzten Autos sei der Skandal halb so wild, hinzu komme die nachsichtige Vergesslichkeit (nicht nur) deutscher Konsumenten (– der Skandal also tatsächlich als eine Chance). Außerdem haben bei Deutschlands Konsumenten Zuverlässigkeit, Sicherheit, Raumangebot, Design und die Marke Vorrang, während das Umweltbewusstsein erst weit hinten auf Platz 24 zu Wort kommt. Ein Skandal in der Autoindustrie ist: egal.

Warum fallen Automarken aus der Reihe?

Das liege laut mc-quadrat daran, dass sich Skandalen gestellt werde, sie nachvollziehbar und transparent aufgearbeitet werden und glaubwürdig aufgezeigt werde, dass ähnlichen Effekte in Zukunft vermieden werden sollen. Einmal dürfe das Vertrauen also richtig erschüttert werden, mehrfach eher nicht.

Zuverlässigkeit, Sicherheit, Raumangebot, Design, Marke, Umweltbewusstsein bei Automarken hin oder her – als Entscheidungsfaktor Nummer eins für Menschen, die sich ein Auto zulegen, gibt das Preisleistungs-Verhältnis den Ton vor:

Bitte sehen Sie Grafik unten – Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73970/umfrage/wichtigste-kriterien-beim-pkw-kauf/ (März 2017)

 

Die Fahrzeugleaser unter den Autointeressenten sind zu 70 % Firmenkunden – da spielen Zahlen bei allen Automarken ohnehin die Hauptrolle. Während über andere Branchen überraschenderweise berichtet wird, dass es oft Lieblingsmarken sind, denen bei der Anschaffung nicht einmal guter Service bescheinigt wird und dass Kunden für eine neue Marke bereit sind, bis zu 7 % mehr auszugeben, geht für Automarken die Rechnung so nicht auf. Dort greifen die marktwirtschaftlichen Zahnräder nur dann perfekt ineinander, wenn Rabatte wie die Eroberungsprämie locken. Schließlich ist die glänzende Neuwagenlackierung bereits stiller Zeuge geworden, als sich Vertreter der Autoindustrie in Garagen, auf Messen und Kongressen über eine eventuelle Überproduktion, Absatzziele, Lagerbestände sowie WLPT-Fragen austauschten. Ehe sich der glückliche Fahrer Monate später endlich auf seinen Cockpitsitz pflanzt, ist die neueste Generation des Deutschen liebsten Kindes im Schnelldurchlauf erwachsen geworden.

 

Aus Treueschwur wird lose Schnur

Die gestorbenen Tode lässt sich der Neuwagen in politisch unsicheren (WLTP, Fahrverbote und Co.) und technologisch hochinteressanten (Digitalisierung, Konnektivität, Sharingmodelle und AI) Zeiten im Online-Leasingvergleich natürlich nicht mehr anmerken: es strahlt mit anderen Vertretern der Riesenauswahl um die Wette. Warum ein Neufahrzeug bei VEHICULUM besonders strahlt, erklärt sich wie von selbst:

Automarken: VORHER (ohne VEHICULUM)

“Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß”.

Automarken: NACHHER (mit VEHICULUM):

“Der Preis ist heiß.“

Genau da tritt VEHICULUM ins Bild ­­­­­und heizt den vergleichsbegierigen Autoliebhabern ordentlich ein – denn dank VEHICULUM werden Leasingpreise erstmals und einzigartig deutschlandweit vergleichbar: netto, ganz bequem digital und in Echtzeit. VEHICULUM bietet somit natürlich die perfekte Vorlage für ein belebtes Automarken-Wechselverhalten.

Das anhaltende unbeirrte Vertrauen in deutsche Automarken greift dabei auch ein wenig unter die Karosseriearme. Bekommt die Markentreue also bald Gesellschaft in Form von Fuchsschwanz, Wackeldackel & Co.? Sie alle teilen sich das Schicksal, aus der Mode gekommen zu sein. Aussterben wird sie nicht, doch die Markenanhänger-Population wird sich deutlich verringern.

   3. “Markenmonogam” – das waren noch Zeiten

 

Das sagen auch die Experten von VEHICULUM, Gründer LUKAS STEINHILBER und FRIEDRICH-WILHELM HEIDKAMP (Head of Operations):

  • Nutzer statt Besitzer: das Konsumverhalten in Bezug auf Automarken verlagert sich hin zur Abo-Gesellschaft.
  • Wir sind mitverantwortlich für den Boom des Automarken-Wechsels.

Hier ein Praxis-Beispiel zu Volvo von VEHICULUM:

 

  • Nutzer statt Besitzer: das Konsumverhalten in Bezug auf Automarken verlagert sich hin zur Abo-Gesellschaft.
  • Wir sind mitverantwortlich für den Boom des Automarken-Wechsels.

Hier ein Praxis-Beispiel zu Volvo von VEHICULUM:

 

Ganz klar geht aus den nahezu tagesaktuellen VEHICULUM-Zahlen hervor, welche Kreise ein Spezialdeal ziehen kann: Im August 2018 schnellten die Anfragen für Volvo-Anfragen bei VEHICULUM um stolze 600 % in die Höhe, nachdem der Leasingfaktor einen Einbruch von rund 40 % (von 0,7388 im Juni 2018 auf 0,570 im August 2018) verzeichnete – mehr als rund 6 000 Anfragen statt rund 1 000 Anfragen sagen mehr als tausend (oder 6 000) Worte.

Setzen wir diese Entwicklung im Panoramablick einmal in Relation, indem wir den gesamten Flottenmarkt unter die Lupe nehmen. Dabei unterscheiden wir Pkw- und Transporter- Zulassungen, nehmen jedoch keine Rücksicht auf rein innerbetriebliche Campusfahrzeuge (nur mit Basisausstattung) und persönlich zugeordnete Leasingwagen, da hierfür nicht relevant.

 

Automarken: Pkw-Fuhrparks

 

  •     2018 wurden laut dem bfp-Magazin mit 419 666 Pkws mit nur 110 Fahrzeugen weniger zugelassen als 2017.

 

  • VW bleibt Markführer.
  • Ein Plus verzeichneten: Skoda (+ 10,3 %), SEAT (+ 15,4 %), Honda (+ 57,9 %), Smart (+ 52,3 %) und Volvo (+ 25,9 %).
  • Ein Minus mussten verbüßen: VW (- 3,7 %), Audi (- 13,5 % Minus) und Lexus (- 20,5 %).
Automarken und Aufsteigermodelle PKW

o   Skoda Kodiaq

o   Opel Insignia

o   Skoda Karoq

Automarken – Transporterfuhrparks insgesamt im Plus

  • Transporterfuhrparks wuchsen in Q1 und Q2 2018 um + 8,2 % im Vergleich zu Q1 und Q2 2017: VW (+ 20,6 %), Dacia (+ 25 %) und Nissan (- 15,4 %).
Automarken und Aufsteigermodelle – Transporter

o   VW Transporter

o   VW Crafter

o   Dacia Dokker

In Zukunft werden wachsende Firmenflotten erwartet.

Fazit:

 

Während wir gemeinsam mit unseren geliebten Automarken eine spannende Zeit der Veränderungen durchlaufen, ist es nicht verwunderlich, dass wir auch bestimmte Verhaltensweisen anpassen. Wie können Hersteller, Händler sowie Leasinganbieter mit der digitalen Zeit gehen, ohne mit der Zeit zu gehen? VEHICULUM macht es vor, indem es die Zeichen der Zeit liest: die zwei blühenden Geschäfte Neuwagen und Leasing zu einer geballten Kraft zu vereinen, ist ein genialer Streich. Und wie das Volvo-Beispiel zeigt, hat dieser eine gewaltige Wirkung auf die Automobilbranche.

 

Die vielbefahrene Autohandel-Schnellstraße wird nicht zur Geisterbahn, indem Automarken neue Entwicklungen annehmen, anstatt vergebens gegen sie anzukämpfen. Wenn die Energie ganz kundenorientiert in das geht, das der Endkunde schätzt – das Preis-Leistungsverhältnis – kann im neuen Schritt mitgetanzt werden, ohne über die Füße (oder Räder) des jeweils anderen zu stolpern. Gemeinsam an einem Strang ziehen ist eine Möglichkeit.

 

Dazu gehört auch, den Kunden nicht nur das zu bieten, was sie möchten, sondern ihnen auch das abzunehmen, das ihnen auf den Fahrermagen schlägt: das Risiko. Die Kunst dabei: Automarken nicht unter Wert zu verkaufen. Gleichzeitig birgt die aktuelle Entwicklung eine Chance, die eigene Anpassungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das anhaltende Konsumentenvertrauen in das Auto an sich ist definitiv da. Viele Marken wollen sich als digitaler Dienstleister etablieren (der eine oder andere bricht sprichwörtlich auf zu neuen Horizonten) und müssen dabei den schmalen Grat wandern, der in der Konsumentenpsyche steckt: Empfinden Konsumenten Konnektivität als Kontrolle und bedrohliche Datenschutzfänge, oder reichen sie der Digitalisierung als Moderne und Fortschritt die Hand, genauso wie sie es bei Instagram und Co. tun: Wird eine digitale FKK an den Tag gelegt?

Es bleibt spannend. Rasante Grüße und eine sichere Fahrt wünscht

Ihr VEHICULUM-Team

 

 

Autofinanzierung: So fahren Sie richtig

Autofinanzierung: So fahren Sie richtig

Egal, ob geschäftlich oder privat, heutzutage können so gut wie alle Anschaffungen finanziert werden. Generell gilt, dass jedes Kreditinstitut eigene Bezeichnungen und Vertragsmodelle verwendet. Finanzierungen jeglicher Art haben stets Einfluss auf die Bilanz und die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen; so auch die Autofinanzierung.

Autofinanzierung oder Leasing als Anschaffungsziel

Vorab sollten Sie sich fragen, welches Ziel Sie verfolgen. Geht es Ihnen um den Besitz eines Gutes, in diesem Fall eines Fahrzeugs, oder wollen Sie es nutzen und danach wieder mit relativ wenig Aufwand abstoßen? Beim Darlehen für eine Autofinanzierung soll das Fahrzeug dauerhaft im Unternehmen bleiben oder vielleicht sogar irgendwann in den privaten Besitz übergehen. Beim Leasing soll der Gegenstand nicht erworben werden, dadurch erhalten Sie sich Ihre Flexibilität und erhalten nach Ende der Leasingdauer einen Ersatz (sofern gewünscht und auch nur dann), der immer auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

Autofinanzierung – die Frage nach der Finanzierungshöhe

Bei einem Darlehen reden wir zumeist über einen voll finanzierten Anschaffungspreis zzgl. Umsatzsteuer, wenn es sich um eine Bruttofinanzierung handelt. Sollte diese als Vorsteuer vom Finanzamt wieder erstattet werden (ist bei der Autofinanzierung eher nicht die Regel), erhält Ihr Betrieb weitere Liquidität. Bei der Autofinanzierung durch Leasing enthält die Leasingsumme aus dem Vertrag den Anschaffungspreis, die Berücksichtigung von Verschleiß und alle weiteren Kosten des Leasinggebers inkl. Gewinn oder Zinsen. Dazu kommen weitere Bedingungen, wie zum Beispiel Fahrleistung, Wartungsintervalle und eine Laufzeit. Keine Angst bei überschreiten der Fahrleistung: So gut wie alle Marken haben auch hier Toleranzen – und bei Minderkilometern kann es sogar zu einer Gutschrift kommen. Falls Sie Fragen zur Autofinanzierung haben: Wir informieren Sie gerne!

Autofinanzierung: Die Tilgung der Raten

Auch das Darlehen für eine Autofinanzierung muss getilgt werden. Die Tilgung erfolgt in festen Raten zzgl. eines Zinssatzes, der der Bank zufließt. Diese Raten erfolgen zumeist monatlich, können jedoch auch quartalsweise oder sogar jährlich anfallen. Laut aktueller AfA-Tabellen (hier einzusehen:https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerverwaltungu-Steuerrecht/Betriebspruefung/AfA_Tabellen/afa_tabellen.html ) beträgt die voraussichtliche Nutzungsdauer für Fahrzeuge sechs Jahre. Sollten Sie eine Darlehenstilgung nach sechs Jahren anstreben, so sind die Abschreibungen und die Tilgung gleich hoch. Bei der Autofinanzierung durch Leasing wird die gesamte Leasingsumme in Raten zurückgezahlt. Dazu kommt noch die Umsatzsteuer, die Sie als Unternehmer zumeist steuerlich geltend machen können.

Über den Restwert brauchen Sie sich beim Kilometerleasing keine Gedanken zu machen: Dieser wurde bereits seitens des Herstellers festgelegt und ist eine der Grundlagen, auf deren die Leasingrate beruht. Dass ein über mehrere Jahre genutztes Auto nicht den Zustand eines Neuwagens haben kann, ist auch den Leasinggesellschaften klar. Deshalb werden Gebrauchsspuren am Fahrzeug, die durch die tägliche Nutzung entstanden sind, in der Regel von der Leasinggesellschaft akzeptiert. Ebenfalls in Ordnung sind Gebrauchsspuren, die den optischen Gesamteindruck des Fahrzeugs nicht negativ beeinflussen. So werden zum Beispiel Kratzer, die durch kleine Polierarbeiten auszubessern sind oder leicht verblasste Farben der Polster im Innenraum für gewöhnlich von der Leasinggesellschaft nicht beanstandet.

Alle Informationen zu diesem Thema können Sie im Schadenkatalog nachlesen, der Ihnen im Normalfall beim Abschluss des Vertrags oder spätestens bei der Fahrzeugübergabe ausgehändigt wird. Wenn nicht, fragen Sie beim Händler nach. Bei normaler Nutzung erfolgt also meistens keine Abschlusszahlung und darüber hinaus haben Sie bei VEHICULUM keinerlei versteckte Kosten. Somit zahlen Sie beim Leasing als Form der Autofinanzierung lediglich den Wertverlust des von Ihnen erworbenen Neuwagens. Da Hersteller durch verschiedene Prämien und Subventionen den Abverkauf Ihrer Fahrzeuge weiter ankurbeln wollen, zahlen Sie effektiv meist sogar deutlich weniger als den reinen Wertverlust. So kommen zum Beispiel Angebote zustande wie ein Leasing eines VW Polo VI über 12 Monate für nur 39 € (eines der Angebote von VEHICULUM im Juni). Sofern Sie sich nicht an eine bestimmte Marke gebunden fühlen, gilt: Markenwechsel lohnt sich!

Autofinanzierung und ihre Kosten

Bei einem Darlehen fallen Zinsen und Abschreibungen als Kosten an. Die Tilgung der Autofinanzierung finden Sie jedoch nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung wieder, denn diese ist lediglich liquiditätswirksam. Sollten Sie Leasing als Methode der Autofinanzierung gewählt haben, können Sie die regelmäßigen Leasingraten Ihres neuen Firmenfahrzeugs oder persönlichen Dienstwagens sofort als Betriebsausgaben verbuchen. Wie bereits im Abschnitt davor erwähnt, lässt sich die geleistete Vorsteuer erstatten.

Autofinanzierung und die Auswirkung auf Ihre Bilanz

Bisher läuft das folgendermaßen: Mit dem Erhalt des Fahrzeugs vom Händler wird beim Darlehen das Unternehmen zum Eigentümer des Fahrzeugs. Entsprechend ist das Fahrzeug als Mobilie im beweglichen Sachvermögen auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Auf der Passivseite findet sich das Bankdarlehen als langfristige Verbindlichkeit bei Kreditinstituten wieder. Damit fließen beide Sachverhalte bei der Ermittlung von Bilanzkennzahlen ein und haben Auswirkungen auf Bonitätseinschätzung und Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens. Im Gegensatz dazu befindet sich bei der Autofinanzierung durch Leasing das geleaste Fahrzeug nicht in der Bilanz wieder. Denn bei Leasingverträgen, die deutlich kürzer sind, als die voraussichtliche Nutzungsdauer, bleibt der Leasinggeber auch Eigentümer (in diesem Fall die anbietende Leasingbank).
Zum 1. Januar 2019 gibt es einige Änderungen in der Bilanzierung von Leasinggütern.

“Für die Unternehmen bedeutet das: Bei vielen Unternehmen müssen die Leasinggeschäfte in die Bilanz aufgenommen werden. Dadurch werden sich wichtige Kennzahlen ändern, und das nicht zum Positiven. In der Regel werden die Verschuldung sowie Zinsbelastung steigen, während die Eigenkapitalquote sinkt …” lt. finance-magazin.de

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/bilanzierung/ifrs-16-neue-leasingbilanzierung-aendert-alles-1371581/

Autofinanzierung: Ohne Sicherheit geht nix

Kurz und bündig: Der Kfz-Brief wird bei dem Kreditinstitut hinterlegt, welches Ihnen das Darlehen gegeben hat. Da beim Leasing vorab eine ausführliche Prüfung Ihrer Bonität stattgefunden hat, sind hierbei keine weiteren Sicherheiten nötig. Der Autofinanzierung durch Leasing steht nichts mehr im Wege.

Autofinanzierung und ihr Risiko

Auch wenn Kredite derzeit sehr günstig scheinen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie Ihre Bilanz mit einer weiteren langfristigen Investition oder einem Darlehen belasten wollen – vor allem, wenn Sie an einem technisch aktuellen Auto interessiert sind. Bedenken Sie ebenfalls bei der Autofinanzierung durch ein Darlehen, dass nach ein paar Jahren außergewöhnliche Zahlungen wie TÜV, Reparaturen und Inspektionen auf Sie zukommen.

 

Die Planungssicherheit durch feste Monatsraten macht es möglich, die Kosten für einen festgelegten Zeitraum zu kalkulieren. Zinsschwankungen, unerwartete Kreditkündigungen oder Veränderungen bei der Bonitätsbeurteilung sind Risiken, die einfach wegfallen. Des Weiteren erlaubt das Festlegen einer bestimmten Leasinglaufzeit und Fahrleistung größtmögliche Flexibilität – aber nicht vergessen: Laufzeit und Fahrleistung bestimmen maßgeblich die Höhe Ihrer monatlichen Leasingrate.

 

Derzeit ist Leasing eine der besten Alternativen für das Fahren Ihres Wunschwagens. Dafür spricht ebenfalls der Umstand, dass unvorhersehbare Risiken von der Leasinggesellschaft getragen werden. Vor allem bei dem von VEHICULUM angebotenen Kilometerleasing spielt die aktuelle Marktlage zum Zeitpunkt der Rückgabe des Fahrzeugs für den Leasingnehmer keine Rolle. Wenn etwa der Wertverlust von Dieselfahrzeugen wegen der Diskussion um Fahrverbote in innerstädtischen Bereichen deutlich stärker ausfällt, als bei Abschluss des Vertrages vorab angenommen, so liegt das daraus resultierende Risiko ausschließlich bei der Leasinggesellschaft.

Der Trend, ein Fahrzeug zu besitzen, geht immer weiter zurück und es werden jeden Tag neue Mobilitätskonzepte erarbeitet und ausprobiert. Lassen Sie uns beim Leasing nicht außer Acht, denn nur wir bieten Ihnen einen deutschlandweiten Leasingvergleich und garantieren Ihnen damit den besten Preis für Ihren nächsten Wunschwagen. Die besten Angebote – transparent und zu 100 % digital – finden Sie nur bei VEHICULUM. Für Fragen jeglicher Art sind wir immer für Sie da. Vergleichen Sie direkt jetzt und in Echtzeit.

Sind Sie bereit für die Zukunft der Autofinanzierung? Wir leben sie.

Wir verbleiben mit rasanten Grüßen und wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt.
Ihr VEHICULUM-Team